Healthy (Vegan) Meal Prep 101

Das neue Jahr hat begonnen und auf einigen Listen der Vorsätze für 2018 steht bestimmt: „Gesünder ernähren“, „Weniger auswärts essen und mehr kochen“ oder, wie bei mir: „noch mehr vegan essen“. Da eignet es sich perfekt mal über Meal Prep – also Essen Vorbereiten nachzudenken.

Auch für die, die weniger Geld ausgeben und mehr sparen wollen ist das toll, denn Selbstgekochtes ist ebenfalls preiswerter, als sich ständig hier und da etwas zu holen.

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Und für die, die kein Fan von Pläne schmieden und Vorsätze machen für das neue Jahr sind: vielleicht wollt ihr ja trotzdem etwas in eure Ernährungweise verändern und meine Tipps und „Anleitungen“ können euch dabei weiterhelfen oder dazu inspirieren und zum Nachdenken anregen öfter Essen selbst zu machen und mitzunehmen, denn es hat viele Vorteile!

Vorteile von Meal Prep
  • es ist einfacher sich gesund und ausgewogen zu ernähren, weil man weiß, was drin ist und kann vor allem selbst entscheiden, was man essen möchte
  • wenn man selbst immer was zu Essen dabei hat, kann es nicht vorkommen, dass man auf der Suche nach etwas essbarem gestresst wird und sich am Ende etwas ungesundes hinunterwürgt, wenn man es nicht will
  • wie schon erwähnt: es spart eine Menge Geld!
  • man tut der Umwelt etwas Gutes! Selbstgekochtes verschwindet in wiederverwendbaren Brotbüchsen, Behältern oder Thermosflaschen und verbraucht weniger Plastik, Styroporbecher und anderes Verpackungsmaterial

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Und so geht’s

Die größten Probleme und Hindernisse für die Essens Präparation sind nach meinem Wissen: Das Zeitmanagement für die Vorbereitung, die Aufbewahrung und der Transport der Leckereien und die Vielfältigkeit in den täglichen und wöchentlichen Essen – für die ich euch gerne in diesem Post Tipps und meine Vorgehensweise erklären möchte, damit ihr keine Schwierigkeiten damit habt.

 

Aufbewahrung / Transport

Wenn ihr gerne Essen zur Schule, mit zur Arbeit oder auf Ausflüge nehmen wollt, dann braucht ihr definitiv abwaschbare Boxen, Container und eventuell auch Besteck.

Dabei solltet ihr darauf achten:

  1. Das die Qualität der Produkte gut ist und ihr nicht nach einigen Verwendungen neues braucht oder das Essen / Trinken nicht richtig und lang genug warm bleibt
  2. sie sich unkompliziert abwaschen lassen
  3. und nicht auslaufen, tropfen oder von alleine in der Tasche aufgehen

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Natürlich kommt es auch darauf an was für Essen und welche Mengen ihr mitnehmen wollt, aber ich werde euch einfach mal meine Boxen und Container vorstellen, mit denen ich sehr zufrieden bin.

Meine Thermoskanne habe ich bei Höffner gekauft. Sie ist keine von den super teuren, aber auch keine von den billigen – denn heiß muss mein Tee bleiben und auslaufen wäre ebenfalls schlecht.

Einen Thermosbecher hab ich leider nicht, obwohl die auch super praktisch sind. Bei denen solltet ihr besonders auf die Qualität achten, damit sie nicht zu einfach auf gehen oder auslaufen obwohl sie eigentlich geschlossen sind.

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Für Nudel- oder Kartoffelsalate, Porridge oder anderes kaltes Essen benutze ich diese Boxen, die sehr fest verschlossen sind und somit nie auslaufen. Ich habe sie bei Kaufland gekauft und es gibt sie in vielen verschiedenen Litergrößen.

Meine haben die Größen: 500ml, 700ml und 900ml

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Mein Goldstück ist definitiv dieser wunderbare Thermobehälter, die ich mir erst im letzten Jahr zugelegt habe, die aber die allerbeste Investition war!

Vorher hatte ich in der Schule immer kaltes Mittagessen und das ist vor allem im Winter überhaupt nicht schön, wenn man sowieso schon ständig friert. Also haben meine Mama und ich uns diese Thermobehälter angeschafft, in die wir morgens unser warm gemachtes Essen einfüllen und dann Mittags genießen können.

