Consciously Eating – Ohne Handy, Netflix oder Arbeit Aufmerksam Essen + vollwertiges herbstliches Salat-Rezept

„Nur“ zu Essen, ohne nebenbei YouTube, Insta Stories oder Netflix zu gucken, auf Nachrichten zu antworten, durch den Feed zu scrollen, zu lesen, Hausaufgaben zu machen oder ähnliches fühlt sich richtig unproduktiv, langweilig und einsam an, oder?

Solange man nicht seine Familie oder Freunde da hat, mit denen man gemeinsam Essen und erzählen kann (und selbst da liegt bei vielen ja leider sogar das Handy neben dem Teller – man will ja nichts überlebenswichtiges verpassen). Und selbst wen: dann konzentriert man sich auch nicht ausschließlich aufs Essen sondern man hört, denkt, spricht und ist in Gedanken nur kurz wirklich bei „Oh, das schmeckt aber richtig lecker!“

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Stille, nur eine Tätigkeit auf einmal ausführen und den Kopf mal ganz langsam, nur das wesentliche Denken lassen gehört heute zu einer richtig schwierigen Aufgabe – schließlich sind wir tagtäglich von so vielen Eindrücken, Informationen, Bildern und Gedanken umgeben, die durch unser Hirn rasen.

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Wenn ich ein neues Rezept ausprobiere oder mir richtig Mühe gebe meine Wochenend-Pancakes zuzubereiten, dann nehme ich mir gerne auch danach bewusst Zeit das Gezauberte zu essen, wirklich zu schmecken, über das Rezept und eventuelle Verbesserungen nachzudenken usw. Aber im Alltag ist dann oft nur „nebenbei“ Zeit für Essen.

In der Uni: während man bereits die nächste Vorlesung vorbereitet oder mit seinen Freunden über den gestrigen Nachmittag quatscht, beim Mittag während man schon wieder über Hausaufgaben, Emails oder Artikeln sitzt und Abends wenn man ganz entspannt nebenbei durch Instagram scrollt.

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Ist das bei euch auch der Fall? Esst ihr auch viel zu oft vor jeglicher Technik und konzentriert euch auf alles, aber nicht euer Essen?

Dann will ich euch hiermit dazu aufrufen endlich wieder mehr BEWUSST ZU ESSEN. Sich alleine an den Küchentisch oder vors offene Fenster in welches die Sonne rein scheint zu setzen, wirklich zu kauen, schmecken, genießen, langsam zu essen und seine Gedanken einfach mal kreisen zu lassen.

Inspiriert bzw. erinnert wurde ich dadurch erst wieder von @melinaophelia die sich daran ebenfalls übt öfter bewusst zu Essen und davon in ihrer Story berichtet.

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Das ist so viel gesünder weil:

  • du richtig kaust und damit auch besser verdaust
  • du langsamer isst und dadurch oft auch weniger, weil du genau merkst wann du satt bist
  • du deinem Kopf und Körper Ruhe und eine Pause gibst, denn das sollte Essen sein
  • du wirklich wahrnimmst wie dein Essen schmeckt

Probier es einfach mal aus und merk den Unterschied! Du wirst dich danach viel besser fühlen als sonst nach dem Essen!

Zumindest hin und wieder, vielleicht einmal am Tag? Oder zu jeder Mahlzeit bei der du zu Hause bist? Wenn du merkst, wie viel besser du dich dadurch fühlst, wirst du dir automatisch öfter die Zeit dafür bewusst nehmen.

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To keep it real: Nein, ich mach das nicht immer. Auch ich muss mich dazu bewusst selbst auffordern, mich daran erinnern mein Handy wegzupacken und manchmal ist es einfach auch viel zu praktisch und zeitsparend…leider.

Außerdem hat es auch nicht nur Nachteile: Manchmal fühle ich mich, jetzt wo ich nicht mehr zu Hause wohne auch ein bisschen einsam beim Essen. Ich war es von früher gewohnt fast jede Mahlzeit mit meiner Familie gemeinsam zu essen und jetzt bin ich oft auch alleine, da sich die Essenszeiten mit meinen Mitbewohnerinnen nicht immer überschneiden. Und da schaue ich einfach gerne ein YouTube Video oder höre einen Podcast zur Unterhaltung. Dann habe ich nicht das Gefühl alleine essen zu müssen. Manchmal braucht man das.

Fun Fact: Als ich auf meiner Reise manchmal alleine im Restaurant essen war, habe ich dabei einfach einen Podcast gehört und hatte das Gefühl ich sitze mit guten Freunden gemeinsam am Tisch und rede mit ihnen – das war wirklich schön und so hilfreich!

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Herbstlicher warmer Salat mit Ofen-Gemüse und Obst

Wer heute noch denkt Salat wäre langweilig, der hat einfach bloß keine Ahnung :D Salate können so cool, vielseitig, interessant, saisonal und mit den verschiedensten Geschmacksrichtungen sein.

