What I Eat in a Day #12 | Herbst Edition

Die Temperaturen draußen erreichen teilweise schon unter 10°C, die Blätter färben sich orange, rot und braun und es liegt der Duft von Zimt, Birne und Kürbis in der Luft… Der Herbst ist nun wirklich angekommen und das bedeutet auch, dass sich unser Essverhalten wieder ein wenig ändert, weswegen ich euch in diesem Post einen typischen Herbst-Ferien-Essens-Tag von mir zeige und die Rezepte dazu vorstelle.

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Zum Frühstück starte ich gerne warm und süß! In den Ferien habe ich auch etwas mehr Zeit, um mir am morgen eine leckere Schüssel mit warmem Obst und Müsli zu machen.

 

Dafür schnipple ich einen halben Apfel, eine halbe Birne und ein paar Scheiben Banane in einen kleinen Topf und übergieße alles mit Hafer- oder Mandelmilch und lasse es kurz heiß werden (bis es dampft, aber noch nicht kocht) und stelle es dann auf niedrige Stufe zum dünsten. In der Zeit gebe ich jeweils einen halben Teelöffel Chia- und Leinsamen, gepufften Amaranth, Hagebuttenpulver, Haferkleie, Erdmandelpulver und ca. einen Esslöffel feine und einen Esslöffel grobe Haferflocken hinzu.

Durch das erhitzen auf niedriger Stufe und die längere Zeit, die alles zum Quellen hat, wird das Porridge (aus Haupsächlich Obst) richtig schön cremig und je nach dem wie viel Pflanzenmilch man verwendet auch schön flüssig (das mag ich persönlich lieber).

Darüber verteile ich dann noch Kakaonibs und einige Maulbeeren. Maulbeeren habe ich erst letztens für mich entdeckt und bin total begeistert – so süß und fruchtig! Ihr könnt sie zum Beispiel hier bestellen, aber auch einige Supermärkte haben sie schon im Sortiment.

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Wenn ich zu Hause bin und hauptsächlich am Schreibtisch arbeite, habe ich immer eine Thermoskanne Tee bei mir. Die wird dann regelmäßig aufgefüllt und somit komme ich auf 2,5 – 3 Liter Tee oder Wasser am Tag. Am liebsten trinke ich 9 Kräuter Tee, Rooibos, Früchte oder Pfefferminz, immer abwechselnd nach Lust und Laune.

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Zum Mittag essen wir in den Ferien gerne Salat und nur eine Kleinigkeit und kochen dann abends noch einmal richtig. So auch heute. Es gab Rucola-Tomate Salat und eine Kürbissuppe, die wir mit einem Schuss Kokosmilch verfeinern (anstelle von z.B. Sahne – gesünder und vegan!).

Eigentlich war mein Plan noch einmal mit unserem Waffeleisen Waffeln zu machen, um zu sehen warum es bei den letzten Versuchen nie geklappt hat. Dafür habe ich mir dieses Mal ein Rezept aus dem ersten Kochbuch von Deliciously Ella ausgesucht und wollte lediglich eine Waffel (wie man sieht, hat meine Teig-Kalkulation nicht ganz für eine gereicht) machen. Aber auch dieses Mal ist ein Teil des Teiges oben angeklebt und ging total schwer zu lösen, obwohl er schon knusprig und braun war und obwohl ich vorher alles gründlich mit Öl eingerieben habe.

Ich denke nach 3 Versuchen, mit verschiedenen Teigen und allen möglichen Test’s kann man sagen, dass unser Waffeleisen ausgetauscht werden kann. Schließlich haben wir es auch schon aus unserer alten Wohnung mitgenommen und es ist bestimmt fast schon so alt wie ich :D Da kann ruhig mal ein neues her!

Auch wenn es ziemlich nervig ist, dass ich mir jetzt 3 Mal die Arbeit gemacht habe und immer wieder nur den Teig aus dem Eisen, anstelle einer leckeren Waffel kratzen konnte, freue ich mich mit gutem Gewissen ein neues kaufen zu können. Denn eigentlich will ich schon total lange ein schönes Belgisches Waffeleisen, in dem die Waffeln viel dicker und fluffiger werden (und schöner aussehen :D ). An dieser Stelle Danke an hagengrote.de für die Zusammenarbeit, durch die mein neues Waffeleisen schon auf dem Weg ist!

