Tools & Tipps für Content Creator – Professionell auf Instagram, YouTube & Blog

Immer wieder bekomme ich Fragen zu verschiedenen Programmen, Apps, wie ich meine Videos schneide oder wo ich kostenlose Musik finde, wie ich meine Thumbnail für YouTube erstelle oder Layouts für meine Story & Instagram. Deshalb dachte ich, ein gebündelter Blogpost wäre hilfreich, um all diese zu beantworten und vielleicht dem ein oder anderen eine Hilfestellung zu geben, der sich mit diesen Themen mehr beschäftigen will.

Notion

Ein Programm, welches ich erst vor kurzem entdeckt habe und wow – ich kann ohne Übertreibung sagen, dass es mein Leben & Arbeiten verändert hat.

Notion ist eine Organisations-Plattform auf der man To-Do Listen, Kalender, Tabellen, Ideen – einfach alles, was mit Merken, Planen, Organisieren, Erinnern zu tun hat an einem Ort speichern und verwalten kann. Durch verschiedene Seiten, die man verschieden gestalten, strukturieren und nutzen kann ist es super einfach sich visuell zu entfalten und seine Ideen & Aufgaben aufzuschreiben.

Seit ich mich dort organisiere habe ich das Gefühl viel klarer in meinem Kopf zu sein, dadurch viel effektiver und produktiver arbeiten zu können und mehr Sachen zu erledigen und abzuhaken.

Meine Seiten:
  • Home (Tasks, die ich täglich machen will, Affirmationen für meinen Tag, einen Wochenplan mit allen Wochentagen und darunter die jeweiligen To-Do’s die ich mir für diesen Tag vornehme)
  • Content Plan (ein Kalender, in dem ich alle Insta Posts, Youtube Videos, IGTVs, Blogposts als Übersicht sehe und neue Ideen zeitlich einplanen kann – daraus entwickle ich dann meine Aufgaben & To-Do’s für den jeweiligen Tag und wann was fertig sein muss)
  • Tasks (eine übergeordnete To-Do Liste nach 3 Kategorien der Wichtigkeit geordnet mit Aufgaben, die ich nach und nach in meine wöchentlichen To-Do’s übertrage um sie abzuarbeiten)
  • Weitere Listen zu: Bücher, Wünsche, Merken, Goals, Bucketliste etc.

Bildbearbeitung

Ich bearbeite meine ganzen Bilder mit Lightroom und habe dafür auch die volle Version, um es ebenfalls auf dem Laptop benutzen zu können. Das kostet 11€ im Monat und ich bearbeite damit meine Instagram Bilder, Bilder für den Blog oder meine Thumbnail für YouTube.

Ich benutze auch keine Presets oder ähnliches, da ich lieber jedes Bild selbst abstimme und bearbeite. Außerdem finde ich Presets sehr oft nur für einen bestimmten Bildstil passend und die Filter sehen auf anderen Bildern dann total eigenartig aus. Das ist zumindest meine bisherige Erfahrung.

Canva

Nach diesem Programm werde ich vermutlich am allermeisten gefragt, da ich damit meine Grafiken für Instagram, Story Templates, Pinterest Layouts oder auch meine YouTube Thumbnail erstelle. Canva ist wirklich Goldwert!

Dieses Programm gibt es als App oder Website im Internet und selbst in der kostenlosen Version ist bereits alles Nötige erhalten. So viele Schriftarten, Vorlagen, Designs und die Handhabung ist sehr einfach & macht richtig Spaß.

Ich verwende es allerdings nur auf meinem Laptop, da ich die App unpraktisch finde und man auf einem großen Desktop deutlich mehr sieht und besser arbeiten kann.

InShot

Alle meine Videos bearbeite ich mit der App InShot auf meinem Handy. Meine YouTube Videos, IGTVs oder auch Stories die geschnitten sind.

Auch hier habe ich die Vollversion für 13€ im Jahr, da man sonst ein Wasserzeichen auf den Videos und weniger Musikauswahl etc. hat.

Dadurch, dass ich meine Videos mit meinem Handy filme und dort direkt bearbeiten kann, ist das so für mich die einfachste, praktischste und günstigste Variante der Videobearbeitung.

Für Apple wird auch immer sehr von iMovie geschwärmt, aber da ich keinen Mac habe ist es so für mich die beste Lösung bisher.

Kostenlose Musik für Videos

…finde ich ebenfalls in der App InShot. Dort gibt es Copyright free music, die sogar wirklich gut ist und die direkt in der App zur Auswahl bereitsteht.

