Warum sind Menschen Unfreundlich?

Wir sind unfreundlich, weil andere zu uns unfreundlich sind.

Sie sind unfreundlich, weil Andere zu ihnen unfreundlich sind.

-Sei freundlich und andere werden auch zu dir freundlich sein!

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Es gibt immer wieder Situationen, in denen ich mich frage, warum gerade mit Absicht und ohne wirklichen Grund unwirsch, verächtlich oder bissig gesprochen oder gehandelt wird.

Man ist schlecht gelaunt, eine Kleinigkeit kommt zur Anderen und man vergisst seine guten Manieren. Aber was bedeutet das?

In solchen Fällen geht es meist darum, dass man nicht das bekommt was man will, etwas nicht so läuft, wie man es sich wünscht oder andere nicht so denken und handeln, wie man selbst. Man ist frustriert, genervt, gekränkt, enttäuscht oder versteht es nicht.

Dabei vergessen wir leider oft, dass es immer zwei Seiten – zwei Perspektiven gibt. Sein gegenüber kann vielleicht gar nichts dafür, befindet sich in der gleichen unzufriedenen Situation, wie man selbst oder vertritt auch nur seine eigene Meinung bzw. sein eigenes Anliegen – ebenso wie man es selbst tun würde.

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Also sollten wir uns daran erinnern, uns in die Lage der anderen hineinzuversetzen, die Situation aus ihrer Perspektive sehen und verstehen, mit ihren Augen sehen und nicht gleich unfreundlich reagieren.

Denn man selbst würde es sich ebenso wünschen. Oft weiß man selbst, wenn etwas nicht richtig gelaufen ist, wenn man einen Fehler gemacht hat oder Ähnliches. Man fühlt sich unwohl in seiner eigenen Haut, vielleicht ist es einem peinlich oder zumindest unangenehm. Da braucht man niemanden, der das einem mit einer unfreundlichen Art noch bestätigt.

Wenn wir unfreundlich sind, sind wir egoistisch. Denken nur an uns, nicht an die Anderen. Was wir für eine Wirkung auf sie haben könnten. Und, was macht es mit uns?

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    Jeans - Bershka  //  Pullover - Second Hand  //  Haarband - H&M  // 
                Schuhe - Converse  //  Jacke - Jack & Jones

In dem Buch, welches ich gerade lese „Wo gehts denn hier zum Glück?“ von Maike van den Boom reist die Autorin durch die 13 glücklichsten Länder und versucht zu ergründen, warum die Bewohner glücklicher sind als wir Deutschen und was wir von ihnen lernen können.

Und das sind einige Dinge. Unter Anderem auch, dass wir uns gerne sehr hitzig, sturköpfig und eben auch egistisch benehmen, schnell aufbrausen und uns zu selten in die Situation unseres Gegenübers hinein versetzen, ihm seinen Freiraum lassen und einfach ruhig bleiben. Deswegen wollte ich mit diesem Artikel einmal darauf aufmerksam machen.

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"So wie du in den Wald hinein rufst, so schallt es auch zu dir zurück."

Wenn du andere gut behandelst, wirst du wahrscheinlich auch gut behandelt. Positive Energie die du aussendest, wird zu dir zurück gelangen, denn jeder hat mal einen schlechten Tag oder macht einen Fehler.

Also denk das nächste Mal daran, wenn dich ein Autofahrer vor dir aufregt – vielleicht ist er Anfänger. Wenn eine Bedienung im Restaurant nicht schnell genug ist – vielleicht ist sie neu. Oder wenn jemand einen Fehler macht – vielleicht hatte er bereits einen anstrengenden Tag.

Be kind to each other.

 

 

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Denk erstmal nach… | Unsere Konsumwelt

Ich habe nie so wirklich darüber nachgedacht. Klar wusste ich unter welchen Bedingungen die Sachen produziert werden, aber das war nicht genug um dem auch Handlungen folgen zu lassen.

Wenn ich dann im Laden stand, umzingelt von so vielen Eindrücken, die auf mich niederprasselten, da hatte sich das Wissen auch schnell in die hinterste Ecke meines Gehirns geschoben und dem „Oh, wie schön!„, „Hach, das hätte ich gern...“ und dem „Das brauche ich unbedingt.“ Platz gemacht.

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Alle Bilder in diesem Beitrag sind von der lieben Anna Verburg geschossen.

Dieses Wochenende ist voll von Rabattaktionen, Kaufempfehlungen, den besten Deals, riesigen Sales und viel zu viel Konsum. Kaufen ohne nachzudenken ist angesagt und ich habe mich dem ganz bewusst entzogen.

Natürlich wäre ich gerne am Black Friday mit meinen Freundinnen durch die Stadt gezogen und wir hätten uns über die billigen Teile und unsere vollen Einkaufsbeutel gefreut. Aber zum Glück hatte ich Chorprobe, die mich davor bewahrt hat meine Ansicht über das ganze mehr und noch mehr und immer noch nicht genug über Bord zu werfen und dem Kaufrausch zu verfallen.

