Meine Liebsten Veganen „Milchprodukte“ | Vegan Food Test #2

Eigentlich würde nach meiner März Review auch der dazugehörige Favoritenpost des Monats folgen, aber leider war mein Monat so voll von Lernen, dass ich keine wirklichen Favoriten mit euch teilen kann. Also gibt es erst für den April wieder einen Post zu meinen Lieblingen!


Dafür findet ihr in diesem Beitrag meine Liebsten veganen „Milchprodukte“ – also irgendwie doch ein Favoriten Post :D

Wie ihr vermutlich schon wisst, versuche ich mich fast ausschließlich pflanzlich zu ernähren und probieren dabei unheimlich gerne Ersatzprodukte aus. Ich weiß natürlich, dass auch diese nicht immer unbedingt gesund sind und es besser wäre sich nur von Whole Foods – also natürlichen Lebensmitteln zu ernähren, aber es macht mir einfach unheimlich Spaß! Außerdem probiere ich auf die Zutaten zu achten und kaufe keine Produkte mit E Stoffen oder anderen komischen Inhalten – verarbeitet sind sie natürlich trotzdem.


„Joghurt“

Sojajoghurt ist die begannteste, verbreiteste und billigste vegane Joghurt Alternative. Die bekannteste Marke ist vermutlich Alpro, die viele verschiedene Geschmacksrichtungen und auch Quark-ähnliche-Produkte anbieten, aber auch Aldi führt seit neustem einen Sojajoghurt (rechtes Bild) in Natur, Vanille und Heidelbeer -Geschmack.

Sojajoghurt Natur schmeckt mir persönlich nicht besonders gut, allerdings schmeckt mir auch normaler Milchjoghurt nicht wirklich – einfach zu sauer :D Die mit Frucht mag ich manchmal, allerdings sind diese auch immer mit Zucker. Ebenso wieder Alpro Quark mit Mango, der schmeckt aber richtig dolle gut. Meine liebsten Sorten sind Vanille oder Pfirsich. Heidelbeere hingegen schmeckt oft sehr künstlich.

Kokosjoghurt ist die teuerste, aber auch die natürlichste und mit die leckerste Jogurt-Art. Er schmeckt überhaupt nicht künstlich nach Kokos, sondern unheimlich frisch und nach tropischem Urlaub! Harvest Moon ist dabei die beste Sorte, die ich bis jetzt probiert habe, aber auch der Blaubeer Coconut Joghurt (oben links) von Kaufland war unheimlich lecker. Leider kostet so ein kleiner Becher 2€ weswegen ich ihn mir nur selten gönne…

Mein absoluter Favorit, den wir auch fast immer zu Hause haben, ist der Lupinenjoghurt von Made with Luve, den gibt es seit neustem sogar bei Kaufland und ein großer Becher kostet 2€. Es gibt ihn in Natur, Mango, Himbeere und mehr, die ersten Beiden sind jedoch unsere Favoriten. Die Konsistenz ist unheimlich cremig, außerdem enthalten sie sehr wenig Zucker oder irgendwelche komischen Inhaltsstoffe und in dem Fruchtjoghurt ist auch wirkliches Fruchtpüree drin – was man auch schmeckt!


„Käse“

…habe ich bis jetzt schon viele Marken probiert, aber diese beiden sind die Besten! Sie schmecken einfach richtig lecker, sind Käseartig und die Konsistenz ist ebenfalls total gut :) Simply V ist der, den wir regelmäßig kaufen.

Ich hatte jedoch auch schon super eklige Käse-Alternativen, die bröcklig, trocken oder matschig und geschmacklos waren, deswegen werde ich von diesen wohl nicht mehr abweichen :D

Auch Streukäse zum Überbacken gibt es von Simply V und der passt richtig gut auf eine schöne Spinatlasagne!

Frischkäse war für mich das aller schwierigste aufzugeben. Man könnte sagen, ich war regelrecht süchtig danach. Zum Glück gibt es aber auch hier tolle Alternativen. Die von Simply V und der Bio-Marke Green Heart schmecken uns am Besten. Bei letzterem gibt es unheimlich viele Sorten: Natur, Schnittlauch, Tomate oder gegrillte Paprika, die wirklich alle super schmecken. Bei Simply V mag ich Kräuter am liebsten!


