Delicious Vegan Pad Thai Recipe

Bei einem Kochabend im April habe ich mit meinen Mädels zum ersten Mal Pad Thai gemacht. Das ist ein thailändisches Nudelgericht und es hat uns so so gut geschmeckt, dass ich es kurz darauf gleich noch Mal für meine Familie gekocht habe.

Das Rezept ist zwar nicht ganz so schnell und aus super wenigen Zutaten gemacht, wie die meisten meiner Gerichte, aber es schmeckt so unheimlich lecker und ist dazu auch noch gesund – vielleicht kann ich euch mit meinem Rezept ja ebenso zu einem Pad-Thai-Fan machen!

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Die Basis von Pad Thai sind Reisnudeln, die es im Asialaden zu kaufen gibt und gebratenes Gemüse, was mit einer Sauce auf Basis von Sojasauce gewürzt wird. Eventuell kann man noch Tofu dazu anbraten.

Wie immer, müsst ihr euch nicht zu 100% an mein Rezept halten, damit es schmeckt. Das Gemüse kann man nach Vorrat und belieben anpassen und wenn ihr eine Zutat für die Sauce nicht habe, wird es trotzdem schmecken (Sojasauce sollte aber dabei sein :D )

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Zutaten (für 6 Personen)
  • 500g Reisnudeln ( am besten die platten langen)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • Olivenöl
  • Gemüse: z.B. 1 Brokkoli-Kopf, 250g grüner Spargel, Möhren, Zucchini, Paprika, Zuckerschoten, 200g braune Champignons (wir hatten 3-4 Gemüsesorten)
  • Kurkuma
  • Paprikapulver
  • Ingwer
  • Gemüsebrühe (ca. 300 ml)
  • 1 Stück Tofu Natur
  • Sojasauce
  • Agavendicksaft
  • 1-2 TL Senf

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Für die Sauce:
  • Saft einer Limette
  • 1 TL Senf
  • Agavendicksaft
  • ca. 150 ml Sojasauce
  • kleiner Schwaps Sesam Öl
  • 2 cm Tomaten Paste
  • ½ TL Tahini
  • ½ TL Erdnussbutter
  • Schwaps Reisessig
Zum Garnieren (optional)
  • Sprossen
  • Erdnüsse oder Cashewkerne
  • Sesam

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So geht’s
  1. Tofu abtrocknen, würfeln und in Sojasauce einlegen
  2. Frühlingszwiebeln klein schneiden und mit gepresstem Knoblauch in etwas Olivenöl in einer großen Pfanne, einem Wok oder in einem Topf anbraten
  3. Das ganze Gemüse waschen und putzen. Brokkoli in kleine Röschen, Spargel in 3cm langen Stücken, Möhren, Zucchini oder Paprika in dünnen Streifen, Pilze in Viertel schneiden
  4. Zuerst den Brokkoli in die Pfanne geben und mit etwas Gemüsebrühe köcheln lassen, später Spargel und Pilze hinzugeben und zum Schluss Möhren und Zucchini und Zuckerschoten ebenfalls unterrühren und garen lassen
  5. Mit etwas geriebenem Ingwer, Paprikapulver und Kurkuma abschmecken
  6. Reisnudeln nach Packungsvorschrift kochen bzw. einweichen lassen und möglichst so timen, dass sie sofort unter das Gemüse gerührt werden können (wenn dies fertig ist), damit sie nicht zusammenkleben
  7. Den Tofu in einer Pfanne anbraten, mit etwas Agavendicksaft überträufeln und nach dem braten mit etwas Senf ummanteln
  8. Die Zutaten für die Sauce etwas nach Gefühl zusammen mischen (beim abschmecken muss es noch nicht besonders gut schmecken, da es erst mit den Nudeln und dem Gemüse lecker wird)
  9. Alles zum Gemüse hinzugeben, vermischen, nachträglich evtl. abschmecken und mit Erdnüssen, Cashews, Sprossen oder Sesam garnieren (optional)

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Mögt ihr asiatische Gerichta auch so gerne? Habt ihr Pad Thai schon mal gegessen oder sogar selbst gemacht?

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What I Eat in a Day #16 | + Filled Sweet Potato Recipe

Mein eigentliches Ziel von zwei Blogposts die Woche ist leider zurzeit einfach nicht machbar. Dafür habe ich zu viel zu tun und möchte nebenbei natürlich auch ein bisschen mit Freunden die Sonne genießen. Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, wie ich noch im letzten Jahr jeden zweiten Tag einen neuen Beitrag veröffentlicht habe :D

Aber Anfang Mai ist es geschafft und dann habe ich endlich die Möglichkeit mir meine eigene Zeit einzuteilen und für Aufgaben zu nutzen, die ich mir selbst aussuche.