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Shoppen macht Spaß, schöne Klamotten haben macht Spaß, coole Outfits tragen macht Spaß. Aber während mein Kleiderschrank platzt, habe ich trotzdem das Gefühl immer das gleiche anzuziehen und weiß nie was ich anziehen soll. Das verschwindet auch nicht, wenn man einen Kleiderschrank, so groß wie mein ganzes Zimmer voll Klamotten hat, habe ich mir sagen lassen. Also warum es überhaupt probieren? Da kann ich das ganze auch gleich bleiben lassen und weiß trotzdem nicht was ich tragen möchte.

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Das Geld ist ja auch viel zu schade für ständige Fehlkäufe und eigentlich will man ja sowieso für andere Sachen sparen. Für Dinge die einen Erfüllen, die einem wirklich etwas im Leben bedeuten.

Deswegen lasse ich das Shoppen einfach mal für unbestimmte Zeit bleiben. Kann ja auch nicht schaden, denke ich mir. Seit meiner Mädelswoche in Budapest, bei der mir das ganze Klamotten-Drama wirklich richtig bewusst geworden ist – denn auch mit einem Kleiderhaufen aus 5 verschiedenen Kleiderschränken lassen sich noch immer nicht einfach Outfits auswählen, wie wir festgestellt haben – habe ich nichts (kleidungstechnisches) mehr gekauft.

Neben diesem ganzen unnützen Konsum, der in unserer Gesellschaft leider Normalität ist, stelle ich mir die Frage nach den Alternativen. Weniger ist mehr – hat mein Papa immer gesagt. Ich brauch keine tausenden verschiedenen T-Shirt, denn der Sommer ist eh viel zu kurz um alle zu tragen und eigentlich mag ich ja sowieso lieber Tops.

Ich will nicht mehr diese riesige Auswahl, das Problem mich nicht entscheiden zu können. Ich will nicht mehr ständig Fehlkäufe machen, weil ich nicht genug nachdenke und überlege, ob ich das wirklich brauche und tragen werde. Ich will nicht mehr ein neues T-Shirt kaufen, weil ich eine Hose habe die zu nichts in meinem Schrank passt und dann beides doch nicht tragen, weil keine Schuhe dazu vernünftig aussehen. Und ich will auch nicht mehr andere ausbeuten, weil ich so viel wie möglich zum kleinsten Preis kaufen will.

Denn auch das ist ein sehr großes Argument für mich. Wie kann ich vegan leben wollen, weil Tiere auch das Recht auf ein angemessenes Leben haben und ihr Leben etwas Wert ist und gleichzeitig Kinder in Bangladesch meine T-Shirts zu einem Spott-Lohn nähen lassen, damit ich einen Spott-Preis zahlen kann.

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Viel lieber will ich faire und nachhaltige Marken unterstützen oder coole Second Hand Teile kaufen, die nicht jeder hat. Ich möchte nicht mehr durch irgendwelche Rabattaktionen dazu veranlasst werden ohne Verstand zu kaufen, denn mein Geld gebe ich lieber für andere Dinge aus. Ich will mir einen minimalistischen Kleiderschrank aufbauen, einen mit Basics und schlichten Farben, die sich einfach und für jede Gelegenheit kombinieren lassen.

Natürlich ist das alles auch ein wenig Wunschdenken. Ich weiß, dass ich nicht zum letzten Mal bei H&M eingekauft habe. Aber das Bewusstsein ist jetzt da. Wenn ich andere von ihren billigen Erwerben reden höre, bin ich einerseits neidisch, andererseits stolz auf mich. Weil ich weiß, dass es nicht nötig ist, das ich das nicht brauche und das ich diese Entscheidung für mich selbst getroffen habe und durchziehe.

Einen großen Teil dieses Bewusstsein hat Katja von amoureuxee.de in mir geweckt. Mit ihren Beiträgen hat Katja mich schon zu einigen Themen zum Nachdenken und Überdenken angeregt. Sie ist mir ein riesiges Vorbild was Nachhaltigkeit, Fair-Fashion und auch Bloggen bzw. Schreiben angeht und das schönste dabei ist, dass ich durch ihre ehrlichen und tiefsinnigen Texte weiß, das auch sie nicht perfekt ist und immer wieder Fehler begeht. Dadurch macht es umso mehr Spaß an sich selbst zu arbeiten, zu Scheitern, aber auch Erfolge zu erzielen.

Sie hat mich auch dazu inspiriert in diesem Beitrag das erste Mal meine Gedankenwelt über unseren Konsum und Fair-Fashion abzutippen und ich würde gerne damit weiter machen. Denn ebenso wie sie mich, würde auch ich gerne andere Menschen zum Nachdenken und Überdenken anregen.

In diesem Sinne: Einen schönen Start in die Adventszeit und überlegt bei euren Weihnachtswünschen was euch weiterbringt im Leben und was wirklich nötig ist!

What We Wore in Budapest | Outfits

In diesem besonderen Outfitpost zeige ich euch nicht nur, was ich in Budapest getragen habe, sondern auch welche coolen Outfits meine Freundinnen anhatten.