Dann habe ich auch die Möglichkeit euch viele leckere Waffelrezepte zu zeigen, die ich schon ausprobiert habe, die nur nie schön genug geworden sind um damit Fotos zu machen :D Und natürlich weitere neue Ideen auszuprobieren, denn ich liebe Waffeln fast so sehr wie Pancakes!

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Zum Abendessen haben wir dann etwas neues ausprobiert: Rote-Beete-Risotto mit gedünstetem Gemüse und krossem Tofu.

Das Risotto haben wir einfach ganz normal wie immer gekocht (Zwiebel und gepressten Knoblauch andünsten und Risotto-Reis mit Wasser und Gemüsebrühe kochen). Normalerweise würden wir dann Parmesan hinzu fügen, da ich mir aber veganes Risotto gewünscht habe, gab es das ohne Parmesan und es hat allen sogar noch besser (weil, weniger schwer im Magen) geschmeckt! Die frische Rote Beete haben wir einfach in kleinen Würfeln in einer Pfanne mit Wasser garen lassen und dann unter den Reis gemischt. Darüber noch etwas Nährhefe zu verteilen schmeckt noch besser (ähnelt veganem Parmesan!)

Den Taifun Tofu hatten wir bereits einmal in der Geschmacksrichtung Tomate-Basilikum und beides schmeckt unglaublich gut! Sehr zu empfehlen (auch für Leute, die noch nicht so von Tofu überzeugt sind, da es bereits total lecker mariniert ist!)

Die Kombination von Curry-Mango mit dem Risotto und dem Gemüse war allerdings nicht ganz so passend, was ein bisschen schade war :D Aber zu einem leckeren Gemüse-Curry mit Reis würde er unglaublich gut passen!

Zwei Familienmitglieder hatten ein Stück Fisch, anstelle des Tofus.

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Das gedünstete Gemüse bestand einfach aus Möhren, Zucchini und Pilzen, die in einer Pfanne mit etwas Rapsöl, etwas Salz und Pfeffer und einer Kräutermischung gegart wurden.

Alles in Allem war das Gericht richtig lecker, auch wenn es etwas zusammen gewürfelt war. Vor allem der vegane Risotto-Reis hat mich und meine Eltern sehr begeistert und ich denke wird werden ihn jetzt immer ohne Parmesan zubereiten.


Was sind eure Herbst Favoriten und Essens-Lieblinge? Weitere Ideen findet ihr in meinem letzten Herbst – Rezepte Post!

 

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Where to Eat in Budapest | Food Guide

Gerade durch das unglaubliche Essen, die süßen Cafés, Bistros, Bars und Restaurants habe ich mich in Budapest verliebt. An jeder Ecke gibt es Street Food, kleine Stände und natürlich Baumstrietzel!

In den sieben Tagen, die wir in Budapest verbracht haben, konnten wir einige tolle Sachen probieren, von denen ich in diesem Post berichten möchte, damit ihr bei eurem Städtetrip wisst, welche Food Spots oder Gerichte ihr auf keinen Fall verpassen solltet!

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Wenn wir am Tage an einem süßen Café / einer coolen Bar vorbei kamen, haben wir uns den Ort einfach auf unserer Karte markiert und sind am Abend noch einmal wiedergekommen. Vor allem in der Umgebung des jüdischen Viertels gibt es so tolle individuelle Spots!IMG_8729

Gleich in der Nähe unseres Hostels (Marco Polo Ho(s)tel – zentral und sehr zu empfehlen) liegt die Straße Kazinczy u. in der unglaublich viel los ist und in der wirklich für jeden Geschmack etwas zu finden ist:

El Rapido – Taco & Tequila Bar

Durch die knallgelbe Farbe des Ladens und den leckeren mexikanischen Geruch sind wir gleich am ersten Abend auf dieses Schnellrestaurant aufmerksam geworden. Dort gibt es nicht nur eine Bar im Keller, die über 47 verschiedene Tequila Sorten anbietet, sondern auch eine echt leckere Küche: Burritos, Tacos, Fajitas oder Quesadillas stehen auf der Karte (immer mit vegetarischer Option!) und es gibt auch eine sehr große Auswahl an veganen Gerichten, wie Pasta oder Currys!

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Die Salate sind nicht unbedingt zu empfehlen, die Burritos und Fajitas hingegen waren super lecker (nur ziemlich scharf – für meine Verhältnisse zumindest :D )



KARAVÁN – Street Food Market

In der selben Straße befindet sich auch der berühmte Street Food Market mit den Karavanen bzw. Food Trucks. Dort findet man unter anderem Burger, Pasta und Pizza, Langos und Süßkartoffelpommes, aber auch Besonderheiten wie frisches schockgefrostetes Eis (sogar noch besser als selbstgemachte Nice Cream!), Langos-Burger, Baumstrietzel, Gulasch in Brot, Sushi-Burger und einen komplett veganen Food Truck!