Der kostet zwar etwas mehr Geld (ca.25€), als nur normale Plastik Behälter, aber warmes Essen ist das definitiv Wert und wenn man überlegt, dass Schulessen in der Mensa 4€ kostet, hat man das mit 6 Benutzungen auch wieder drin.

Hier findet ihr das gute Stück!

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Für Brote, Apfelstückchen oder Möhrchen benutze ich diese einfachen Brotbüchsen.

Besteck nehme ich mir immer in der Mensa, nur einen Plastiklöffel (den wir noch aus Babybrei Tagen haben) hab ich immer dabei für mein Frühstück.

Eine Zeit land bin ich auch mal mit so einem schicken Einwegglas rumgelaufen. Das mache ich jetzt aber nicht mehr weil es schwerer ist. Aber prinzipiell funktioniert das auch super!

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Zeitmanagement für die Vorbereitungen

Ich koche mit meiner Mama (die auch Mittagessen mit zur Arbeit nimmt) jeden Abend oder jeden zweiten Abend frisch. Allerdings gibt es auch einige Vorbereitungen, mit denen man in der Woche noch effektiver und zeitsparender sein kann.

Zum einen kochen wir immer Sachen, die schnell und einfach zu machen sind: Gemüse schnippeln, Kartoffeln/Nudeln/Reis kochen, etwas Sauce, abschmecken – fertig! (richtige Rezeptvorschläge folgen).

Wenn man zu zweit ist, geht natürlich ebenfalls alles viel schneller. Hol doch einfach deine Familie, deinen Partner oder Mitbewohner mit ins Boot – dann kann man sich auch mal abwechseln, wenn es zeitlich mal gar nicht passt.

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Reis (oder in diesem Fall Risotto), Gemüse, Tofu mehr braucht es nicht! – Rezept gibt es hier

Wenn wir abends kochen, wärmen wir das Essen morgens nochmals im Topf auf, bevor es dann in den Thermobehälter gefüllt wird.

Mein Frühstücksporridge koche ich morgens frisch –  das geht super fix!

Kalte Sachen werden entweder abends vorbereitet und im Kühlschrank gelagert oder erst morgens frisch zubereitet, je nach dem wie viel Aufwand es ist und wie viel Zeit man hat.

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Bananenbrot ist so perfekt als kleiner Snack zwischendurch und ein super Energiekick!

Einige, wie meine Cousine, machen Sonntag zu ihrem Prep-Tag, an dem sie dann etwas länger in der Küche stehen, dafür aber in der Woche weniger Zeit für ihr Essen benötigen. An dem Tag werden dann Riegel oder Muffins gebacken, Müsli oder Overnight Oats vorbereitet und die Basics für das Essen erledigt.

Zum Beispiel lassen sich trockener gekochter Reis, Nudeln oder auch Kartoffeln ohne Probleme für mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahren. Die Sauce wird dann Sonntags und z.B. Mittwochs gekocht. Frisches Obst und Gemüse dazu und man braucht abends wenig Zeit für den nächsten Tag aufwenden.

Wenn ihr sowieso abends warm esst, könnt ihr natürlich auch einfach eine Portion mehr kochen und diese mitnehmen oder zumindest Variieren – wenn ihr zu Brot am Abend eine Gemüsepfanne macht, kocht dazu einfach noch Reis oder Quinoa, Bei euch gibt es frisches Gemüse zum Abendbrot? Schnippelt ein Stück Paprika, Gurke und eine Tomate mehr und befüllt damit einen mit Hummus bestrichenen Wrap und gebt noch ein paar Kidney Bohnen aus der Dose dazu. Wenn man ein bisschen nachdenkt und effektiv handelt, macht Meal Prep gar nicht so viel Arbeit!

Vielleicht esst ihr nur am Wochenende warm – aber selbst dann könnt ihr schon während dessen mehr Reis kochen und den für die Woche aufheben oder eine ganze Portion für Montag aufheben.

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Leckeres und schnelles Essen mit Tiefkühl Erbsen!