Pflanzenmilch

Hafer-, Reis- und Mandelmilch sind unsere go-to Pflanzenmilch Sorten, von denen wir immer welche zu Hause haben. Dabei achte ich darauf, dass sie möglichst keinen Zucker oder andere unnötige Zutaten beinhalten. Auch besondere Milchsorten wie Macadamiamilch habe ich schon probiert, muss aber sagen, dass sich dafür das Geld wirklich nicht lohnt. Sojamilch hingegen ist die billigste Pflanzenmilch, schmeckt mir allerdings überhaupt nicht, da sie total pflanzlich schmeckt.

Mandelmilch eignet sich besonders für Kakao, Reismilch hingegen wunderbar zum Backen und Hafermilch eigentlich für alles! Da muss aber auch jeder seine eigenen Vorlieben finden :)


Pflanzliche Alternativen sind einfach eine tolle Sache, wenn es einem schwer fällt auf die üblichen Produkte zu verzichten. Ich möchte alle meine Favoriten nicht missen und bin sehr froh, dass es heutzutage so viel Auswahl gibt und die Industrie wächst. Das ist ein unheimlich toller Fortschritt!

Welche Ersatzprodukte esst ihr gerne? Ernährt ihr euch auch vegetarisch, vegan oder wie ich fast vegan? 

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Healthy Vegan Lunch Box Ideas | Meal Prep Pt. 2

Kantinen-Essen schmeckt nicht, ist zu ungesund und nicht abwechslungsreich, gesundes Mittag to go wollt ihr euch nicht täglich leisten, aber ihr hättet trotzdem gern ein leckeres Essen? Dann solltet ihr definitiv damit beginnen euch selbst etwas zuzubereiten und mitzunehmen.

Im ersten Teil meiner Meal Prep Reihe habe ich bereits viele Gründe dafür genannt, warum auch ihr damit anfangen sollte, habe erklärt, was man dafür braucht und meine Tipps mit euch geteilt.

Jetzt soll es mit vielen tollen Rezepten und Meal Prep Ideen für eure gesunde Lunch Box weitergehen!

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Nudeln gehen immer!

Und es gibt soo viele Variationen, da wird das Mittag nie langweilig!

Nudelsalat Mediterran

Dieser Salat funktioniert in so vielen verschiedenen Kombinationen und kann nach belieben und nach dem, was der Kühlschrank/Vorratsschrank hergibt, variiert werden. Unten habe ich euch meine liebsten Zutaten hingeschrieben. Mit was esst ihr Nudelsalat am liebsten?

Zutaten: Penne, Rucola, getrocknete eingelegte Tomaten, Pinienkerne, frische Tomaten, Olivenöl, Weißwein Essig, Salz & Pfeffer, evtl. zusätzlich Avocado oder Mozzarella

Zubereitung: Nudeln mit etwas Salz kochen, Pinienkerne in einer Pfanne anrösten, alle ausgewählten Zutaten kleinschneiden und untermischen und Nudelsalat mit Olivenöl, Essig, Salz und Pfeffer abschmecken

Super schmecken dazu auch vegane Klöpse, wenn ihr sowas gerne esst! :)

Nudeln

…kann man in so vielen verschiedenen Varianten zubereiten. Ich fasse euch meine hier kurz zusammen:

  • mit Tomatensauce und Zucchini reingeschnippelt. Wir verwenden immer Dosentomaten und würzen diese dann mit Zwiebel, Knoblauch, italienischen Gewürzen, Salz & Pfeffer und braten Zucchini dazu an.
  • cremige Tomaten-Kokos-Sauce! Tomatensauce wie in vorheriger Variation angerührt und mit etwas Kokosmilch (dem dicken) aus der Dose cremig gerührt. Schmeckt so so gut, richtig cremig und so geschmackvoll!
  • Spinat-Pasta! Ich liebe Spinat unheimlich sehr und der passt nicht nur in eine Lasagne sondern auch zu Penne. Blattspinat mit Zwiebel und Knoblauch angebraten, mit Brühwürfel und Muskat gewürzt, etwas Pflanzensahne /-Milch untergerührt und angebratene Pinienkerne

