My Wishlist

Bestimmt habt ihr bereits durch meinen Artikel „Denk erstmal nach… | Unsere Konsumwelt“ und einige andere Erwähnungen mitbekommen, dass ich gerade versuche nichts bzw. nur so wenig wie möglich zu kaufen.

Zum einen hat das den Grund, dass ich viel von Minimalismus halte und gerne selbst einen minimalistischen Kleiderschrank und einen reduzierten Konsum allgemein anstrebe. Zum anderen ergibt es für mich keinen Sinn jetzt Geld für schöne Klamotten oder andere Sachen auszugeben, wenn ich ab September nur mit so wenigen Habseligkeiten wie möglich durch Australien reisen möchte.

Nichts desto trotz gibt es natürlich immer viele schöne Sachen, die man im Internet und in den Schaufenstern sieht und am liebsten gerne kaufen möchte, es aber nicht tue. Oft stelle ich mir dabei auch die Frage, ob mir die Sachen überhaupt noch gefallen würden, wenn ich zurück bin.

Im letzten Jahr hat sich daher eine ziemlich lange Wunschliste angesammelt, von der ich euch hier ein paar Sachen zeigen möchte und ich bin schon gespannt, ob sie mir immer noch gefallen werden wenn ich den Beitrag in einem Jahr noch mal lese.

Meine Wünsche

Vegane Birkenstock in Braun. Bis jetzt habe ich braune Birkenstoch-Ähnliche Latschen aus Leder, die mir jedoch eine Nummer zu klein sind und die ich deshalb gerne verkaufen und gegen diese vegane Variante eintauschen möchte.

Ich finde Brirkenstocks unheimlich bequem und es gibt so so viele schöne Latschen – die vegane Auswahl ist zwar bisher noch relativ klein, aber die mit den 2 Riemen finde ich ohnehin klassisch, schlicht und schön.

Vegane Dr. Martens. Hätte ich am liebsten schon diesen Winter gehabt, aber dann eben wenn ich zurück bin. Die veganen Docs gefallen mir auch richtig gut, aber leider gibt es die nicht gefüttert (vermutlich auch weil das Futter echtes Fell ist :D). Das wäre zwar für meine Füße – die immer kalt sind – noch besser, aber die Lämmer brauchen ihr Fell dringender als ich.

Mom Jeans. Sehen einfach so cool aus und ich hätte unglaublich gerne eine in hellem Jeans (oder auch schwarz). Leider sind diese meist aus sehr derbem Jeans-Stoff damit sie gut sitzen und daher für mein empfinden relativ unbequem. Natürlich weiten sie sich auch noch, aber ich habe mir eigentlich vorgenommen nur noch bequeme Sachen zu kaufen, da man diese dann viel lieber trägt.

Die helle Jeans hatte ich letzte Woche in Berlin bei Kauf dich Glücklich an und war ziemlich verliebt, allerdings war sie mir zu groß und die kleinere Größe gab es im Shop nicht mehr. Deswegen bin ich schon kurz davor sie mir jetzt noch zu bestellen :D

Die Schwarze von armedangels finde ich auch wirklich schön und klassisch. Übrigens sind beide Hosen von fairen und nachhaltigen Marken – etwas worauf ich ebenfalls gerne achten möchte.

Weiße weite dünne Stoffhose. So ideal für den Sommer, sieht toll aus und ist super bequem! Ich liebe Stoffhosen im Sommer und hätte allgemein gerne eine neue, am liebsten komplett in weiß wie aus Elsas_Wholesomelife’s Shop. Aber auch die Grüne gefällt mir mega gut!

Diese T-Shirts von Etsy. Sie sind von einer Armerikanerin selbstgedruckt und ich finde sie so so cool! Leider ist der Versand ziemlich teuer weswegen ich bis jetzt noch nichts bestellt habe… Hier findet ihr ihren Etsy Shop.

Sommerliche Jumpsuits oder Kleider. Die bequem sind und mit denen man ganz einfach „angezogen“ aussieht. Ich habe früher Kleider und Röcke gehasst, aber heute finde ich sie super bequem und praktisch solange sie nicht zu kurz/eng sind. Jumpsuits sind natürlich noch besser und  können auch sehr einfach super cool aussehen!