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Typisch ungarischer Gulasch, serviert in einem Brot! Eine wirklich coole und originelle Idee :) Übrigens gab es an diesem Stand auch veganen Gemüse-Goulasch, den ich auch noch total gerne probiert hätte!

Das Eis wurde aus frischen Zutaten zusammen gemixt und danach schockgefrostet. Wir hatten die Sorte Brownie Bliss, allerdings war uns der Geschmackt etwas zu fettig und buttrig, weswegen wir Sorten mit Früchten bevorzugt hätten (die konnte man dort kosten!)

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Einer der leckersten veganen Burger die ich je hatte!

Wir sind an zwei Abenden dort essen gewesen um wirklich mehrere Dinge ausprobieren zu können und es hat wirklich alles geschmeckt, weswegen wir auch jedem empfehlen können dort einen Abstecher zum Mittag- oder Abendessen zu machen!


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Ramenka

Ramen Nudelsuppe wollte ich schon immer mal probieren und natürlich gab es in dieser hippen Straße auch ein Schnellrestaurant, welches sich auf dieses japanische Gericht spezialisiert hatte.

Die Einrichtung dort war super minimalistisch und stilvoll, auch das Geschirr hat mich total angesprochen :D Ich liebe sowas! Und zum Glück konnte ich auch meine Freundinnen dazu überzeugen dort essen zu gehen.

Die Vegetarier unter uns hatten eine Suppe mit Gemüsebrühe, ohne Fleisch und Ei und die anderen mit Hähnchen und Ei. Beide haben super lecker geschmeckt, allerdings war die Suppe aus der Hähnchenbrühe würziger.


Ramen sind eine japanische Nudelart und die Suppe, mit dem gleichen Namen, beinhaltet viele verschiedene frische Zutaten wie Pilze, Pack Choi, Karotten, Sprossen, Algen, Fleisch oder Tofu, Ei usw.

Gegessen wird sie zuerst mit Stäbchen (was ich als ziemlich schwierig empfand :D ) und danach wird die Brühe mit einem Löffel geschöpft.

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Dazu haben wir uns Dumplings mit Tofu und Gemüse gefüllt geteilt, die auch super lecker geschmeckt haben!


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Szimpla Bar

Ebenfalls in dieser Straße, gleich neben der Taco & Tequila Bar, befand sich diese unglaubliche Bar. Das Ambiente und die Gestaltung dort sind einfach unglaublich und es gibt so viel zu entdecken, weswegen ich empfehlen kann, dort schon einmal am Tage vorbei zu schauen. Überall findet man witzige Alltagsgegenstände und tolle Dekorationen, außerdem ist das Komplette Haus aufgeteilt in unterschiedliche Bars, wie zum Beispiel eine Wein Bar, eine Cocktail Bar, eine Shisha-Bar…es spielt Livemusik und DJs legen auf.


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Falafel Bar

Ganz in der Nähe, in einer Querstraße, befindet sich die Falafel Bar. Schon als ich den Namen gelesen habe, wusste ich, dass ich hier unbedingt einmal essen möchte. Also bestellten wir uns for takeaway eine Falafel Box, die einen kleinen Salat, frischen Hummus (der besten den ich je gegessen habe!), Falafel (so so crunchy und würzig!) und 2 Pita Brote enthielt. Meine eine Freundin hatte ein bereits gefülltes Pita Brot, ebenfalls mit Hummus, Salat und Falafel und wir waren so so zufrieden!

 

Übrigens gibt es dort auch nicht nur Falafel, sondern auch Sachen mit Fleisch und vegetarische, aber eben viele vegane Gerichte.

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Wären wir nicht erst am vorletzten Tag dort gewesen, hätte ich mir definitiv nochmal etwas zum Mittagessen geholt! :)


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Baumstrietzel

Wer in Ungarn ist, sollte unbedingt einmal Baumstrietzel essen! Die holen Stangen findet man an vielen Ecken und sie bestehen aus Hefeteig, der auf ein dickes Holz gewickelt wird und über einem Grill knusprig braun gebacken wird, innen bleibt er weich und fluffig. Danach wird er mit Zucker und Zimt oder Schokolade oder Walnüssen oder Vanille ummantelt.

