Entscheidungen Treffen: So Fällt es Leichter

Heute gibt es eine kleine Premiere auf dem Blog! Der erste Gastbeitrag – geschrieben von der lieben Carla zu einem Thema, welches sie in letzter Zeit viel beschäftigt hat. 

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Auf meinem Blog carlakatharina schreibe ich über Dinge, die ich mag und die das Leben schön machen. Reisen & Erlebnisse. Achtsamkeit & Kreativität. Körper & Seele. Schönheit & Genuss.


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Bei großen Dingen, können wir uns oft nur schwer entscheiden. Ewig lange machen wir im Kopf Pro und Kontra Listen, und am Ende des Tages sind wir immer noch nicht weiter. Kennst du das? Ja? Ich auch… Aber keine Angst: Entscheidungen leicht treffen zu können kann man lernen! In diesem Beitrag erfährst du, wieso es so unglaublich wichtig ist, Entscheidungen zu treffen und wie es dir leichter fällt.

Wieso es uns schwer fällt, Entscheidungen zu treffen?

Tagtäglich dürfen (oder müssen) wir mehrere Entscheidungen fällen. Soll ich jetzt schon aufstehen oder noch ein bisschen liegen bleiben? Soll ich einen Salat oder doch einen Avocado Toast essen? Soll ich am See entspannen oder doch lieber im Park? Für welchen Job soll ich mich entscheiden? Welche Wohnung ist besser? Soll ich den weichen Pulli oder das lange Kleid kaufen? Laut Wissenschaft haben wir täglich unglaubliche 20‘000 Entscheidungen zu treffen! Einige davon fallen uns ganz leicht. Wir überlegen gar nicht lange und entscheiden einfach. Und dann sind da noch die anderen, die wir ewig hin und her schieben und bei denen wir uns einfach nicht entscheiden möchten. Wieso fällt es uns bei manchen Entscheidungen eigentlich so schwer?

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Oft haben wir einfach nur Angst, uns falsch zu entscheiden und es danach vielleicht zu bereuen. Wir denken, dass unsere Entscheidungen einen riesigen Einfluss auf unsere Zukunft haben. Das stimmt ja zum Teil auch, denn dein jetziges Leben ist nichts anderes als eine Folge von den Entscheidungen, die du in deiner Vergangenheit getroffen hast. Du würdest nicht dort arbeiten, wenn du dich für eine andere Stelle entschieden hättest. Du würdest nicht nach London reisen, wenn du dich für Paris entschieden hättest. Oft haben wir einfach Angst vor der Folge der Entscheidung.

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Warum es wichtig ist sich zu entscheiden & „Der innere Schreibtisch“

Entscheidungen vor uns her zu schieben oder einfach versuchen, sie zu ignorieren kostet unglaublich viel Energie. Im Unterbewusstsein wissen wir nämlich ganz genau, dass wir uns irgendwann entscheiden müssen und unsere Gedanken sind ständig am Kreisen. Es ist ein riesiger Energieräuber und er wird von Tag zu Tag grösser. Ich habe mal einen Vergleich gelesen, den ich total gut finde:

Entscheidungen sind wie lose Blätter. Wenn wir die losen Blätter immer auf unseren Schreibtisch legen, anstatt sie in Ordner einzuordnen, wird unser Schreibtisch immer voller mit losen Blättern. Es herrscht Chaos und Unruhe und wir haben keinen Platz mehr, um uns für das Wesentliche zu konzentrieren. Bei Entscheidungen ist es genau dasselbe! Wenn wir Entscheidungen aufschieben, wird unser innerer Schreibtisch immer unordentlicher. Wenn wir Ordnung auf unserem Schreibtisch (bzw. in unserem Geist) Ruhe und Ordnung möchten, dann bleibt uns nichts anderes übrig, als die losen Blätter sofort einzuordnen, also die Entscheidungen gleich zu treffen.