Ein wunderbarer Helfer kann euch auch euer Tiefkühlschrank sein. Viele Gerichte lassen sich ohne Probleme und Qualitätsverlust einfrieren. Es schadet nichts immer ein paar Brötchen, Obst für Smoothies oder Gemüse für Curry’s, Bananenbrot, gekochter Reis oder ganze übrig gebliebene Gerichte parat und ready zum Auftauen zu haben.

Ein tolles Video mit noch ein paar weiteren Tipps, mit denen ihr Zeit in der Küche sparen könnt findet ihr hier!

Natürlich macht es immer ein wenig Arbeit frisch zu kochen, aber es hat soo viele Vorteile, dass es sich definitiv lohnt!

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Schnelle Gerichte – Perfekt für Meal Prep

Damit man nicht ständig das gleiche isst, braucht man nur einige kleine Veränderungen vornehmen und der Geschmack ist gleich ganz anders. Einige Gerichte (wie Nudeln) kann man aber auch immer und immer wieder essen, ohne dass sie einem aus dem Hals hängen.

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Zum Frühstück habe ich ganz oft Porridge mit. Für diese einfache und schnelle Variante schnipple ich etwas Kaki, Apfel, Birne (oder anderes Obst, was da ist) in einen Topf, gebe etwas Mandel- oder Hafermilch dazu, schütte feine Haferflocken und einen Samen Mix aus Chia- und Leinsamen, Haferkleie, gepufftem Amaranth, Hagebutten- und Erdmandelpulver und kleingeschnittenen Mandeln – rühre alles durch und lasse es kurz auf der höchsten Stufe aufkochen und dann auf ausgeschalteter Herdplatte noch etwas ziehen. Abfüllen – fertig! Super lecker und wenn ich Glück habe in der Frühstückspause sogar noch warm :)

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Nudeln und Tomaten-Kokos-Sauce? Super Kombi – super schnell, super einfach, super lecker!

Nudeln nach Packungsaufschrift kochen. Dosentomaten mit kleinen Stücken in einem Topf erwärmen und mit einem kleinen Schwaps Kokosmilch aus der Dose verfeinern. Mit Ketchup (ich nehme Bio-Ketchup, der mit Rohrzucker und weniger Zucker gesüßt ist), etwas Agavendicksaft, italienischen Gewürzen, Kurkuma und Salz & Pfeffer abschmecken.

Morgens die gekochten Nudeln in die Sauce kippen (nicht abends, sonst saugen die Nudeln alle Flüssigkeit auf) und aufwärmen.

Ganz einfach ist es auch etwas Gemüse zu schnippeln (oder sogar TK nehmen), in der Pfanne anzudünsten und mit Tomaten- oder Kokos-Curry-Sauce zu Reis oder Kartoffeln zu essen.

Ich persönlich esse auch total gerne vegane Klöpse oder gebratenes Tofu zu allem dazu. Einfach mit in die Sauce geben und erwärmen oder in der Pfanne anbraten.

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Wenn zum Kochen keine Zeit ist, sind Wraps eine wunderbare Alternative. Gibt es fertig zu kaufen (weiß jemand wo es Dinkel-Wraps gibt?? Ich habe immer nur Weizen mit Leinsamen oder Mais…), werden mit Hummus oder anderem Aufstrich bestrichen, mit Salat, Paprika, Gurke, Tomate, Gewürzgurken, Pilzen oder oder oder… belegt und durch vegane Klöpse, angebratenes Tofu, Kidneys oder Kichererbsen vollendet!

Leider kenne ich keine andere Möglichkeit, als diese in Alufolie zu verpacken, damit sie nicht auseinander fallen… aber immerhin sind wir sonst eco-friendly! :D

Wenn ihr Interesse daran habt würde ich euch gerne in einem 2. Meal Prep -Post noch mehr Ideen für leckeres, schnelles und gesundes Essen zum Mitnehmen liefern!

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In meinen What I Eat in a Day Post’s, gebe ich euch auch viele Inspirationen für Essen für Unterwegs! Und zeige euch, dass es im Alltag wunderbar möglich, keinesfalls langweilig und ziemlich gesund ist, sich sein Essen selbst zu machen :)

Ich hoffe ihr konntet aus meinem Beitrag etwas lernen, Inspiration für leckere On-the-Go Rezepte sammeln und seit jetzt motiviert selbst mit dem Meal Prepping anzufangen!

