Devils Marbles of Namibia | Outfit

Auf unserer Namibia Reise sind wir an einigen wundersamen Orten vorbei gekommen. Einer dieser Orte erinnerte uns an die Devils Marbles in Australien, mit seinen runden roten Steinen, die übereinander gestapelt liegen und bei denen man Angst bekommt, sie würden gleich auf einen zugerollt kommen.

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Nachdem ich schon mit euch geteilt habe, was ich die meiste Zeit während unserer Reise auf Safari getragen habe, gibt es heute einen richtigen Outfitpost. Leider bin ich nur dazu gekommen zwei Outfits für euch, in den 3 Wochen, zu shooten. Zum einen fehlte die Zeit, zum anderen die coolen Klamotten, denn auf Safari kleidet man sich lieber praktisch, als schick!

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Leichte und luftige Sachen, wie mein grünes Hemd, eignen sich tagsüber perfekt für Namibia. Die Sonne kann die Haut weniger verbrennen und die leichte Brise kühlt.

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DSC_0190 (4).JPGAuch die gestickten Kakteen auf meinem Top passen gut in die Landschaft, glaub man zumindest. Wusstet ihr, dass es in Namibia eigentlich gar keine Kakteen gibt und sie nur durch Siedler hierher gekommen sind? Ich nicht! Das blöde daran ist, dass Kakteen ja wirklich jede Trockenperiode überleben und sich immer weiter ausbreiten und somit nicht zu stoppen sind. Wenn man sie loswerden will, muss man sie ausgraben und verbrennen.

 

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In meinem Travelguide erfahrt ihr noch mehr interessante Dinge über Namibia und unsere Reise.

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Hemd – H&M  //  Neckholder Top – Brandy Melville  //  Shorts – H&M  //  Schuhe -Converse

Travelguide Namibia Part 2 | Alltagsleben, Armut, Swakopmund…

Nach dem es im ersten Teil meines Travelguides zu unserer 3 wöchigen Reise nach Namibia um die allgemeinen Dinge wie Anreise / Abreise, Wohnen, Essen oder das Wetter ging, möchte ich mich heute den Dingen widmen, die euch kulturell dort erwarten.DSC_0332 (3).JPGDSC_0495.JPG

Armut und Kriminalität

In Namibia leben, wie in eigentlich allen afrikanischen Ländern, sehr viele arme Menschen. Die Arbeitslosenquote liegt bei über 35% und es gibt kein ausgebautes Versicherungsnetzt, um die Leute zu unterstützen, wie in Deutschland.

Trotzdem sieht man in den Städten eigentlich keine Bettler. Die Menschen verkaufen lieber kleine selbstgemachten Schnitzereien oder Figuren an den Straßenrändern. Man sieht allerdings schon viele an Tankstellen, öffentlichen Plätzen oder in Parks zusammensitzen und nichts tun.

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Die meisten der Armen leben allerdings außerhalb der Städte in selbstgebauten Wellblech-Hütten und verkaufen gesammeltes Feuerholz oder zeigen einem den Weg. Manchmal fragt auch jemand nach Wasser oder etwas zu Essen.

Wir wurden oft davor gewarnt uns vor Dieben und Einbrüchen in unser Auto zu schützen und zum Glück ist uns nie etwas passiert. Man sollte lediglich ein paar Regeln einhalten und ansonsten braucht man auch keine Angst vor Kriminalität zu haben.

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Wenn man am Straßenrand jemanden sieht der nach Wasser fragt, haben wir angehalten unsere Türen verschlossen und lediglich ein Fenster heruntergefahren, um seine Flasche aufzufüllen. Genauso haben wir es bei jemandem gehandhabt, der ein Problem mit seinem Auto hatte. Wir haben angehalten und gefragt wie wir helfen können. Dabei muss man einfach ein wenig auf sein Bauchgefühl hören und bedacht handeln. Angst haben braucht man nicht! Die wenigsten Menschen sind wirklich bösartig auf dieser Welt :)

Natürlich sollte man immer darauf achten sein Auto richtig zu verschließen und keine Sachen sichtbar im Auto zurücklassen, wenn man sich entfernt. Entweder ist jemand im Auto geblieben, wenn wir nur kurz was besorgen wollten oder wir haben unsere Sachen in der Lodge gelassen.

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In den Städten sollte man außerdem etwas auf seinen Rucksack oder seine Kamera achtgeben, aber das ist ja eigentlich schon in jeder größeren Stadt pflicht.