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  • meine Falafel Bolognese lässt sich auch wunderbar schnell zubereiten und ist ideal zum mitnehmen!
  • Wir sind auch totale Fans von der Kombination aus Pack Choi, Pilzen und Brokkoli (oder grüner Spargel in der Spargelzeit), in Zwiebel und Gemüsebrühe kurz gedünstet und dazu Nudeln

Welche Nudeln ihr verwendet ist natürlich eure Sache, aber ich esse am liebsten Penne, weil sich Spaghetti beim mitnehmen so verknoten :D Im oberen linken Bild habe ich Linsen-Nudeln ausprobiert, die waren auch unheimlich lecker!! Kann ich total empfehlen, weil sie auch super gesund sind und viele Proteine haben. Leider sind sie sehr teuer…

Am besten schmecken Nudeln natürlich warm! Deswegen kann ich euch nur total empfehlen in eine gute Thermosbox zu investieren. So teuer sind die nicht und es ist einfach viel leckerer warmes Mittag zu haben und nicht immer eine Mikrowelle zu benutzen. Meine Boxen habe ich euch im ersten Beitrag zur Meal Prep Reihe vorgestellt.

Wenn ihr eure Nudeln in einer Warmhaltebox mitnehmt, kann ich euch empfehlen sie nur in der Sauce kurz aufkochen zu lassen und noch fast roh abzufüllen. Sie ziehen in der Box so durch, dass sie trotzdem relativ weich sind. Und ihr braucht auch immer etwas mehr Sauce als wenn ihr es sofort essen würdet, weil die Nudeln die Flüssigkeit aufsaugen.

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Suppen

Suppen sind so einfach vorzubereiten, morgens warm zu machen, abzufüllen und sich Mittags damit aufzuwärmen. Ich liebe es total eine schöne cremige Kürbissuppe mitzunehmen. Super gesund, macht schön satt und wärmt!

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Salat

Wenn wir frischen Salat zu Hause haben, nehme ich auch super gerne eine Box voll als Beilage mit zur Schule. Ein bisschen mehr Grünzeug auf dem Speiseplan kann nicht schaden und in der Schul-/ Arbeitszeit isst man leider meist viel zu wenig davon.

Feldsalat, Kopfsalat, Babyspinat, Chicoree, Mangold, Rucola – wird abends klein geschnitten und gewaschen, dazu noch Paprika oder Tomate und morgens mache ich noch einen großen Löffel Hummus als Dressing dazu. Das wird dann erst in der Schule untergerührt und somit bleibt der Salat auch schön knackig. Geht super schnell und mit wenig Aufwand :)

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Wraps

…sind ebenfalls super simpel, schnell und ohne Kochen am Abend vorbereitet und mitgenommen. Variabel zu befüllen sind sie auch und schmecken einfach super!

Ihr braucht:

  • Wrapteig – gibt es im Supermarkt zu kaufen, leider immer mit Weizenmehl… wenn ihr welche mit Dinkel-/Roggen kennt, schreibt mir unbedingt!
  • Aufstrich – veganer Aufstricht, Hummus, wonach euch beliebt
  • Gemüse – Salat, Tomate, Gurke, Paprika, passt alles super rein!
  • Zusatz – Falafel, Tofu, vegane Klöpse, Avocado, Gewürzgurken, Kidney Bohnen… es gibt so viele Möglichkeiten
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Auberginen Aufstrich, veganer Pattie, Paprika, Gurke, Tomate, Gewürzgurke und oben drauf noch Salat
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Hummus, Rucola, Paprika, Räuchertofu, Avocado – so eine leckere Kombo!

Ich hoffe sehr, dass ich euch in diesem Beitrag eine Inspiration für eure Lunch Boxen geben konnte! Was ich mitnehme, könnt ihr auch in meinen What I Eat in a Day Post’s mitverfolgen oder ihr folgt meinem Food Account auf Instagram, auf dem ich euch in meiner Story viel zeige :)

Was esst ihr zum Mittag auf Arbeit oder in der Schule am liebsten? Welche Rezepte möchtet ihr von meinen gerne mal testen? Oder welche könnt ihr mir unheimlich empfehlen?