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My Favorite Vegan YouTubers You Need to Watch

Im meinen Monatsfavoriten stelle ich euch regelmäßig Blogs, YouTube-und Instragram-Accounts vor, die ich liebe. In diesem Beitrag soll es sich speziell um meine Inspirationen zum Veganismus auf YouTube handeln.

Ähnliche Beiträge mit meinen Liebsten Reise-Instragram-Accounts oder auch Accounts zum Thema Fashion und auch Blogs über Bloggen habe ich euch schon empfohlen. Heute geht es um ein Thema, zu dem ich mich total gerne weiterbilde und inspirieren lasse und euch ebenso dazu anregen möchte…

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Auf meinem zweiten Instagram Account @neverstopexploringfood teile ich ebenfalls mit euch (hauptsächlich) veganes Essen, schreibe dazu meine Gedanken oder zeige euch in meinen Stories, wie mein alltägliches Essen aussieht :)


Ich liebe es auf YouTube What I Eat in a Day Videos anzusehen, mich von den schnellen und einfachen Rezepten inspirieren zu lassen und Ideen für meine eigenen Gerichte zu sammeln. Außerdem liebe ich Vlogs oder Informative Videos zu verschiedenen Themen.

Ich schaue auch überhaupt kein Fernsehen oder Serien und auch so gut wie nie Filme. Diese sind sicherlich gut für die Unterhaltung, aber bei YouTube Videos kann ich zu Themen, die mich interessieren, so viel lernen und das ist meiner Meinung nach wesentlich sinnvoller!

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Ich liebe die Bilder und Videos von Bonny Rebecca! Sie eine meiner Hauptinspirationen was Veganismus angeht und ihre positive Ausstrahlung macht Freude :)

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Cornelia Grimsmo habe ich eine Zeit lang so so gerne geguckt, weil ihre Videos nicht nur über Veganismus, sondern auch viel über Mindset und Law of Attraction und solche Themen handeln, was ich unglaublich interessant finde.

In letzter Zeit habe ich ihre Videos nicht so oft geschaut, aber ihr neustes Video über ihr Sport, Diät und allgemeine Ziele für 2018 war wieder richtig toll!

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Von Christie Swadling bin ich erst seit einer geraumen Zeit total obsessed! Sie ist so witzig und macht in ihren Videos so viel quatsch, dass ist einfach total sympatisch und unterhaltsam! Außerdem ist sie in Sachen Fitness und High Protein Vegan sehr gut informiert :)

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Die Videos von Ellen Fisher sind nicht nur total interessant sondern auch so so wunderschön und inspirierend. Sie ist so ein wundervolles Vorbild – für ihre Kinder und für all ihre Zuschauer.

Sie lebt mit ihren 2 (bald 3!!!) Kindern und ihrem Mann auf Hawaii. Sie ist vegan und sehr umweltbewusst was Konsum, Plastik usw. angeht. Deswegen ist sie für mich auch ein wundervolles Vorbild in Sachen Minimalismus – ein Thema, welches mich total fasziniert und mit dem ich mich gerne noch mehr beschäftigen möchte.

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Sarah Lemkus ist ebenfalls wie Ellen eine vegane Mutter, die allerdings in Neuseeland lebt und ebenso ein tolles Vorbild in Sachen veganer Kindererziehung, Minimalismus und vor allem auch in Ernährung ist.

Sarah kennt sich so so gut mit Nutrition aus und ich freue mich, von ihr noch sehr viel dazu lernen zu können und liebe es, ihrer Tochter Beth dabei zuzusehen, wie sie aufwächst!

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Liv B ist eine YouTuberin, die ich nicht regelmäßig schaue, die aber die allerbesten Rezept und What I Eat in a Day Videos macht! Ihre Gerichte sind immer super einfach und schnell gezaubert, dass das Kochen einfach nur Freude macht und man nicht schon beim zusehen keine Lust mehr auf das Machen bekommt :D


Habt ihr noch tolle vegane YouTuber, die auf meiner Liste fehlen und von denen ihr total begeistert seid?? Ich Freue mich unheimlich über noch mehr Inspiration!

Warum Ich keine Tierprodukte Essen möchte

Bei Geburtstagen oder auf Familienfeiern kommt mindestens einmal am Abend dieses Thema auf.