In den Lodges gibt es eigentlich immer einen Safe, diesen sollte man für sein Geld oder andere teure Gegenstände auch wirklich benutzen.

Am Ende unserer Reise haben wir festgestellt, dass die übrigen Euros, die wir noch aus Deutschland bei uns hatten, nicht mehr da waren. Hoffentlich hat sie jemand in die Hände bekommen der sie wirklich gebraucht hat und sinnvoll verwendet :)

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Alltagsleben

Während unserer Reise sind uns einige Dinge aufgefallen, die für uns so nicht „normal“ waren. Da es, wie schon gesagt, viele Arbeitslose gibt, sieht man in den Städten an einigen Stellen viele Menschen mitten am Tage in der Woche zusammen rumsitzen.

Außerdem ist auffällig wie viele Menschen überall angestellt sind und kleine Arbeiten erfüllen (und trotzdem ist die Arbeitslosigkeit so hoch!). In den Supermärkten wischen 5 Leute den Boden und wedeln ihn trocken, auf den Parkplätzen stehen Leute und passen auf dein Auto auf, an Baustellen steht alle paar Meter eine Person, die mit einer roten Fahne wedelt und an den Tankstellen gibt es Leute die die Scheiben putzen, Tanken, die Luft der Reifen prüfen usw. Auch in den Lodges oder in Restaurants hat man das Gefühl, dass für die Arbeit die getan werden muss zu viele angestellt sind. Das kann natürlich auch daran liegen, dass zurzeit noch keine Hauptsaison ist und sie jetzt noch nicht so viel zu tun haben. Aber es ist auf jeden Fall auffällig wie viele Menschen in kleinen Jobs arbeiten, um wenigstens ein wenig Geld zu verdienen.

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Außerhalb der Städte sieht man einige Schaf- oder Kuhhirten, die mit ihren Tieren durch das Land ziehen und fressen lassen, aber oft sitzen auch einige vor ihren Wellblech-Hütten im Schatten und haben nichts zu tun.

Natürlich ist vieles in Namibia ein wenig anders, als wir es gewohnt sind. Aber dafür ist es auch eine anderer Kontinent und eine andere Kultur.

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Tiere

Zu den richtigen Safari Tieren, werde ich in einem extra Post über den Etosha Nationalpark noch einmal genauer berichten. Hier möchte ich lediglich ein paar allgemeine Infos mit euch teilen.

In Namibia gibt es eigentlich alle Tiere zu sehen, die man sich auf einer Safari wünscht (ich wüsste zumindest nicht, welches fehlen sollte). Die meisten davon sind im Etosha Nationalpark anzutreffen, weswegen dieser auch auf keiner Reise fehlen darf und für den man mindestens 2-3 Tage einplanen muss.

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Außerdem gibt Antilopen, Zebras, Strauße oder Warzenschweine, die man auch neben der Straße, im ganzen Land, antreffen kann.

Auch ein paar gefährliche Schlangen leben in Namibia, allerdings sind uns davon keiner begegnet und die Wahrscheinlichkeit ist auch relativ gering.

Malaria Gefahr besteht nur im Etosha, sonst ist das Land zu trocken, und dort haben wir uns abends einfach mit Mückenspray eingesprüht.

Ich denke es gibt wesentlich gefährlichere Länder auf der Welt als Namibia und man braucht keine Angst zu haben. Natürlich sollte man nie leichtsinnig umgehen, aber auf die Reise verzichten sollte deswegen man auf keinen Fall!

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Windhoek

Windhoek ist die Hauptstadt von Namibia, obwohl sie gerade mal 325.000 Einwohner hat. Sie liegt im Zentrum von Namibia und etwas erhöht, weswegen es dort kälter ist. Der Flughafen ist so klein, dass man nicht damit rechnen würden, dass hier international Flieger landen und starten (was bei mir, bei der Ankunft einen Mini-Kulturschock verursacht hat :D ).

Bis auf eine wunderschöne Kirche, hat die Stadt recht wenig zu bieten, weswegen wir froh waren nur einen Tag dort zu verbringen.

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Wir saßen im süßen Slowtown Coffee Roaster, mit leckerem Croissants (sehr französisch, das hat Straßburg-Gefühle ausgelöst! ) und Muffins und nebenan gab es leckeres Frozen Joghurt Eis.

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Gewohnt haben wir etwas außerhalb, in Klein Windhoek, im Elegant Guest House. Dort hat es uns richtig gut gefallen und es zählt zu einer unserer liebsten Lodges (mehr erfahrt ihr im extra Post zu unseren schönsten Unterkünften).