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Jetzt widmen wir uns erstmal den wichtigen Dingen im Leben – Essen! Nach meiner März Review haben sich Einige von euch das Rezept für diese gefüllten Süßkartoffel-Schiffchen gewünscht, welche ich mit Anna ausprobiert habe. Und da es uns so gut geschmeckt hat, möchte ich euch diesen Gaumenschmaus natürlich ebenfalls nicht vorenthalten!

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Beginnen wir aber erstmal mit dem Frühstück! Am Morgen gab es für mich wie fast täglich Porridge mit Banane und Apfel, wovon ich eine kleine Portion zu Hause vor der Schule und eine etwas größere in der Schule zum Frühstück aß.

Ich koche meine Haferflocken mit Pflanzenmilch, ein paar Samen, Körnern und dem Obst morgens und es bleibt bis zu meiner Frühstückspause lauwarm.

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Seit einer Weile habe ich mir auch angewöhnt zusätzlich zu meinem eigentlichen Mittagessen eine Box mit Salat zur Schule mitzunehmen, um mehr Grünzeug zu essen.

Den Salat wasche und schnipple ich am Abend und gebe morgens lediglich 2 Teelöffel Hummus an die Ränder der Box. Zum Mittagessen schüttle ich sie dann, sodass sich mein einfaches „Dressing“ verteilt. Super schnell, einfach und gesund!

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Außerdem gab es Nudelsalat, der ganz simpel gemacht ist und richtig lecker schmeckt! Mit getrockneten Tomaten und Rucola – das genaue Rezept habe ich euch in diesem Meal-Prep Post bereits aufgeschrieben.

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Gefüllte Süßkartoffel-Schiffchen mit grünem Gemüse und Feta

Durch einige lecker aussehende Pinterest-Bilder bin ich auf die Idee dieses Rezepts gekommen. Allerdings hatten wir für keines der Rezepte alle Zutaten, weswegen Anna und ich kurzerhand alles zusammensuchten, was wir gerne essen und als Füllung für Süßkartoffeln geeignet war – und das ist dabei herausgekommen!

Zutaten

  • Süßkartoffeln
  • TK Erbsen
  • TK Spinat
  • Brokkoli
  • eine Zwiebel
  • Knoblauch
  • Fetakäse
  • Gemüsebrühe

Wie schon gesagt, wir haben einfach das zusammen geschmissen, was da war. Also scheut euch nicht einfach auszuprobieren und das als Füllung zu verwenden, was ihr gerne esst.

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Anleitung

  • die Süßkartoffeln gründlich wachen und längs halbieren (mein Papa hat das gemacht, weil das wirklich ziemlich schwer geht)
  • mit der glatten Seite nach oben im Ofen bei 200°C für ca. 40 Minuten backen
  • in der Zwischenzeit in einem Topf Zwiebeln und Knoblauch andünsten und den Spinat, Brokkoli und die Erbsen (nacheinander in dieser Reihenfolge hinzugeben) mit etwas Gemüsebrühe garen
  • zu der Masse etwas klein geschnittenen Feta hinzugeben, schmelzen lassen und unterrühren
  • wenn das Innere einigermaßen weich ist die Kartoffeln aus dem Ofen nehmen und mit einem Löffel etwas vom mittleren Teil herauskratzen
  • die Masse in die Süßkartoffel-Boote füllen und mit mehr Feta bestreuen
  • weitere 10 Minuten backen (oder bis der Käse leicht braun wird)

Tipp!

Es wäre ja viel zu schade den herausgekratzten Teil der Süßkartoffel einfach wegzuschmeißen! Daraus kann man ganz einfach noch einen Nachtisch kreieren, denn Süßkartoffel schmeckt – wie der Name schon sagt – auch zu süßen Sachen.

Deswegen haben wir die Masse einfach mit einer Gabel zerdrückt, einen halben Apfel und einige Trauben klein geschnitten und untergemischt und mit etwas Zimt verfeinert.

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Habt ihr schon mal gefüllte Süßkartoffel gemacht? Oder Süßkartoffel mit süßen Zutaten verfeinert? Schmeckt beides unheimlich lecker!

 

 

Meine Liebsten Veganen „Milchprodukte“ | Vegan Food Test #2

Eigentlich würde nach meiner März Review auch der dazugehörige Favoritenpost des Monats folgen, aber leider war mein Monat so voll von Lernen, dass ich keine wirklichen Favoriten mit euch teilen kann. Also gibt es erst für den April wieder einen Post zu meinen Lieblingen!