Ganz ohne etwas zu kaufen bin ich natürlich nicht ausgekommen, aber ich bin zeimlich stolz wie wenig es ist und wie viel mehr ich über meine Käufe nachgedacht habe.

Seit über einem Jahr versuche ich bereits möglichst nichts zu kaufen und habe seitdem nur 4 Kleidungsstücke in Budapest, mein Abiball Kleid, 2 Bikinis für den Sommer die ich ebenfalls mit nach Australien nehmen werde und ein Sweatshirt bei Brandy Melville in Berlin letzte Woche gekauft.

Zusätzlich natürlich auch noch ein paar Sachen, die ich für Australien brauche (Backpack, Mikrofaserhandtücher, Laptoptasche…) und einen neuen Laptop und ein gebrauchtes Handy (was jedoch beides wirklich nötig war, da meine vorherigen Geräte extrem alt waren).

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Außerdem habe ich auch viele Sachen ausgemistet und versuche sie über Kleiderkreisel zu verkaufen. Wenn ihr mir dabei helfen wollt, schaut gerne auf meinem Kleiderkreisel Profil vorbei. Auch ich möchte mir angewöhnen mehr Second Hand – zum Beispiel auch über Kleiderkreisel zu kaufen, da auch das Nachhaltiger und besser ist.

Ich bin somit alles in allem wirklich zufrieden mit der Umsetzung meines Ziels und werde es definitiv beibehalten.


Seid ihr Shopping-Süchtig und kauft gerne und ständig neue Sachen oder versucht ihr ebenfalls minimalistisch und/oder nachhaltig zu Konsumieren?

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5 Eco Friendly Must-Haves Everyone Should Use

Über Themen wie Nachhaltigkeit und Konsum habe ich auf meinem Blog bisher noch wenig geschrieben. Dabei bin ich unter meinen Freundinnen oder in meiner Familie auch die Öko-Tante und es liegt mir unheimlich am Herzen wenig zu verschwenden, nachhaltiger zu Handeln und minimalistischer zu Konsumieren.

Über unsere Konsumgesellschaft und meine Haltung dazu habe ich in meinem Artikel „Denk erstmal nach“ etwas ausführlicher aufgezeigt und damit auch ein Themengebiet eingeleitet, über das ich in Zukunft mehr auf meinem Blog schreiben will.

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Abgesehen davon, dass meine innere Einstellung schon sehr umweltbewusst ist (obwohl mir das von meinen Eltern nicht mal soo sehr anerzogen wurde) hat mich vor allem Katja von amoureuxee.de mit ihren vielen Gedanken-Beiträgen dazu angeregt noch bewusster und aktiver nachhaltig zu leben.

In diesem Beitrag möchte ich euch 5 Sachen vorstellen, die ihr ganz einfach durch umweltbewusste Produkte ersetzen könnt und damit täglich einen riesigen Beitrag zu einer nachhaltigeren Welt leistet.

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1. Wiederverwendbare Trinkflaschen

Eine so einfache Sache, die viele Menschen leider noch immer nicht in ihrem Leben geändert haben…

Wir sind in Deutschland gesegnet mit dem besten Leitungswasser und trotzdem ist es noch üblich Wasser, verpackt in Plastikflaschen zu kaufen. Es stellt nicht nur einen riesigen Anteil an unserem Plastikmüll dar, den man einfach verhindern könnte, sondern die Flaschen enthalten auch noch sehr schädliche Weichmacher, die an das Wasser abgegeben werden und sich in unserem Körper ablagern.

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Kauft lieber Glasflaschen – oder gleich wiederverwendbare Flaschen, die ihr mit Leitungswasser auffüllt. Es gibt sogar extra Geräte, die Leitungswasser mit Kohlensäure versetzen, für die, die das lieber trinken.

Wir haben Glasflaschen von Voss, die unheimlich preiswert sind und wiederverwendbare Hartplastik Flaschen, die leichter und damit für mich in der Schule praktischer sind.


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Quelle: stern.de
2. Thermobecher

Es gibt Leute, die sich täglich beim Bäcker einen Kaffee To-Go holen und täglich einen Styropor Becher in den Müll werfen. Und auch für die, die es nicht täglich tun – versucht es zu vermeiden!

Styropor ist Sondermüll, was bedeutet, dass sie nicht nur schlecht für die Umwelt sind, sondern auch noch schwer zu entsorgen.