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Gegessen haben wir im Joe’s Beer House, welches gleich in der Nähe ist und auch dort hat es uns total gefallen. Der Name klingt erstmal nach einer Kneipe, aber das Essen war wirklich toll und die Deko und Einrichtung des Restaurants so authentisch und kreativ. Wirklich zu empfehlen!

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DSC_0132 (5).JPGSwakopmund

Diese Stadt hat uns wesentlich besser gefallen als Windhoek und es gibt dort auch viel mehr zu sehen und zu erleben!

Witzig ist, dass die Straßen dort hauptsächlich aus festem Sand bestehen und nur die Fußwege gepflastert und die Hauptstraßen geteert sind.

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Da Swakopmund am Atlantik liegt ist es dort ebenfalls ziemlich kalt und vor allem neblig und feucht-nass. Die Sonne schafft es leider nicht immer durch die Wolkendecke, aber wenn dann wird es auch wirklich warm!

Übernachtet haben wir in Sam’s Giardino Hotel, welches uns ebenfalls sehr gut gefallen hat und wo es ein super leckeres 5 Gänge Menü gab.

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Ansonsten waren wir einmal im Küki’s Pub und im Jetty 1905 Restaurant auf dem Steg im Meer. Im Küki’s hatte ich einen super leckeren vegetarischen Teller mit Reis und angebratenem Gemüse und als Nachtisch die namibianische Kuchen Spezialität, die ich schon im ersten Teil erwähnt hatte, Malva Pudding. Super lecker!

Im Jetty’s gab es viele Fischgerichte, aber auch eine tolle vegetarische Auswahl (vieles auch vegan!). Ich habe eine super Kürbis Limetten Suppe und eine Auswahl an veganem Sushi gegessen und war super zufrieden. Außerdem muss die Aussicht beim Sonnenuntergang ein Traum sein! Leider war es bei uns schon dunkel :D

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Außerdem waren wir an einem Nachmittag in einem super süßen Café, namens bojos Café. Dort gab es nicht nur den allerbesten glutenfreien Schokokuchen und einen mega Möhrenkuchen, sondern auch total viele andere Leckereien, wie Bagels, Pancakes, Sandwichs oder Waffeln, die ich total gern probiert hätte.

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Von Swakopmund aus kann man viele tolle Unternehmungen machen. Wir haben uns dazu entschieden eine Bootstour von Walvis Bay aus zu machen, bei der man Robben, Pelikane und mit Glück auch Delfine sehen kann (wir hatten Glück! :D ) und eine Living Desert Tour, bei der man Tiere sieht, die in den Dünen leben, die uns auch sehr gefallen hat, auch wenn wir leider nicht das Glück hatten ein Chamäleon zu sehen, was mich persönlich super interessiert hätte!

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Ich durfte sogar einen super süßen Wüsten Vogel mit einem kleinen Wurm füttern.
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Bei unserer Tour durch die Wüste wirklich viel gelernt und viele interessante Tiere gesehen. Auch wenn ich nicht mehr den Namen dieses Wüsten Geckos kenne, weiß ich noch, dass er keine Pigmente besitzt und somit durchsichtig ist. Außerdem speichert er Wasserreservoirs in Taschen an der Seite seines Körpers. Cool, oder? :D
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Diese Seerobbe weiß, was sie auf diesem Boot erwartet (Fisch), weswegen sie immer gerne wieder vorbei kommt!
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Pelikane sind unglaublich schöne Tiere und es war toll sie so nah beobachten zu können.
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Sogar Delfine haben unser Boot begleitet und es war schön sie mit dem Wasser spielen zu sehen.
Sehenswürdigkeiten

Neben den Tieren und den ganzen Safari Abenteuern, die man in Namibia machen kann, gibt es noch viele weitere Sehenswürdigkeiten und das Land hat wirklich einiges mehr zu bieten.

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Das Dead Vlei war total mystisch und irgendwie unwirklich.

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Die Namib und ein Teil der Kalahari Wüste ziehen sich durch Namibia. Die Dünen sind unglaublich schön und wirklich ein besonderer Anblick. Nicht nur die Farben sind etwas ganz besonderes, sondern auch Orte wie das Dead Vlei im Sossousvlei, welches im Namib Naukluft Nationalpark liegt. Dort kann man auch den Sesriem Canyon durchwandern.

