Life Update – Nach einem Jahr Reisen Fängt das Wahre Leben an | Uni, Umzug, neue Stadt

Eigentlich Schwachsinn der Titel. Das letzte Jahr war meine Realität, mein Leben. Und das beste Jahr meines bisherigen Lebens.

Jeden Tag nach dem Aufstehen und jeden Abend mit dem Rückblick auf den Tag und in vielen weiteren Situationen musste ich mich innerlich selbst Zwicken. Mich daran erinnern: was gerade geschieht, was gerade mein Leben, meine Realität ist, war für über 4 Jahre nur ein Traum.

Und jetzt bin ich bereits wieder zurück. Aber so richtig verarbeitet habe ich alles, die ganze Reise, das ganze Jahr noch nicht. Dabei habe ich mir extra immer viel Zeit gelassen. Sogar die letzten Tage vor dem Nachhauseflug noch alleine und hauptsächlich mit mir selbst verbracht. Um gedanklich damit klar zukommen und irgendwie Ruhe darin zu finden.

Jetzt bin ich schon fast zwei Monate zurück, wollte eigentlich schon längst ein Video oder Beitrag zum Zurückkehren nach einer langen Reise schreiben oder filmen. Wollte meine Gedanken ordnen und überhaupt erst mal realisieren, dass ich jetzt wieder zurück in Deutschland bin und meine lang ersehnte, lang erträumte, ewig drauf hingefieberte Reise schon wieder zu Ende ist.

Ein Jahr „Urlaub“ ist vorbei und das Nachhausekommen ist schwer. Nicht weil ich es hier nicht liebe und ich nicht auch total froh bin zurück zu Hause zu sein. Sondern einfach so, weil alles wieder anders ist als vorher und doch so gleich und bekannt.

Aber darum soll es heute gar nicht gehen, denn zu dem Thema sind meine Gedanken noch nicht geordnet genug. Ich bin selbst noch nicht durchgestiegen.

Ich will euch einfach ein Update geben zu meinem Leben jetzt. Zu meinem Leben danach. Oder vielleicht auch davor. Vor meinem nächsten Abenteuer? Bzw. eigentlich doch mittendrin. Denn jetzt beginnt ein anderes, aber eigentlich genauso spannendes Kapitel.

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Uni-Leben in einer neuen Stadt

Noch vor Australien war meine Idee immer gewesen Tourismus Management zu studieren. Einen anderen Plan hatte ich nicht und auch währen meines Jahrs der „Selbstfindung“ bin ich auf keinen anderen Weg gekommen, den ich gehen wollte.

Und so kam es, dass ich mich in Wernigerode an der Hochschule Harz für International Tourism Studies einschrieb und seit nun 2,5 Wochen im schönen Harz wohne.

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Eine WG mit zwei anderen Studentinnen aus höheren Semestern mitten in der Innenstadt. Ich hab ein schönes helles großes Zimmer in einem Fachwerkhaus und unsere Wohnung ist total gemütlich.

Jeden Tag, wenn ich durchs Stadtzentrum, vorbei am wunderschönen Rathaus durch die süßen Fachwerk-Gassen gehe, freue ich mich riesig mich für diese niedliche Stadt entschieden zu haben.

Tolle Leute habe ich ebenfalls schon kennen gelernt und fühle mich schon richtig wohl und zu Hause. Heimweh hatte ich durch das ganze Neue, so viele Termine und Programm auch überhaupt nicht, denn meine Uni hat bereits vor 3 Wochen angefangen. Freuen tue ich mich trotzdem immer riesig, wenn ich dann alle 2-3 Wochen am Frühstückstisch mit meiner Familie sitzen kann, denn zum Glück ist Wernigerode ja nur 1,5 Stunden von zu Hause entfernt.

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Entgegen meiner Befürchtungen ist es hier auch nicht langweilig und öde. Tatsächlich ist jeden Tag super viel los. Viele Touristen, wodurch es nie leer und verlassen ist und auch die Hochschule bietet unglaublich viel an, damit auch uns jungen Leuten zwischen den ganzen Großeltern-Touristen nicht langweilig wird.

Die familiäre und freundliche Atmosphäre gefällt mir an der Hochschule auch total und es werden so viele coole Sachen angeboten.

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Busy Uni Life

So viele Sportkurse, dass ich mich gar nicht entscheiden konnte und bei Yoga, Fitness, Klettern und Muay Thai (Thaiboxen) hängen geblieben bin und alles macht total Spaß (vor allem letzteres hat mich richtig gepackt und ich freue mich daher jede Woche auf Montag!).

Zusätzlich gibt es noch Initiativen in denen man sich engagieren kann und dabei soviel Auswahl, dass es mir wirklich schwer fällt zu entscheiden was ich machen möchte… Eine Nachhaltigkeits-Initiative, eine zu Tourismus, mit Erasmus-Studenten, ein Creative Network und soo viele mehr.