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Bitter versucht euren Verbrauch von solchen Bechern soweit wie möglich zu minimieren. Nehmt euch die Zeit, setzt euch ins Café und trinkt den Kaffee in Ruhe. Kocht euren Kaffee zu Hause und nehmt ihn in einem Thermobecher mit, das spart auch unheimlich viel Geld. Oder bringt euren eigenen wiederverwendbaren Thermobecher mit zum Bäcker / Café. Viele bieten heute schon an eigene Becher mitzubringen und damit den Müll zu reduzieren und wenn nicht, fragt einfach nach!


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3. Essensboxen und Besteck mit eigenem Essen

Wie schon in meinem Meal Prep -Post angesprochen hat es unheimlich viele Vorteile sein eigenes Essen zu machen und mitzunehmen. Es ist nicht nur wesentlich günstiger und gesünder, als sich immer etwas auf die Faust zu holen oder Essen zugehen, es spart auch eine menge Verpackungsmüll, wenn ihr eure eigenen wiederverwendbaren Boxen und Besteck verwendet und auch Essen!

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In Restaurants, Imbissen, in Supermärkten, Cafés oder Bistros wird so unheimlich viel Essen weggeschmissen, weil zu viel gekauft oder zubereitet wird, der Kunde nicht aufisst oder großzügig Sachen weggeschmissen werden, weil sie nicht schön aussehen und nicht auf dem Teller landen sollen. Das alles vermeidet ihr, wenn ihr selbst Essen dabei habt – zumindest meistens.

Ich will damit nicht sagen, dass man nicht mehr Essen gehen darf um wmweltfreundlich zu sein. Es geht mir hauptsächlich um den enormen Verpackungsmüll bei To-Go Essen und dabei wollte ich noch mehr Gründe für das Selbstkochen nennen – wie eben die Lebensmittelverschwendung.


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4. Strohhalme

Eine Sache, die ich unbedingt einzeln erwähnen wollte, weil sie so unbedeutend und klein erscheint und man sie schnell vergisst. Man bekommt sie ständig in Getränken in Restaurants oder Bars und viele verwenden sie auch zu Hause oft.

Ich habe mir letztens in einem Unverpackt Laden einen Strohhalm aus Glas gekauft und bin damit super zufrieden!

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Denkt darüber nach wie schnell es passieren kann, dass ein Meeresbewohner, in dessen zu Hause die langen dünnen Röhrchen landen, daran knabbert oder sie mit Essbarem verwechselt und verschluckt und investiert stattdessen in coole Metall-Strohhalme oder Bambus-Strohhalme!


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5. Baumwollbeutel

Die hippen Jutebeutel sind eigentlich schon Standard für viele im Taschenschrank. Leider werden sie dann beim Einkaufen oft vergessen, dabei eignen sie sich ideal als Ersatz für Plastikbeutel (die ja jetzt zum Glück zumindest nicht mehr verschenkt werden!).

Steckt euch am besten immer einen Beutel in die Tasche und verwendet ihn als Einkaufs-/Shoppingbeutel und spart damit Plastik und auch Papiertüten (auch wenn diese umweltfreundlich sind, kann man trotzdem darauf verzichten, wenn es nicht sein muss!).

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Beim Gemüse und Obst Kauf ist es leider immer noch üblich kleine Plastiktüten zu verwenden, um die verschiedenen Sachen einzeln ankassieren zu können. Dafür gibt es zum Glück kleinere Formen der Stoffbeutel, die sich wunderbar für jede Größe von Obst und Gemüse eignen und die ich für meine Mama jetzt auch zum Einkaufen bestellt habe.

Katja hat zu diesem Thema auch eine unglaublich ausdrucksstarke Fotoreihe in ihrem Beitrag plastic world veröffentlicht (Model: @mndy_schz). Ich finde sie greift darin unser Plastiktüten-Problem auf so eine ästhetische Weise auf und verwandelt es in diesen Bildern in etwas Wunderschönes und gleichzeitig Schreckliches…


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6. Spülmittel, Waschmittel und Kosmetik

Ökologisches Spülmittel, welches nicht unser Grundwasser mit seinen Chemikalien verseucht und unsere Hände verätzt? Klingt Sinnvoll.