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Die Twyfelfontain Fels Malereien (oder Gravierereien eigentlich) waren außerdem ein toller Anblick und es war interessant, mehr darüber zu erfahren. Es ist der Wahnsinn sich dabei zu überlegen wie unglaublich alt diese Bilder sind und wie geschickt die Menschen dabei vorgegangen sind, sich gegenseitig von Lebewesen zu berichten, die sie gesehen haben.

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Auch wenn wir in der Hammerstein Lodge keine Nacht verbracht haben, mussten wir ihr, auf Empfehlung hin, trotzdem einen Besuch abstatten. Denn auf der Lodge lebt ein Gepard und ein Leopard, die als Babys gefunden und aufgezogen wurden, da ihre Mütter gestorben waren. Da wir bis dato noch nicht wussten, dass wir diese besonderen Tiere sogar in freier Wildbahn erleben würden, mussten wir es ausnutzen und sie zumindest einmal in Gehegen bewundern.

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Der Finger Rock ist ein witzig anzusehender Feld, der mitten in einer flachen Landschaft aufragt.

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Die Skeleton Coast ist ebenfalls berühmt berüchtigt in Namibia. Ein Küstenabschnitt an dem schon viele Schiffe durch die starken Strömungen gestrandet sind.


Wie ihr sehr hat Namibia unglaublich viel zu bieten, nicht nur unglaubliche Safari-Erlebnisse, sondern auch andere tolle „Sehenswürdigkeiten“. Ich war unglaublich beeindruckt von den roten Sanddünen, vor allem, da es mein erstes Mal in einer Wüste war und mich die unendliche Weite auf den riesigen Dünen begeistert hat.

 

Travelguide Namibia 2017

Es war schon immer unser Traum einmal eine Safari durch Afrika zu machen. Diesen Wunsch erfüllten wir uns dieses Jahr und durchfuhren mit einem Mietauto für drei Wochen Namibia.

Nach unserer Reise durch Kanada und die USA mit dem Wohnmobil, ist dies unsere 2. große außer-europäische Reise und Afrika der 3. Kontinent den ich besuche.

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Auserwählt haben wir Namibia als unser Einstiegs-Land in Afrika, warum genau erfahrt ihr in einem weiteren Post, aber ich kann jetzt schon sagen, dass es die richtige Entscheidung war.

Nachdem ich gestern schon ein paar meiner Outfits mit euch geteilt habe, die ich während unserer Safari-Reise getragen habe, möchte ich heute den ersten Teil meines allumfassenden Travelguides schreiben. Den 2. Part des Travelguides findet ihr hier. Außerdem wird es einen extra Post zum Etosha Nationalpark und den Tieren auf einer Safari, unseren Unterkünften und einen Post über die Erlebnisse, die ihr in Namibia auf keinen Fall verpassen solltet, ergänzt.

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What to know
  • Namibia liegt im Süden Afrikas und ist umgeben von Südafrika, Botswana, Angola und dem Atlantik
  • Das Land ist fast drei Mal so groß wie Deutschland, aber nur 2 Millionen Menschen leben dort
  • Die Amtssprache ist Englisch, ansonsten wird Africans oder verschiedene Stammessprachen gesprochen, außerdem können viele etwas Deutsch, die Verständigung ist somit sehr einfach
  • Bezahlt wird mit dem Namibischen Dollar und 1€ sind ca. 15 Namibische Dollar wert
  • Namibia hat nur eine Stunde+ Zeitverschiebung nach Deutschland
  • Der Flug von Frankfurt nach Windhoek dauert 9-10 Stunden

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Das vegetarische Essen war echt lecker! War nebenbei auch gleich vegan und glutenfrei :D Also für alle „Diättypen“ gleich

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Anreise / Abreise

Ums Fliegen kommt man nicht herum, sonst dauert die Reise länger als der Aufenthalt an sich :D Von Frankfurt aus geht einmal am Tag ein Direktflug nach Windhoek mit Air Namibia. Die kleine Fluggesellschaft hat uns wirklich sehr gefallen und vor allem, da der Flieger nicht komplett ausgebucht war, hatten wir relativ viel Platz zum Schlafen (die Flüge gehen alle über Nacht). Ebenso war es beim Rückflug und man fliegt ca. 9-10 Stunden.