Healthy (Vegan) Meal Prep 101

Das neue Jahr hat begonnen und auf einigen Listen der Vorsätze für 2018 steht bestimmt: „Gesünder ernähren“, „Weniger auswärts essen und mehr kochen“ oder, wie bei mir: „noch mehr vegan essen“. Da eignet es sich perfekt mal über Meal Prep – also Essen Vorbereiten nachzudenken.

Auch für die, die weniger Geld ausgeben und mehr sparen wollen ist das toll, denn Selbstgekochtes ist ebenfalls preiswerter, als sich ständig hier und da etwas zu holen.

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Und für die, die kein Fan von Pläne schmieden und Vorsätze machen für das neue Jahr sind: vielleicht wollt ihr ja trotzdem etwas in eure Ernährungweise verändern und meine Tipps und „Anleitungen“ können euch dabei weiterhelfen oder dazu inspirieren und zum Nachdenken anregen öfter Essen selbst zu machen und mitzunehmen, denn es hat viele Vorteile!

Vorteile von Meal Prep
  • es ist einfacher sich gesund und ausgewogen zu ernähren, weil man weiß, was drin ist und kann vor allem selbst entscheiden, was man essen möchte
  • wenn man selbst immer was zu Essen dabei hat, kann es nicht vorkommen, dass man auf der Suche nach etwas essbarem gestresst wird und sich am Ende etwas ungesundes hinunterwürgt, wenn man es nicht will
  • wie schon erwähnt: es spart eine Menge Geld!
  • man tut der Umwelt etwas Gutes! Selbstgekochtes verschwindet in wiederverwendbaren Brotbüchsen, Behältern oder Thermosflaschen und verbraucht weniger Plastik, Styroporbecher und anderes Verpackungsmaterial

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Und so geht’s

Die größten Probleme und Hindernisse für die Essens Präparation sind nach meinem Wissen: Das Zeitmanagement für die Vorbereitung, die Aufbewahrung und der Transport der Leckereien und die Vielfältigkeit in den täglichen und wöchentlichen Essen – für die ich euch gerne in diesem Post Tipps und meine Vorgehensweise erklären möchte, damit ihr keine Schwierigkeiten damit habt.

 

Aufbewahrung / Transport

Wenn ihr gerne Essen zur Schule, mit zur Arbeit oder auf Ausflüge nehmen wollt, dann braucht ihr definitiv abwaschbare Boxen, Container und eventuell auch Besteck.

Dabei solltet ihr darauf achten:

  1. Das die Qualität der Produkte gut ist und ihr nicht nach einigen Verwendungen neues braucht oder das Essen / Trinken nicht richtig und lang genug warm bleibt
  2. sie sich unkompliziert abwaschen lassen
  3. und nicht auslaufen, tropfen oder von alleine in der Tasche aufgehen

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Natürlich kommt es auch darauf an was für Essen und welche Mengen ihr mitnehmen wollt, aber ich werde euch einfach mal meine Boxen und Container vorstellen, mit denen ich sehr zufrieden bin.

Meine Thermoskanne habe ich bei Höffner gekauft. Sie ist keine von den super teuren, aber auch keine von den billigen – denn heiß muss mein Tee bleiben und auslaufen wäre ebenfalls schlecht.

Einen Thermosbecher hab ich leider nicht, obwohl die auch super praktisch sind. Bei denen solltet ihr besonders auf die Qualität achten, damit sie nicht zu einfach auf gehen oder auslaufen obwohl sie eigentlich geschlossen sind.

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Für Nudel- oder Kartoffelsalate, Porridge oder anderes kaltes Essen benutze ich diese Boxen, die sehr fest verschlossen sind und somit nie auslaufen. Ich habe sie bei Kaufland gekauft und es gibt sie in vielen verschiedenen Litergrößen.

Meine haben die Größen: 500ml, 700ml und 900ml

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Mein Goldstück ist definitiv dieser wunderbare Thermobehälter, die ich mir erst im letzten Jahr zugelegt habe, die aber die allerbeste Investition war!

Vorher hatte ich in der Schule immer kaltes Mittagessen und das ist vor allem im Winter überhaupt nicht schön, wenn man sowieso schon ständig friert. Also haben meine Mama und ich uns diese Thermobehälter angeschafft, in die wir morgens unser warm gemachtes Essen einfüllen und dann Mittags genießen können.

