What I Eat in a Day #6 + Gnocci mit Tofu-Hack Rezept

Wer hätte gedacht, dass ich mal ein richtiger Tofu-Liebhaber werde! Als ich das erste Mal versucht habe Tofu zuzubereiten, hat es nach Nichts geschmeckt war trocken und einfach eklig. Heute habe ich mein bisher leckerstes Gericht mit Tofu gezaubert. Das Rezept dafür findet ihr ebenfalls in diesem Post.

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Nach einem schönen Intervall-Lauf (das erste Mal dieses Jahr, da ich mir erstmal wieder Kondition erarbeiten muss) gab es für mich dieses leckere Schoko-Porridge, dessen Bilder auch meinen Post mit Tipps für eine gesunde Ernährung begleiten. Dafür koche ich einfach Haferflocken mit Hafermilch, etwas ungesüßtem Bio-Kakaopulver, Agavendicksaft, Chia- und Leinsamen auf und toppe die leckere Pampe mit Ananas, Blaubeeren, Amaranth und etwas von meiner Macadamia-Schoko-Creme (die ich übrigens sehr empfehlen kann!)

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Zum Mittag habe ich meiner Familie dieses tolle Gericht gezaubert: Angebratene Gnoccis mit Tomatensauce und Tofu-Hack. Darüber wurde als veganer Käse etwas Nährhefeflocken verteilt.

Normalerweise essen wir dieses Gericht ohne Tofu, dafür mit Rucola dazwischen. Das kann ich auf jeden Fall auch empfehlen, leider hatten wir gerade keinen zur Hand.

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Rezept für 4 Personen

Zutaten:

  • 1200g Gnoccis (oder je nach dem wie viel ihr esst, wir schaffen die zu 4. locker :D )
  • 2 Dosen „Pizzatomaten“ (so heißen die bei Kaufland, sind einfach geschnitten)
  • 200g Tofu-Hack
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • etwas Nährhefeflocken als veganen Parmesan

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Bratet die Gnoccis in einer großen beschichteten Pfanne ohne Fett an bis sie schön gold-braun sind. Kippt die 2 Dosen Tomaten in einen Topf und macht eure Sauce darin warm und schmeckt sie mit Salz, Pfeffer und Muskat (oder weiteren Gewürzen eurer Wahl) ab. Zerkleinert den Klumpen Tofu-Hack in einer Pfanne und bratet ihn kurz an. Serviert alles zusammen mit einer Prise Nährhefeflocken.

Das war es schon! Das Gericht ist wirklich in 10 Minuten fertig und super lecker! :)

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Da von dem Tofu Hack noch etwas übrig geblieben ist, da mein Bruder kein Tofu mag und meine Mama nicht mit gegessen hat (ja, wir schaffen 1200g Gnoccis auch zu 3 :D wir sind alle sehr gute Esser!), konnte ich den Rest zum Abendbrot auf Brötchen essen. Da die Kreation ziemlich wacklig war, gibt es leider kein Foto. Ihr könnt euch einfach 1,5 Brötchen mit drauf gelöffeltem Tofu und darüber veganen Käse von Simply V vorstellen. Sehr lecker! Hätte ich nicht gedacht, aber das schmeckt wirklich mega gut :)

Dazu gab es dann noch Kohlrabi und Möhren zum knabbern!

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Ich kann euch diesen Tofu-Hack auf jeden Fall ans Herz legen. Der ist schon gewürzt und man hat damit somit keine Arbeit mehr, also perfekt für Tofu-Würz-Anfänger wie mich geeignet. Das nächste Mal werde ich allerdings trotzdem probieren mit meinen natürlichen Tofu selbst zu raspeln und zu würzen. Man muss sich ja was wagen! :D

Ich hoffe euch hat mein What I eat in a Day mit kleinem Rezept Zusatz gefallen. Habt ihr selbst schon Tofu, oder sogar Tofu-Hack Erfahrungen gemacht? 

Unterschrift (2)

Meinen letzten What I eat in a Day Posts findet ihr Hier!