Zum Glück ist mein Vorlesungsplan in diesem Semester relativ entspannt, sodass ich das ganze Sportpensum und zusätzlich Initiativentreffen überhaupt schaffen kann. Zeit für Freunde und persönliches muss ja auch noch bleiben, aber zum Glück ist es ja nicht wie in der Schule wo man ständig Tests, Vorträge und Hausaufgaben hat.

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Neue Umgebung

Ich bin gespannt darauf auch noch mehr im Harz zu entdecken. Eine neue Stadt mit Sehenswürdigkeiten, Cafés, Restaurants und die Umgebung mit weiteren Städten und auch zauberhaften Weihnachtsmärkten auf die ich mich schon riesig freue.

Nach und nach soll es dann auch Beiträge zum Harz mit Insider Wissen geben.

International Tourism Studies

Falls jemanden interessiert was mein Studium überhaupt ist: Es handelt sich dabei um ein BWL / Business / Management Studium, spezialisiert auf die Tourismus und Reisebranche. Da ich es international studiere, bedeutet es, dass einige Vorlesungen auf Englisch gehalten werde und ich nur 2 Jahre wirklich in Wernigerode lebe und studiere. Danach geht es für 2 Semester ins Ausland zum studieren und ich werde dadurch einen Doppelabschluss erhalten und als letztes und 7. Semester steht ein Auslandspraktikum in einem Tourismus Job an und meine Bachelorarbeit.

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Bloggen, YouTube, Instagram

Nach meiner fast 3 monatigen Blogger Pause hatte ich ja bereits berichtet, dass ich wieder am Stadt bin. Wie genau das aussehen wird und was ich machen möchte habe ich noch nicht ganz entschieden, bisher mache ich einfach was sich gut und richtig anfühlt und wozu ich Lust habe.

Schreiben tue ich gerade wieder auf Deutsch, allerdings bin ich noch nicht sicher, ob ich alles auf Deutsch machen möchte. Die meisten meiner Leser kommen zwar aus Deutschland, aber es sind auch viele weltweit dabei. Ebenso wie auf Instagram, wo ich viele Freunde von meinen Reisen habe und ich liebe Englisch ja auch… schreibe und erzähle unheimlich gern in der Sprache und will das eigentlich auch beibehalten.

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Auch auf YouTube möchte ich eigentlich hin und wieder etwas posten und es als Unterstützung zu meinem Blog-Content nutzen, aber auch da weiß ich nicht ob Englisch oder Deutsch.

Meine beste Freundin hatte mich dann letztens noch darauf Aufmerksam gemacht mit IGTV zu starten. Sie glaubt, dass das noch besser und praktischer ist als YouTube und das kann ich mir vorstellen, andererseits kann ich dann das Video nicht in den Blogbeitrag einfügen was bei YouTube praktischer ist…

Es würde mir auf jeden Fall riesig helfen, wenn ihr mal eure Meinung dazu in den Kommentaren lasst was ihr von YouTube bzw. IGTV haltet und vor allem auch, ob ihr Englisch oder Deutsch präferiert!

 

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Budget Friendly Ways to go Green

There’s no question that striving to live a more sustainable, environmentally conscious life benefits both the planet and our health. And though many people are afraid to start, afraid to change and step up from their comfortable and easy way of living that they are used to.

Maybe, they are afraid of the work and time that they have to put into it – but is it really that much?
Maybe, they fear the reaction of friends and family when they talk about there changes – but isn’t that a great way to spread awareness and make more people jump on the eco-train?
Maybe, they are afraid of the higher costs and extra expenses that come along with the change of lifestyle – but are those really necessary?

No! This post is here to shop you FREE or BUDGET FRIENDLY tips & tricks for a more eco friendly and green way of living, so get your pens and notebooks out and start cooperating these into your daily live to save our beautiful planet.

And some tips actually save you money! How awesome is that?!

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Credit.com created a detailed guide that goes over budget friendly ways to go green, from shopping to pet care to household and technological improvements and it gave me the inspiration to talk about a few things on here with you.

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Sustainable Eating

Plant Based

You want to know why a plant based diet is the most eco friendly diets and one of the biggest changes you can make to save our planet?

I could talk hours about this topic and tell you hundreds of reasons, but here are a few very important ones:

Our earth is majorly influenced by animal agriculture through

  • greenhouse gas emission (one of the big reasons for climate change!)
  • destroying of natural habitats through deforestation and the animal extinction going along
  • ocean dead zones caused by global warming (climate change!) or leaking of animal excretes into rivers and oceans
  • wasting water and grains (and the agricultural land that is needed to produce it) to produce meat and dairy (1kg beef needs 15000 litres of water and 16kg grains, 1kg cheese needs 5000 litres of water)

And there are many more reasons to cut out meat, dairy and eggs for your health, the animals and our planet! Watch this video to find out more.

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@designsbyariana

So please, EAT MORE PLANTS and save our future (and your health & the animals). It is not as hard as you might think and you don’t need to do it 100% right away. You never have to, it’s about steps into the right direction. Meat only once a week, only on special occasions, only with friends and family.