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Fortbewegung

Ein Mietauto ist wirklich ideal um Namibia unabhängig und selbstständig erkunden zu können. Allerdings sieht man hier und da auch Reisebusse, die jedoch weniger komfortabel sind. Ein 4×4 Auto ist ebenfalls sehr zu empfehlen und wir hatten einen Ford Pick Up, mit dem man auch wirklich alle Straßen bedenkenlos fahren konnte.

Ein größter Teil der Straßen in Namibia sind Stotterstraßen und deswegen ist es gut relativ große Reifen zu haben, die kleine Unebenheiten ausgleichen und ein etwas erhöhtes Auto (was bei einem Wohnmobil oder einem Reisebus nicht gegeben ist und die Fahrten sicherlich unangenehmer macht).

Allerdings würden wir für das nächste Mal lieber ein komplett durchgehendes Auto mieten (der Pick Up hat eine Fahrerkabine und eine extra Ladefläche), da das Dach der Ladefläche nicht komplett dicht ist und somit der Kofferraum oft staubig war und wir unsere Koffer mit Tüten schützen mussten.

Die Straßen sind meistens wirklich super gemacht und abgesehen davon, dass es etwas lauter ist, merkt man nicht sehr, dass es keine geteerten Straßen sind. Im Etosha Nationalpark, wo die Straßen etwas mehr befahren sind, gab es schon hin und wieder einige Löcher und unruhige Stellen.

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Wohnen

Es gibt in Namibia relativ wenige Wohnwagen, einfach weil die Straßen dafür unpassend sind. Öfter sieht man Autos, die auf ihren Dächern Zelte haben, auf denen man schlafen kann oder Leute mit Campingausrüstung.

Wir haben uns allerdings dafür entschieden in Lodges zu wohnen. So nennt man dort die Hotels, die eigentlich keine richtigen Hotels sind. Man bekommt Frühstück und es gibt ein Restaurant zum Abendessen, meist einen Pool und es werden Attraktionen angeboten, außerdem gibt es Zimmerservice, aber man wohnt eben nicht in einem großen Haus und hat nur ein Zimmer, sondern meist hat man ein eigenes kleines Häuschen oder eben eine „Wohnung“ in einem Doppelhaus. Das macht die ganze Sache etwas separater und schöner. Meist hatten die Lodges nur 4-8 Zimmer, an ein paar größeren „Sehenswürdigkeiten“ auch mal 30, aber oft war es eher klein und damit sehr persönlich gehalten.

Einen Ausführlichen Post zu unseren schönsten Unterkünften werde ich bald ebenfalls mit euch teilen.

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Wetter

Da Namibia relativ weit vom Äquator entfernt liegt, herrscht dort nicht ganz so extremes Wetter wie z.B. in der Sahara. Sommer und Winter sind dort zu unseren Jahreszeiten entgegengesetzt, da das Land auf der Südhalbkugel liegt. Im Sommer werden tagsüber bis zu 50°C in der Nacht hingegen kühlt es sehr herunter, sodass man trotzdem angenehm schlafen kann. Da wir im Winter gereist sind, waren bei uns tagsüber ca. 20-30°C (je nach Ort) und in der Nacht wurde es relativ frisch. In Windhoek (auf einem Berg) und Swakopmund (am Atlantik) war es wesentlich kälter (15-20°C) im Etosha und der Namib allerdings wunderbar warm. Die Sonne scheint eigentlich jeden Tag und Wolken scheinen sie in Namibia (fast) nicht zu kennen.

Am Tage konnte man meist wirklich mit kurzer Hose und Top unterwegs sein. Abends brauchte man meist schon eine dünne Jacke und eine lange Hose. In Swakopmund wäre durch den Wind vom Atlantik und die feucht kalte Luft auch eine dünne Winterjacke nicht verkehrt gewesen.

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Landschaft

Die Landschaft in Namibia ist vielfältig. An einem Tag im Auto durchquert man karge graue Steinlandschaften, helle Buchlandschaften mit vertrocknetem Gras und Büschen, Hügelige- oder sogar Bergige Teile mit den unterschiedlichsten Steinfarben von grau zu braun bis rot oder gelb-orange, sieht riesige rote Sanddünen oder grünes Gestrüpp zwischen hellem Sandstein. Namibia ist wirklich vielfältig, nur sattgrüne Wälder sind nicht anzutreffen, dafür ist es einfach zu trocken.

