Why Choose Namibia for Your Safari Adventure? + Things You Shouldn’t Miss & Things You didn’t Know

In diesem letzten Post über meine Namibia Reise, möchte ich noch einige Facts mit euch teilen, die euch 1. Zeigen, dass Namibia das richtige Land für euer Afrika-Safari-Abenteuer ist 2. Was ihr auf eurer Reise auf keinen Fall verpassen solltet und 3. Ein paar Sachen, die ihr noch nicht über das Land wusstet.

Viele weitere Tipps und Empfehlungen habe ich in zwei ausführlichen Travel Guides für euch zusammengestellt (hier geht’s zu Teil 1 und Teil 2). Unsere schönsten Unterkünfte, die ich euch alle wärmstens empfehlen kann stelle ich euch in diesem Post vor und von unseren spannenden Safari Erlebnisse berichte ich hier.

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Namibia: Das perfekte Land für Afrika-Safari-Abenteuer (vor allem für „Einsteiger“)
  • Ein sehr entscheidender Punkt ist, dass die Tierdichte in Namibia (genauer gesagt im Etosha Nationalpark) sehr hoch ist und somit auch die Wahrscheinlichkeit viele Tiere zu sehen. Wir hatten unglaublich Glück und haben sogar zwei Mal Leoparden (was unglaublich selten vorkommt), viele Löwen und sogar Nashörner gesehen. Ganz viele Bilder und die spannenden Geschichten dazu gibt es in diesem Post.

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  • In Namibia gibt es eigentlich alle Tiere, die man sich bei einer guten Safari wünscht. Einzig für Büffel und Nilpferde ist es zu trocken, die haben wir in einer unserer Unterkünfte glücklicher Weise trotzdem zu Gesicht bekommen und ich kann nun stolz von mir behaupten die Big Five of Africa gesehen zu haben!

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  • Namibia ist ein sehr trockenes Land, das hat zum einen den Vorteil, dass die Malariagefahr (durch Mücken übertragen) sehr gering ist und zum anderen, dass im Etosha alle Tiere von Wasserloch zu Wasserloch „pilgern“ und man diese mit dem Auto abfahren kann. Offroad fahren ist natürlich verboten, aber die Straßen führen zu den Wasserlöchern und dorthin zieht es auch die Tiere.
  • Es ist total unproblematisch alleine mit dem Auto durch Namibia und auch durch den Etosha zu fahren. Nervige Reisegruppen bleiben einem erspart und man kann ganz individuell seinen Urlaub bzw. sein Abenteuer genießen. Außerdem spart man Geld für Guides oder Touren, da diese genauso nur die befestigten Straßen fahren dürfen und somit die Wahrscheinlichkeit Tiere zu sehen auch nicht geringer ist.

 

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  • Die Amtssprache in Namibia ist Englisch und somit wird sehr viel Englisch gesprochen. Jeder versteht und spricht die Sprache, alle Schilder, Formulare, Karten usw. sind in Englisch und es gibt weniger Sprachkomplikationen. Sogar Deutsch ist hin und wieder vertreten, da das Land eine deutsche Kolonie war und hier und da trifft man Deutsche oder deutsch Sprechende, deren Vorfahren ausgewandert sind und man kann einiges von ihnen erfahren und lernen.
  • Im Gegensatz zu den meisten anderen afrikanischen Ländern kann man Namibia als relativ westlich beschreiben. Vor allem für Afrika-Einsteiger und Neulinge wie uns, was das für die erste Reise sehr angenehm. Man hat keinen Kulturschock und kann sich ganz auf die positiven Eindrücke konzentrieren.

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  • Das Essen ist eigentlich ohne Probleme genießbar (auch für Europäer, die sonst eher empfindliche Mägen haben) und in den Lodges wird unglaublich tolles Essen angeboten (auch für Vegetarier!) meist kann man sogar das Leitungswasser trinken.
  • Bis auf eine Hepatites B Impfung (und Malaria Tabletten) braucht man keine weiteren Impfungen für das Land. Das schont nicht nur die Reisekasse, sondern ist auch gut für das ruhige Gefühl.