Frisches Gemüse ist unheimlich gesund, aber vor allem im Winter kann ich davon keine riesigen Portionen essen da meine Verdauung das nicht verträgt und ich warmes Essen brauche. Deshalb ist die Kombi aus warm und frisch so gut!

Ihr könnt so viele verschiedenen Variationen euch ausdenken. Das wichtigste ist, dass ihr ein gutes geschmackvolles Dressing habt, Proteine und Kohlenhydrate enthalten sind damit es eine vollwertige Mahlzeit ist und ihr crunchy, süße, fruchtige oder nussige Extras einbaut, damit es interessant bleibt.

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Zutaten

  • frischer Babyspinat, gemischter Feldsalat, Rucola
  • Tomaten, Avocado
  • Kürbis, frische Rote Beete, Pastinake
  • Walnüsse, Granatapfelkerne, halber Apfel, Sprossen
  • Sauce: Tahini, Senf, Apfelessig, Leinöl, Salz & Pfeffer, Kurkuma, Dattelsirup

So wird’s gemacht

  • für das warme Ofengemüse habe ich einfach eine halbe frische Rote Beete, 2 Pastinaken und ein Viertel Hokkaido Kürbis abgewaschen, nicht geschält und in kleinen Stücken auf einem Backblech verteilt, mit Salz gewürzt und bei ca. 180°C für 30-40 Minuten gebacken
  • den frischen Salat habe ich abgewaschen und die Salatsauce (von jedem einen kleinen Schwaps bzw. einen halben TL ca.) einmassiert und dann noch frische Tomaten und etwas übrige Avocado dazugetan
  • als das Ofengemüse fertig war, habe ich es über dem Salat verteilt und dann noch meine Toppings aus Walnüssen, Granatapfelkernen und Apfelscheiben, sowie ein paar Brokkolisprossen darüber verteilt

Super lecker, nährhaft, voller Vitamine, Micro- und Macro-Nährstoffe!

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Ich liebe solche Salate und habe noch einige andere Varianten davon in petto. Würdet ihr gerne noch mehr von meinen Salat-Variationen sehen? Dann mache ich noch einen extra Rezept-Sammelpost mit weiteren Ideen und Rezepten!

Wie oft esst ihr wirklich bewusst? Wollt ihr darauf ebenfalls mehr achten?

Quick & Healthy ’nana Muffins to Use Up Ripe Bananas | Vegan

Nicht selten passiert es, dass man einen kleinen süßen Snack am Nachmittag oder Unterwegs in der Schule / Uni / auf Arbeit begehrt.

Wer versucht sich gesund (und vegan?) zu ernähren möchte dann aber nicht auf die Verlockungen beim Bäcker oder im Supermarkt, die voll von Industriezucker und Fett sind, zurück greifen.

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Ich habe deshalb gern immer irgendeine gesunde Alternative im Haus. Eine Möglichkeit, die man auch Unterwegs einfach besorgen kann ist Obst. Aber wenn man mal wirklich Lust auf was „Süßes“ hat, reicht das manchmal nicht aus. Zum Glück gibt es bereits viele gesunde Riegel mit wertvollen Inhaltsstoffen zu kaufen.

Trotzdem geht nichts gegen ein paar selbstgemachte Muffins, die lediglich aus 6 Zutaten bestehen und in 10 Minuten zusammengerührt und in weiteren 15 Minuten fertig sind.

Sie eignen sich super um sehr reife Bananen zu verarbeiten und sind dank ihrer kleinen Form noch praktischer zum Mitnehmen als reguläres Bananenbrot.

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Das Rezept ist angelehnt an ein altes (allerdings nicht veganes) Bananen-Muffin Rezept von mir. Wenn ihr euch noch an diese Bilder erinnern könnt, dann seid ihr wirklich schon lange dabei :)
Zutaten
  • 2 reife Bananen (einige Scheiben zum dekorieren übriglassen)
  • 3 EL feine Haferflocken
  • 2 EL Buchweizenmehl (oder anderes)
  • 2 EL veganen Joghurt oder Quark (oder Apfelmark)
  • 2 EL Pflanzenmilch
  • etwas Zimt

Wenn ihr noch mehr reife Bananen habt, dann doppelt das Rezept einfach und friert einige Muffins nach dem auskühlen ein (wenn ihr sie nicht alle auf ein Mal verputzen könnt :P )

Ich hatte ebenfalls eine Löffelspitze Backpulver und Natron in den Teig gegeben. Die Muffins sind dann beim Backen auch schön hochgekommen, danach aber wieder zusammengefallen :D Deshalb ist das nicht unbedingt nötig.