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Essen

Ein sehr sehr wichtiger Punkt: Das Essen in Namibia! Ich muss sagen ich hatte mich noch nie so sehr auf Frühstück gefreut wie hier. Denn sonst wohnen wir sehr selten in Hotels (nur bei Städtetrips wie in Straßburg) und kommen somit auch selten in den Genuss eines tollen Hotelfrühstücks. Das war hier anders! Jeden Tag konnte ich mich auf leckeres Omelett mit Tomate, Pilzen, Zwiebeln und Käse, Müsli, Obst, Joghurt, Waffeln, frische Säfte und selbstgebackenes Brot (oft sind die Lodges zu weit entfernt um Brot kaufen zu können) freuen.

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Eine Entdeckung die wir in Namibia gemacht haben ist Guaven Saft. Den gibt es dort wirklich fast überall und er schmeckt so gut. Die Frucht erinnert von der Form an eine Papaya, ist allerdings kleiner und innen eher pink. Das Fruchtfleisch ist relativ dick, weswegen der Saft nie 100%ig ist.

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Mittag gegessen haben wir so gut wie nie, da wir meist keinen Hunger hatten und uns ein Snack mit Apfel, Banane, einer Fruchtschnitte oder leckerem Kuchen bzw. ein Stück Brot und Käse vollkommen gereicht hat. Die meisten Lodges bieten allerdings auch einen Lunch an.

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Abends waren wir immer Essen. In Windhoek und Swakopmund konnte man sich die Restaurants noch aussuchen, meistens war aber im Umkreis von mindestens 50km nichts und man hat im Restaurant der Lodge gegessen. Vor allem beim Essen hat man gemerkt wie unglaublich viel Mühe sich in Namibia gegeben wird und mit wie viel Qualität gearbeitet wird. Das Essen war wirklich immer unglaublich gut! Oft gab es ein 3 Gänge Menü, einmal sogar 5 Gänge, bei größeren Lodges auch Buffet.

Nach einer vegetarischen Alternative zu fragen war nie ein Problem und oft wurde man sogar danach gefragt. Es gab eigentlich immer Einheimisches Wild (da frage ich mich wie man am Tage über die wunderschönen Tiere bestaunen und sie abends essen kann :D ), manchmal auch Rind. Huhn oder Schwein gab es eigentlich nie. Dazu wurde oft Reis oder Kartoffeln und Gemüse (meist aus eigenem Gemüsegarten) gereicht und ich habe immer noch mehr Gemüse bekommen. Die Desserts waren immer der absolute Hammer und total mein Geschmack! Die Namibianer lieben Kuchen, der in einer Auflaufform gebacken und warm serviert wird. Sie nennen ihn Malva Pudding oder Baked Pudding. Dazu gibt es meistens Eis und das schmeckt wirklich so lecker!

Außerdem waren wir in einer Lodge in der es das unglaublichste Buffet gab, das ich jemals gesehen habe! Zum Glück waren wir dort 3 Nächte und konnten das Essen dort richtig genießen. Es gab eine riesige Auswahl an Vorspeisen und Desserts (und ich meine wirklich riesig! Mindestens 5 verschiedene Kuchen und 7 weitere Nachtisch Kreationen). Der Hauptgang wurde draußen angeboten, wo Grills standen und für einen frisch Fisch oder Fleisch mit den jeweiligen Saucen bzw. Marinaden, nach seinen Wünschen zubereitet wurde. An einem weiteren Stand konnte man sich selbst rohes geschnittenes Gemüse aussuchen und mit Nudeln und der Sauce und den Gewürzen seiner Wahl anbraten lassen konnte. Ein Traum!

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Sport

Bei der riesigen Auswahl an Nachtisch, stellt sich die Frage, ob man diesen von den Hüften auch wieder herunter bekommt :D

Fitnessstudios sind relativ selten zu finden, allerdings kann man in Namibia, dort wo keine gefährlichen Tiere leben (bzw. wenn man eingezäunt ist) wunderbar wandern gehen.

Auch Joggen ist in den meisten Lodges kein Problem. Dabei muss man in dem umzäunten Bereich der Lodge bleiben, diese sind allerdings sehr groß und weitläufig und man hat genügend Platz.

Ich habe mir vorgenommen mindestens zwei man pro Woche zu laufen und konnte das auch umsetzen. Zusätzlich habe ich zwei Mal ein einfaches Body-Weight Training gemacht und versucht mich so oft wie möglich zu dehnen, Sport kommt in Namibia also nicht zu kurz, wenn man sich ein bisschen auf die Umstände dort einlässt.

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Wart ihr schon mal in Namibia oder in einem anderen Land in Afrika? Wie war es bei euch? Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?