Auf Safari im Etosha Nationalpark | Namibia 2017

Die Dichter der Tiere auf den km² ist in Namibia sehr hoch, was bedeutet, dass die Chance ziemlich hoch ist auch wirklich alle Tiere sehen zu können.

Wir hatten wirklich großes Glück auf unseren Safaris und von unseren Tier-Abenteuern möchte ich heute ein bisschen mehr berichten.

In meinem Travelguide bin ich schon ein wenig auf die Tiere im Allgemeinen eingegangen, hier soll es jetzt jedoch genau um unsere Safaris und Touren in Namibia gehen.

Die Meisten Tiere haben wir im Etosha Nationalpark, welcher auch dafür bekannt ist und deswegen auch bei keiner Namibia Reise fehlen darf, gesehen. Dort herrscht die größte Dichte an Wildtieren und es gibt an jedem Wasserloch etwas zu sehen.

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Auch diesen unglaublich schönen Vogel haben wir zwei Mal gesehen. Wenn er fliegt sieht er sogar noch schöner und leuchtender aus, allerdings weiß ich leider nicht wie er heißt…

Der Nationalpark liegt im Norden Namibias und in seinem Zentrum liegt die Etosha Pan, eine riesige Salzpfanne und ehemaliger See. Drumherum liegen viele natürliche oder angelegte Wasserlöcher, die mit Schotterstraßen (mehr dazu hier!) verbunden sind und an denen man Tiere von seinem Auto aus beobachten kann. Aussteigen ist im kompletten Etosha untersagt, außer natürlich in den eingezäunten Camps.

Übernachtet haben wir einmal direkt vor dem Andersson Eingang, zwei Nächte im Etosha im Halali Camp und eine weitere Nacht kurz außerhalb des Lindequist Gates. Somit hatten wir drei Tage effektiv Safari im Etosha. Das Halali Camp hat uns, gegen unsere Befürchtungen und Beschreibungen des Reiseführers, relativ gut gefallen. Es war natürlich nicht so liebevoll und qualitativ wie einige andere Unterkünfte in denen wir waren, aber die Zimmer waren gut und es hat einen entscheidenden Vorteil im Nationalpark zu übernachten: Die Camps haben eine eigene Wasserstelle, die man von einem Plateau aus sehr Nah und ohne im Auto zu sitzen beobachten konnte. Dort waren wir an beiden Abenden und es war goldwert! Außerdem muss man sich morgens nicht erst an den Toren anstellen um herein gelassen zu werden. Allerdings darf man natürlich auch als Camp-Gast nicht in der Nacht im Park herum fahren, sondern muss vor dem Dunkelwerden im Camp eintreffen.

So. Jetzt geht es aber wirklich los mit unseren Tier-Erlebnissen!

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Am Anfang ist es natürlich unglaublich toll überhaupt Tiere zu sehen. Deswegen stoppt man dann auch bei jedem Springbock und jedem Zebra. Davon gibt es zwar super viele, aber es ist trotzdem der Wahnsinn sie so nah und zutraulich (sie springen oft erst kurz bevor das Auto sie berührt davon!) beobachten zu können. Außerdem sind diese Tiere einfach nur wunderschön. Die Antilopen haben alle so riesige Ohren und bohren sich mit ihrer spitzen Zunge in den Nasenlöchern :D Aber seht einfach selbst…

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Die Oryx-Antilope ist das Wappentier von Namibia und auch oft zu sehen. Allerdings sind die Tiere sehr scheu und ergreifen oft die Flucht, bevor man überhaupt die Kamera in der Hand hat. Wunderschön sind sie allemal und ihre Färbung und die riesigen langen Hörner.

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Zebras trifft man gerne in riesigen Herden an und uns ist aufgefallen, dass sie eigentlich gar nicht schwarz-weiß, sondern viel mehr hellbraun-schwarz sind. 

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Die Impala Antilopen sieht man weniger oft als die Springböcke. Sie haben wunderschönes braunes Fell, große Ohren und riesige Augen, außerdem sind sie größer als die Springböcke.
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Ein Springbockmännchen bei der Mittagspause

 

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Auch Strauße sieht man relativ oft. Die Tiere sind wirklich wunderschön, aber auch sehr aggressiv, vor allem wenn sie Junge haben und unglaublich groß!

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In Kudus habe ich mich verliebt. Ich kannte diese Antilopenart vorher gar nicht und man sieht sie im Nationalpark auch nicht allzu oft. Sie sind sehr scheu und ängstlich, obwohl sie so groß sind. Die Männchen haben ein wunderschönes gedrehtes Geweih, aber auch die Weibchen sind sehr schön, mit ihren großen Ohren und Augen und den leichten Streifen auf dem Rücken (als würde Vogelkacke herunterlaufen :D nur schöner!)

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DSC_0108 (2)Elefanten

 

Etwas besonderer sind dann schon die Elefanten, obwohl man auch sie wirklich oft an den Wasserlöchern antrifft. Meist sind es Gruppen mit ca. 12 Tieren, viele davon noch Junge oder sogar wirklich kleine Babys. Etwas ganz besonderes war es dann als wir am letzten Tag eine große Herde von Bullen gesehen haben. Sie waren wirklich riesengroß und einer hat sogar direkt vor uns die Straße überquert. Was für ein Gefühl!

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Eine besondere Art von Elefanten, die Bergelefanten, haben wir sogar schon vor dem Etosha, bei den Twyfelfontains gesehen. Diese sind etwas kleiner gebaut und können richtig in den Bergen „klettern“.

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Ein Bergelefant hat auf einem Campingplatz sogar aus dem Wasserhahn getrunken :D War wirklich witzig zu beobachten, wie er immer wieder mit seinem Rüssel am Hahn angedockt und ihn voll laufen lassen hat.

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Der riesige Bulle kam unserem Auto so nah und es war toll ihn so nah beobachten zu können, wie er gemächlich die Straße überquerte.
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Wie süße ist der Kleine den bitte?

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Giraffen

Giraffen trifft man hingegen schon etwas seltener an, womit ich gar nicht gerechnet habe. Aber natürlich konnten wir sie trotzdem ein paar Mal relativ nah sehen und es ist so Wahnsinn, wie diese Tiere mit ihrer geschickten Zunge an Blätter gelangen, die von Dornen, so groß wie Zahnstocher, beschützt werden.

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Könnt ihr die Dornen am Strauch erkennen? Da ist mehr Dorn als Grünes, aber die Giraffen suchen sich trotzdem alles raus, was sie kriegen können.

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Es ist Wahnsinn, wie schnell sich diese langen Tiere trotz ihrer dünnen Beinchen auf dem steinigen und unebenen Boden bewegen können. Ich habe sogar eine beim galoppieren gesehen! Nur leider beim Trinken konnten wir keine beobachten, das ist sicherlich auch ein tolles Spektakel wenn sie ihre Beine so breit hinstellen!

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Die Bullen sind wesentlich dunkler gefärbt und auch um einiges größer als die Jungtiere (logisch!) und auch das Weibchen. Während die anderen ihre Köpfe zwischen die Büsche stecken und fressen, hält es meistens Ausschau.

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Nashörner

Im Etosha selbst haben wir nur am Abend Spitzmaulnashörner, am Wasserloch unseres Camps, beobachten können. Da diese Art Einzelgänger und ziemlich aggressiv sind, war es ein Schauspiel sich zu zwei oder zu dritt um das Wasserloch streiten zu sehen.