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Das tolle an diesem Rezept ist, dass es sich wunderbar variieren und verändern lässt! Ihr könnt, wie ich, ein paar Blaubeeren oben in den Teig drücken. Ein bisschen Erdnussbutter und/oder dunkle Schokoladensplitter hinzufügen oder wie bei meinem Bananenbrot mit Himbeeren einige tiefkühl Himbeeren zermatschen und anstelle des Joghurts/Apfelmarks als fruchtig-frischen Zusatz unterrühren.

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Anleitung
  1. Die Bananen mit einem Rührgerät zu brei verarbeiten und alle Zutaten hinzufühen und zu einem Teig verrühren.
  2. Den Ofen auf 180°C Umluft vorheitzen.
  3. Den Teig in Förmchen verteilen (relativ voll, da die Muffins nur wenig aufgehen) und mit Bananenscheiben verziehen.
  4. Für 12-15 Minuten backen bis bei der Stäbchenprobe nichts hängen bleibt, der Teig aber trotzdem noch schön saftig aussieht.

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Die Muffins sind unglaublich saftig und schön natürlich süß – obwohl sie komplett ohne Zucker oder Zuckeralternative sind. Sie schmecken so gut und wer mag kann sie auch noch mit veganer Schokocreme oder Marmelade verfeinern.


Ich freue mich immer riesig, wenn ihr meine Rezepte testet! Also schreibt mir unbedingt und sendet ein Foto davon :)

My Favorite Vegan YouTubers You Need to Watch

Im meinen Monatsfavoriten stelle ich euch regelmäßig Blogs, YouTube-und Instragram-Accounts vor, die ich liebe. In diesem Beitrag soll es sich speziell um meine Inspirationen zum Veganismus auf YouTube handeln.

Ähnliche Beiträge mit meinen Liebsten Reise-Instragram-Accounts oder auch Accounts zum Thema Fashion und auch Blogs über Bloggen habe ich euch schon empfohlen. Heute geht es um ein Thema, zu dem ich mich total gerne weiterbilde und inspirieren lasse und euch ebenso dazu anregen möchte…

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Auf meinem zweiten Instagram Account @neverstopexploringfood teile ich ebenfalls mit euch (hauptsächlich) veganes Essen, schreibe dazu meine Gedanken oder zeige euch in meinen Stories, wie mein alltägliches Essen aussieht :)


Ich liebe es auf YouTube What I Eat in a Day Videos anzusehen, mich von den schnellen und einfachen Rezepten inspirieren zu lassen und Ideen für meine eigenen Gerichte zu sammeln. Außerdem liebe ich Vlogs oder Informative Videos zu verschiedenen Themen.

Ich schaue auch überhaupt kein Fernsehen oder Serien und auch so gut wie nie Filme. Diese sind sicherlich gut für die Unterhaltung, aber bei YouTube Videos kann ich zu Themen, die mich interessieren, so viel lernen und das ist meiner Meinung nach wesentlich sinnvoller!

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Sie ist wahrscheinlich meine allerliebste Youtuberin überhaupt! So eine große Motivation wenn es um gesund Ernährung, Rezepte und Fitness geht und ihre Persönlichkeit ist ebenso eine große Motivation. Wirklich ein von innen heraus strahlender Mensch und das macht ihre Videos so wunderbar!

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Ich liebe die Bilder und Videos von Bonny Rebecca! Sie eine meiner Hauptinspirationen was Veganismus angeht und ihre positive Ausstrahlung macht Freude :)

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Die Videos von Ellen Fisher sind nicht nur total interessant sondern auch so so wunderschön und inspirierend. Sie ist so ein wundervolles Vorbild – für ihre Kinder und für all ihre Zuschauer.

Sie lebt mit ihren 2 (bald 3!!!) Kindern und ihrem Mann auf Hawaii. Sie ist vegan und sehr umweltbewusst was Konsum, Plastik usw. angeht. Deswegen ist sie für mich auch ein wundervolles Vorbild in Sachen Minimalismus – ein Thema, welches mich total fasziniert und mit dem ich mich gerne noch mehr beschäftigen möchte.

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Sarah Lemkus ist ebenfalls wie Ellen eine vegane Mutter, die allerdings in Neuseeland lebt und ebenso ein tolles Vorbild in Sachen veganer Kindererziehung, Minimalismus und vor allem auch in Ernährung ist.

Sarah kennt sich so so gut mit Nutrition aus und ich freue mich, von ihr noch sehr viel dazu lernen zu können und liebe es, ihrer Tochter Beth dabei zuzusehen, wie sie aufwächst!

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Liv B ist eine YouTuberin, die ich nicht regelmäßig schaue, die aber die allerbesten Rezept und What I Eat in a Day Videos macht! Ihre Gerichte sind immer super einfach und schnell gezaubert, dass das Kochen einfach nur Freude macht und man nicht schon beim zusehen keine Lust mehr auf das Machen bekommt :D


Habt ihr noch tolle vegane YouTuber, die auf meiner Liste fehlen und von denen ihr total begeistert seid?? Ich Freue mich unheimlich über noch mehr Inspiration!