Ecover ist eine Marke, die z.B. im DM vertreten ist und umweltfreundliche Haushaltsprodukte anbietet. Wir haben bis jetzt nur das Handwaschmittel probiert, aber ich möchte auch gerne noch die anderen Produkte in unseren Haushalt integrieren!

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Auch in der Kosmetik muss es nicht kostspielig und kompliziert sein auf vegane und natürliche Kosmetik umzusteigen, die keine Mikroplastik enthalten oder an Tieren getestet wurden. Die Eigenmarken der Drogeriemärkte wie z.B. Alterra von Rossmann haben viele gute und preisgünstige Produkte und auch i+m, die man im DM kaufen kann stellt vegane, faire und biologische Kosmektik her.

Mit Naturkosmetikprodukten möchte ich mich selbst noch mehr befassen und werde dazu sicher in der Zukunft noch einen ausführlichen Post mit meinen Favoriten und Tipps verfassen :)


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7. Zahnbürste

Zu guter letzt kommen wir noch zu einem Produkt, welches ich schon länger unheimlich interessant finde und total gerne ausprobieren wollte: eine ökologische Zahnpasta aus Bambus!

Sieht man ja zur Zeit immer häufiger und ich habe schon viel Gutes gehört, bevor ich die Zahnbürste von hydrophil jetzt selbst getestet habe.

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Die Marke kommt aus Hamburg und produziert nachhaltige, faire, vegane und wasserneutrale Hygieneprodukte, weswegen ich mich unheimlich darüber gefreut habe von ihnen ein PR Sample zugesendet bekommen zu haben.

Meine Erwartung, dass sich das Bambus im Mund wie ein raues Stück Holz anfühlen wird, hat sich zum Glück nicht bestätigt und ich freue mich riesig jetzt eine umweltbewusste Zahnbürste zu benutzen.

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Wie ihr seht handelt es sich bei meinen Veränderungen nur um Kleinigkeiten und Anregungen, die jeder Versuchen kann umzusetzen.

Man muss nicht Zero Waste und 100% vegan, bio und nachhaltig leben, aber es ist wichtig, dass wir etwas an unserem verschwenderischen und nicht zukunftsorientierten Konsum verändern und ich hoffe, dass euch mein Beitrag dazu anregt und eine Hilfestellung ist!

Was sind eure Ideen für ein umweltbewussteres Leben? Habt ihr noch weitere Ideen für mich?

Denk erstmal nach… | Unsere Konsumwelt

Ich habe nie so wirklich darüber nachgedacht. Klar wusste ich unter welchen Bedingungen die Sachen produziert werden, aber das war nicht genug um dem auch Handlungen folgen zu lassen.

Wenn ich dann im Laden stand, umzingelt von so vielen Eindrücken, die auf mich niederprasselten, da hatte sich das Wissen auch schnell in die hinterste Ecke meines Gehirns geschoben und dem „Oh, wie schön!„, „Hach, das hätte ich gern...“ und dem „Das brauche ich unbedingt.“ Platz gemacht.

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Alle Bilder in diesem Beitrag sind von der lieben Anna Verburg geschossen.

Dieses Wochenende ist voll von Rabattaktionen, Kaufempfehlungen, den besten Deals, riesigen Sales und viel zu viel Konsum. Kaufen ohne nachzudenken ist angesagt und ich habe mich dem ganz bewusst entzogen.

Natürlich wäre ich gerne am Black Friday mit meinen Freundinnen durch die Stadt gezogen und wir hätten uns über die billigen Teile und unsere vollen Einkaufsbeutel gefreut. Aber zum Glück hatte ich Chorprobe, die mich davor bewahrt hat meine Ansicht über das ganze mehr und noch mehr und immer noch nicht genug über Bord zu werfen und dem Kaufrausch zu verfallen.

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Shoppen macht Spaß, schöne Klamotten haben macht Spaß, coole Outfits tragen macht Spaß. Aber während mein Kleiderschrank platzt, habe ich trotzdem das Gefühl immer das gleiche anzuziehen und weiß nie was ich anziehen soll. Das verschwindet auch nicht, wenn man einen Kleiderschrank, so groß wie mein ganzes Zimmer voll Klamotten hat, habe ich mir sagen lassen. Also warum es überhaupt probieren? Da kann ich das ganze auch gleich bleiben lassen und weiß trotzdem nicht was ich tragen möchte.