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  • Die Einwohner Namibias geben sich mit allem unglaublich viel Mühe. Sei es das Essen, die Bedienung, Tipps und Empfehlungen, die Sauberkeit und Gepflegtheit der Unterkünfte. Einfach alles hat unglaublich hohe Qualität (und wir haben „nur“ in Mittelklasse Lodges gewohnt und das war definitiv mehr als Mittelklasse!) und dafür wirklich gute bis günstige Preise. Die Menschen sind unglaublich freundlich und hilfsbereit und alles ist mit sehr viel Liebe gemacht!

Wenn ich euch jetzt immer noch nicht dazu begeistert habe eure Sachen zu packen und eine Abenteuerreise nach Namibia zu wagen, dann weiß ich auch nicht weiter!


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Was ihr auf keinen Fall verpassen solltet
  • Etosha Nationalpark: Hier tummelt sich die Tierwelt und der Nationalpark ist dementsprechend auch der Anlaufpunkt für alle Safari-Touristen, der bei keiner Reise fehlen darf. Einen ausführlichen Bericht zu unseren tierischen Begegnungen im Etosha gibt es hier.

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  • Die Twyfelfontein ist eine Quelle in Namibia, an der es uralte Höhlengravuren zu sehen gibt. Man kann dort eine halb- oder dreiviertel Stündige Tour mit einem Guide machen, der einem viel über die Gravuren erzählt. Unglaublich interessant und sehr empfehlenswert für ein bisschen Geschichte!

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  • Soussousvlei und Deadvlei: Wenn man Namibia bei Google Bilder eingibt erscheinen gleich unglaubliche Bilder von diesem mystischen Flecken Erde. Eine Salz-Ton-Pfanne mit abgestorbenen Akazienbäumen, die einst von den riesigen roten Dünen eingeschlossen und heute freigelegt sind.

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  • Die eben genannten Pfannen sind in der Namib Desert zu finden. Die älteste Wüste der Welt, charakterisiert durch ihre leuchtend rote Farbe des Sandes und den hohen Dünen. Die bekannteste und größte ist Düne 45.

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  • Swakopmund, eine der größeren Städte am Meer hat uns wesentlich mehr begeistert als Windhoek, da sie noch mehr zu bieten hat. Das Zentrum ist niedlich, der Strandblick wunderschön und es gibt viele Aktivitäten and Land und auf dem Wasser, die man von dort aus unternehmen kann. Mehr dazu habe ich in diesem Beitrag aufgeführt.

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  • Vom Okonjima Plains Camp, welches zur AfriCat Foundation gehört haben wir eine Geparden Tour – „Cheetah Tour“ – mitgemacht. Die beste Entscheidung überhaupt! Früh morgens ging es im offenen Jeep raus ins Gelände. Die Tiere die in der AfriCat Foundation leben, mussten einst aus der Wildnis eingefangen werden, weil sie Tierherden bedrohten oder Krank waren und leben jetzt auf dem riesigen Land der Organisation. Dort leben und jagen sie wie Wildtiere, haben allerdings ein GPS Halsband, damit man sie für Touren einfacher orten kann. Somit konnte unser Guide ganz einfach die Tiere aufspüren und zu ihnen fahren. Zu unserem Glück bekamen wir aber nicht nur Geparden, sondern auch einen Leoparden zu Gesicht und verfolgten hautnah wie diese sich um ein junges Oryx-Kalb als Beute stritten. Ein wahnsinniges Naturspektakel! Und auch wenn unser Guide zugab, dass auch ihm sowas zum ersten Mal passiert ist, bin ich sicher, dass eine Solche Tour immer lohnenswert ist!

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  • Eine etwas andere Empfehlung von mir, die aber trotzdem nicht vergessen werden sollte ist der Guava Juice! Ein Saft, den man in Namibia ziemlich oft findet, den ich in Deutschland jedoch noch nie gesehen habe. Sehr süß, fruchtig und tropisch und echt lecker!