Fotografieren & Filmen

Seit ich mir Anfang des Jahres das iPhone 11 (nicht Pro) gekauft habe, fotografiere & filme ich nur noch damit. Ich finde das ist einfach super praktisch, da man es eh überall dabei hat, die Qualität ist gut, es nimmt wenig Platz weg.

Bis vor kurzem hatte ich noch eine Sony Kamera, mit der ich auch durch Australien gereist bin und dort meine ersten Videos gefilmt habe, aber ich muss sagen, die Arbeit die Kamera rauszuholen habe ich so oft nicht gemacht und stattdessen einfach mit dem Handy Bilder gemacht. Deshalb habe ich die Kamera letztens auf Ebay verkauft. Bei mir wurde sie einfach zu selten genutzt.

Zeitmanagement

Ich glaube jeder Content Creator, YouTuber, Blogger etc. sagt, dass diese ganze Arbeit SO VIEL ZEIT in Anspruch nimmt und trotzdem denken noch viele, es sei keine Arbeit mal ein bisschen Bilder zu knipsen und ein paar Worte dazu zu schreiben.

Aber wenn man das ganze richtig, mit hoher Qualität, Mehrwert, Sinn und eben wirklich gut machen will muss man soo viel Zeit darin investieren.

Meine Screen Time auf dem Handy ist im Durchschnitt 5 Stunden pro Tag (während des Semesters!!) und ich versuche schon wenig wie möglich am Handy zu scrollen und meine Zeit zu verschwenden.

Zeitfresser wie Fernsehen, Netflix oder unnötige Apps versuche ich zu vermeiden. Nur einige YouTube Videos schaue ich gerne und verbringe sonst meine richtige Freizeit lieber mit Freunden oder mit Sport, anstatt auch noch vor dem Bildschirm.

Vorbereitung und immer Content Ideen parat haben ist für mich definitiv das A und O. Ich habe Listen & Listen mit Video-, Bild- und Themenideen und ständig kommen neue Sachen dazu, sodass ich es gar nicht schaffe alles zu produzieren und abzuhaken.

Nebenbei studiere ich auch noch und all meine Aufgaben unter einen Hut zu bekommen fordert vor allem sehr viel Motivation, aber auch Disziplin.

Das Wichtigste zum Thema Zeitmanagement ist aber: einfach MACHEN. Wir alle haben 24 Stunden am Tag und wenn du sagst du hast „keine Zeit“, dann sagst du damit einfach „das ist nicht meine Priorität in den 24 Stunden, die mir zur Verfügung stehen“, was natürlich auch vollkommen okay ist – man kann nicht alles machen. Aber wenn du etwas wirklich machen willst, dann musst du einfach deine Prioritäten verschieben und dir damit Zeit schaffen.

Disziplin & Motivation

Ohne Liebe & Freude an der Sache ist die Motivation nicht von langer Dauer. Da so viel Arbeit dahinter steckt, würde man ansonsten sehr schnell aufgeben. Vor allem an Tagen, an denen man ein schlechtes mindset hat. Sich mit anderen vergleichen, die alles „besser/erfolgreicher“ machen, die alles so einfach und entspannt aussehen lassen usw.

Man wird manchmal keine Lust mehr haben, obwohl man es eigentlich liebt, mal keine Ideen, keine Kreativität haben und alles hinterfragen.

Ich habe mit meinem Blog angefangen als ich 15 war. Damals eine Zeit lang jeden Tag (!) einen Blogpost gepostet, jetzt hat YouTube und Instagram mehr meiner Aufmerksamkeit.

Man braucht wirklich viel Disziplin und ohne Freude daran, hält man es nicht durch.

Mir hilft es an Tagen, an denen ich keine Motivation finde oder unkreativ bin etwas vorbereitet zu haben. Ich habe immer ein paar Bilder aus alten Shootings, ein paar Captions vorgeschrieben (auch falls mal kein Zeit ist, um sich lange Gedanken zu machen oder es nichts spannendes neues zu erzählen gibt).

YouTube Videos bereite ich wenn möglich immer spätestens einen Tag vor dem Posten vor, damit ich nicht in Zeitdruck verfalle, falls etwas dazwischen kommt oder nicht klappt.