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Ein wirklich außergewöhnliches Abenteuer hatten wir dann bei unserer Hippo-Sundowner-Tour am Waterberg Plateau, die von unserer Lodge (Wabi-Lodge) angeboten wurde.

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Dort gab es allerdings Breitmaulnashörner zu sehen. Diese sind wesentlich ruhiger und geselliger.

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Die Tour brachte uns zu der Wasserstelle der Nilpferde, allerdings waren zu dem Zeitpunkt auch die Nashörner am Wasser und somit konnten wir beide Arten zusammen beim Fressen beobachten. Eigentlich wird nur ein Hippo der Gruppe gefüttert, da dieses ein kaputtes Bein hat und nicht aus dem Wasser kommen kann und alle anderen versorgen sich selbst, allerdings nehmen sich natürlich auch alle anderen was sie kriegen können.

Da Breitmaulnashörner nicht aggressiv sind und Hippos auch nur Menschen im Wasser angreifen, konnten wir bei der Tour sogar aussteigen und die Tiere total nah sehen. Ein wahnsinnig tolles Erlebnis!

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Nilpferde

Hippos konnten wir ebenfalls bei dieser Tour am Waterberg beobachten, denn im Etosha gibt es sie nicht. Eigentlich auch nicht am Waterberg, aber dort wurden sie hingebracht und ausgewildert, denn eigentlich brauchen Hippos viel Wasser und das gibt es in Namibia nicht.

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Besonders schön sind Nilpferde in der Tat nicht. Einfach nur rund und ihr Kopf bzw. ihre Augen wirken immer ein bisschen aggressiv, was sie auch sind. Ob ihr es glaubt oder nicht aber Nilpferde sind mit die gefährlichsten Tiere in Afrika.

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Geparden

Geparden waren eigentlich immer eins meiner Lieblingstiere von Afrika, bis sie auf unserer Reise von Leoparden abgelöst wurden. Zu beginn unserer Reise haben wir in der Hammerstein Lodge einen aufgezogenen und im Gehege lebenden Geparden von Nahem gesehen. Dieser war total vollgefressen und nicht besonders elegant und sportlich, wie die Tiere es sonst sind. Im Etosha hatten wir dann allerdings kein Glück sie nochmal in freier Wildbahn zu sehen. Dazu ist es dann erst bei unserer letzten Station im Okonjima Plaints Camp, der AfriCat Foundation gekommen. Dort haben wir ein unglaubliches Schauspiel hautnah miterleben dürfen: eine richtige Jagtszene und wir mittendrin! 

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Die vollgefressene Geparden-Dame im Gehege war total faul und müde. 
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Die Tiere von AfriCat sind mit Funkhalsbändern ausgestattet, damit die Guides sie finden können. 

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Was auf unserer Tour geschah: Es war früh am morgen und fuhren in einem offenen Geländewagen durch die Landschaft. Die Sonne war schon aufgegangen und unser Guide suchte mit seinem Funkgerät nach Cheetahs, Geparden. Als er welche in unserer Gegend aufspürte, folgten wir dem Signal und sahen sie im Schatten zu zweit liegen. Geparden sind nicht gefährlich oder aggressiv, weswegen wir aussteigen durften und auf ca. 10 Metern zu ihnen gingen. Währenddessen ortete unser Guide einen Leoparden, der ebenfalls in unserer Gegend war. Diese sind wesentlich gefährlicher und man möchte ihnen lieber aus dem sicheren Auto, als zu Fuß begegnen (auch wenn das Auto offen ist, haben die Leoparden davor Respekt). Plötzlich sprang der eine Gepard auf und schlich leise und elegant in eine bestimmte Richtung. Wie wir schnell erkannten befand sich dort eine kleine Herde mit Oryx Antilopen und einem Oryx-Kalb, welches ca. eine Woche alt war. Wir gingen also schnell zu unserem Auto zurück und fuhren ein Stück näher, allerdings von der anderen Seite des Gebüschs, dort wo unser Guide den Leoparden vermutete… und da war er:

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Leoparden

Auch der Leopard beobachtete das kleine Oryx-Kalb und schlich sich langsam näher heran. Die Geparden waren auf der anderen Seite des Gebüschs.

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Dann rannte er auf das Oryx Kalb und seine Mutter zu. Dieses verteidigte ihr Kleines mit ihren langen spitzen Hörnern und man hörte Katzen-Fauchen und Huftier-Schnauben. Dem Leoparden gefielen aber auch die Geparden in seinem Revier und an seiner Beute nicht und er verjagte diese zuerst und rannte ihnen hinterher bis sie verschwanden um sich dann wieder seiner Beute zu widmen.

Wir sind uns ziemlich sicher, dass das Oryx Kalb diesen Tag wohl nicht überlebt hat, auch wenn wir es nicht weiter gesehen haben. Es war total spannend und aufregend bei so einer Jagd dabei zu sein und auch unser Guide meinte, dass dies eine sehr besondere Situation war.

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Den spannendsten Moment mit Leoparden, Geparden und einem kleinen Oryx-Kalb, habe ich jetzt schon vorweg genommen, aber auch im Etosha hatten wir riesiges Glück. Es ist wirklich total unwahrscheinlich diese Tiere in der Natur zu sehen und es gibt auch nicht besonders viele von ihnen. Sie leben in der Bush- bzw. Baumlandschaft und können sich dort am Tage sehr gut verstecken. Außerdem sind Leoparden immer einzeln unterwegs und sehr aggressiv gegenüber anderen Tieren in ihrem Revier. Deswegen weiß man auch nicht genau wie viele es im Etosha wirklich gibt, aber es sind wenige.

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Wir fuhren also gerade eine kleine Straße, auf dem Weg zu einem Wasserloch entlang. Im Hintergrund ca. 200 Meter entfernt Büsche und Bäume. Plötzlich stößt mein Papa einen erschrockenen Laut aus, tritt auf die Bremse und bekommt vor Aufregung den Rückwärtsgang gar nicht rein. Dann können auch wir ihn sehen. Ein großer männlicher Leopard streift entspannt 2-3 Meter vom Weg durch das hohe Gras und ist nach ein paar Metern gar nicht mehr zu erkennen. Zum Glück hatte mein Papa ihn im Augenwinkel im Spiegel entdeckt, denn schon 30 Sekunden später hätten wir ihn nicht mehr gesehen.

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Löwen

Jetzt kommen wir schon zum großen Finale: Löwen. Gegen unsere Befürchtungen, war es sogar ziemlich einfach sie zu sehen. Insgesamt haben wir 16 Stück beobachten können, wovon zwei männliche Löwen waren.

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Der König! Allerdings zu faul um sich mal richtig zu zeigen, döst er nur in der Sonne.

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Wir hatten das Glück, dass uns jemand an einer Weggabelung darauf hingewiesen hat, dass in diese Richtung zwei Löwinnen an der Straße liegen. Zuerst lagen sie 10 Meter von uns entfernt, allerdings ist dann die eine aufgestanden und wirklich nur 3 Meter entfernt an unserem Auto entland gelaufen.

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Ich war so so unglaublich glücklich! Einen Löwen überhaupt zu sehen, in freier Natur und dann auch noch so unglaublich nah, sodass man auf den Bildern auch wirklich sieht wie wunderschön diese Tiere sind. Ich bin noch immer überwältigt!