 

 

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26 Kommentare zu „What I Eat in a Day #6 + Gnocci mit Tofu-Hack Rezept

    1. Naja, es ist nicht wirklich Käse. Das ist Nährhefe und schmeckt lecker und würzig und ist seeehr gesund. Wenn man es mit gemahlenen Mandeln mischt soll es wie Käse schmecken, aber ich hab es bis jetzt nur so gegessen :)

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    1. Pauline hat ein fertiges Tofu-Hack von Kaufland genommen. Fertiges Tofu-Hack gibt es auch im Bio-Markt. Wenn du es selbst machen willst, nimm Seidentofu aus dem Bio-Markt. Der lässt sich zu Tofu-Hack „zerbröseln“. Nach Geschmack würzen und idealerweise vorher länger marinieren … es gibt auch Hackfleisch-Gewürz, bei dem du allerdings schauen solltest, was da alles drin ist, falls du vegan lebst … Viel Spaß. Robert vom manathome.blog

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    2. Robert hat recht :) meins war von Kaufland, selbstgemacht ist natürlich immer besser aber wenn du erstmal testen möchtest ob dir sowas überhaupt schmeckt dann ist dieses wirklich zu empfehlen :) vom Bio Laden hatte ich bis jetzt immer nur Tofu im Stück :)

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  1. Sieht sehr lecker aus :)!
    Das mit dem geschmacklosen Tofu kenne ich, aber irgendwann hat man dann ja seine „Wunderrezepte“ :)
    Ich liebe es, mein Tofu mit Curry zu würzen, oder mit Gewürzen von Wajos zu marinieren!
    Richtig cool ist auch Tofu-Scramble mit CousCous, Bulgur oder Quinoa.
    Liebe Grüße
    Sophie

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    1. Wenn du MEINER Großmutter mit TOFU gekommen wärst … die hätte dich rausgeworfen!!! Da ging „vegetarisch“ schon nicht … ohne zu bemerken, dass sie jeden Freitag vegetarisch gekocht hat …. weil man am Freitag kein Fleisch ist … VEGAN hätte ihr Lebensbild komplett zerstört. Naja, vor fünfzig Jahren ging halt vegan maximal als Beilage zum Schweinsbraten ;-)

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    2. Das hat meine auch gemacht. Vor allem am Freitag, weil man als katholischer Bayer nuneinmal am Freitag kein Fleisch isst … und wahrscheinlich auch ihr halbes Leben einfach deshalb, weil man sich nicht so oft Fleisch leisten konnte. Dafür hat es allerdings keine Bezeichnung gegeben. „Vegetarisch“ oder „vegan“ kannten die als Begriff einfach nicht – meine Urgroßmutter, die mich als Kind bekocht hat, war Jahrgang 1892, meine Großmutter 1922 geboren ;-) Trotz oder gerade wegen der (aus deren Sicht war das ja „Mangelernährung“ und ungewollte Notwendigkeit, auf Fleisch verzichten zu müssen) Ernährung mit wenig Fleisch (aber dafür einer Menge anderer ungesunder Sachen, die wir heute nicht mehr kochen würden) sind die auch uralt geworden … oder vielleicht einfach auch, weil es nur passend zur Jahreszeit die jeweilgien Gerichte gab und kaum Fertiggerichte, dafür Obst, Salat und Gemüse aus dem Garten …

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    3. Vor allem haben sie auch nur Saisionale Sachen gegessen, dass ist nicht nur gut für die Umwelt sondern auch für den Körper und natürlich machen Fertiggerichte und allgemein die ganzen Verarbeiteten Sachen auch viel aus :)
      Ja das stimmt! Damals hat man ohne es zu wissen einfach vegetarisch oder sogar vegan gegessen!

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  2. Wenn du das „Tofu-Hack“ (warum müssen Veganer immer Fleischbezeichnungen für ihre Fertiggerichte haben oder was verwenden, das wie Fleisch, Käse oder Wurst aussieht?) selber machst, nimm einfach SEIDENTOFU (es gibt ja Naturtofu, Seidentofu und geräucherten Tofu im Biomarkt problemlos zu kaufen). Den kannst du einfach zerbröseln und sparst dir das nicht sehr erfolgversprechende „hobeln“ des realativ zähen Naturtofu ;-). Geschmack an den Togu bekommst du am besten durch vorheriges Auspressen und dann mehrstündiges Marinieren. Viel Spaß beim und mit dem selbstgebastelten „Tofu-Hack“! LG

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    1. Naja das problem ist halt, dass die Fleisch Bezeichnungen einfach nur in den Köpfen der Menschen für Fleisch sind. Hack bedeutet ja nicht gleich Fleisch sondern einfach nur klein gehackt und das ist das Tofu ja auch. Da kann man sich ja nichts anderes einfallen lassen. Außerdem wüsste dann auch niemand was das ist :D bei Tofu-Hack ist das sofort klar!
      Ja von Seidentofu habe ich auch schon gehört, das werde ich mal testen! Vielen Dank :)

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    2. Ja, in den Köpfen der Menschen gehen manchmal seltsame Dinge vor ;-) Seidentofu ist für alle Gerichte, bei denen du „kleingebröselten“ Tofu brauchst (Brotaufstrich, „Hack“ usw.) einfach leichter und besser zu verarbeiten. Der kostet ja auch nicht mehr … das Ergebnis wird aber besser.

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