Tipps für Schöne Gesunde Lange Haare – Pflege, Nährstoffe & Wie Haare Schneller Wachsen

*anzeige. dieser beitrag enthält werbung bzw. pr-sample. natürlich bin ich trotzdem zu 100% ehrlich und empfehle nur, was ich auch wirklich empfehlen will.

Als ich in meiner Instagram Strorie (@mind.wanderer) gefragt habe, ob euch lange oder kurze Haare an mir besser gefallen, haben doch tatsächlich mehr für kurz gevoted! Ich mag lange Haare deswegen aber trotzdem viel viel lieber an mir, auch wenn ich an anderen Bobs oft so cool finde. Letztendlich würde ich es immer bereuen (wie ich es vor 2 Jahren bereut habe) sie kurz zu schneiden.

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Ich finde lange Haare einfach unheimlich schön und fühle mich damit auch total wohl. Mein Ziel ist es sie einmal bis zu meinem Bauchnabel wachsen zu lassen. Letzte Woche noch, haben dazu auch nur noch 2-3 cm gefehlt, aber wichtig ist eben auch, dass sie trotzdem gesund sind. Und gesund waren meine Haare nach 1,5 Jahren Sommer mit viel Chlor, Salzwasser, europäischer, australischer und indonesischer Sonne ganz sicher nicht mehr.

IMG_0941Jetzt sind gehen sie zwar nur noch bis unter meine Brust, aber sie sind wieder frisch und unheimlich weich – nicht strohig, trocken und dünn – und können mit voller Kraft nachwachsen. Damit sie gesund und stark bleiben, habe ich in den letzten Jahren so einige Tipps gesammelt und etabliert, mit denen meine Haare gesund bleiben und schnell wachsen, die ich heute mit euch teilen will.

1. Waschen

 

  • Naturkosmetik Shampoo ohne Silikone und Parabene verwenden. Sehr zu empfehlen sind Haarseifen bzw. feste Shampoo’s, die sparen nicht nur Plastikmüll, sondern bestehen (meistens!) nur aus sehr wenigen natürlichen Inhaltsstoffen. Ich verwende den Duschbrocken* jetzt bereits seit über einem Jahr für meine Haare und habe ihn bereits an viele Freundinnen empfohlen. Der Brocken schäumt richtig gut und wäscht die Haare super gründlich (selbst, wenn man vorher eine Kokosöl-Kur drin hatte!). Außerdem riechen sie so wunderbar und haben nur wenige natürliche Inhaltsstoffe.
  • So wenig wie möglich waschen. Bei mir ist das zwei Mal die Woche. Andere schaffen sogar nur einmal. Übrigens kann man das den Haare auch antrainieren. Die Kopfhaut bildet nämlich extra mehr fett, wenn wir sie öfter waschen und dadurch werden sie noch schneller fettig.
  • Nur die Kopfhaut und nicht die Längen waschen. Das strapaziert nur unnötig und die Haare werden auch frisch, wenn das Shampoo nur beim Ausspülen durch läuft.
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2016 habe ich meine Haare – nachdem sie super lang waren – abgeschnitten. Auch wenn es schön aussah habe ich es trotzdem nach ein paar Wochen bereut.

2. Haare schneiden

  • Regelmäßig Spitzen schneiden. Einige werden es vermutlich kaum glauben, aber ich war bis zu diesem Wochenende seit 1,5 Jahren nicht mehr beim Friseur und davor waren es über 2 Jahre. Ich habe keine großen Wünsche, wenn es um einen „Schnitt“ geht und schneide mir deshalb seit mehreren Jahren regelmäßig meine Spitzen selbst. Das ist gar nicht schwer, es braucht nur eine wirklich scharfe Schere (keine, mit der auch Papier geschnitten wird, sonst werden die Haare nur abgebrochen). Dann kämme ich mir alle Haare nach Vorne und suche nach trockenen und splissigen Enden. Um dann hin und wieder etwas Form reinzubringen gibt es auch tolle YouTube Tutorials, wie man seine Haare selbst schneiden kann, oder ich gehe eben auch mal zum Friseur.

Wie diesen Freitag, wo ich nach der ganzen Sonne, Salzwasser und den Reisestrapazen durch ein Jahr Australien und Asien mal ein größeres Stück habe abschneiden lassen und jetzt sind meine Spitzen auch wieder weich und gesund.