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Löwen sind wirklich total faule Tiere und liegen gern rum. Wenn sie sich wirklich hinlegen, kann man sie auch im Gras nicht sehen. Zum Glück checken sie aber immer mal wieder die Lage und beobachten andere Tiere, aber jagen tun sie nur, wenn sie wirklich hungrig sind und nie zum Spaß.

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Die Löwen beobachten die Lage am Wasserloch, angreifen würden sie eine so große Gruppe jedoch nie. Vor allem nicht, wenn es so viel Auswahl an Antilopen und Zebras gibt.


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Von einigen anderen tierischen Gestalten, die wir bei Ausflügen von Swakopmund aus gesehen habe, berichte ich in meinem zweiten Teil des Travelguides.


Ich kann immer noch nicht ganz glauben, was ich alles für unglaubliche Abenteuer erlebt habe und bin unglaublich dankbar dafür diese Tiere live in freier Wildbahn erlebt zu haben.

Where to Stay – Beautiful Lodges in Namibia

Auf unserer Rundreise durch Namibia hatten wir insgesamt 19 Nächte und haben in 13 Unterkünften geschlafen. Da das Land so riesig ist und es so viel zu sehen gibt, bleibt meist keine Zeit um länger an einem Ort zu verweilen, wenn man nur 3 Wochen Urlaub hat. Deswegen blieben wir in den meisten Lodges nur für eine Nacht, in einigen zwei oder gar drei Nächte.

Da wir so viele Unterkünfte gesehen und „getestet“ haben, möchte ich euch heute unsere Lieblinge vorstellen, die ich euch bei eurer eigenen Safari sehr ans Herz legen kann. Dabei sollte gesagt sein, dass es sich bei den Lodges um sehr gute Mittelklasse Unterkünfte handelt, obwohl man diese in Europa vermutlich schon zu den hochklassigen zählen würde. Hier wird sich wirklich in jeder Lodge unglaublich viel Mühe gegeben und die Qualität steht an oberster Stelle.

Wenn ihr mehr über das Reiseland Namibia erfahren wollt, dann findet ihr alle allgemeinen Tipps und Erfahrungen von mir im Namibia Tavelguide.

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The Elegant Guesthouse, Windhoek

Unsere erste Station hieß Windhoek und das Elegant Guesthouse hat uns gleich richtig begeistert und in Urlaubsstimmung gebracht. Das Personal war super freundlich und sehr hilfreich, was Stadtplan und Tipps angeht. Die Zimmer waren super schön und da es insgesamt nur ca. 5 Zimmer gab, auch sehr individuell und ruhig. Das Frühstück war toll und zum Abendessen waren wir in Joe’s Beergarden, welches ganz in der Nähe liegt. Mehr dazu erfahrt ihr im 2. Teil meines Travelguides.

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Africa Safari Lodge, Southern Namibia

Am rande der Kalahari Wüste befindet sich diese tolle Lodge. Dort wohnt man in einem großen Doppelhaus mit einer wunderschönen Aussicht auf die Weite der Steppe und die Futter und Wasserstelle vieler Tiere, die man abends und morgens beobachten kann. Die Häuser sind super modern und stilvoll eingerichtet und der Pool und Barbereich sehr neu und hochwertig angelegt und auch das Essen war toll.

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Desert Camp, Namib

Im Desert Camp haben wir drei Nächte verbracht, da es gleich am Parkeingang des Namib-Naukluft Nationalpark liegt und man von dort aus viel unternehmen kann. Das Tended Camp besteht aus 20 Häusern und es gibt eine Bar und einen Poolbereich. Da das Camp mit der Soussousvlei Lodge zusammen hängt, haben wir dort gefrühstückt und zu Abend gegessen (Beschreibungen dazu folgen!).

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Soussousvlei Lodge

In der besagten Soussousvlei Lodge haben wir nicht gewohnt, sondern lediglich gegessen. Dort gibt es ebenfalls Tended Camps und gemeinschaftliche Pool und Bar Bereiche, allerdings ist alles noch ein wenig luxuriöser (und damit teurer), weswegen wir hier „nur“ aßen und nicht wohnten. Trotzdem möchte ich die Lodge gerne empfehlen, denn das Essen dort war so so gut, weswegen ich davon ausgehen kann, dass alles andere auch toll ist.

Das Essen war das Beste was wir jemals in einem Restaurant / Hotel / im ganzen Urlaub bekommen haben. Zum Frühstück gab es eine riesige Auswahl an frischem und eingelegtem Obst, Joghurt in allen Variationen und natürlich Müsli und Cornflakes, ebenso Brot und Aufstriche, Kuchen und man konnte sich sein eigenes Omelett (oder Spiegelei bzw. Rührei) braten lassen. Das Abendessen war sogar noch besser: Es gab das größte Buffet, was wir je in unserem Leben gesehen haben. So viel Auswahl an Salaten, Anti Pasta, Vorspeisen, Suppe, Käse, Cracker und Brot, das man alleine davon locker hätte satt werden können. Draußen gab es dann ein Rondell an dem es drei Grill-Stände gab, an einem wurde frischer Fisch mit dem Öl und Saucen seiner Wahl vor seinen Augen gebraten, am anderen Fleisch und am dritten konnte man sich selbst rohes geschnittenes Gemüse seiner Wahl zusammen stellen und dies wurde dann wie in einem Wok mit dem Öl und der Sauce seiner Wahl und evtl. Nudeln angebraten. Die Nachtisch-Auswahl war ebenfalls nicht zu übertreffen, es gab so viele verschiedene Kuchen, Cremes, Desserts und Obstsalat.

Wir wahren so froh drei Nächte im Desert Camp zu wohnen, sodass wir auch drei Mal dieses Essen erleben durften!

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Twyfelfontein Country Lodge

Die Twyfelfontein Lodge hat uns von den Zimmern und der Anlage her mit am besten gefallen. Die Poolanlage war wunderschön, ebenso wie die Zimmer. Die Rezeption, Bar und das Restaurant war offen und komplett aus Holz, Bambus und mit Strohdächern und hatte damit ein tolles Flair. Auch die Außenanlage war toll, mit einem eigenen Wasserloch, an dem wir sogar Bergelefanten beobachten konnten und kleinen Ecken zum erkunden. Außerdem hatte man einen wunderschönen Blick über die Landschaft an der mit etwas Glück auch eine Elefantenherde vorbei zog. Dafür muss man sagen, war das Essen leider etwas weniger schön, trotzdem noch gut (meckern auf hohem Niveau!), aber nicht so qualitativ wie wir es sonst gewohnt waren.

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Etosha Safari Lodge, Gondwana Collection Namibia

Nur 9 km vom Eingang des Etoshas entfernt liegt die Etosha Safari Lodge. Mit ihren süßen Häuschen und dem tollen Infinity Pool hat sie uns ebenfalls super gefallen! Die Einrichtung des Häuschens war sehr cool und total mein Geschmack. Auch das Buffet war sehr gut und es gab tolle Sachen, die wir sonst selten dort essen konnten (wie zum Beispiel Avocado oder Spinatsalat).

