Real Life vs. Blogger Life | Wie es Hier Weiter Gehen wird

Zeit ist mein kostbarster Besitz. Leider habe ich viel zu wenig davon und verbringe sie meistens mit Aufgaben, auf die ich keine Lust habe und Arbeit, die ich mir nicht selbst ausgesucht habe.

Mein letztes Schuljahr ist in vollem Gange und ich war noch nie so unmotiviert. Bis zum Anfang meiner 12. Klasse diesen August, bin ich eigentlich immer gerne zu Schule gegangen. Dort konnte ich viel Zeit mit meinen Freundinnen verbringen, habe was zu tun und eine Aufgabe gehabt und das Lernen und Hausaufgaben machen hat mich eigentlich nie groß gestört. Natürlich hatte ich darauf auch oft keine Lust, aber ich wusste das es bald ein Ende haben würde und das ich diese Zeit jetzt auch noch überstehen werde.

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In den Sommerferien erlebte ich dann für 6,5 Wochen die Freiheit, die ich auch nach dem Abitur haben werde. Ich konnte jeden Tag planen wie ich es wollte, mir selbst Aufgaben geben, meine To-Do Liste abhaken. Ich bin durch Namibia gereist und habe die unglaublichesten Abenteuer erlebt. Trotzdem habe ich mich auch auf die Schule, meinen geregelten Tagesablauf und die Regelmäßigkeiten die das Schulleben ausmachen gefreut.

Den ersten Tag in der Schule saß ich direkt wieder im Geschichtsunterricht. Keine neuen Lehrer, keine neuen Kurse, keinen neuen Stundenplan (in Klasse 11 und 12 bleibt das bei uns immer gleich) und ich fühlt mich, als hätte ich nie Ferien gehabt.

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Kurz darauf ging es für uns auf Abschlussfahrt nach Budapest. Wieder waren wir frei, konnten unsere Zeit nutzen wie wir wollten und haben zusammen die schönste Zeit erlebt. Glücklich, unbesorgt und ohne einen Gedanken an die Schule verschwendend.

Zurück zu Hause brachen dann abermals alle Zwänge, Verpflichtungen, Erwartungen, Aufgaben, Ängste und Gedanken über mir zusammen. Die unglaubliche Sehnsucht nach Freiheit blieb.

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Da nahte aber schon wieder Erlösung von meiner depressiven, unmotivierten Stimmung, als es Richtung Berlin auf das Lollapalooza ging. Wieder waren wir zusammen, frei, froh und glücklich, unbeschwert und vergaßen alles negative zu Hause.

Jetzt bin ich wieder an einem Punkt angekommen, an dem ich einfach nicht mehr weiter weiß, mich unwohl in meiner eigenen Haut fühle. Eigentlich bin ich ein großer Optimist und stütze mich auf das Positive. Das es bald vorbei ist, noch einmal richtig Gas geben und dann nie wieder, aber so ganz möchte das nicht klappen.

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Ich verbringe meine kostbare Zeit mit Aufgaben, die mich nicht erfüllen, mir nicht in meiner Zukunft helfen werden und mich nicht interessieren. Aber ich beiße die Zähne zusammen. Noch 116 reine Schultage, bis zu unserem allerletzten Schultag. Dann Prüfungen, dann Freiheit!

Ich weiß, dass ich das schaffe und mache mir auch nicht wie einige andere zusätzlichen Stress einen bestimmten NC zu erreichen. Ich weiß, dass ich bestehen werde, aber mein Ziel ist es auch zufrieden mit meinem Ergebnis zu sein, zu wissen, dass ich dafür hart gearbeitet und mein Bestes gegeben habe. Und dafür muss ich jetzt in den nächsten 7 Monaten Zeit investieren. Zeit, Kraft und all meine Motivation, weswegen wenig für die Arbeit an diesem Blog übrig beleiben wird.

Obwohl ich diese Arbeit hier liebe, das ist das was mir Spaß macht, mich erfüllt. Ich kann kreativ sein, mein Ding machen, planen, schreiben, fotografieren, testen, backen & kochen, kommunizieren, lesen und lernen. Alles „Arbeit“ die ich liebe und wofür mir gerade einfach die Zeit fehlt.

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Wie schon in meiner letzten Monatsreview beschrieben, verursacht es einfach nur Stress in beiden Bereichen, Schule und Blog, 100% zu geben. Das kann ich nicht und das will ich auch nicht. Dabei verliere ich den Spaß an der Sache und das ist mir das Heiligste. Schließlich schreibe ich hier für niemand anderen als für mich!