Zusätzlich habe ich mich auch zum ersten Mal bei Michelle von Be Different* getraut meine Haare etwas aufzuhellen mit zarten Balayage Highlights und ich bin unheimlich glücklich mit dem Ergebnis. Ich wollte unbedingt einen super natürlichen Look, den ich ohne weiteres wieder rauswachsen lassen könnte und damit den dunkleren Teil meiner Haare, vor allem am Ansatz etwas blonder ausschauen lassen. Ich bin total zufrieden mit dem Ergebnis und freue mich endlich wieder gesund aussehende Haare zu haben, denn nur dann sind lange Haare wirklich schön.

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  • Spliss schneiden. Ein Grund weshalb es nichts bringt alle paar Monate beim Friseur spitzen schneiden zu lassen ist, dass dort nur die unteren Spitzen, nicht aber die splissigen Haare abgeschnitten werden. Vor allem wenn man seine Haare länger wachsen lassen will, würde man so nie ans Ziel kommen. Deshalb suche ich explizit immer mal wieder nach splissigen Haaren und schneide dann nur diese eine Spitze ab und nicht die komplette Länge der Haare. Das hilft ungemein damit die Haare gesund bleiben und trotzdem länger wachsen können.
  • Nach dem Mondkalender schneiden. Es gibt auch die Denkweise, dass es verschiedene Tage in den Mondphasen gibt, an denen es günstig oder ungünstig ist bestimmte Dinge, wie Haare schneiden zu machen. Ich selbst habe mich damit noch nicht beschäftigt, aber meine Mama legt sich nach diesem Kalender ihre Friseurtermine.

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3. Strapazieren vermeiden

Damit die Haare nicht spröde, trocken und strohig aussehen, muss man vermeiden, dass sich die Haarstruktur aufreibt.

  • Nicht trocken rubbeln nach dem Waschen, sondern lediglich ausdrücken.
  • Vorsichtig und von unten beginnend kämmen ohne zu viel zu reißen.
  • Nur mit einem grobzinkigen Kamm im nassen Zustand kämmen.
  • Eine Haarbürste mit weichen Borsten verwenden.
  • Zum Schlafen einen geflochtenen Zopf tragen.
  • Haare öfter zu einem lockeren Dutt hochstecken, damit sie nicht auf dem Pullover reiben, durch den Rucksack oder vom Schal aufgeschubbelt werden.
  • Sanfte und weiche Zopfgummis benutzen und die Haare nicht zu sehr festschnüren sodass sie abbrechen können.
  • Die Sonne und Salz- oder Chlorwasser strapaziert die Haare enorm. Deshalb Haare nach Oben binden und Hüte tragen.
  • So wenig Hitze wie möglich benutzen. Lieber lufttrocknen lassen oder durch geflochtene Zöpfe schöne Wellen bekommen.
  • Wenige Produkte benutzen. Trockenshampoo, Haarspray, Schaumfestiger, Gels, Leave-in Kuren. Oft alles voll mit Chemie und gar nicht gut, wenn man natürliche gesunde Haare haben will. Deshalb lieber auf die Basics setzen: ein simples Shampoo, welches wenig austrocknet, eine nährhafte Kur oder Spülung und Kokosöl als extra Pflege.

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4. Gesundheit von Innen

Gesundheit kommt von Innen. Deswegen können wir mit einer ausgewogenen gesunden Ernährung unheimlich viel für unsere Kopfhaut und Haare tun.

  • genügen Trinken. Wasser – eigentlich für alles essenziell.
  • gesunde Fette aus Avocado, Mandeln, Walnüssen, Leinsamen (für Omega-3-Fettsäuren)
  • dunkles Blattgrün aus Spinat, Grünkohl, frischen Kräutern, Feldsalat etc.
  • Biotin sorgt für gesunde Haare, Haut und Nägel und findet sich in Bananen, Spinat, Naturreis, Erdnüssen, Haferflocken, Linsen, Weizenkleie.
  • Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte liefern ebenfalls wertvolle Nährstoffe.

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5. Extras

  • Für eine Nacht Kokosöl in den kompletten Haare einwirken lassen.
  • Regelmäßig die Kopfhaut massieren. Das stimuliert die Kopfhaut und sorgt dafür, dass die Haare schneller wachsen.
  • Eine Maske aus dem Saft (glibbrigem Inneren) eines frischen Aloe Vera Blatts in die Haare geben und 10 Minuten einwirken lassen.