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Onguma Bush Camp, Onguma Game Reserve

Diese Lodge ist hochstwährscheinlich unser Favorit des Urlaubs! Auch wenn man das schwer sagen kann, da fast alle Unterkünfte wirklich toll waren. Hier hat aber einfach alles gepasst: Die Häuschen waren total schön und groß (unser Badezimmer war der Wahnsinn!), die Anlage super schön und natürlich angelegt, der Poolbereich war super und man hatte einen unglaublichen Ausblick auf ein großes Wasserloch und Palmen. Der Restaurantbereich war etwas ganz besonderes. Man saß nicht nur im freien, sondern hatte eine unglaublich schöne Aussicht (ich hab natürlich den besten Platz, ganz vorne, für schöne Fotos, reserviert :D ) und das Essen war auch eines der Besten, wenn nicht sogar das Beste (abgesehen vom riesen Buffet).

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Okonjima Plains Camp, AfriCat Foundation

Die Einrichtung des Rezeptions- und Restaurantbereiches hat mir so so gut gefallen: Super liebevoll und sehr stilvoll afrikanisch! Auch unsere Häuser waren schön und man hatte vom Bett aus eine unglaubliche Aussicht über die Landschaft und den Sonnenuntergang. Den Sonnenaufgang haben wir nicht mitbekommen, weil wir früh am morgen eine Geparden-Tour mitgemacht haben, die ich unglaublich sehr empfehlen kann! Das Camp gehört zur AfriCat Foundation, die Wildkatzen aufziehen bzw. nach Unfällen etc. aufpäppeln und in ihrem riesigen Gelände wieder auswildern. Mehr zu unserer Tour erfahrt ihr bald in meinem Post zu den Must-Do’s in Namibia!


Das waren auch schon unsere Favoriten! Wobei man sagen muss, dass es ganz ganz viele tolle Lodges in Namibia gibt. Einige davon, wie die Soussousvlei Lodge oder das letzte Plains Camp, das ich vorgestellt habe, sind aber wirklich etwas besonderes und unbedingt zu empfehlen!

Wart ihr auch schon in Afrika und habt in Lodges übernachtet? Haben es diese euch auch so sehr angetan und wart ihr ebenso begeistert wie wir?

Devils Marbles of Namibia | Outfit

Auf unserer Namibia Reise sind wir an einigen wundersamen Orten vorbei gekommen. Einer dieser Orte erinnerte uns an die Devils Marbles in Australien, mit seinen runden roten Steinen, die übereinander gestapelt liegen und bei denen man Angst bekommt, sie würden gleich auf einen zugerollt kommen.

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Nachdem ich schon mit euch geteilt habe, was ich die meiste Zeit während unserer Reise auf Safari getragen habe, gibt es heute einen richtigen Outfitpost. Leider bin ich nur dazu gekommen zwei Outfits für euch, in den 3 Wochen, zu shooten. Zum einen fehlte die Zeit, zum anderen die coolen Klamotten, denn auf Safari kleidet man sich lieber praktisch, als schick!

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Leichte und luftige Sachen, wie mein grünes Hemd, eignen sich tagsüber perfekt für Namibia. Die Sonne kann die Haut weniger verbrennen und die leichte Brise kühlt.

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DSC_0190 (4).JPGAuch die gestickten Kakteen auf meinem Top passen gut in die Landschaft, glaub man zumindest. Wusstet ihr, dass es in Namibia eigentlich gar keine Kakteen gibt und sie nur durch Siedler hierher gekommen sind? Ich nicht! Das blöde daran ist, dass Kakteen ja wirklich jede Trockenperiode überleben und sich immer weiter ausbreiten und somit nicht zu stoppen sind. Wenn man sie loswerden will, muss man sie ausgraben und verbrennen.

 

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In meinem Travelguide erfahrt ihr noch mehr interessante Dinge über Namibia und unsere Reise.

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Hemd – H&M  //  Neckholder Top – Brandy Melville  //  Shorts – H&M  //  Schuhe -Converse

Travelguide Namibia Part 2 | Alltagsleben, Armut, Swakopmund…

Nach dem es im ersten Teil meines Travelguides zu unserer 3 wöchigen Reise nach Namibia um die allgemeinen Dinge wie Anreise / Abreise, Wohnen, Essen oder das Wetter ging, möchte ich mich heute den Dingen widmen, die euch kulturell dort erwarten.DSC_0332 (3).JPGDSC_0495.JPG

Armut und Kriminalität

In Namibia leben, wie in eigentlich allen afrikanischen Ländern, sehr viele arme Menschen. Die Arbeitslosenquote liegt bei über 35% und es gibt kein ausgebautes Versicherungsnetzt, um die Leute zu unterstützen, wie in Deutschland.

Trotzdem sieht man in den Städten eigentlich keine Bettler. Die Menschen verkaufen lieber kleine selbstgemachten Schnitzereien oder Figuren an den Straßenrändern. Man sieht allerdings schon viele an Tankstellen, öffentlichen Plätzen oder in Parks zusammensitzen und nichts tun.

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Die meisten der Armen leben allerdings außerhalb der Städte in selbstgebauten Wellblech-Hütten und verkaufen gesammeltes Feuerholz oder zeigen einem den Weg. Manchmal fragt auch jemand nach Wasser oder etwas zu Essen.

Wir wurden oft davor gewarnt uns vor Dieben und Einbrüchen in unser Auto zu schützen und zum Glück ist uns nie etwas passiert. Man sollte lediglich ein paar Regeln einhalten und ansonsten braucht man auch keine Angst vor Kriminalität zu haben.

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Wenn man am Straßenrand jemanden sieht der nach Wasser fragt, haben wir angehalten unsere Türen verschlossen und lediglich ein Fenster heruntergefahren, um seine Flasche aufzufüllen. Genauso haben wir es bei jemandem gehandhabt, der ein Problem mit seinem Auto hatte. Wir haben angehalten und gefragt wie wir helfen können. Dabei muss man einfach ein wenig auf sein Bauchgefühl hören und bedacht handeln. Angst haben braucht man nicht! Die wenigsten Menschen sind wirklich bösartig auf dieser Welt :)

Natürlich sollte man immer darauf achten sein Auto richtig zu verschließen und keine Sachen sichtbar im Auto zurücklassen, wenn man sich entfernt. Entweder ist jemand im Auto geblieben, wenn wir nur kurz was besorgen wollten oder wir haben unsere Sachen in der Lodge gelassen.

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In den Städten sollte man außerdem etwas auf seinen Rucksack oder seine Kamera achtgeben, aber das ist ja eigentlich schon in jeder größeren Stadt pflicht.

In den Lodges gibt es eigentlich immer einen Safe, diesen sollte man für sein Geld oder andere teure Gegenstände auch wirklich benutzen.

Am Ende unserer Reise haben wir festgestellt, dass die übrigen Euros, die wir noch aus Deutschland bei uns hatten, nicht mehr da waren. Hoffentlich hat sie jemand in die Hände bekommen der sie wirklich gebraucht hat und sinnvoll verwendet :)

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Alltagsleben

Während unserer Reise sind uns einige Dinge aufgefallen, die für uns so nicht „normal“ waren. Da es, wie schon gesagt, viele Arbeitslose gibt, sieht man in den Städten an einigen Stellen viele Menschen mitten am Tage in der Woche zusammen rumsitzen.