Feste Zeiten & Planungen für Posts sind ebenfalls sehr sinnvoll, weil man dann darum plant und sich eher darum bemüht diese einzuhalten. Wenn ich mir nur vornehme einmal in der Woche ein Video hochzuladen würde ich es eher mal einen Tag (und noch einen und noch einen) verschieben. So steht für mich fest, dass es jeden Sonntag ein neues Video um 18 Uhr gibt und dann weiß ich, dass ich danach plane.

Während des Studiums ist meistens das Wochenende für YouTube reserviert und ich Plane mit Notion (siehe oben), meine To-Do’s für die Woche vor. So weiß ich wann was zu erledigen ist, damit es am Ende pünktlich fertig ist und so weiß ich auch immer was zu tun ist bzw. getan werden muss.

Kleinere Aufgaben, die weniger Vorbereitung beanspruchen wie Bilder bearbeiten, Captions schreiben, Ideen überlegen, Planen, Emails beantworten, Rechnungen schreiben, Bilder machen usw. schiebe ich dann zwischendurch oder in die Nachmittage ein.

Hier muss ich sagen, war die Online Uni wirklich hilfreich, da man seine Zeit so gut selbst einteilen kann und ich zwischendurch Zeit hatte.

Qualität & Mehrwert

Natürlich sollte man sich aber auch nicht zu viel Stress und Druck machen einfach nur irgendetwas zu posten, sondern Qualität ist letztendlich das wichtigste.

Das habe ich jetzt auf meinem Instagram ebenfalls umgestellt und bin vom täglichen Posten zu ca. 4 Mal die Woche, an meinen statistisch besten Tagen übergegangen und meine Engagement Rate ist dadurch wesentlich besser geworden.

Falls euch ein Blogpost mit Tipps zu Instagram und einer guten Engagement Rate interessieren und helfen würde kommentiert das gerne unten! Ich habe mir selbst dazu bereits soo viel Wissen angelesen, dass ich es gerne gebündelt mit euch teilen kann.

Unterstützung & Ängste

Ich wurde gefragt, wie ich mit Ängsten und Unsicherheiten gegenüber meiner Familie, Freunde, Fremde etc. umgehe und wollte darauf gerne ebenfalls eingehen.

Ich bin sehr sehr dankbar für die Unterstützung, die ich von meinem Umfeld bekomme und ich weiß, dass das nicht selbstverständlich ist, dass jeder versteht was ich hier mache.

Als Tipps für jemanden, der Angst davor hat anzufangen einen Blog, Instagram oder YouTube zu starten würde ich sagen:

Die Angst, die Bedenken halten dich zurück, werden dich immer zurück halten das zu tun was du willst, dein Leben zu leben wie du es dir vorstellst, dein Glück zu finden, deine Bestimmung, deinen Traumjob… willst du das wirklich? – Diese Frage habe ich mir selbst gestellt und danach wurde in 2020 mein Motto: Just go for it! Mach es einfach, hör auf darüber nachzudenken, dir den Kopf zu zerbrechen, das hilft dir nicht weiter.

Mag sein, dass es immer Leute geben wird, die über dich negativ denken oder reden. Aber das ist ihr Ding. Gib dich nicht mit solchen Leuten ab und lass dich schon gar nicht von solchen Leuten zurückhalten!

Es braucht Zeit und Übung damit aufzuhören darüber nachzudenken was andere über dich denken könnten. Passiert mir auch immer noch ständig, aber wenn ich mich dabei ertappe wird es mir bewusst und dann mache ich einen kleinen Motivations-Talk zu mir selbst und bin umso selbstbewusster und stolzer, wenn ich es dann einfach mache!

Mein Pinterest Name ist: mindwandererblog

Inspiration

Pinterest – egal ob Rezepte, Foto Ideen, Mood Shots, Sprüche oder Blogbeiträge anderer. Auf Pinterest findet man einfach alles und kann alle Pins noch dazu richtig praktisch ordnen, damit man es auch wieder findet. Auf der anderen Seite ist Pinterest leider auch ein totaler Zeitfresser und nicht selten verplempert man dort viel Zeit ohne wirklich produktiv zu sein.

Auch Instagram hat seit einer Weile die Funktion sich Posts zu speichern und in Ordnern zu sortieren. Das ist ebenfalls super praktisch – früher habe ich tausende Screenshots gemacht und diese sortieren müssen. Diese Zeiten sind zum Glück vorbei!