Deswegen habe ich letzte Woche den Entschluss gefasst, mich nicht mehr zu stressen, was meinen eigentlichen Upload-Plan angeht. Bis vor kurzem habe ich noch jeden zweiten Tag einen Blogpost veröffentlicht, später nur noch alle 3 Tage. Jetzt bin ich online, wenn ich Zeit und Lust habe. Schreibe wie oft ich will und nicht wie oft ich „muss“. Diese Entscheidung hat mich viel Überwindung gekostet und ich merke schon jetzt wie viel Gelassenheit sie mir schenkt.

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Ich werde also jetzt weniger oft in eurem „Reader“ erscheinen, neue Beiträge wird es deswegen trotzdem so oft wie mir möglich geben und ich will versuchen mich auch auf andere Bereiche, die zur Arbeit eines Bloggers gehören, zu stützen, denn dafür war in den letzten Monaten einfach keine Zeit. Ich will mich wieder mit Pinterest befassen, mein Blogdesign bzw. die Struktur meines Blogs ein wenig auffrischen, neue Rezepte kreieren, Fotos machen und auch einige neue Blogpost-Ideen ausarbeiten und verfeinern.

Ich hoffe ihr könnt das alles verstehen und freut euch trotzdem auf neue Blogposts von mir, auch wenn diese jetzt nicht mehr so regelmäßig erscheinen werden!

 

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Kind of 80s Style + Life Update

Mein Leben besteht gerade aus viel zu langen To-Do Listen, vollen Terminplänen und zu wenig Zeit zum durchatmen.

Eigentlich hat die Schulzeit ja gerade erst wieder begonnen. Da ich aber jetzt in der 12. Klasse und somit in meinem letzten Schuljahr bin, bedeutet das von Anfang an Stress. Im Dezember ist mein erstes Halbjahr vorbei und im April beginnen schon die Abi-Prüfungen. Deswegen müssen die Lehrer natürlich in kurzer Zeit alle ihre Noten zusammen bekommen und pumpen unsere Wochen voll mit Tests.

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In der nächsten Woche stehen bei mir gleich 5 Tests an, für die ich mich alle vorbereiten muss und somit ist die Zeit zum Bloggen knapp. Ich versuche natürlich mein Bestes und will auch trotzdem weiterhin viel und regelmäßig posten, aber ich werde meinen Rhythmus von alle 2 Tage einen Post, wohl in alle 2-3 Tage einen Post umwandeln, denn ich komme einfach nicht mehr hinterher mit dem Schreiben.

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Bis vor kurzem habe ich noch mehrere Beiträge am Wochenende vorgeplant und hatte dann in der Woche eher Zeit für Schule, aber nicht mal das schaffe ich, weil ich auch am Wochenende immer viel zu tun habe und mit dem planen gar nicht mehr hinterher komme.

Natürlich will ich trotzdem hochwertige und etwas längere Posts für euch schreiben und nicht nur des Postens-willen etwas veröffentlichen, womit ich nicht zufrieden bin. Quality over Quantity!

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Nachdem ich schon ein Outfit in einem super coolen Einteiler aus Budapest und meinen Food-Guide mit den leckersten Spots, die wir in Budapest getestet haben veröffentlicht habe, sollen in der nächsten Woche noch weitere Beiträge aus Budapest folgen.

Die Stadt hat mir so unglaublich gut gefallen und ich habe die Woche dort sehr genossen, weswegen es umso schwerer fällt wieder in die Zwänge der Schulzeit einzusteigen, nachdem man ein wenig Freiheit und Reiselust gespürt hat. Zum Glück ist es nicht mehr allzu lang, bis es für mich nach Australien geht!

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In den nächsten Tagen werde ich für euch einen kompletten Travel-Guide für Budapest, mit allen Sehenswürdigkeiten, Erfahrungen, Tipps usw. schreiben. Außerdem wird es, etwas verspätet einen Monatsbericht für August geben, ebenso wie einen weiteren Outfitpost aus Budapest, mit einem besonderen Special! Also seid gespannt!

