Back in the Blogging Game – Selbstzweifel in der Online-Welt | Gedankenchaos

It’s been a long while seit es hier auf dem Blog etwas von mir zu lesen gab und das hat nicht nur etwas damit zu tun, dass ich die letzten Monate meiner Reise voll und ganz genießen wollte, sondern auch viel mit Selbstzweifeln, Unsicherheiten und nicht-genau-wissen-was-ich-hier-machen-will.

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Ich glaube das kennt jeder mit einem Blog, YouTube Kanal oder nicht ausschließlich privatem Instagram Account. Man kommt manchmal in Phasen in denen man alles in Frage stellt, egal wie viele Follower, Leser oder Zuschauer. Warum man sich diesen Stress antut, die ganze Arbeit, die Selbstkritik, komische Kommentare oder Kritik und einfach dieses „Extra“ worauf viele andere Menschen in ihrem Leben auch gut verzichten können.

Seit über drei Monaten habe ich das alles hier für unbestimmte Zeit einfach mal sein lassen. Einfach nur mein offline Leben gelebt, genossen, ausgekostet, um zu schauen, ob ich etwas vermisse und ob ich wieder Lust darauf habe weiter zu machen.

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Anfangs war ich noch fest davon überzeugt bald wieder zu schreiben und zu posten, aber es zog sich immer weiter und weiter hin. Bis ich feststellte, dass ich es nicht mehr so wichtig finden möchte ob ein gutes Bild bei einer schönen Location entstanden ist und mich auch nicht mehr zwang irgendwelche Ideen umzusetzen oder Momente einzufangen nur weil ich wusste ich würde mich später, beim schreiben eines Posts, ärgern, dass es dazu keine Momentaufnahme gab.

Fotografieren tat ich deshalb trotzdem gerne, aber ohne bestimmten Hintergedanken. Einfach um später zurückscrollen zu können und in Erinnerungen zu schwelgen.

Ideen schwirrten trotzdem in meinem Kopf und Notizen machte ich ebenfalls. Aber ich schrieb nie komplette Texte oder arbeitete irgendwas an meinem Laptop. Ich wollte erstmal wieder Inspiration sammeln und wieder richtig Lust auf Schreiben bekommen. Und genau dieser Wunsch wurde durch meine ganzen Unsicherheiten und Zweifel immer wieder aufgeschoben.

Ich wollte es mal wieder perfekt machen, gleich wieder richtig motiviert durchstarten, regelmäßig dabei bleiben und irgendwie auch etwas an meiner Themenwelt ändern, da sich auch meine Interessen etwas verschoben hatten. Aber ich wusste nicht wie genau ich mir das vorstelle und bevor ich mir nicht sicher war, wollte ich gar nicht anfangen. Ich habe lieber erstmal weitergegrübelt, Pro- und Con-Listen in meinem Kopf erstellt und mir den Kopf zerbrochen anstatt einfach zu machen.

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Eine weitere Sache habe ich dann auch noch über mich lernen können: ich bin ein mitteilungsbedürftiger Mensch. Nicht in der Hinsicht viel Aufmerksamkeit in einer Gruppe zu brauchen, sondern ich rede einfach gerne, tausche mich mit Leuten aus und mag es vor allem über Themen zu diskutieren die mich interessieren. Meinen Horizont erweitern und lernen. Und das war auch der Grund weshalb ich meinen Blog gestartet habe. Als Austausch und Anregung mich mit Themen zu beschäftigen. Meine Gedanken loszuwerden und mit Menschen darüber zu sprechen.

Und das ist es was mir auch die letzten Wochen und Monate am meisten gefehlt hat: Gedanken und Ideen umsetzen und dabei kreativ sein und mich weiter entwickeln.

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Komischerweise war ich gerade dann letzte Woche zum Entschluss gekommen es erstmal zu lassen. Einfach, weil ich mir so unsicher war und ich mich mit dieser Unsicherheit und den Selbstzweifeln nicht selbst dazu überreden wollte wieder anzufangen. Wenn ich es mache, dann richtig und mit Herz, Liebe, Mühe und Freude dabei. Aber dieser Entschluss hat mich dann irgendwie doch nicht zu der erhofften Erleichterung und inneren Ruhe gebracht, wie ich es dachte.

Gestern erklärte ich dann jemandem meine Situation und meine Unsicherheit und den Grund weswegen ich gerade so unsicher war. Das wirkliche Problem sind nämlich meine eigenen Gedanken und Erwartungen. Das ich es gedanklich einfach zu Ernst sehe und mir dadurch selbst zu viel Druck aufbaue. Perfektionistisch.

Und er sagte dann: „Aber das ist ja eigentlich auch ganz gut“ und diese Sichtweise scheine ich gebraucht zu haben. Die Erinnerung, dass es doch gut ist sich selbst eine Aufgabe zu geben, eine Arbeit, seine Zeit sinnvoll zu nutzen. Auch einer der größten Gründe weswegen ich diesen Blog begonnen habe. Weil ich es liebe etwas Sinnvolles zu machen, produktiv zu sein.