Meine Liebsten Informationsquellen & Accounts zum Lernen:
  • The Creator Concept (Insta & Website)
  • Cathrine Manning (YT)
  • Go for it! By Caroline Preuss
  • Female Leadership Podcast
  • Baby got Business Podcast
  • Manifestation Babes Podcast
  • Boss Babe Podcast

Ich hoffe sehr, dass dieser Beitrag für euch hilfreich war, ich eure Fragen beantwortet habe & ihr etwas mitnehmen konntet!

Falls es noch weitere Fragen gibt, kommentiert sie sehr gerne & auch ob ihr Interesse daran habt, dass ich einen 2. Teil zum Thema „Instagram Engagement Rate verbessern“ schreibe – da ich mich mit dem Thema sehr viel beschäftigt und belesen habe & dadurch einige Tipps weitergeben könnte!

Healthy (Vegan) Meal Prep 101

Das neue Jahr hat begonnen und auf einigen Listen der Vorsätze für 2018 steht bestimmt: „Gesünder ernähren“, „Weniger auswärts essen und mehr kochen“ oder, wie bei mir: „noch mehr vegan essen“. Da eignet es sich perfekt mal über Meal Prep – also Essen Vorbereiten nachzudenken.

Auch für die, die weniger Geld ausgeben und mehr sparen wollen ist das toll, denn Selbstgekochtes ist ebenfalls preiswerter, als sich ständig hier und da etwas zu holen.

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Und für die, die kein Fan von Pläne schmieden und Vorsätze machen für das neue Jahr sind: vielleicht wollt ihr ja trotzdem etwas in eure Ernährungweise verändern und meine Tipps und „Anleitungen“ können euch dabei weiterhelfen oder dazu inspirieren und zum Nachdenken anregen öfter Essen selbst zu machen und mitzunehmen, denn es hat viele Vorteile!

Vorteile von Meal Prep
  • es ist einfacher sich gesund und ausgewogen zu ernähren, weil man weiß, was drin ist und kann vor allem selbst entscheiden, was man essen möchte
  • wenn man selbst immer was zu Essen dabei hat, kann es nicht vorkommen, dass man auf der Suche nach etwas essbarem gestresst wird und sich am Ende etwas ungesundes hinunterwürgt, wenn man es nicht will
  • wie schon erwähnt: es spart eine Menge Geld!
  • man tut der Umwelt etwas Gutes! Selbstgekochtes verschwindet in wiederverwendbaren Brotbüchsen, Behältern oder Thermosflaschen und verbraucht weniger Plastik, Styroporbecher und anderes Verpackungsmaterial

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Und so geht’s

Die größten Probleme und Hindernisse für die Essens Präparation sind nach meinem Wissen: Das Zeitmanagement für die Vorbereitung, die Aufbewahrung und der Transport der Leckereien und die Vielfältigkeit in den täglichen und wöchentlichen Essen – für die ich euch gerne in diesem Post Tipps und meine Vorgehensweise erklären möchte, damit ihr keine Schwierigkeiten damit habt.

 

Aufbewahrung / Transport

Wenn ihr gerne Essen zur Schule, mit zur Arbeit oder auf Ausflüge nehmen wollt, dann braucht ihr definitiv abwaschbare Boxen, Container und eventuell auch Besteck.

Dabei solltet ihr darauf achten:

  1. Das die Qualität der Produkte gut ist und ihr nicht nach einigen Verwendungen neues braucht oder das Essen / Trinken nicht richtig und lang genug warm bleibt
  2. sie sich unkompliziert abwaschen lassen
  3. und nicht auslaufen, tropfen oder von alleine in der Tasche aufgehen

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Natürlich kommt es auch darauf an was für Essen und welche Mengen ihr mitnehmen wollt, aber ich werde euch einfach mal meine Boxen und Container vorstellen, mit denen ich sehr zufrieden bin.

Meine Thermoskanne habe ich bei Höffner gekauft. Sie ist keine von den super teuren, aber auch keine von den billigen – denn heiß muss mein Tee bleiben und auslaufen wäre ebenfalls schlecht.

Einen Thermosbecher hab ich leider nicht, obwohl die auch super praktisch sind. Bei denen solltet ihr besonders auf die Qualität achten, damit sie nicht zu einfach auf gehen oder auslaufen obwohl sie eigentlich geschlossen sind.

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Für Nudel- oder Kartoffelsalate, Porridge oder anderes kaltes Essen benutze ich diese Boxen, die sehr fest verschlossen sind und somit nie auslaufen. Ich habe sie bei Kaufland gekauft und es gibt sie in vielen verschiedenen Litergrößen.