Der kostet zwar etwas mehr Geld (ca.25€), als nur normale Plastik Behälter, aber warmes Essen ist das definitiv Wert und wenn man überlegt, dass Schulessen in der Mensa 4€ kostet, hat man das mit 6 Benutzungen auch wieder drin.

Hier findet ihr das gute Stück!

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Für Brote, Apfelstückchen oder Möhrchen benutze ich diese einfachen Brotbüchsen.

Besteck nehme ich mir immer in der Mensa, nur einen Plastiklöffel (den wir noch aus Babybrei Tagen haben) hab ich immer dabei für mein Frühstück.

Eine Zeit land bin ich auch mal mit so einem schicken Einwegglas rumgelaufen. Das mache ich jetzt aber nicht mehr weil es schwerer ist. Aber prinzipiell funktioniert das auch super!

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Zeitmanagement für die Vorbereitungen

Ich koche mit meiner Mama (die auch Mittagessen mit zur Arbeit nimmt) jeden Abend oder jeden zweiten Abend frisch. Allerdings gibt es auch einige Vorbereitungen, mit denen man in der Woche noch effektiver und zeitsparender sein kann.

Zum einen kochen wir immer Sachen, die schnell und einfach zu machen sind: Gemüse schnippeln, Kartoffeln/Nudeln/Reis kochen, etwas Sauce, abschmecken – fertig! (richtige Rezeptvorschläge folgen).

Wenn man zu zweit ist, geht natürlich ebenfalls alles viel schneller. Hol doch einfach deine Familie, deinen Partner oder Mitbewohner mit ins Boot – dann kann man sich auch mal abwechseln, wenn es zeitlich mal gar nicht passt.

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Reis (oder in diesem Fall Risotto), Gemüse, Tofu mehr braucht es nicht! – Rezept gibt es hier

Wenn wir abends kochen, wärmen wir das Essen morgens nochmals im Topf auf, bevor es dann in den Thermobehälter gefüllt wird.

Mein Frühstücksporridge koche ich morgens frisch –  das geht super fix!

Kalte Sachen werden entweder abends vorbereitet und im Kühlschrank gelagert oder erst morgens frisch zubereitet, je nach dem wie viel Aufwand es ist und wie viel Zeit man hat.

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Bananenbrot ist so perfekt als kleiner Snack zwischendurch und ein super Energiekick!

Einige, wie meine Cousine, machen Sonntag zu ihrem Prep-Tag, an dem sie dann etwas länger in der Küche stehen, dafür aber in der Woche weniger Zeit für ihr Essen benötigen. An dem Tag werden dann Riegel oder Muffins gebacken, Müsli oder Overnight Oats vorbereitet und die Basics für das Essen erledigt.

Zum Beispiel lassen sich trockener gekochter Reis, Nudeln oder auch Kartoffeln ohne Probleme für mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahren. Die Sauce wird dann Sonntags und z.B. Mittwochs gekocht. Frisches Obst und Gemüse dazu und man braucht abends wenig Zeit für den nächsten Tag aufwenden.

Wenn ihr sowieso abends warm esst, könnt ihr natürlich auch einfach eine Portion mehr kochen und diese mitnehmen oder zumindest Variieren – wenn ihr zu Brot am Abend eine Gemüsepfanne macht, kocht dazu einfach noch Reis oder Quinoa, Bei euch gibt es frisches Gemüse zum Abendbrot? Schnippelt ein Stück Paprika, Gurke und eine Tomate mehr und befüllt damit einen mit Hummus bestrichenen Wrap und gebt noch ein paar Kidney Bohnen aus der Dose dazu. Wenn man ein bisschen nachdenkt und effektiv handelt, macht Meal Prep gar nicht so viel Arbeit!

Vielleicht esst ihr nur am Wochenende warm – aber selbst dann könnt ihr schon während dessen mehr Reis kochen und den für die Woche aufheben oder eine ganze Portion für Montag aufheben.

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Leckeres und schnelles Essen mit Tiefkühl Erbsen!