Außerdem ist auffällig wie viele Menschen überall angestellt sind und kleine Arbeiten erfüllen (und trotzdem ist die Arbeitslosigkeit so hoch!). In den Supermärkten wischen 5 Leute den Boden und wedeln ihn trocken, auf den Parkplätzen stehen Leute und passen auf dein Auto auf, an Baustellen steht alle paar Meter eine Person, die mit einer roten Fahne wedelt und an den Tankstellen gibt es Leute die die Scheiben putzen, Tanken, die Luft der Reifen prüfen usw. Auch in den Lodges oder in Restaurants hat man das Gefühl, dass für die Arbeit die getan werden muss zu viele angestellt sind. Das kann natürlich auch daran liegen, dass zurzeit noch keine Hauptsaison ist und sie jetzt noch nicht so viel zu tun haben. Aber es ist auf jeden Fall auffällig wie viele Menschen in kleinen Jobs arbeiten, um wenigstens ein wenig Geld zu verdienen.

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Außerhalb der Städte sieht man einige Schaf- oder Kuhhirten, die mit ihren Tieren durch das Land ziehen und fressen lassen, aber oft sitzen auch einige vor ihren Wellblech-Hütten im Schatten und haben nichts zu tun.

Natürlich ist vieles in Namibia ein wenig anders, als wir es gewohnt sind. Aber dafür ist es auch eine anderer Kontinent und eine andere Kultur.

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Tiere

Zu den richtigen Safari Tieren, werde ich in einem extra Post über den Etosha Nationalpark noch einmal genauer berichten. Hier möchte ich lediglich ein paar allgemeine Infos mit euch teilen.

In Namibia gibt es eigentlich alle Tiere zu sehen, die man sich auf einer Safari wünscht (ich wüsste zumindest nicht, welches fehlen sollte). Die meisten davon sind im Etosha Nationalpark anzutreffen, weswegen dieser auch auf keiner Reise fehlen darf und für den man mindestens 2-3 Tage einplanen muss.

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Außerdem gibt Antilopen, Zebras, Strauße oder Warzenschweine, die man auch neben der Straße, im ganzen Land, antreffen kann.

Auch ein paar gefährliche Schlangen leben in Namibia, allerdings sind uns davon keiner begegnet und die Wahrscheinlichkeit ist auch relativ gering.

Malaria Gefahr besteht nur im Etosha, sonst ist das Land zu trocken, und dort haben wir uns abends einfach mit Mückenspray eingesprüht.

Ich denke es gibt wesentlich gefährlichere Länder auf der Welt als Namibia und man braucht keine Angst zu haben. Natürlich sollte man nie leichtsinnig umgehen, aber auf die Reise verzichten sollte deswegen man auf keinen Fall!

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Windhoek

Windhoek ist die Hauptstadt von Namibia, obwohl sie gerade mal 325.000 Einwohner hat. Sie liegt im Zentrum von Namibia und etwas erhöht, weswegen es dort kälter ist. Der Flughafen ist so klein, dass man nicht damit rechnen würden, dass hier international Flieger landen und starten (was bei mir, bei der Ankunft einen Mini-Kulturschock verursacht hat :D ).

Bis auf eine wunderschöne Kirche, hat die Stadt recht wenig zu bieten, weswegen wir froh waren nur einen Tag dort zu verbringen.

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Wir saßen im süßen Slowtown Coffee Roaster, mit leckerem Croissants (sehr französisch, das hat Straßburg-Gefühle ausgelöst! ) und Muffins und nebenan gab es leckeres Frozen Joghurt Eis.

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Gewohnt haben wir etwas außerhalb, in Klein Windhoek, im Elegant Guest House. Dort hat es uns richtig gut gefallen und es zählt zu einer unserer liebsten Lodges (mehr erfahrt ihr im extra Post zu unseren schönsten Unterkünften).

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Gegessen haben wir im Joe’s Beer House, welches gleich in der Nähe ist und auch dort hat es uns total gefallen. Der Name klingt erstmal nach einer Kneipe, aber das Essen war wirklich toll und die Deko und Einrichtung des Restaurants so authentisch und kreativ. Wirklich zu empfehlen!

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DSC_0132 (5).JPGSwakopmund

Diese Stadt hat uns wesentlich besser gefallen als Windhoek und es gibt dort auch viel mehr zu sehen und zu erleben!

Witzig ist, dass die Straßen dort hauptsächlich aus festem Sand bestehen und nur die Fußwege gepflastert und die Hauptstraßen geteert sind.

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Da Swakopmund am Atlantik liegt ist es dort ebenfalls ziemlich kalt und vor allem neblig und feucht-nass. Die Sonne schafft es leider nicht immer durch die Wolkendecke, aber wenn dann wird es auch wirklich warm!

Übernachtet haben wir in Sam’s Giardino Hotel, welches uns ebenfalls sehr gut gefallen hat und wo es ein super leckeres 5 Gänge Menü gab.

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Ansonsten waren wir einmal im Küki’s Pub und im Jetty 1905 Restaurant auf dem Steg im Meer. Im Küki’s hatte ich einen super leckeren vegetarischen Teller mit Reis und angebratenem Gemüse und als Nachtisch die namibianische Kuchen Spezialität, die ich schon im ersten Teil erwähnt hatte, Malva Pudding. Super lecker!

Im Jetty’s gab es viele Fischgerichte, aber auch eine tolle vegetarische Auswahl (vieles auch vegan!). Ich habe eine super Kürbis Limetten Suppe und eine Auswahl an veganem Sushi gegessen und war super zufrieden. Außerdem muss die Aussicht beim Sonnenuntergang ein Traum sein! Leider war es bei uns schon dunkel :D

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Außerdem waren wir an einem Nachmittag in einem super süßen Café, namens bojos Café. Dort gab es nicht nur den allerbesten glutenfreien Schokokuchen und einen mega Möhrenkuchen, sondern auch total viele andere Leckereien, wie Bagels, Pancakes, Sandwichs oder Waffeln, die ich total gern probiert hätte.

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Von Swakopmund aus kann man viele tolle Unternehmungen machen. Wir haben uns dazu entschieden eine Bootstour von Walvis Bay aus zu machen, bei der man Robben, Pelikane und mit Glück auch Delfine sehen kann (wir hatten Glück! :D ) und eine Living Desert Tour, bei der man Tiere sieht, die in den Dünen leben, die uns auch sehr gefallen hat, auch wenn wir leider nicht das Glück hatten ein Chamäleon zu sehen, was mich persönlich super interessiert hätte!

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Ich durfte sogar einen super süßen Wüsten Vogel mit einem kleinen Wurm füttern.
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Bei unserer Tour durch die Wüste wirklich viel gelernt und viele interessante Tiere gesehen. Auch wenn ich nicht mehr den Namen dieses Wüsten Geckos kenne, weiß ich noch, dass er keine Pigmente besitzt und somit durchsichtig ist. Außerdem speichert er Wasserreservoirs in Taschen an der Seite seines Körpers. Cool, oder? :D
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Diese Seerobbe weiß, was sie auf diesem Boot erwartet (Fisch), weswegen sie immer gerne wieder vorbei kommt!
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Pelikane sind unglaublich schöne Tiere und es war toll sie so nah beobachten zu können.
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Sogar Delfine haben unser Boot begleitet und es war schön sie mit dem Wasser spielen zu sehen.
Sehenswürdigkeiten

Neben den Tieren und den ganzen Safari Abenteuern, die man in Namibia machen kann, gibt es noch viele weitere Sehenswürdigkeiten und das Land hat wirklich einiges mehr zu bieten.

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Das Dead Vlei war total mystisch und irgendwie unwirklich.