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Das Outfit

Jetzt kommen wir zum Outfit dieser Bilderreihe. Die beiden Teile habe ich in den Sommerferien in Berlin bei Pull & Bear gekauft. Diesen 80er Jahre Stil sieht man ja gerade wirklich überall, Mom Jeans, Trainingsjacken, Samtzopfgummis, Cropped Tops…

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In die Farbe und die Aufmachung des Longsleeve habe ich mich sofort verliebt. Regenbogenstreifen auf T-Shirts oder Tops sieht man ja zurzeit wirklich viel und ich finde die Farbkombination auf diesem Shirt super schön! Dazu passt das Rot der Hose perfekt, sie ist außerdem super bequem und ideal für entspannte Sommertage, Picknick im Park und sieht auch nicht allzu sehr nach „Jogginghose“ aus :D

Das Armband habe ich mit meinen zwei Freundinnen, mit denen ich zusammen in Berlin war bei Urban Outfitters gekauft :)

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Shorts & Longsleeve – Pull & Bear  //  Armband – Urban Outfitters 

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Was ist in eurem Leben gerade so los? Habt ihr ebenso viel Stress wie ich? Wie kombiniert ihr Bloggen und Alltag bzw. Arbeit/Schule? Plant ihr Beiträge vor oder schreibt ihr einfach wenn ihr Zeit dafür habt? Was sagt ihr zu meinem Outfit?

Flower Printed Jumpsuit + Blogger-Struggle | Outfit

Blogbeiträge vor zuplanen ist so eine Sache… zum einen will ich natürlich nicht 3 Wochen keinen einzigen Beitrag posten und auch keinen Laptop mit in den Urlaub nehmen, denn Urlaub ist Urlaub. Aber zum anderen macht es so so viel Arbeit für 3 Wochen Beiträge im voraus zu schreiben, vor allem wenn man eigentlich auch noch Tasche packen und andere Dinge vorbereiten muss.

Immerhin konnte ich mein Gewissen damit begnügen nur alle 3-4 Tage einen Post zu veröffentlichen, anstelle von jedem 2. Tag, wie ich es sonst mache.

Das hier ist mein vorletzter Beitrag den ich vorschreibe und schon jetzt geht mir die Kreativität aus und ich schreibe in diesem eigentlichen Outfitpost nur random Zeug und erzähle euch von dem, was mir so durch den Kopf geht… Am Ende ließt es wahrscheinlich sowieso keiner :D Und wenn doch, soll er mal bitte kommentieren, damit ich es weiß!

Kommentare Beantworten und selbst Beiträge lesen und kommentieren, werde ich hoffentlich auch in Namibia über mein Handy machen können, so dass ich zumindest nicht das alles „nacharbeiten“ muss wenn ich zurück bin. Leider, geht auch die Interaktion auf meinem Blog nach unten, wenn ich selbst nicht interagiere…

Aber das ist alles nicht zu ändern! Schließlich freue ich mich riesig auf drei ganze Wochen Abenteuer in Afrika und kann es kaum abwarten :) Ich werde sicher sehr viel Erleben und habe somit dann viele neue Eindrücke, Berichte, Fotos und Tipps, die ich mit euch Teilen kann und meine Kreativität und Motivation wird boomen :D Das ist natürlich auch ein Vorteil!

Ich habe schon geplant zuerst einige Namibia Beträge zu veröffentlichen und dann eine „Sommer-Woche“ auf meinem Blog zu veranstalten, wie ich es schon im Frühling, mit meiner #springspiration gemacht habe. Das bedeutet, dass ich eine Woche lang jeden Tage einen neuen Beitrag zum Sommer veröffentlichen werde.

Wenn ihr Anregungen, Ideen oder Wünsche habt, würde ich mich darüber riesig freuen!


Jetzt kommen wir aber erstmal zum eigentlichen Thema des Posts: Mein super süßes Sommeroutfit! 

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Ich trage einen niedlichen Jumpsuit von Brandy Melville mit einem blau-weißen Blumen Print, den ich liebe! Der Schnitt des Jumpers ist super schön und sehr bequem, außerdem sieht er von vorne aus wie ein Wickelkleid.

Dazu habe ich einen einfachen Strohhut aus einem früheren Spanien Urlaub kombiniert und meine all time favorite Fossil Uhr in rosé-gold und ebenfalls rosé-goldene Kreolen.

Ich bin gerade sowieso ein riesen Fan von Kreolen Ohrringen, egal ob groß oder klein. Ich habe außerdem noch sehr sehr kleine Kreolen, die ich eine Zeit land non-stop getragen habe und mittelgroße mit weinroten Verzierungen. Jetzt suche ich noch nach welchen die etwas größer und auffälliger sind, als meine ganz kleinen, die man aber trotzdem über Nacht tragen kann :)

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Und da fällt sie meine Brille :D Foto im perfekten Moment aufgenommen! (Danke Mama :P)

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Jumpsuit – Brandy Melville  //  Hut – aus Spanien  //  Uhr – Fossil  //  Kreolen-Ohrringe – Bijou Brigitte  //  Sonnenbrille – H&M  //  Schuhe – Converse

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