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Fakten, die ihr noch nicht über das Land und die Leute wusstet
  • Ein Sprichwort sagt: „Die Europäer haben die Uhr, die Afrikaner haben die Zeit“ und das hat sich für uns wirklich bestätigt. Die meisten Einheimischen die wir beobachten konnten gingen alles ganz in Ruhe an. Da wurde nicht gehetzt oder gestresst, es wurde sich Zeit genommen und die Aufgaben wurden in Ruhe erledigt. Das soll nicht heißen, dass sie faul waren, sondern einfach, dass sie Arbeitsmoral dort eine andere ist. Wir glauben, der Grund dafür liegt darin, dass es im Sommer in Afrika einfach viel zu heiß ist, um zu rennen und sich abzuhetzen und es deshalb einfach unüblich ist.

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  • Dazu kann man noch sagen, dass man bei einigen Angestellten ein bisschen das Gefühl hatte, dass sie nichts zu tun haben. Oft war es so, dass Kellner herumstanden oder Gärtner mehr am Handy spielten als arbeiteten. Allerdings waren wir auch nicht zur Hauptsaison da, somit waren alle Lodges nicht voll ausgebucht und es war entspannter für die Angestellten. In Namibia ist aber allgemein auch das Prinzip zu erkennen, dass man gerne „zu viele Angestellte“ (für europäische Verhältnisse) hat. Es gibt Arbeiter, die an einer Baustelle stehen und Fähnchen wedeln (kein Witz!), wo es in Deutschland einfach Schilder gäbe. Auch in den Supermärkten findet man unglaublich viele Arbeiter die den Boden wischen und danach trocken wedeln :D Namibia ist allerdings auch sehr von großer Arbeitslosigkeit in der Bevölkerung betroffen und somit ist es schön, dass so vielen wie möglich eine Arbeit geboten wird. In der Hinsicht wird in Deutschland ja eher gespart.
  • Apropos Deutschland! Namibia war mal eine Kolonie von Deutschland. Deswegen findet man dort unglaublich viele deutsche Namen (jede dritte Straße heißt Bismark Street :D ) und viele deutsche Produkte, wie Rama oder auch original deutsches Rotkohl im Glas (sogar mit deutschem Etikett).

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  • Was man ebenfalls wissen wollte bevor man, wie wir, einen Roadtrip durch Namibia unternimmt ist, dass die meisten Straßen nicht geteert und nur Schotterstraßen sind. Meist in sehr gutem Zustand, aber trotzdem empfiehlt sich ein Auto mit großen Reifen, welches Stöße gut abfedert und auch ein 4×4 also Allradantrieb ist zu empfehlen.IMG-20170716-WA0097
  • Ein negativer Fact, der allerdings trotzdem good to know ist, dass es sehr üblich ist als Europäer angequatscht zu werden. Vor allem in den Städten ist das auffällig. Jeder möchte einen dazu überreden seine Produkte zu kaufen oder sie fragen woher man kommt usw. das wird leider oft sehr aufdringlich getan. Die Kriminalität in den Städten ist ebenfalls nicht zu unterschätzen, weswegen wir unsere Rucksäcke immer vorne getragen haben und auch nie etwas im Auto liegen lassen haben. Angst braucht man keine haben, aber Vorsicht erspart nur unnötigen Stress, den man im Urlaub besser vermeiden möchte.

 

  • Eine weitere Sache, die interessant zu wissen, bevor man gen Süden aufbricht, ist, dass man in Namibia für alles Trinkgeld gibt. Einfach weil wir reiche Touris sind und die Angestellten eher schlecht bezahlt werden. Da die Währung aber 1:15 (ein Euro sind ca. 15 namibische Dollar) ist es für uns bedeutend wenig.

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  • Wenn man Afrika hört, denkt man an unglaubliche Hitze. Das ist in Namibia nur die halbe Wahrheit. Im Sommer (also in unserem Winter) ist es dort unglaublich heiß. In der Hauptreisezeit (Juni bis September), kann es allerdings am Abend und vor allem am Meer (z.B. in Swakopmund) super kalt sein. Man sollte also für alles vorbereitet sein!

Für uns war unser Namibia-Abenteuer-Safari-Urlaub ein voller Erfolg. Wir haben so viele wunderschöne Orte gesehen und unglaublich spannende Abenteuer erlebt, die wir mit Sicherheit nie vergessen werden! Ich denke immer wieder gerne an all die Erfahrungen zurück und ich kann nur jedem Empfehlen nach Namibia zu reisen!

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