Meine haben die Größen: 500ml, 700ml und 900ml

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Mein Goldstück ist definitiv dieser wunderbare Thermobehälter, die ich mir erst im letzten Jahr zugelegt habe, die aber die allerbeste Investition war!

Vorher hatte ich in der Schule immer kaltes Mittagessen und das ist vor allem im Winter überhaupt nicht schön, wenn man sowieso schon ständig friert. Also haben meine Mama und ich uns diese Thermobehälter angeschafft, in die wir morgens unser warm gemachtes Essen einfüllen und dann Mittags genießen können.

Der kostet zwar etwas mehr Geld (ca.25€), als nur normale Plastik Behälter, aber warmes Essen ist das definitiv Wert und wenn man überlegt, dass Schulessen in der Mensa 4€ kostet, hat man das mit 6 Benutzungen auch wieder drin.

Hier findet ihr das gute Stück!

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Für Brote, Apfelstückchen oder Möhrchen benutze ich diese einfachen Brotbüchsen.

Besteck nehme ich mir immer in der Mensa, nur einen Plastiklöffel (den wir noch aus Babybrei Tagen haben) hab ich immer dabei für mein Frühstück.

Eine Zeit land bin ich auch mal mit so einem schicken Einwegglas rumgelaufen. Das mache ich jetzt aber nicht mehr weil es schwerer ist. Aber prinzipiell funktioniert das auch super!

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Zeitmanagement für die Vorbereitungen

Ich koche mit meiner Mama (die auch Mittagessen mit zur Arbeit nimmt) jeden Abend oder jeden zweiten Abend frisch. Allerdings gibt es auch einige Vorbereitungen, mit denen man in der Woche noch effektiver und zeitsparender sein kann.

Zum einen kochen wir immer Sachen, die schnell und einfach zu machen sind: Gemüse schnippeln, Kartoffeln/Nudeln/Reis kochen, etwas Sauce, abschmecken – fertig! (richtige Rezeptvorschläge folgen).

Wenn man zu zweit ist, geht natürlich ebenfalls alles viel schneller. Hol doch einfach deine Familie, deinen Partner oder Mitbewohner mit ins Boot – dann kann man sich auch mal abwechseln, wenn es zeitlich mal gar nicht passt.

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Reis (oder in diesem Fall Risotto), Gemüse, Tofu mehr braucht es nicht! – Rezept gibt es hier

Wenn wir abends kochen, wärmen wir das Essen morgens nochmals im Topf auf, bevor es dann in den Thermobehälter gefüllt wird.

Mein Frühstücksporridge koche ich morgens frisch –  das geht super fix!

Kalte Sachen werden entweder abends vorbereitet und im Kühlschrank gelagert oder erst morgens frisch zubereitet, je nach dem wie viel Aufwand es ist und wie viel Zeit man hat.

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Bananenbrot ist so perfekt als kleiner Snack zwischendurch und ein super Energiekick!

Einige, wie meine Cousine, machen Sonntag zu ihrem Prep-Tag, an dem sie dann etwas länger in der Küche stehen, dafür aber in der Woche weniger Zeit für ihr Essen benötigen. An dem Tag werden dann Riegel oder Muffins gebacken, Müsli oder Overnight Oats vorbereitet und die Basics für das Essen erledigt.

Zum Beispiel lassen sich trockener gekochter Reis, Nudeln oder auch Kartoffeln ohne Probleme für mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahren. Die Sauce wird dann Sonntags und z.B. Mittwochs gekocht. Frisches Obst und Gemüse dazu und man braucht abends wenig Zeit für den nächsten Tag aufwenden.

Wenn ihr sowieso abends warm esst, könnt ihr natürlich auch einfach eine Portion mehr kochen und diese mitnehmen oder zumindest Variieren – wenn ihr zu Brot am Abend eine Gemüsepfanne macht, kocht dazu einfach noch Reis oder Quinoa, Bei euch gibt es frisches Gemüse zum Abendbrot? Schnippelt ein Stück Paprika, Gurke und eine Tomate mehr und befüllt damit einen mit Hummus bestrichenen Wrap und gebt noch ein paar Kidney Bohnen aus der Dose dazu. Wenn man ein bisschen nachdenkt und effektiv handelt, macht Meal Prep gar nicht so viel Arbeit!

Vielleicht esst ihr nur am Wochenende warm – aber selbst dann könnt ihr schon während dessen mehr Reis kochen und den für die Woche aufheben oder eine ganze Portion für Montag aufheben.