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Die Namib und ein Teil der Kalahari Wüste ziehen sich durch Namibia. Die Dünen sind unglaublich schön und wirklich ein besonderer Anblick. Nicht nur die Farben sind etwas ganz besonderes, sondern auch Orte wie das Dead Vlei im Sossousvlei, welches im Namib Naukluft Nationalpark liegt. Dort kann man auch den Sesriem Canyon durchwandern.

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Die Twyfelfontain Fels Malereien (oder Gravierereien eigentlich) waren außerdem ein toller Anblick und es war interessant, mehr darüber zu erfahren. Es ist der Wahnsinn sich dabei zu überlegen wie unglaublich alt diese Bilder sind und wie geschickt die Menschen dabei vorgegangen sind, sich gegenseitig von Lebewesen zu berichten, die sie gesehen haben.

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Auch wenn wir in der Hammerstein Lodge keine Nacht verbracht haben, mussten wir ihr, auf Empfehlung hin, trotzdem einen Besuch abstatten. Denn auf der Lodge lebt ein Gepard und ein Leopard, die als Babys gefunden und aufgezogen wurden, da ihre Mütter gestorben waren. Da wir bis dato noch nicht wussten, dass wir diese besonderen Tiere sogar in freier Wildbahn erleben würden, mussten wir es ausnutzen und sie zumindest einmal in Gehegen bewundern.

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Der Finger Rock ist ein witzig anzusehender Feld, der mitten in einer flachen Landschaft aufragt.

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Die Skeleton Coast ist ebenfalls berühmt berüchtigt in Namibia. Ein Küstenabschnitt an dem schon viele Schiffe durch die starken Strömungen gestrandet sind.


Wie ihr sehr hat Namibia unglaublich viel zu bieten, nicht nur unglaubliche Safari-Erlebnisse, sondern auch andere tolle „Sehenswürdigkeiten“. Ich war unglaublich beeindruckt von den roten Sanddünen, vor allem, da es mein erstes Mal in einer Wüste war und mich die unendliche Weite auf den riesigen Dünen begeistert hat.

 

Travelguide Namibia 2017

Es war schon immer unser Traum einmal eine Safari durch Afrika zu machen. Diesen Wunsch erfüllten wir uns dieses Jahr und durchfuhren mit einem Mietauto für drei Wochen Namibia.

Nach unserer Reise durch Kanada und die USA mit dem Wohnmobil, ist dies unsere 2. große außer-europäische Reise und Afrika der 3. Kontinent den ich besuche.

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Auserwählt haben wir Namibia als unser Einstiegs-Land in Afrika, warum genau erfahrt ihr in einem weiteren Post, aber ich kann jetzt schon sagen, dass es die richtige Entscheidung war.

Nachdem ich gestern schon ein paar meiner Outfits mit euch geteilt habe, die ich während unserer Safari-Reise getragen habe, möchte ich heute den ersten Teil meines allumfassenden Travelguides schreiben. Den 2. Part des Travelguides findet ihr hier. Außerdem wird es einen extra Post zum Etosha Nationalpark und den Tieren auf einer Safari, unseren Unterkünften und einen Post über die Erlebnisse, die ihr in Namibia auf keinen Fall verpassen solltet, ergänzt.

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What to know
  • Namibia liegt im Süden Afrikas und ist umgeben von Südafrika, Botswana, Angola und dem Atlantik
  • Das Land ist fast drei Mal so groß wie Deutschland, aber nur 2 Millionen Menschen leben dort
  • Die Amtssprache ist Englisch, ansonsten wird Africans oder verschiedene Stammessprachen gesprochen, außerdem können viele etwas Deutsch, die Verständigung ist somit sehr einfach
  • Bezahlt wird mit dem Namibischen Dollar und 1€ sind ca. 15 Namibische Dollar wert
  • Namibia hat nur eine Stunde+ Zeitverschiebung nach Deutschland
  • Der Flug von Frankfurt nach Windhoek dauert 9-10 Stunden

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Das vegetarische Essen war echt lecker! War nebenbei auch gleich vegan und glutenfrei :D Also für alle „Diättypen“ gleich

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Anreise / Abreise

Ums Fliegen kommt man nicht herum, sonst dauert die Reise länger als der Aufenthalt an sich :D Von Frankfurt aus geht einmal am Tag ein Direktflug nach Windhoek mit Air Namibia. Die kleine Fluggesellschaft hat uns wirklich sehr gefallen und vor allem, da der Flieger nicht komplett ausgebucht war, hatten wir relativ viel Platz zum Schlafen (die Flüge gehen alle über Nacht). Ebenso war es beim Rückflug und man fliegt ca. 9-10 Stunden.

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Fortbewegung

Ein Mietauto ist wirklich ideal um Namibia unabhängig und selbstständig erkunden zu können. Allerdings sieht man hier und da auch Reisebusse, die jedoch weniger komfortabel sind. Ein 4×4 Auto ist ebenfalls sehr zu empfehlen und wir hatten einen Ford Pick Up, mit dem man auch wirklich alle Straßen bedenkenlos fahren konnte.

Ein größter Teil der Straßen in Namibia sind Stotterstraßen und deswegen ist es gut relativ große Reifen zu haben, die kleine Unebenheiten ausgleichen und ein etwas erhöhtes Auto (was bei einem Wohnmobil oder einem Reisebus nicht gegeben ist und die Fahrten sicherlich unangenehmer macht).

Allerdings würden wir für das nächste Mal lieber ein komplett durchgehendes Auto mieten (der Pick Up hat eine Fahrerkabine und eine extra Ladefläche), da das Dach der Ladefläche nicht komplett dicht ist und somit der Kofferraum oft staubig war und wir unsere Koffer mit Tüten schützen mussten.

Die Straßen sind meistens wirklich super gemacht und abgesehen davon, dass es etwas lauter ist, merkt man nicht sehr, dass es keine geteerten Straßen sind. Im Etosha Nationalpark, wo die Straßen etwas mehr befahren sind, gab es schon hin und wieder einige Löcher und unruhige Stellen.

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Wohnen

Es gibt in Namibia relativ wenige Wohnwagen, einfach weil die Straßen dafür unpassend sind. Öfter sieht man Autos, die auf ihren Dächern Zelte haben, auf denen man schlafen kann oder Leute mit Campingausrüstung.

Wir haben uns allerdings dafür entschieden in Lodges zu wohnen. So nennt man dort die Hotels, die eigentlich keine richtigen Hotels sind. Man bekommt Frühstück und es gibt ein Restaurant zum Abendessen, meist einen Pool und es werden Attraktionen angeboten, außerdem gibt es Zimmerservice, aber man wohnt eben nicht in einem großen Haus und hat nur ein Zimmer, sondern meist hat man ein eigenes kleines Häuschen oder eben eine „Wohnung“ in einem Doppelhaus. Das macht die ganze Sache etwas separater und schöner. Meist hatten die Lodges nur 4-8 Zimmer, an ein paar größeren „Sehenswürdigkeiten“ auch mal 30, aber oft war es eher klein und damit sehr persönlich gehalten.

Einen Ausführlichen Post zu unseren schönsten Unterkünften werde ich bald ebenfalls mit euch teilen.