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Freude vor dem Baumstrietzel-Stand :D

Alleine schafft man so ein riesen Teil wahrscheinlich nicht (wenn man keinen Bärenhunger hat!), weswegen wir uns die immer geteilt haben. Außer Zucker und Zimt haben wir keine andere Sorte probiert, weil wir diese als die leckerste eingestuft haben :D Einmal haben wir dazu noch Apfelmus bei Aldi gekauft (Ja, das gibt es dort auch, genauso wie Rossmann oder DM und viele andere deutsche Läden) und er wird auch teilweise gefüllt mit Eis angeboten. Das haben wir leider nicht mehr probieren können, aber beim nächsten Mal würde ich das definitiv noch nachholen, da es sicherlich super schmeckt! :)

Auf dem Karaván Street Food Market gibt es auch einen Baumstrietzel stand!

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Außerdem haben wir mehrmals diese leckeren gefüllten Blätterteigtaschen gesehen, die auch sehr zu empfehlen sind. Wir haben die Sorte Mohn-Kirsche genommen und das mit dem Mohn ist wirklich super!


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Padthai Wokbar

In der Nähe der St. Stephans Basilika gibt es diese Wokbar, in der wir uns einmal zum Mittag und einmal zum Abendessen versorgt haben.

Dort kann man sich aus einer großen Auswahl sein eigenes Pad Thai bzw. seinen eigenen Wok zusammenstellen konnte. Es gab verschiedene Nudel- oder Reissorten, unterschiedliche Kombinationen aus Gemüse und/oder Fleisch bzw. auch Tofu und eine Auswahl an Saucen. Des weiteren haben sie kleine Süßspeisen oder Getränke angeboten.

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In der selben Straße lagen auch noch viele weitere Schnellrestaurants und auch ein Döner, bei dem wir uns einmal einen Dürum für schlappe 2,50€ geholt haben (die kosten dort überall so wenig!), leider war darin aber kein richtiger Falafel enthalten :/

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An der St. Stephans Basilika gab es auch einen Eisladen, der diese wunderschönen Eisrosen gezaubert hat. Probiert haben wir Erdbeer- Himbeer- und Pfirsicheis, welches alles super lecker war!


Blue Bird Café // Karaokebar

Einen Abend waren wir zusammen mit der kompletten Klassenstufe in einer Karaokebar, bzw. in diesem Café, welches Abends Karaoke veranstaltet.

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Die Getränke waren super lecker (auch wenn wir nur die unalkoholischen Varianten probieren durften :D ) und es gab super coole Desserts, von denen ich gern eines probiert hatte! Die Food Fotografie in der Karte war außerdem richtig toll :P


Große Markthalle

Die budapester Markthalle gehört eigentlich schon zu den Sehenswürdigkeiten in Budapest. Trotzdem möchte ich sie gern hier erwähnen. Im Untergeschoss befinden sich Stände mit Obst und Gemüse, Fleisch und Wurst, Fisch usw. Oben findet man unter anderem Souveniers, aber auch Essensstände mit typisch ungarischem Essen.

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Leider ist das traditionelle Essen in Ungarn relativ Fleischlastig, aber Langos oder Crêpes (bzw. Palatschinken, wie es dort heißt) sind auch vegetarisch erhältlich.

Wir haben dort eine mini Portion Spätzle gegessen (totaler Reinfall) und die anderen eine Portion Gulasch, die sie als sehr lecker bewertet haben. Auch der Crêpe war wirklich gut und der Langos sah toll aus.

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Die kleinen Portionen Obst, die es an den unteren Ständen gab, sahen zwar sehr lecker aus, waren allerdings ziemlich überteuert.


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Die Preise

Ich habe es schon bei einigen explizit erwähnt, aber man kann im allgemeinen sagen, dass man in Budapest wirklich unglaublich lecker essen kann, ohne mehr als 7€ zu bezahlen!

Die meisten Gerichte kosten um die 5€ und zusätzlich haben wir uns manchmal noch eine Kleinigkeit geteilt. Wer wie wir Geld sparen will, sollte einfach kein Trinken kaufen, sondern selbst welches dabei haben. Dadurch, dass wir nie in richtigen Restaurants mit Bedienung waren, hat das auch niemanden verwundert und solange man nicht auffällig daraus trinkt, stört das auch keinen :D

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Auch Supermärkte sind relativ preiswert und wir haben uns zum Mittagessen morgens immer ein Brot geschmiert und Äpfel, Riegel und Fruchtschnitten für den kleinen Hunger dabei gehabt und zusätzlich nur Kleinigkeiten zum Probieren und Teilen gekauft. Aufstriche für die Brote und Riegel haben wir uns von zu Hause mitgenommen.