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Leckeres und schnelles Essen mit Tiefkühl Erbsen!

Ein wunderbarer Helfer kann euch auch euer Tiefkühlschrank sein. Viele Gerichte lassen sich ohne Probleme und Qualitätsverlust einfrieren. Es schadet nichts immer ein paar Brötchen, Obst für Smoothies oder Gemüse für Curry’s, Bananenbrot, gekochter Reis oder ganze übrig gebliebene Gerichte parat und ready zum Auftauen zu haben.

Ein tolles Video mit noch ein paar weiteren Tipps, mit denen ihr Zeit in der Küche sparen könnt findet ihr hier!

Natürlich macht es immer ein wenig Arbeit frisch zu kochen, aber es hat soo viele Vorteile, dass es sich definitiv lohnt!

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Schnelle Gerichte – Perfekt für Meal Prep

Damit man nicht ständig das gleiche isst, braucht man nur einige kleine Veränderungen vornehmen und der Geschmack ist gleich ganz anders. Einige Gerichte (wie Nudeln) kann man aber auch immer und immer wieder essen, ohne dass sie einem aus dem Hals hängen.

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Zum Frühstück habe ich ganz oft Porridge mit. Für diese einfache und schnelle Variante schnipple ich etwas Kaki, Apfel, Birne (oder anderes Obst, was da ist) in einen Topf, gebe etwas Mandel- oder Hafermilch dazu, schütte feine Haferflocken und einen Samen Mix aus Chia- und Leinsamen, Haferkleie, gepufftem Amaranth, Hagebutten- und Erdmandelpulver und kleingeschnittenen Mandeln – rühre alles durch und lasse es kurz auf der höchsten Stufe aufkochen und dann auf ausgeschalteter Herdplatte noch etwas ziehen. Abfüllen – fertig! Super lecker und wenn ich Glück habe in der Frühstückspause sogar noch warm :)

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Nudeln und Tomaten-Kokos-Sauce? Super Kombi – super schnell, super einfach, super lecker!

Nudeln nach Packungsaufschrift kochen. Dosentomaten mit kleinen Stücken in einem Topf erwärmen und mit einem kleinen Schwaps Kokosmilch aus der Dose verfeinern. Mit Ketchup (ich nehme Bio-Ketchup, der mit Rohrzucker und weniger Zucker gesüßt ist), etwas Agavendicksaft, italienischen Gewürzen, Kurkuma und Salz & Pfeffer abschmecken.

Morgens die gekochten Nudeln in die Sauce kippen (nicht abends, sonst saugen die Nudeln alle Flüssigkeit auf) und aufwärmen.

Ganz einfach ist es auch etwas Gemüse zu schnippeln (oder sogar TK nehmen), in der Pfanne anzudünsten und mit Tomaten- oder Kokos-Curry-Sauce zu Reis oder Kartoffeln zu essen.

Ich persönlich esse auch total gerne vegane Klöpse oder gebratenes Tofu zu allem dazu. Einfach mit in die Sauce geben und erwärmen oder in der Pfanne anbraten.

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Wenn zum Kochen keine Zeit ist, sind Wraps eine wunderbare Alternative. Gibt es fertig zu kaufen (weiß jemand wo es Dinkel-Wraps gibt?? Ich habe immer nur Weizen mit Leinsamen oder Mais…), werden mit Hummus oder anderem Aufstrich bestrichen, mit Salat, Paprika, Gurke, Tomate, Gewürzgurken, Pilzen oder oder oder… belegt und durch vegane Klöpse, angebratenes Tofu, Kidneys oder Kichererbsen vollendet!

Leider kenne ich keine andere Möglichkeit, als diese in Alufolie zu verpacken, damit sie nicht auseinander fallen… aber immerhin sind wir sonst eco-friendly! :D

Wenn ihr Interesse daran habt würde ich euch gerne in einem 2. Meal Prep -Post noch mehr Ideen für leckeres, schnelles und gesundes Essen zum Mitnehmen liefern!

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In meinen What I Eat in a Day Post’s, gebe ich euch auch viele Inspirationen für Essen für Unterwegs! Und zeige euch, dass es im Alltag wunderbar möglich, keinesfalls langweilig und ziemlich gesund ist, sich sein Essen selbst zu machen :)


Ich hoffe ihr konntet aus meinem Beitrag etwas lernen, Inspiration für leckere On-the-Go Rezepte sammeln und seit jetzt motiviert selbst mit dem Meal Prepping anzufangen!