Ein wunderbarer Helfer kann euch auch euer Tiefkühlschrank sein. Viele Gerichte lassen sich ohne Probleme und Qualitätsverlust einfrieren. Es schadet nichts immer ein paar Brötchen, Obst für Smoothies oder Gemüse für Curry’s, Bananenbrot, gekochter Reis oder ganze übrig gebliebene Gerichte parat und ready zum Auftauen zu haben.

Ein tolles Video mit noch ein paar weiteren Tipps, mit denen ihr Zeit in der Küche sparen könnt findet ihr hier!

Natürlich macht es immer ein wenig Arbeit frisch zu kochen, aber es hat soo viele Vorteile, dass es sich definitiv lohnt!

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Schnelle Gerichte – Perfekt für Meal Prep

Damit man nicht ständig das gleiche isst, braucht man nur einige kleine Veränderungen vornehmen und der Geschmack ist gleich ganz anders. Einige Gerichte (wie Nudeln) kann man aber auch immer und immer wieder essen, ohne dass sie einem aus dem Hals hängen.

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Zum Frühstück habe ich ganz oft Porridge mit. Für diese einfache und schnelle Variante schnipple ich etwas Kaki, Apfel, Birne (oder anderes Obst, was da ist) in einen Topf, gebe etwas Mandel- oder Hafermilch dazu, schütte feine Haferflocken und einen Samen Mix aus Chia- und Leinsamen, Haferkleie, gepufftem Amaranth, Hagebutten- und Erdmandelpulver und kleingeschnittenen Mandeln – rühre alles durch und lasse es kurz auf der höchsten Stufe aufkochen und dann auf ausgeschalteter Herdplatte noch etwas ziehen. Abfüllen – fertig! Super lecker und wenn ich Glück habe in der Frühstückspause sogar noch warm :)

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Nudeln und Tomaten-Kokos-Sauce? Super Kombi – super schnell, super einfach, super lecker!

Nudeln nach Packungsaufschrift kochen. Dosentomaten mit kleinen Stücken in einem Topf erwärmen und mit einem kleinen Schwaps Kokosmilch aus der Dose verfeinern. Mit Ketchup (ich nehme Bio-Ketchup, der mit Rohrzucker und weniger Zucker gesüßt ist), etwas Agavendicksaft, italienischen Gewürzen, Kurkuma und Salz & Pfeffer abschmecken.

Morgens die gekochten Nudeln in die Sauce kippen (nicht abends, sonst saugen die Nudeln alle Flüssigkeit auf) und aufwärmen.

Ganz einfach ist es auch etwas Gemüse zu schnippeln (oder sogar TK nehmen), in der Pfanne anzudünsten und mit Tomaten- oder Kokos-Curry-Sauce zu Reis oder Kartoffeln zu essen.

Ich persönlich esse auch total gerne vegane Klöpse oder gebratenes Tofu zu allem dazu. Einfach mit in die Sauce geben und erwärmen oder in der Pfanne anbraten.

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Wenn zum Kochen keine Zeit ist, sind Wraps eine wunderbare Alternative. Gibt es fertig zu kaufen (weiß jemand wo es Dinkel-Wraps gibt?? Ich habe immer nur Weizen mit Leinsamen oder Mais…), werden mit Hummus oder anderem Aufstrich bestrichen, mit Salat, Paprika, Gurke, Tomate, Gewürzgurken, Pilzen oder oder oder… belegt und durch vegane Klöpse, angebratenes Tofu, Kidneys oder Kichererbsen vollendet!

Leider kenne ich keine andere Möglichkeit, als diese in Alufolie zu verpacken, damit sie nicht auseinander fallen… aber immerhin sind wir sonst eco-friendly! :D

Wenn ihr Interesse daran habt würde ich euch gerne in einem 2. Meal Prep -Post noch mehr Ideen für leckeres, schnelles und gesundes Essen zum Mitnehmen liefern!

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In meinen What I Eat in a Day Post’s, gebe ich euch auch viele Inspirationen für Essen für Unterwegs! Und zeige euch, dass es im Alltag wunderbar möglich, keinesfalls langweilig und ziemlich gesund ist, sich sein Essen selbst zu machen :)

Ich hoffe ihr konntet aus meinem Beitrag etwas lernen, Inspiration für leckere On-the-Go Rezepte sammeln und seit jetzt motiviert selbst mit dem Meal Prepping anzufangen!