„Warum willst du denn nicht mal kosten?“

„Hin und wieder kann man das doch mal essen!“

„Das ist sogar Bio Fleisch.“

Aber nein, ich will es nicht probieren, auch nicht hin und wieder und auch nicht, wenn das Tier ein angeblich glückliches Leben hatte.

IMG_6659Ich ernähre mich noch nicht zu 100% pflanzlich und bin noch nicht vegan. Aber ich wünschte es wäre so und ich arbeite daran.

 

Allerdings fällt es mir sehr schwer in einer Familie, die Fleisch, Käse und Eier täglich essen darauf zu verzichten, wenn es direkt vor meiner Nase steht. Ich gebe mein bestes immer vegan zu kochen und zu essen, wenn ich es selbst in der Hand habe und meine Familie von leckeren veganen Rezepten zu überzeugen.

Seit über zwei Jahren interessiere ich mich jetzt schon für den Veganismus. Alles hat angefangen mit veganen Youtubern, die mich durch ihre leckeren Rezepte und alle Gründe, die sie nannten begeisterten. Seit dem Sommer 2015 bin ich Vegetarierin, habe allerdings einige Male trotzdem Fleisch oder Fisch gegessen, obwohl auch das immer seltener wird. Weil ich es nicht will. Ich wäre am liebsten jetzt sofort komplett vegan. Würde keine tierischen Produkte mehr essen, kein Leder kaufen und nur tierversuchsfreie und vegane Produkte benutzen. Aber es geht nicht alles von jetzt auf gleich. Vor allem nicht, wenn man noch von einer Familie abhängig ist.

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Tolle vegane Produkte teste ich in meiner Vegan Food Test -Reihe!

Meine Eltern unterstützen mich zwar in dem Sinne, dass sie mir gerne vegane Ersatzprodukte usw. kaufen, aber das Durchhaltevermögen gegen die Lust auf Frischkäse (ja, ich liebe leider Frischkäse!) können sie mir nicht geben. Wenn ich alleine wohnen würde, würden solche Dinge nicht in meinem Kühlschrank landen, aber so ist die Versuchung da. Und sie ist groß.

Wenn meine Mama Fleisch kauft und ich darauf Lese „Purland – von glücklichen Tieren“ dreht sich mir gleich der Magen um, weil ich Bilder vor meinem inneren Auge sehe, auf dem Kälber mit ausgestreckter Zunge, einem Haken nach unten baumelnd ausbluten. Nein Danke! Das möchte ich auch nicht essen und es fällt mir nicht schwer darauf zu verzichten.

Aber mir wird auch gleich schlecht, wenn ich daran denke, dass meine Familie diese toten Tiere am Wochenende zum Geburtstagsessen verspeisen und nicht darüber nachdenken.

IMG_7217.JPGFleisch ist Fleisch – ein Lebensmittel. Und durch die fröhlichen, grünen Bildchen auf den Verpackungen wird der Käufer geblendet. Meine Familie ist nicht doof, alle wissen, dass das Tier, welches sie Essen nie auf der Weide stand. Aber trotzdem wird beim Kauf nicht darüber nachgedacht. Mir allerdings erscheinen die Bilder von engen dunklen Ställen, dreckigen kranken Tieren, die noch nie das Sonnenlicht gesehen haben (oder erst auf dem Weg ins Schlachthaus).

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Super lecker ist auch selbstgemachtes Sushi und das kann man ganz einfach vegan machen!

Als ich letztens Sushi essen war, viel es mir allerdings weniger einfach. Wir saßen am Tresen, an dem diese kleinen niedlichen Schiffchen vorbeifahren. Die meisten Sushiteller beinhalten Fisch und nur einige wenige (und meist sehr langweilige nur mit Avocado oder Gurke) sind vegan. Davon habe ich auch die meisten gegessen. Aber ich konnte es mir nicht nehmen lassen auch ein paar von denen mit Fisch zu probieren. Im Nachhinein denke ich, dass ich auch darauf verzichten hätte können, aber währenddessen weiß man wie gut es schmecken könnte und vergisst schnell die Bilder von ausgefischten Meeren. Denn ich verzichte nicht, weil es mir nicht mehr schmeckt und rede mir das auch nicht ein. Ich weiß, dass das alles unglaublich gut schmeckt. Aber ich will es nicht essen und mit den Gedanken an den Prozess der Herstellung versuche ich mir den Geschmack darauf zu verderben.