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Die schlechteste Entscheidung, die du machen kannst, ist, dich nicht zu entscheiden, denn das ist auch eine Entscheidung. Die Folgen davon: Du fühlst dich energielos, unruhig und denkst immer wieder daran. Du bist eingeschränkt und fühlst dich machtlos. Sobald du das erkannt hast, ist dir klar, dass du dich besser einfach für etwas entscheidest, denn das kann nur besser sein als dieses unangenehme Gefühl dass du hast, wenn du dich nicht entscheidest.

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3 Tipps, die es dir leichter machen Entscheidungen zu treffen

  1. Höre auf dein Bauchgefühl. Nimm dir einfach ein paar Minuten Zeit, atme tief durch und höre auf dein Bauchgefühl, auf deine Intuition. Sie weiß den Weg und gibt dir die nötige Hilfe, um dich zu entscheiden (mehr dazu hier). Versuche, deinen Kopf komplett auszuschalten. Ganz wichtig auch: Denk nicht daran, was die anderen denken könnten, wenn du diese Entscheidung triffst. Es ist total egal, denn hier geht es um dich und um deine Zukunft.

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  1. No Drama! Mache kein Drama aus der Entscheidung und gib ihr nicht zu viel Aufmerksamkeit. Entscheide dich einfach. Ich weiß, es ist leichter gesagt als getan. Aber versuche einfach, es leichter zu nehmen. Denn sobald du es als „wichtige und grosse Entscheidung“ betitelst, fällt es dir umso schwerer.

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  1. Sei dir deiner Macht bewusst. Du alleine kannst diese Entscheidung treffen. Sei dankbar dafür, dass du überhaupt die Macht hast, und dass nicht über dich entschieden wird. Du alleine kannst die Entscheidung treffen und du alleine trägst die Konsequenz dafür. Du hast auch immer die Macht, dich wieder umzuentscheiden, du bist ein freier Mensch. Es ist nicht schlimm, in falsche Richtung gegangen zu sein. Du musst nur den Mut haben, dann auch wieder umzudrehen!

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Am Anfang ist es vielleicht schwierig, da du dir schon angewöhnt hast, lange zu warten, bis du dann entscheidest. Aber versuche es einfach bewusst zu beobachten und halte dir das Bild vom inneren Schreibtisch immer im Gedächtnis.

Fällt es dir leicht, Entscheidungen zu treffen oder gehörst du eher zu der Gruppe, die sie lieber ein bisschen aufschieben? Hast du weitere Tipps, um sich leichter entscheiden zu können?


Ich wünsche dir einen wundervollen Tag!

Alles Liebe,

Carla

https://carlakatharina.com/

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13 Reasons Why I love Summer

This summer has been an absolute blast for me! Sunshine and hot temperatures since April and I can’t get enough of it. A summer that I thought I could just dream of – especially now that I don’t have to go to school anymore and can really enjoy my free time.

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I also work in a beer garden where we only open when it’s good weather and that means I already worked a lot (but also that you are bloody sweaty after 9 hours of dragging crates and making coffee.

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Since I am going to the southern hemisphere at the end of September I am going to escape fall and winter in Germany and enjoy another wonderful spring and summer and the amazing weather in Australia. Which means one and a half year of good weather and lots of sunshine for me – can’t complain about that!

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Sunshine! It’s proven that vitamin D (which our bodies produce with the help of sunlight) increases our energy and level of happiness and I can immediately feel that when sunbeams touch my skin.

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Watering our garden barefoot! One of my favorite things to do in our garden (next to chilling at the pool obviously :D ) is walking barefoot through our garden, feel the grass underneath my feet, the warm earth between my toes, carrying a watering can and watering our flowers, tomato-, strawberry-, raspberry- and zucchini plants. The only problem is that you need to have an eye on the ground because last year I stepped on a bee and got stung in my toe and couldn’t properly walk for two weeks…

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Laying in the sun at our pool! (or at the lake/ beach) Reading books, eating tons of watermelon and drinking homemade smoothies or milkshakes. Jumping in the pool to refresh. That’s how I could spend every day.

Eating outside! Something that we haven’t done a lot this year because there are a lot of wasps this summer, but it’s still one of my favorite things to do. Soaking in some morning sun sitting at our watercourse and enjoying the peace. Or having dinner with the family, eating garden tomatoes and zucchini or vegan sausages from the barbecue.