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In Budapest findet man auch viele tolle italienische Eisstände oder Eisläden, bei denen eine große Kugel nur 300HUF also ca. 1€ kosten und wirklich toll schmecken :)
Geld sparen beim Essen auf Reisen

Einige Tipps, um nicht allzu viel Geld auszugeben und trotzdem leckeres Essen zu probieren, haben wir in Budapest angewendet, die ich zum Abschluss noch mit euch teilen möchte:

  • Geht nicht in ein richtiges Restaurant mit Bedienung und Tischdecke. Diese sind immer wesentlich teurer und auch Trinkgeld kommt noch dazu. Street Food, Bistros oder Restaurants mit Selbstbedienung sind die bessere Wahl und schmecken ebenso gut.

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  • Keine Getränke zum Essen bestellen. Diesen Tipp möchte sicherlich nicht jeder anwenden, wenn er zum Essen gerne was zu trinken bestellt, aber es macht einen deutlichen Preisunterschied! Getränke sind immer wesentlich teurer, als wenn man sie im Laden selbst kaufen würde und kosten oft sogar die Hälfte des Preises für das Essen, das macht dann schon viel aus! In Schnellrestaurants interessiert es außerdem meist niemanden, wenn man nichts zu trinken bestellt.

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  • Nicht immer im Restaurant essen. Wir waren in Budapest immer Abends essen und haben uns am Tage nur von geschmierten Broten, Äpfeln, Riegeln oder höchstens mal einer Kleinigkeit zum probieren ernährt. Das funktioniert super, ist billig und einfach. Natürlich kann man auch Abends selbst kochen, wenn man eine Ferienwohnung hat und zum Mittag in einem Café/Bistro essen.
  • Teilen. Man möchte so viel wie möglich probieren, hat aber gar nicht so viel Platz im Bauch oder Geld in der Tasche? Teilen ist immer eine gute Lösung! Entweder nur des Geschmackes wegen, um nicht nur langweilige Schnitte essen zu müssen oder um noch mehr verschiedene Gerichte ausprobieren zu können.
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Eine Portion Nudeln mit Tomate-Mozzarella Sauce für weniger als 5€ – ein perfekter Mittagssnack zum teilen!
  • Nicht direkt an den Sehenswürdigkeiten / Touristen Hotspots essen. Wir haben einen deutlichen Preisunterschied zwischen den Baumstrietzeln an der Donau im Park und denen bei unserem geliebten Karaván Stand, etwas außerhalb gespürt und das macht sich bei allem bemerkbar. Außerdem geben sich die kleinen Stände, die nicht sowieso von jedem Touri angesteuert werde meist noch mehr Mühe!

Natürlich wird zu diesem Food Guide für Budapest auch in den nächsten Tag der Travel Guide mit vielen Sehenswürdigkeiten, Empfehlungen und Infos Rund um Budapest online gehen! 

Wart ihr auch schon in Budapest? Was mochtet ihr an der Stadt am liebsten? Wart ihr auch so begeistert vom Essen dort und habt vielleicht die gleichen Spots probiert wie wir?

Nice Cream // Smoothie Bowls

Ich liebe Eis! Eis bedeutet ein bisschen Sommer, Italien und gutes Wetter! 

Und wenn es sich dann auch noch um eine gesunde Variante aus Früchten, vegan und selbstgemacht handelt, kann ich einfach nicht Nein sagen.

Ebenso wie man 100 verschiedene Variationen bei Smoothies oder Milchshakes zaubern kann, sind einem auch bei Nice Cream keine Grenzen gesetzt.

Vor allem Pinterest inspiriert mich immer dazu neue Bowls zu kreieren und schön zu dekorieren

Sieht das nicht unglaublich aus? So farbenfroh, bunt und fröhlich! Da können meine Bowls leider noch nicht so recht mithalten, aber ich gebe mir die größte Mühe :D

Nicht nur was Bowls angeht, auch in der allgemeinen Food Fotografie ist mir Pinterest immer eine große Hilfe und Inspiration, wenn ihr meine Lern- und Übungsfortschritte verfolgen wollt, dann schaut doch gerne mal auf meinem Food Fotografie Instagram Account vorbei: @neverstopexploringfood

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Jetzt beginnen wir aber wirklich mit dem kreieren unsereres fruchtigen, gesunden Eis!