Read more into it, learn more and if you actually WANT to eat fewer animal products and more vegan it will get easier because you have a good motivation behind it.

A collection of stories, tips, and tricks from moms on training toddlers. (2).png

You think eating vegan is hard? Complicated, expensive and boring? Look at these simple, quick, healthy and budget-friendly Dinner recipes!

You think cake, muffins and all the sweet things in life need eggs, milk and butter? I prove you wrong with these mouthwatering vegan sweets and treats (that are pretty healthy too!).

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Shop Local & Seasonal

I know it can be hard when you live in a colder climate and don’t want to only eat apples, potatoes and beets.

But try to be more reasonable: Fresh berries in winter? That’s not necessary when you can eat them in abundance locally in summer. Mangoes? Have them only as a treat when they are in season from the country you purchase them from.

And we also often forget that rice, sweet potato, bananas, nuts and more – staples in most diets aren’t local as well and have long distances until they end up in our supermarkets.

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@aniahimsa

You don’t need to cut out on imported products completely (that’s often not even possible in some countries), but eat more of what you can shop local and that is in season and have tropical fruits and exotic products as treats.

Shopping on markets makes it also much easier. Find stalls that sell from local farmers and you will support your region and the seasonal products they are harvesting in that time of the year.

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Less Plastic

I don’t really need to explain why this is important to save our earth from plastic waste. But my blog post ‚We drown in Plastic‚ gives you some more information on it.

  • choose plastic free produce over wrapped ones and use cotton bags
  • reusable shopping bags
  • fresh produce over ready-made meals
  • bulk food sections and stores to refill your reusable containers with rice, grains, beans, pasta…

Melbourne Travel Guide

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@mari.linni

Make it Yourself

Many products we buy contain so many chemicals, unnecessary ingredients and are much better ‚do it yourself‘ for your health and body as well as for the health or our earth, the soil and the environment.

  • Cleaning supplies: contain heavy chemicals and sents, better make them from vinegar, lemon essential oils (here you can find simple and natural recipes for cleaners)
  • Beauty products: no need for fancy body lotion, deodorant, shower gel, hair and face masks… it’s actually possible to recreate these products very naturally. I want to get more into that as well and show you easy DIY’s but until then, have a look at these recipes. And if you are too lazy to make them yourself, buy soap bars and package free beauty like I use
  • Food: soak and cook beans, lentils and chickpeas yourself avoid the nasties of cans and the energy that goes into producing them, make plant-based milk yourself and store in reusable glass bottles (recipes here), hummus, bread, vegan yogurt, falafel… can all be made yourself pretty easily
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@ellenfisher
  • Grow your own food: it’s not just fun and exciting to harvest your own products and care for your plants to provide you with yummy crops, but it also saves energy and water because you can be more conscious than most big food producers, you can harvest just what you need for one meal so nothing can go bad and you will become more aware of things that are in season. And don’t argue with not having a garden, you can grow herbs, salads, carrots, strawberries, tomatoes and more on a balcony!
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@aniahimsa

Less Waste

  • only buy what you need and can actually eat, that lasts long or can be frozen for later
  • go through your fridge, pantry and freezer regularly and make sure that your food doesn’t go off – eat it in time
  • try avoiding printing and have as much as you can on your laptop and phone
  • Opt out of junk mail. You don’t read it anyways and if you do, it’s not just a waste of trees but also of your time
  • Buy less. It will save your money, time (because you work for the money that it costs) and you don’t really need it anyway. Every product needs so much water and energy to produce only for you to wear it once? Use it for a week and then realize its garbage?
  • Buy quality. Rather spend a little more on something proper that lasts you forever instead of buying new every two years.
  • Compost food scraps in your garden.
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Second Hand shopping in Sydney

Recycle, Repair, Reuse

  • Recycle everything you can correctly
  • Repair instead of buying new
  • Reuse. Give things new lives by giving them makeovers or giving them away to people that actually need, use and want them
  • Buy second hand to reuse and not support the production of new products

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Share

  • take public transport to cut CO2 emission
  • share a car with your partner and family or use share cars in the city
  • borrow books, clothes or things you only need occasionally from friends, neighbours or family

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Technology

The key is to use less energy and be efficient. Don’t use them if not necessary.

  • only use dishwasher, washing machine and dryer when they are full
  • avoid using the dryer and air dry your clothes
  • use eco programmes if available
  • unplug devices if they are not in use
  • overthink the necessity of your technology (do you need all those extra special kitchen devices/ several TV’s in your household?)
  • print double-sided (if at all)
  • don’t leave your charger plugged in (even if your phone is unplugged, it still uses energy)
  • recycle old technology like batteries, phones, radios…

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This ended up to be a pretty long post as I wanted to squeeze as much information and tips in as possible. I hope you could learn something new or got reminded on a few things to change in your own daily life!

Do you have more tips? What is important to you when saving the planet?