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Ich hoffe euch hat dieser ausführliche Beitrag, mit all meinen Tipps & Tricks gefallen und ihr konntet noch so einige neue dazulernen! 

Habt ihr noch weitere Tipps auf die ihr schwört? Wollt ihr eure Haare ebenfalls wachsen lassen oder mögt ihr kurze Haare lieber?

Naturkosmetik Haut- & Haarpflege | Natürlich, Vegan, #lesswaste

Durch Australien bin ich mit einem Stück Seife für Körper, Haar und Gesicht, Sonnencreme und Kokosöl gereist und habe mich pudelwohl gefühlt. Jetzt bin ich wieder zurück, habe ein zu Hause und ein nicht ständig wechselndes Bad und auch wieder Lust ein paar mehr Produkte zu besitzen und zu benutzen.

Von einer 7-steps Gesichtspflegeroutine oder 5 verschiedenen Haarpflegeprodukten halte ich zwar trotzdem nichts – denn weniger ist mehr, aber es macht schon Spaß sich hin und wieder mit einer Maske zu pampern, die Haut in der kalten Jahreszeit mit Gesichtsöl zu verwöhnen oder sich hin und wieder zu schminken.

Dabei konventionelle Produkte zu benutzen kommt für mich eigentlich nicht mehr infrage. Die Haut absorbiert alles, was du auf sie schmierst. Ohne Schutzschicht gelangt alles in deinen Körper. Und wenn man sich dann mal überlegt was für Chemie in vielen Pflegeprodukten steckt, sollte man dringend seinen Konsum überdenken.

Wenn man es nicht essen würde, sollte man es auch nicht auf seine Haut schmieren“ lautet eine Floskel. Von der bin ich zwar manchmal etwas verunsichert, denn auch auf meinen Naturkosmetikprodukten stehen Inhaltsstoffe stehen Inhaltsstoffe von denen ich noch nichts gehört habe und die ich ungern essen würde, aber alles was 100% vegan und natürlichen Ursprungs und auch von Naturkosmetiksiegeln durchgewunken wird kann so schlimm nicht sein.

Ich muss dazu auch einfach sagen, dass ich mich mit Chemie zu wenig auskenne und es mich viel zu wenig interessiert als dass ich mich damit mehr beschäftigen wollen würde. Aber immerhin zertifizierte Naturkosmetik soll es für mich sein.

Wie seht ihr das? Achtet ihr selbst auf Naturkosmetik? Inhaltsstoffe? Vegan und Tierversuchs- Siegel? Bio? Was ist euch bei Haut- und Haarpflege wichtig?


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In diesem Post will ich euch jedoch nicht alles vorstellen was ich benutze, da vieles gar nicht so interessant ist oder ich ohnehin nach jedem Aufbrauchen etwas anderes ausprobiere (wie bei Handcreme oder Körpermilch). Bzw. habe ich von meiner Bambuszahnbürste und meinem Rasierhobel bereits öfter geschwärmt und die Zahnpasta, die ich gerade verwende und sehr gerne mag ist leider nicht natürlich.

In meinem letzten Beauty Post habe ich euch Meine Minimalistische und Umweltfreundliche Reise-Waschtasche vorgestellt und darüber berichtet, was und warum ich mit mir durch Australien schleppe.

Gesichtsreinigung

Für meine Haut ist es unglaublich wichtig, dass ich sie zweimal am Tag reinige damit ich keine Pickel bekomme. Trotzdem ist sie aber sehr sensibel und trocken weswegen ich lediglich super milde und leichte Reinigungsmilch von Alterra verwende und diese kaufe ich schon seit mehreren Jahren immer wieder nach.

Masken

Eine unverpackte oder selbstgemachte vegane Maske habe ich bisher leider noch nicht ausprobiert und brauche gerade noch alte gekaufte auf. Oft waren Masken, die ich früher selbst zusammen gemixt habe mit Honig und Joghurt, aber vielleicht kennt ihr ja ein tolles Rezept für eine vegane Gesichtsmaske?


Nun soll es also um Produkte gehen, die ich verwende, liebe oder gerade ausprobiere und empfehlen kann!