Dafür findet ihr in diesem Beitrag meine Liebsten veganen „Milchprodukte“ – also irgendwie doch ein Favoriten Post :D

Wie ihr vermutlich schon wisst, versuche ich mich fast ausschließlich pflanzlich zu ernähren und probieren dabei unheimlich gerne Ersatzprodukte aus. Ich weiß natürlich, dass auch diese nicht immer unbedingt gesund sind und es besser wäre sich nur von Whole Foods – also natürlichen Lebensmitteln zu ernähren, aber es macht mir einfach unheimlich Spaß! Außerdem probiere ich auf die Zutaten zu achten und kaufe keine Produkte mit E Stoffen oder anderen komischen Inhalten – verarbeitet sind sie natürlich trotzdem.


„Joghurt“

Sojajoghurt ist die begannteste, verbreiteste und billigste vegane Joghurt Alternative. Die bekannteste Marke ist vermutlich Alpro, die viele verschiedene Geschmacksrichtungen und auch Quark-ähnliche-Produkte anbieten, aber auch Aldi führt seit neustem einen Sojajoghurt (rechtes Bild) in Natur, Vanille und Heidelbeer -Geschmack.

Sojajoghurt Natur schmeckt mir persönlich nicht besonders gut, allerdings schmeckt mir auch normaler Milchjoghurt nicht wirklich – einfach zu sauer :D Die mit Frucht mag ich manchmal, allerdings sind diese auch immer mit Zucker. Ebenso wieder Alpro Quark mit Mango, der schmeckt aber richtig dolle gut. Meine liebsten Sorten sind Vanille oder Pfirsich. Heidelbeere hingegen schmeckt oft sehr künstlich.

Kokosjoghurt ist die teuerste, aber auch die natürlichste und mit die leckerste Jogurt-Art. Er schmeckt überhaupt nicht künstlich nach Kokos, sondern unheimlich frisch und nach tropischem Urlaub! Harvest Moon ist dabei die beste Sorte, die ich bis jetzt probiert habe, aber auch der Blaubeer Coconut Joghurt (oben links) von Kaufland war unheimlich lecker. Leider kostet so ein kleiner Becher 2€ weswegen ich ihn mir nur selten gönne…

Mein absoluter Favorit, den wir auch fast immer zu Hause haben, ist der Lupinenjoghurt von Made with Luve, den gibt es seit neustem sogar bei Kaufland und ein großer Becher kostet 2€. Es gibt ihn in Natur, Mango, Himbeere und mehr, die ersten Beiden sind jedoch unsere Favoriten. Die Konsistenz ist unheimlich cremig, außerdem enthalten sie sehr wenig Zucker oder irgendwelche komischen Inhaltsstoffe und in dem Fruchtjoghurt ist auch wirkliches Fruchtpüree drin – was man auch schmeckt!


„Käse“

…habe ich bis jetzt schon viele Marken probiert, aber diese beiden sind die Besten! Sie schmecken einfach richtig lecker, sind Käseartig und die Konsistenz ist ebenfalls total gut :) Simply V ist der, den wir regelmäßig kaufen.

Ich hatte jedoch auch schon super eklige Käse-Alternativen, die bröcklig, trocken oder matschig und geschmacklos waren, deswegen werde ich von diesen wohl nicht mehr abweichen :D

Auch Streukäse zum Überbacken gibt es von Simply V und der passt richtig gut auf eine schöne Spinatlasagne!

Frischkäse war für mich das aller schwierigste aufzugeben. Man könnte sagen, ich war regelrecht süchtig danach. Zum Glück gibt es aber auch hier tolle Alternativen. Die von Simply V und der Bio-Marke Green Heart schmecken uns am Besten. Bei letzterem gibt es unheimlich viele Sorten: Natur, Schnittlauch, Tomate oder gegrillte Paprika, die wirklich alle super schmecken. Bei Simply V mag ich Kräuter am liebsten!


Pflanzenmilch

Hafer-, Reis- und Mandelmilch sind unsere go-to Pflanzenmilch Sorten, von denen wir immer welche zu Hause haben. Dabei achte ich darauf, dass sie möglichst keinen Zucker oder andere unnötige Zutaten beinhalten. Auch besondere Milchsorten wie Macadamiamilch habe ich schon probiert, muss aber sagen, dass sich dafür das Geld wirklich nicht lohnt. Sojamilch hingegen ist die billigste Pflanzenmilch, schmeckt mir allerdings überhaupt nicht, da sie total pflanzlich schmeckt.

Mandelmilch eignet sich besonders für Kakao, Reismilch hingegen wunderbar zum Backen und Hafermilch eigentlich für alles! Da muss aber auch jeder seine eigenen Vorlieben finden :)


Pflanzliche Alternativen sind einfach eine tolle Sache, wenn es einem schwer fällt auf die üblichen Produkte zu verzichten. Ich möchte alle meine Favoriten nicht missen und bin sehr froh, dass es heutzutage so viel Auswahl gibt und die Industrie wächst. Das ist ein unheimlich toller Fortschritt!

Welche Ersatzprodukte esst ihr gerne? Ernährt ihr euch auch vegetarisch, vegan oder wie ich fast vegan?