Da wir alle in einem Zimmer gewohnt haben, konnten wir auch wunderbar unsere Teile untereinander tauschen und hatten dadurch für einige Tage sozusagen einen riesigen Kleiderschrank, mit ganz vielen neuen Klamotten :D

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Dieses Kleid gehört zum Beispiel meiner Freundin und war ideal für einen Sightseeing-Tag in Budapest. Bis vor kurzem habe ich Kleider und Röcke noch gehasst, aber jetzt liebe ich sie! Da drückt auch nichts am Bauch, wenn man zu viel Baumstrietzel gegessen hat :D

Kleid Zara  //  Sonnebrille – H&M  //  Schuhe – Converse  //  Tasche – H&M 

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Marie, die Besitzerin vom Kleid des vorherigen Outfits in ihrem neuen Rock von Bershka, den sie in Budapest gekauft hat. Den kann man auch wunderbar schick kombinieren, weswegen ich auch erst überlegt hatte ihn mir zu kaufen, aber er saß einfach nicht so gut wie bei ihr :D Aber kann ich mir zur Not ja immer noch mal ausleihen!

Rock – Bershka  //  T-Shirt – Pimkie  //  Schuhe – Converse 

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Für den letzten Tag, der nochmal richtig schön warm war, @lilly_wls im weißen Kleid. Dazu Birkenstock und das Outfit ist alltagstauglich.

Kleid – Superdry  //  Schuhe – Birkenstock  // Sonnebrille – Rayban 

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Eines meiner absoluten Lieblingsoutfits der Reise von @lillytherese_! Diese Farbkombination ist einfach perfekt :D Die roten Supergas wurden am Tag zuvor für 20€ im Sale gekauft und mussten natürlich gleich eingeweiht werden.

Schuhe – Superga  //  T-Shirt – Ralph Laurent  // Hose – ONLY  //  Rucksack – Kanken

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Mein Top von Mango aus dem letzten Sommer, welches ich bereits in diesem Outfit getragen habe. Getragen oder besser: perfekt in Szene gesetzt auf diesen Bildern von meiner Freundin @luniquaa.

Top – Mango  //  Sonnebrille – H&M  // Hose – H&M

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Der süßeste Jumpsuite, den ich in Berlin bei Pull&Bear erstanden habe. Leider hat er jetzt schon ein kleines Loch und muss erstmal von meiner Oma verarztet werden :P

Jumpsuit – Pull&Bear  //  Sonnebrille – H&M

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Ein Outfit für kältere Tage mit Basic T-Shirt oder grauem Wollpullover und Schal, in Kombination mit fancy Pants.

Hose – Zara  //  Rucksack – Kanken  //  Schuhe – Reebok  //  T-Shirt – Zara  //  Pullover – Mango

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Super chic wie immer und mit einem breiten Lächeln im Gesicht!

Schuhe – Birkenstock //  Tasche – Pepe Jeans  //  Rock – kleine Boutique  //  Bluse – Bimba y Lola

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Der beliebteste Foto Spot für Outfits! Jeder wollte vor der schönen St. Stephans Basilika Bilder machen.

Bluse – Zara  //  Hose – Zara  //  Tasche – Mango

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Sonnenbrille – H&M  //  Hose – Primark  //  T-Shirt – H&M

Eigentlich bin ich eher der Jeansjacken träger, weil ich selbst keine Lederjacke besitze und mich darin auch nicht so ganz wohlfühle, aber für einen Abend wollte ich gern mal einen trage, weil sie einfach immer super cool aussehen!

(Fake-)Lederjacke – Zara  //  Hose – ONLY  //  T-Shirt – Zara  //  Schuhe – Converse  //  Rucksack – Kanken

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Hose – Zara  //  Sonnebrille – H&M  //  Schuhe – Primark  //  Top – Bershka  //  Brallett – Hollister

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Ein weiteres Outfit, mit dem coolen gestreiften T-Shirt, welches Marie schon in Kombination mit ihrem neuen schwarzen Rock anhatte, diesmal mit schwarzer Jeans.

Hose – ONLY  //  T-Shirt – Pimkie  //  Schuhe – Converse  //  Sonnenbrille – H&M

Meine Hose im schwarz-weiß Look mit der bunten Tasche als Farbklecks. Schwarze Chucks sehen einfach so cool aus, weswegen ich auch schon daran denke mir irgendwann selbst mal ein Paar zuzulegen als Alternative zu meinen weißen.

Hose – ONLY  //  Oberteil – Zara  //  Schuhe – Converse  // Tasche – Fossil  //  Sonnebrille – H&M

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Einen kompletten Outfitpost zu diesem super süßen Outfit, mit vielen Bildern gibt es bereits auf meinem Blog!

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Ein weiteres Outfit aus Budapest findet ihr ebenfalls bereits in voller Länge hier.


Ich hoffe euch hat diese etwas andere Art eines Outfitposts, mit Bildern bzw. Outfits meiner Freundinnen gefallen! Welcher ist euer Favorit?