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Das Geld ist ja auch viel zu schade für ständige Fehlkäufe und eigentlich will man ja sowieso für andere Sachen sparen. Für Dinge die einen Erfüllen, die einem wirklich etwas im Leben bedeuten.

Deswegen lasse ich das Shoppen einfach mal für unbestimmte Zeit bleiben. Kann ja auch nicht schaden, denke ich mir. Seit meiner Mädelswoche in Budapest, bei der mir das ganze Klamotten-Drama wirklich richtig bewusst geworden ist – denn auch mit einem Kleiderhaufen aus 5 verschiedenen Kleiderschränken lassen sich noch immer nicht einfach Outfits auswählen, wie wir festgestellt haben – habe ich nichts (kleidungstechnisches) mehr gekauft.

Neben diesem ganzen unnützen Konsum, der in unserer Gesellschaft leider Normalität ist, stelle ich mir die Frage nach den Alternativen. Weniger ist mehr – hat mein Papa immer gesagt. Ich brauch keine tausenden verschiedenen T-Shirt, denn der Sommer ist eh viel zu kurz um alle zu tragen und eigentlich mag ich ja sowieso lieber Tops.

Ich will nicht mehr diese riesige Auswahl, das Problem mich nicht entscheiden zu können. Ich will nicht mehr ständig Fehlkäufe machen, weil ich nicht genug nachdenke und überlege, ob ich das wirklich brauche und tragen werde. Ich will nicht mehr ein neues T-Shirt kaufen, weil ich eine Hose habe die zu nichts in meinem Schrank passt und dann beides doch nicht tragen, weil keine Schuhe dazu vernünftig aussehen. Und ich will auch nicht mehr andere ausbeuten, weil ich so viel wie möglich zum kleinsten Preis kaufen will.

Denn auch das ist ein sehr großes Argument für mich. Wie kann ich vegan leben wollen, weil Tiere auch das Recht auf ein angemessenes Leben haben und ihr Leben etwas Wert ist und gleichzeitig Kinder in Bangladesch meine T-Shirts zu einem Spott-Lohn nähen lassen, damit ich einen Spott-Preis zahlen kann.

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Viel lieber will ich faire und nachhaltige Marken unterstützen oder coole Second Hand Teile kaufen, die nicht jeder hat. Ich möchte nicht mehr durch irgendwelche Rabattaktionen dazu veranlasst werden ohne Verstand zu kaufen, denn mein Geld gebe ich lieber für andere Dinge aus. Ich will mir einen minimalistischen Kleiderschrank aufbauen, einen mit Basics und schlichten Farben, die sich einfach und für jede Gelegenheit kombinieren lassen.

Natürlich ist das alles auch ein wenig Wunschdenken. Ich weiß, dass ich nicht zum letzten Mal bei H&M eingekauft habe. Aber das Bewusstsein ist jetzt da. Wenn ich andere von ihren billigen Erwerben reden höre, bin ich einerseits neidisch, andererseits stolz auf mich. Weil ich weiß, dass es nicht nötig ist, das ich das nicht brauche und das ich diese Entscheidung für mich selbst getroffen habe und durchziehe.

Einen großen Teil dieses Bewusstsein hat Katja von amoureuxee.de in mir geweckt. Mit ihren Beiträgen hat Katja mich schon zu einigen Themen zum Nachdenken und Überdenken angeregt. Sie ist mir ein riesiges Vorbild was Nachhaltigkeit, Fair-Fashion und auch Bloggen bzw. Schreiben angeht und das schönste dabei ist, dass ich durch ihre ehrlichen und tiefsinnigen Texte weiß, das auch sie nicht perfekt ist und immer wieder Fehler begeht. Dadurch macht es umso mehr Spaß an sich selbst zu arbeiten, zu Scheitern, aber auch Erfolge zu erzielen.

Sie hat mich auch dazu inspiriert in diesem Beitrag das erste Mal meine Gedankenwelt über unseren Konsum und Fair-Fashion abzutippen und ich würde gerne damit weiter machen. Denn ebenso wie sie mich, würde auch ich gerne andere Menschen zum Nachdenken und Überdenken anregen.

In diesem Sinne: Einen schönen Start in die Adventszeit und überlegt bei euren Weihnachtswünschen was euch weiterbringt im Leben und was wirklich nötig ist!