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Das schien mir gefehlt zu haben: Ich hatte vergessen warum dieser Druck, die Arbeit und Mühe, der vermeintliche „Stress“ doch auch positiv ist und ich das mag. Vor allem wenn ich ihn sogar selbst in der Hand habe. Ich muss nicht diese Selbstzweifel haben nicht gut genug zu sein, nicht „perfekt“, nicht genug. Das hängt alles ganz allein von mir ab.

Und scheinbar habe ich diese offline Zeit gebraucht um mir über einige dieser Sachen klar zu werden. Das es nicht immer MUSS. Ich MUSS keinen Stress haben, MUSS mir selbst keinen Druck machen und MUSS einfach auch meine eigenen, manchmal zu hoch gestellten Anforderungen nicht erfüllen.

Ich DARF machen was ich will, worauf ich Lust habe und was mir eben Spaß macht, wo wann und wie ich möchte. 

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Schreibt mir doch gerne mal, was euch dazu im Kopf rumschwirrt. Lasst uns uns Austauschen, uns gegenseitig helfen, Tipps geben oder auch einfach nur unsere Gedanken loswerden!

Sustainability and Eco-Friendly Blogger, Instagrammer, YouTuber and where to get Inspiration, Motivation and Education

Sustainability, eco-friendliness, minimalism, slow fashion, less waste, veganism, plastic-free are all so important topics more people need to get involved with.

Still, Influencers with new outfits daily, holding animal-cruelty make-up into the camera and earning money for promoting brands that exploit their workers and risk their lives. They jet around the world living in the most luxurious hotels and resorts and the only value they give to their followers is living the life everyone else dreams of.

I know they post great pictures, make everything look beautiful and I don’t want to hate on them. I just described this as the complete negative example and luckily most Influencers have some sort of positive value they spread.

But if you clicked on this blog post it means you are interested in other topics, in things that are far more important than pretty looks and money and that also gives you a purpose in life: to help save the future of our planet.

Media is a wonderful tool to spread awareness, information, motivation, inspiration and tips. Now we just need to give those people that have an important message, a positive impact and valuable information and tips to share more attention.

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@aniahimsa

Instagram

I love Instagram for my daily inspiration, education and motivation and the cool thing is, that there are already so many awesome accounts sharing important, helpful and still pretty and inspirational pictures and videos on their story and feed.

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@mari.linni

Nici is a German blogger and currently one of my favourites! She shares everything around less waste, veganism and minimalism of her daily life in her story and feed and I love that she always mentions that she isn’t perfect herself and that sustainability is always a journey.

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@aniahimsa

Blogger, influencer and podcaster from Swiss sharing her market shopping baskets, green bowls, fridge sneak peeks, and zero waste living with us. She is also into fair, slow fashion and fitness.

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@jesswayoflife

Jess is vegetarian and not one of the super sustainable bloggers. She just shares her life and tries to aim for a better tomorrow.

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@talisaminoush

She talks a lot about politics and interesting news and topics as well as fair fashion and sustainability and I love to find different pieces of information on her profile.

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@corinna_fee

Her captions are always really informative and I love to support her as a small German blogger with an important message.


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@piakraftfutter

YouTube

Is amazing to get more information as well as inspiration. I love watching videos about veganism (a really big part of being eco-friendly), minimalism, zero waste etc.

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Ellen Fisher is one of my favourite YouTubers and she is such a role model to me in several parts. She is such a wonderful soul!

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Corinna Fee is a German YouTuber and I really like her content. She posts about a minimalist, less-waste, vegan and natural life.

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Sarah Lemkus shows how to live a healthy, eco-friendly family life while travelling. Combining everything I love and wish for myself in the future.

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Pia Kraftfutter is a German vegan activist that also talks about minimalism, zero waste and sustainability, even though she might be a bit controversial to some people.


Blogs

I love blogs for recipes, tips, lists and information, but until know I only read two „green“ blogs. Can you recommend some more?

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Mehr als Grünzeug is a beautiful blog about vegan food and green living.

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Aniahimsa just like her Instagram, I also love Anina’s blog. Very informative and I like her structured and interesting way to write.

 


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Podcasts

I love listening and learning while cooking, cleaning or sunbathing and I’ve been completely obsessed with the podcast Chappedlipspodcast. Super entertaining, informative and many facts I didn’t know before.

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@aniahimsa

Documentary’s

I haven’t watched all of them myself, but they are on my list as soon as I have Netflix again.

  • Cowspiracy
  • The true cost
  • Before the Flood
  • Tomorrow
  • A Plastic Ocean
  • Our Planet
  • Rotten
  • More than Honey
  • Plastic Planet
  • How to Change the World
  • Food Inc

Who do you get inspired, motivated and educated by? What Podcast, Documentary do I need to see/listen or who is your favourite sustainable Influencer?

Please tell me, I would love to follow more people that try to make a difference in the world and have a positive impact on their Followers and I really want to be one of them myself.