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Wetter

Da Namibia relativ weit vom Äquator entfernt liegt, herrscht dort nicht ganz so extremes Wetter wie z.B. in der Sahara. Sommer und Winter sind dort zu unseren Jahreszeiten entgegengesetzt, da das Land auf der Südhalbkugel liegt. Im Sommer werden tagsüber bis zu 50°C in der Nacht hingegen kühlt es sehr herunter, sodass man trotzdem angenehm schlafen kann. Da wir im Winter gereist sind, waren bei uns tagsüber ca. 20-30°C (je nach Ort) und in der Nacht wurde es relativ frisch. In Windhoek (auf einem Berg) und Swakopmund (am Atlantik) war es wesentlich kälter (15-20°C) im Etosha und der Namib allerdings wunderbar warm. Die Sonne scheint eigentlich jeden Tag und Wolken scheinen sie in Namibia (fast) nicht zu kennen.

Am Tage konnte man meist wirklich mit kurzer Hose und Top unterwegs sein. Abends brauchte man meist schon eine dünne Jacke und eine lange Hose. In Swakopmund wäre durch den Wind vom Atlantik und die feucht kalte Luft auch eine dünne Winterjacke nicht verkehrt gewesen.

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Landschaft

Die Landschaft in Namibia ist vielfältig. An einem Tag im Auto durchquert man karge graue Steinlandschaften, helle Buchlandschaften mit vertrocknetem Gras und Büschen, Hügelige- oder sogar Bergige Teile mit den unterschiedlichsten Steinfarben von grau zu braun bis rot oder gelb-orange, sieht riesige rote Sanddünen oder grünes Gestrüpp zwischen hellem Sandstein. Namibia ist wirklich vielfältig, nur sattgrüne Wälder sind nicht anzutreffen, dafür ist es einfach zu trocken.

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Essen

Ein sehr sehr wichtiger Punkt: Das Essen in Namibia! Ich muss sagen ich hatte mich noch nie so sehr auf Frühstück gefreut wie hier. Denn sonst wohnen wir sehr selten in Hotels (nur bei Städtetrips wie in Straßburg) und kommen somit auch selten in den Genuss eines tollen Hotelfrühstücks. Das war hier anders! Jeden Tag konnte ich mich auf leckeres Omelett mit Tomate, Pilzen, Zwiebeln und Käse, Müsli, Obst, Joghurt, Waffeln, frische Säfte und selbstgebackenes Brot (oft sind die Lodges zu weit entfernt um Brot kaufen zu können) freuen.

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Eine Entdeckung die wir in Namibia gemacht haben ist Guaven Saft. Den gibt es dort wirklich fast überall und er schmeckt so gut. Die Frucht erinnert von der Form an eine Papaya, ist allerdings kleiner und innen eher pink. Das Fruchtfleisch ist relativ dick, weswegen der Saft nie 100%ig ist.

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Mittag gegessen haben wir so gut wie nie, da wir meist keinen Hunger hatten und uns ein Snack mit Apfel, Banane, einer Fruchtschnitte oder leckerem Kuchen bzw. ein Stück Brot und Käse vollkommen gereicht hat. Die meisten Lodges bieten allerdings auch einen Lunch an.

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Abends waren wir immer Essen. In Windhoek und Swakopmund konnte man sich die Restaurants noch aussuchen, meistens war aber im Umkreis von mindestens 50km nichts und man hat im Restaurant der Lodge gegessen. Vor allem beim Essen hat man gemerkt wie unglaublich viel Mühe sich in Namibia gegeben wird und mit wie viel Qualität gearbeitet wird. Das Essen war wirklich immer unglaublich gut! Oft gab es ein 3 Gänge Menü, einmal sogar 5 Gänge, bei größeren Lodges auch Buffet.

Nach einer vegetarischen Alternative zu fragen war nie ein Problem und oft wurde man sogar danach gefragt. Es gab eigentlich immer Einheimisches Wild (da frage ich mich wie man am Tage über die wunderschönen Tiere bestaunen und sie abends essen kann :D ), manchmal auch Rind. Huhn oder Schwein gab es eigentlich nie. Dazu wurde oft Reis oder Kartoffeln und Gemüse (meist aus eigenem Gemüsegarten) gereicht und ich habe immer noch mehr Gemüse bekommen. Die Desserts waren immer der absolute Hammer und total mein Geschmack! Die Namibianer lieben Kuchen, der in einer Auflaufform gebacken und warm serviert wird. Sie nennen ihn Malva Pudding oder Baked Pudding. Dazu gibt es meistens Eis und das schmeckt wirklich so lecker!

Außerdem waren wir in einer Lodge in der es das unglaublichste Buffet gab, das ich jemals gesehen habe! Zum Glück waren wir dort 3 Nächte und konnten das Essen dort richtig genießen. Es gab eine riesige Auswahl an Vorspeisen und Desserts (und ich meine wirklich riesig! Mindestens 5 verschiedene Kuchen und 7 weitere Nachtisch Kreationen). Der Hauptgang wurde draußen angeboten, wo Grills standen und für einen frisch Fisch oder Fleisch mit den jeweiligen Saucen bzw. Marinaden, nach seinen Wünschen zubereitet wurde. An einem weiteren Stand konnte man sich selbst rohes geschnittenes Gemüse aussuchen und mit Nudeln und der Sauce und den Gewürzen seiner Wahl anbraten lassen konnte. Ein Traum!

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Sport

Bei der riesigen Auswahl an Nachtisch, stellt sich die Frage, ob man diesen von den Hüften auch wieder herunter bekommt :D

Fitnessstudios sind relativ selten zu finden, allerdings kann man in Namibia, dort wo keine gefährlichen Tiere leben (bzw. wenn man eingezäunt ist) wunderbar wandern gehen.

Auch Joggen ist in den meisten Lodges kein Problem. Dabei muss man in dem umzäunten Bereich der Lodge bleiben, diese sind allerdings sehr groß und weitläufig und man hat genügend Platz.

Ich habe mir vorgenommen mindestens zwei man pro Woche zu laufen und konnte das auch umsetzen. Zusätzlich habe ich zwei Mal ein einfaches Body-Weight Training gemacht und versucht mich so oft wie möglich zu dehnen, Sport kommt in Namibia also nicht zu kurz, wenn man sich ein bisschen auf die Umstände dort einlässt.

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Wart ihr schon mal in Namibia oder in einem anderen Land in Afrika? Wie war es bei euch? Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?

What to wear on a Safari | Namibia 2017

Geflogen sind wir am 13. und gelandet am 14. Leider habe ich es bis jetzt immer noch nicht geschafft alle Bilder zu sortieren und es hat mich den ganzen gestrigen Tag gekostet überhaupt erstmal ein wenig Ordnung in das ganze Bilder-Chaos zu bringen. Insgesamt haben wir ca. 6 000 Bilder gemacht. In drei Wochen. Davon habe ich jetzt schon viele aussortiert und letztendlich bleiben 2 500 mit denen man wirklich was anfangen kann.

Aber ich wollte euch nicht länger auf die Folter spannen (vor allem, da ich seit 5 Tagen schon nichts mehr gepostet habe – shame on me!) und deswegen gibt es jetzt den ersten Post aus Namibia! Allerdings einen der noch nicht besonders viel mit der Reise an sich zu tun hat, aber ihr könnt schon ein paar schöne Bilder sehen und die Reisebericht-Post folgen dann die nächsten Tage!