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Hot summer rain! After a beautiful sunny morning, clouds overcast the blue blue sky and it starts to rain. It’s still warm outside, the ground is heated up but the raindrops slowly cool down the air and it smells like hot summer rain.

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Eating fresh fruits and veggies! From our garden, freshly picked or grown under the south European sun. That’s what I could eat all day long. Watermelon, Strawberries, Mangoes, Grapefruit, Raspberries, Peaches, Nectarines, Blackberries, Grapes, Blueberries…

Dry in the sunshine! The tingling feeling of ocean or pool water evaporating by the heat and sunshine.

Riding my bike on mild afternoons! The sun is about to set, painting the sky in red, orange, violet and pink colors. Warm air is caressing my naked skin and blows through my hair. And I am just driving through the silent streets and not wanting to arrive at my destination.

Doing Yoga in the grass! Feeling the earth underneath, being grounded and touched by the sunlight.

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Summertime means vacation time & traveling! Two or three weeks in another country, on the road with my family. Laying at the beach, exploring streets and enjoying life.

Sleeping with windows wide open! Hearing the birds in the morning, the wind blowing through the trees and smelling the uprising day.

Short pans and dress weather! Not having to put on jackets or shoes before going outside, wearing bikinis all day and just putting on a dress and sandals and your good to go.

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The Smell of Summer! Sunscreen, chlorine, saltwater, seaweed, freshly mown grass, homemade strawberry jam, flowers, warm earth, fruit, hay and fields, summer rain…


I know that there are some people who are already done with all the heat and wish for some colder temperatures, but I’m totally fine with that. Especially when we have some warm summer rain here and there – that smell is just incredible, right?

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What do you think about this summer? Do you love the heat and all the sunshine we have this year as well?

Rolemodels on the Internet

When you currently don’t live the life that you wish you would, when you want to change something, but it needs more time or when you wish for something but think that it’s not possible for you to archive it – it’s always very easy to dream to be somebody else, have their life, their body, their house, their clothes, hair… whatever.

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Online it looks like everybody is perfect, their relationships, their looks, they travel a lot, are always in a good mood and nothing could get in their way. We are surrounded by so much perfection that we feel so insecure with our own problems and insecurities.

And we sometimes forget, that only a part of life is shown online and usually mostly the positive sides, the ups, the happy smiling faces. But that’s not everything and we need to stop comparing ourselves to the perfect image that is shown on social media.

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There is a positive way to use these platforms of people presenting themselves in a positive way – as a motivation and inspiration.

When we remove the comparison, guilty feeling and fear of not being enough from our thoughts we can start to listen, see, learn and grow when we choose to follow the right people.

There are so many awesome accounts on the internet that inspire us to create our own dream life and stop wishing to have somebody else’s life, to change ourselves to the better, work on ourselves and grow as a person.


People I get inspired by and learn from on the internet

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Ellen Fisher is my number one! There is no other person I find as uplifting, inspiring, teaching and role modeling as her. She covers topics like veganism, healthy eating, sustainable living and mom life on her YouTube and Instagram.

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On amoureuxee.de Katja blogs about her feelings and emotions, photography and sustainable and minimalistic fashion. She was the first one who made me think more about our overconsumption, producing less waste, buying less clothes and living more minimalistic and sustainable overall. Because of her texts, I started to think and change a lot of things that have been „normal“ to me for my entire life.

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I currently love watching vlogs and travel videos on YouTube to get inspired and look for some techniques that I could practice and use for my own travel videos in Australia. I think videos are even better to keep the memories and look back on than pictures so I want to start filming and hopefully capture some beautiful moments to look back on later. Vloggers and Travel Video Makers that I love are Carlos Costa, Jon Olsson, Jay Alvarrez, Sorellamore, Claire Michelle, Annie Tarasova, so hopefully you will see some video content soon!

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all pictures are taken by @amoureuxee_fotografie

Now I really would like to know what you think about role models on the internet. Who is your inspiration and motivation? Do you think it is good to have role models? How do you feel about this topic?