Selber machen

Am natürlichsten und mit den wenigsten Zutaten ist es natürlich, wenn man sich Produkte selbst zusammen mixt. Simple Inhaltsstoffe und man weiß genau was drin ist.

Peeling aus Kaffee selbst machen

Kaffee Peelings sieht man total oft für teures Geld im Laden stehen, dabei lässt es sich so einfach selbst machen.

  • 1 TL gemahlener, bereits durchgepresster Kaffee
  • 1 TL Reinigungsmilch

Der „Müll“ der beim Kaffee machen anfällt kann ganz einfach mit ein wenig Reinigungsmilch zu einer Peeling Paste angerührt werden – simple as that!

Früher als ich noch wesentlich mehr Pickel und Mitesser hatte (durch das Absetzen der Pille) habe ich 1-2 Mal pro Woche ein Peeling gemacht. Heute reich mir alle 2-3 Wochen, meistens dann bevor ich eine Maske mache.

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Kokosöl

Kokosöl kann man nicht mal als „selbst zusammen mixen“ bezeichnen wenn es nur ein Produkt ist, aber so simpel kann es sein! Ich benutze es als Haarkur (großzügig auf Kopfhaut, Längen und Spitzen auftragen und einmassieren und für mehrere Stunden oder über Nacht einwirken lassen, danach gründlich auswaschen), Haaröl bzw. anstelle von Conditioner (einfach im noch feuchten oder bereits trockenen Haar ein wenig in die Spitzen einmassieren).

Auch als Abschminkzeug funktioniert es großartig ebenso wie als Moisturizer für den Körper. Als Gesichtsöl benutze ich es allerdings nicht, da dies meine Poren zu sehr blockiert.

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Deo selber machen

Deo lässt sich super gut selbst machen, wusstest du das? Aus nur zwei simplen Zutaten und mit einer leeren Sprühflasche hast du in Handumdrehen ein Deo welches auch noch richtig gut funktioniert! (Ich war selbst total erstaunt!)

Zutaten:

  • 2 gehäufte TL Natron
  • 75 ml Wasser

Das Natronpulver einfach unter das warme Wasser rühren, damit es sich richtig auflöst und in einer alten gereinigten Sprühflasche abfüllen.

Das Deo funktioniert richtig gut gegen Schweiz und Geruch. Wenn ihr wollt, dass es noch schön riecht, einfach ein paar Tropfen ätherisches Öl hinzugeben.

Für Unterwegs habe ich den Deostick von Ben & Anna der ebenfalls 100% natürlich und vegan ist. Diesen gibt es bei Rossmann und ich liebe den frischen Limetten-Geruch super gerne. Die Verpackung ist aus Pappe und (so komisch das klingt) er funktioniert wie ein Klebestift und ist damit auch für Unterwegs sehr praktisch.

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Gesichtsöl

Wenn ich morgens mit dem Fahrrad zur Uni fahre und der eiskalte Wind mir ins Gesicht schneidet, merke ich immer richtig wie meine Haut angegriffen wird und austrocknet. Ich habe ziemlich empfindliche Haut, die bei kälte und Heizungsluft sehr trocken wird und deswegen brauchte ich für den Herbst und Winter unbedingt ein Gesichtsöl welches noch mehr Närstoffe spendet und nicht wie übliche Gesichtscreme super schnell einzieht und „weg ist“.

Anzeige // Deshalb probiere ich jetzt seit 2 Wochen das Gesichtsöl von Dr. Hauschka welches ich bei Douglas gefunden habe und bin bisher super zufrieden. Wenn ich an der Uni ankomme, spannt mein Gesicht nicht und fühlt sich noch immer weich und moisturized an, trotzdem ist das Öl nicht zu schwer und sieht nicht fettig und glänzend aus. Der Geruch hat mich zuerst sehr an eine Kräutermischung erinnert, aber er verfliegt schnell und das Öl hat dafür eine vielseitige Zusammensetzung aus natürlichen Ölen, die insbesondere auch für fettige und zu Mitessern und Pickel neigende Haut geeignet sind.

Eine reguläre Hautcreme kann ich euch zu diesem Zeitpunkt leider noch nicht empfehlen, da ich bisher eine aus Australien verwende und es diese hier nicht zu kaufen gibt, aber falls ihr Vorschläge für Tages- oder Nachtcremes für empfindliche Haut habt die vegan und Naturkosmetik sindab damit in die Kommentare!