Teilweise gelingt das auch ganz gut. Manchmal aber auch nicht.

Ich werde mich dafür nicht selbst verurteilen, werde es nicht bereuen oder mich dafür schämen. Denn das alles ist ein Prozess. Gelernt habe ich schon – ich weiß, dass es das Richtige ist. Jetzt geht es nur an die Umsetzung und ich werde besser und besser darin. Natürlich gibt es Rückschläge, wie der beim Sushi-Essen oder wenn ich Heißhunger auf Käse habe.

Aber ich gebe mein Bestes und gebe nicht auf!

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Die Naturbilder, die ihr in diesem Beitrag seht sind auf meiner Irland Reise entstanden. In die wahnsinnig schönen Landschaften habe ich mich total verliebt!

 

 


Mehr Info’s und Gründe für eine pflanzliche Ernährung findest du hier:

Bilder, die einem verdeutlichen wie unglaublich grausam unsere Tierhaltung ist, sind sehr einprägsam und verdeutlichen die Qualen noch mehr, als nur davon zu lesen oder zu hören. Earthlings ist eine Doku, die wirklich jeder gesehen haben sollte, um zu entscheiden, ob ihm dieses Leid wirklich Wert ist für ein Wurstbrot.

Andere tolle Doku’s (die es aber leider nicht auf YouTube, sondern auf Netflix gibt) sind Cowspiracy (über den Einfluss der Viehhaltung auf unsere Umwelt), Forks over Knives (welche die gesundheitlichen Schäden durch unsere „normale“ westliche Ernährung und die Vorteile der pflanzlichen Ernährung für die Gesundheit behandelt) und What The Health (wo es ebenfalls um die Gesundheit, aber auch um die riesige Lobby, die hinter der Milch-, Ei- und Fleischindustrie steckt geht).

Eine richtig tolle, super anschauliche und interessante Rede und Präsentation ist 101 Reasons to go Vegan, die ich ebenfalls nur sehr empfehlen kann!


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Auf meiner Food-Instragram Seite findet ihr ebenfalls regelmäßig Bilder und Gedanken zu Essen, Veganismus, gesunder Ernährung und könnt über die Stories verfolgen, welche Rezepte ich gerade teste oder was es zum Mittagessen gibt :D
Vegane Rezeptideen

Und wo wir schon mal dabei sind, möchte ich euch natürlich auch noch ein paar vegane Rezepte vorstellen, die super schnell und einfach zuzubereiten sind, richtig lecker schmecken und euch (und eurer Familie?!) beweisen, wie lecker und vielfältig die vegane Ernährung ist.

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Bananenbrot mit Himbeeren

Bananenbrot ist ein Klassiker in der veganen Küche und ideal für einen süßen Snack! Mein Rezept ist noch verfeinert mit (Tiefkühl) Himbeeren und dadurch noch fruchtiger :)

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Wer trotzdem nicht auf geliebte Klassiker wie Spaghetti Bolognese verzichten möchte, sollte es mal mit dieser tollen Alternative probieren: Spaghetti mit Falafel-Bolognese!

Wem das aber nicht bolognesig genug ist, der kann natürlich auch auf tolle vegane Vleisch-Produkte zurückgreifen, wie veganes Gehacktes, dass ich hier teste!

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Eierkuchen ohne Ei = Pfannkuchen! Und die sind ganz einfach, super schnell, ohne komische Zutaten und richtig lecker! :)

Mein klassisches Pfannkuchen Rezept findet ihr hier und weitere Varianten, wie Schoko-Protein-Pancakes  oder coole pinke Pancakes gibt es ebenfalls schon auf meinem Blog :)


Wie ihr seht, ist das alles gar nicht soo kompliziert und ich kann euch sagen, es lohnt sich sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, seine eigene Lebensweise infrage zu stellen, zu überdenken und Schritt für Schritt in die richtige Richtung zu ändern. Denn nur so können wir Tieren wieder einen natürlichen Lebensraum geben und gegen Massentierhaltung und das ausbeuten dieser Lebewesen vorgehen!

Was denkt ihr? Beschäftigt euch das Thema oft? Geht es euch bei Familienfeiern oder mit Freunden ähnlich mit ihr? Wie gestaltet ihr euer Leben und Essen?