Zu Beginn sollte man wissen, dass ein Hochleistungsmixer oder ein sehr starkes Küchengerät gefordert ist, wenn man gefrorene Früchte pürieren und zu Eis machen will. Wer sowas nicht zur Hand hat und auch kein Geld dafür ausgeben möchte (sie kosten zwar viel – sind es aber allemal Wert!) kann natürlich auch frische Früchte benutzen, diese pürieren und danach einfrieren. Allerdings braucht man dann mehr Zeit und das Eis wird auch nicht so unglaublich cremig.

Wir haben zu Hause einen Thermomix und sind damit unglaublich zufrieden und benutzten ihn fast täglich, weswegen ich sagen kann, dass sich eine solche Investition wirklich lohnt!

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Als Grundlage benutze ich oft Banane, da diese nicht nur eigene süße mitbringt, sondern durch ihre Konsistenz auch das Eis besonders cremig macht. Dazu lasse ich Bananen sehr lange reifen (bis sie richtig schön fleckig braun sind), pelle sie und friere sie in Stückchen ein.

Außerdem haben wir eigentlich immer gefrorene Beerenmischung, Himmbeeren und Erdbeeren, sowie Mango da. Dadurch kann ich ganz einfach mixen und mischen, worauf ich Lust habe und mir viele neue Kreationen einfallen lassen.

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Auch gefrorene Blaubeeren oder eine Früchtemischung mit tropischen Früchten eignet sich perfekt, ebenso wie selbst eingefrorenes aus dem Garten!

Wenn ihr Früchte wie Melone oder Beeren verwendet wird das Eis etwas wässriger bzw. eisiger – Früchte wie Banane oder Mango hingegen sorgen für eine sehr cremige Konsistenz.

DSC_0547.JPGIhr könnt natürlich auch wunderbar mit zusätzlichen Zutaten eure Konsistenz bestimmen. Dabei eignet sich Sojajoghurt (oder auch normaler Joghurt) oder Kokosmilch für eine cremige Konsistenz, oder eben auch Kokoswasser, Pflanzenmilch oder Fruchtsaft.

 

Eine unglaublich leckere Konsistenz schafft man auch indem man ein Eiweiß aufschlägt und untermischt! Das ist so so gut (nur leider nicht vegan :D )

Auch etwas Süßung gehört für mich in ein leckeres Eis. Dabei verwende ich am liebsten Agavendicksaft, da dieser Sirup selbst schon einen sehr fruchtigen Geschmack hat.

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Eine Variante, die ich selbst leider noch nicht getestet habe, ist Bananen-Schoko Eis. Dafür würde ich sehr reife Bananen, etwas Mandelmus, ungesüßtes Kakaopulver und Ahornsirup (da dieser nicht wie Agavendicksaft fruchtig ist, sondern eher zu Schoko passt) mixen und dann eventuell noch geriebene Schokolade hinzu fügen. Auch mit Kokosmilch würde das sicher gut passen!

Diese Kombination ist so ähnlich wie in meinem Schoko-Bananen Milchshake, der unglaublich lecker ist!

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Eine Variante aus Beerenmischung und Mango, zubereitet mit Kokoswasser und Agavendicksaft. Dazu gabe es noch mehr Mango, Kiwi und Orange :)

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Diese Farbe! Gemischte gefrorene Beeren und etwas Banane, mit Pflanzenmilch (in diesem Fall Hafer) und Agavendicksaft.

Beim Topping kann man ebenfalls seine Fantasie freien Lauf lassen! Alles was schmeckt und passt kann darauf gegeben, oder untergemischt werden. Wenn man will, dass die Bowl etwas länger satt hält, mischt Haferflocken, Müsli, Samen und Kerne oder Nüsse darunter. Mehr frisches Obst passt ebenso, wie getrocknete Früchte, Knusperflocken, gepuffter Quinoa oder Amaranth, Cornflakes oder Crunchy-Müsli.

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Tropische Früchte machen alles noch süßer! In meiner Mischung waren Banane, Ananas, Trauben, Melone und Mango, dazu habe ich noch ein paar Erdbeeren gegeben und mit Pflanzenmilch und Agavendicksaft verfeinert.

Darüber kam frische Kiwi, Banane und Honig-Dinkel-Puffer (viiiel viel mehr als auf den Bildern zu sehen! :D )


Es gibt 1000 Varianten seine Smoothie Bowl zuzubereiten! Was mögt ihr am liebsten? Welche Kombination schmeckt euch am besten und was wollt ihr gerne noch probieren?