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Diese Hose war ideal! Sehr dünn und luftig, sodass einem nicht schnell zu heiß wird, aber trotzdem bedeckt sie die Beine und man klebt nicht am Sitz fest. An vielen Tagen sind wir nämlich lange Auto gefahren und da eignen sich solche Hosen total. Sie sehen super aus und sind trotzdem bequem. Dazu ein einfaches blaues T-Shirt, welches etwas kürzer geschnitten ist und meine Converse.

Hose – Vero Moda  //  T-Shirt – Forever 21  //  Schuhe – Converse  //  Sonnenbrille – H&M

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In einigen Teilen des Landes ist es sogar richtig „kalt“, vor allem in der Nacht. Da kann es dann schon mal passieren, dass man in Afrika mit langer Hose und Pulli rumrennt. Aber es ist dort ja auch Winter und für diese Jahreszeit wird es dort am Tage bei Sonnenschein trotzdem richtig warm! Den Pullover von Zara, den ihr auf dem Bild seht, habe ich übrigens nicht wieder mit nach Deutschland gebracht. Irgendwie war er am letzten Tag nicht mehr in meinem Koffer und ich weiß nicht wo ich ihn gelassen haben könnte. Schließlich habe ich auch nie Sachen ausgepackt, sondern immer aus dem Koffer gelebt… Sehr schade!

Jeans – Vero Moda  //  Longsleeve – H&M  // Pullover – Zara

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Hier sieht man nochmal, dass es wirklich richtig kalt werden kann. Vor allem früh morgens auf dem Wasser bei einem Ausflug auf dem Boot. Schal und dicke Jacke waren da wirklich nicht zu viel!

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An anderen Tagen ( und an anderen Orten) konnte man mit kurzer Hose und T-Shirt rumlaufen ohne zu frieren. Afrika ist schließlich ein Kontinent der Extreme und das zeigt sich in den Temperaturunterschieden von Tag und Nacht, ebenso wie von verschiedenen Orten, die nicht weit voneinander entfernt liegen.

Hose – H&M  //  T-Shirt – Brandy Melville  // Schuhe – aus Irland

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Wenn ich irgendwann noch einmal im Winter nach Afrika fahren, dann werde ich meinen Koffer etwas durchdachter packen und weniger weiße Sachen (staub), weniger kurze Sachen (kalt) und weniger knittrige Sachen (Koffer, durcheinander, kein Bügeleisen) einpacken. Ein paar Tipps werde ich im nächsten Post für euch zusammen schreiben, damit ihr schlauer seid und nicht wie ich immer den gleichen Pullover tragen müsst, weil ihr keinen anderen habt.

T-Shirt – Brandy Melville  //  Hose – H&M  //  Schuhe – aus Irland

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Fluffige Hosen sind einfach Ideal und ich brauche davon echt mehr in meinem Kleiderschrank! Super bequem und trotzdem keine Jogginghose :D

Meine Chucks waren übrigens auch die einzigen Paar „gute Schuhe“ neben meinen Birkenstock Latschen, sonst hatte ich noch Wanderschuhe, Joggingschuhe und Badelatschen mit. Das war aber wirklich ideal und ich habe alle Schule mehrmals getragen und auch gebraucht.

T-Shirt – Brandy Melville  //  Hose – Abercrombie & Fitch  

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Diese Bilder verlangen nach mehr, oder? Traumhaft diese riesigen Dünen! Ich freue mich schon darauf euch endlich mehr zeigen und erzählen zu können :) Hoffentlich freut ihr euch auch schon darauf und seid gespannt auf meine Berichte.

In den nächsten Tagen und Wochen werde ich auch wieder sehr aktiv auf Instagram sein. Dazu bin ich ja in Namibia leider auch überhaupt nicht gekommen, da das Internet einfach viel zu schlecht war (oder gar nicht vorhanden). Das tut mir wirklich total leid, vor allem, da ich versprochen habe viele Eindrücke auf Insta Storys mit euch zu teilen…

Bluse – H&M  //  Shorts – H&M 

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Wie man sieht war meine Garderobe wirklich ziemlich eingeschränkt und ich habe vor allem wenn es kalt war wirklich immer das selbe getragen.

Diesen Pullover hatte ich wirklich fast jeden Tag an, da er warm war, super bequem und auch gut aussieht.

Pullover – Brandy Melville  //  Bluse – H&M  //  Jeans – Vero Moda


Ich hoffe ihr seid schon auf meine weiteren Namibia-Beiträge gespannt! In den nächsten Tagen gibt es noch mehr tolle Bilder und ganz viele Berichte von meiner Reise :) Ich freu mich drauf!

Was war den bei euch die letzten drei Wochen so los? Wart ihr auch im Urlaub oder steht eure Sommer-Reise erst noch an? Wart ihr auch schon mal in Namibia oder in Afrika auf Safari? 

Off to Namibia!

Während ihr diesen Post lest, bin ich schon in Afrika angekommen und beobachte sicher gerade einen Elefanten oder eine Giraffe in freier Wildbahn. Ich kann es noch gar nicht glauben!

Afrika war für meine Familie immer ein großes Reiseziel. Wir wollten die Tiere nicht nur im Zoo bewundern, sondern sie in ihrer natürlichen Umgebung beobachten und eine richtige Safari machen.

Nachdem wir zu meiner Jugendweihe 2014 in Kanada und den USA unterwegs waren, steht diesen Sommer, nach der Jugendweihe meines Bruders, unser 3. Kontinent an (für unsere Eltern der 4. da sie schon in Australien waren).

Wir unternehmen eine, von meiner Mama, selbst geplante Reise durch ganz Namibia mit einem Auto und übernachten in verschiedenen Lodges. Insgesamt sind wir 19 Tage unterwegs, mit An- und Abreise genau 3 Wochen.

In Namibia ist zu unserer Reisezeit gerade Winter, da das Land auf der südlichen Halbkugel liegt. Trotzdem ist es am Tage ca. 20-25°C teilweise sogar bis 30°C warm. Das ist natürlich perfekt für unsere Reise, da es nicht zu heiß ist um etwas zu unternehmen. In der Nacht kann es allerdings unter 10°C kalt werden, da es ja eine Wüstenregion ist. Deswegen mussten wir nicht nur Bikinis und kurze Hosen, sondern auch Pullis einpacken.

Natürlich schwirren in meinem Kopf auch schon ganz viele Ideen für interessante Blogposts für euch herum. Welche ich dann letztendlich umsetze und was ich euch alles zu erzählen habe, erfahrt ihr dann Mitte Juli! Ich freue mich schon riesig euch ganz viele Bilder zu zeigen und von unseren Erlebnissen zu berichten, also stay tuned! :)

Auf die atemberaubenden Landschaften und Tiere, die wir sehen werden, freue ich mich total und da ich natürlich richtig coole Bilder machen möchte, habe ich auf Pinterest und bei Instagram schon fleißig Foto Inspirationen gesammelt. Davon werde ich euch jetzt mal ein paar präsentieren um euch auch schon ein wenig in Afrika-Laune zu bringen :)

Hoffentlich schaffe ich es ganz ganz viele coole Bilder zu machen und ein paar der Foto Ideen um zu setzen! Wenn ihr schon jetzt etwas von meiner Reise mit bekommen wollt, dann folgt mir auf jeden Fall auf Instagram. Dort Poste ich nicht nur schon einige Bilder aus Namibia, sondern auch Schnappschüsse in meiner Story!

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