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Abschminken

Mein Abschminkzeug habe ich bei DM gekauft und bin auch damit sehr zufrieden. Es ist ohne Duftstoffe oder anderen Schnick-Schnack und auch für Wasserfeste Mascara geeignet.

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Zusätzlich kann ich euch noch empfehlen unbedingt in solche wiederverwendbaren Abschminkpads zu investieren. Die sind wirklich nicht teuer, wenn man überlegt wie viele Jahre man sie verwenden kann und zwei Stück reichen völlig aus. Einfach einmal in der Woche mit in die Waschmaschine stecken und sonst reicht es sie mit Wasser und milder Seife kurz auszuwaschen nachdem man sie benutzt hat. Ich habe meine aus dem Unverpackt-Laden, habe sie allerdings auch schon im Bio Laden in der Kosmetikabteilung gesehen.

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Shampoo und Duschgel

Festes Shampoo oder Duschgel ist ja jetzt in aller Munde und total angesagt. Und das hat auch einen guten Grund – bzw. gleich mehrere:

  • Es kostet weniger! Die Erstanschaffung mag manchmal etwas teurer sein als eine normale Flasche Shampoo oder Duschgel, aber es hält so so so lange und rentiert sich dadurch total und ist im Endeffekt günstiger.
  • Es spart Plastik! Unheimlich viel Plastik sogar, monatliche Shampoo und Duschgel Flaschen rechnen sich im Jahr auf eine beträchtliche Menge an Müll an,  die man so komplett spart.
  • Es ist Ideal für Reisen und Unterwegs! Super leicht und keine Flüssigkeit und somit auch im Handgepäck zu transportieren.
  • Man braucht nur ein Produkt! Ich benutze meinen Duschbrocken für meinen Körper, meine Haare und in der Dusche auch um mein Gesicht zu reinigen.

In Australien habe ich für 6 Monate dieses eine Produkt benutzt und schwöre seither darauf: der Duschbrocken. Meine Haare habe ich bisher mit keiner anderen Shampoo-Seife so fluffig, weich und schön bekommen und ich habe mir jetzt auch wieder einen neuen bestellt (diesmal probiere ich die Kokos Variante aus).


Auf welche Naturkosmetik Marken schwört ihr total? Gibt es andere Pflegeprodukte, die man selbst machen kann oder die ich ausprobieren sollte? Was sind eure Lieblingsprodukte?

15 Tipps für lange gesunde Haare

Ich bin selbst immer auf der Suche nach neuen Tipps und Tricks, wie ich meine Haare schneller wachsen lassen kann und sie trotzdem gesund aussehen. Deswegen dachte ich, ich stelle euch mal alle meine Tipps Rund um gesunde, schöne und lange Haare vor.DSC_0677.JPG1. Ihr solltet eure Haare so selten wie möglich waschen. Das ständige Wechseln zwischen Nass, Shampoo, Föhnen, Trocken strapaziert eure Haare nur unnötig und macht sie außerdem auch viel schneller wieder fettig. Wenn ihr die Möglichkeit dazu habt, solltet ihr eure Haare für eine längere Zeit versuchen nicht zu waschen. Das macht einen gewaltigen Unterschied und ihr werdet eure Haare danach auch seltener Waschen müssen.

2. So wenig Hitze wie möglich benutzen, vor allem in der Schule oder auf Arbeit braucht man nicht immer perfekt geglättete oder gelockte Haare. Im Winter ist es sicherlich manchmal wichtig sie zu Föhnen damit man nicht krank wird, aber im Sommer ist es ein tolles Gefühl, die Haare Lufttrocknen zu lassen.

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3. Shampoo, Spülung, Kur, Maske, Serum, Spray, Öl, Schaum, Creme es gibt so unendlich viele verschiedene Sachen, die man sich in die Haare klatschen kann. Benutzt nicht alles auf einmal. Das strapaziert nur unnötig. Außerdem ist es gut, Shampoo und Spülung immer mal wieder zu wechseln, damit sich die Haare nicht an ein Produkt gewöhnen.

4. Für diejenigen die ihre Haare ebenfalls lang wachsen lassen wollen, sollten definitiv der Inversion Method eine Chance geben. Meine Erfahrungen, Tipps und Anleitungen könnt ihr hier nachlesen.

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5. Regelmäßig die Kopfhaut massieren stimuliert die Kopfhaut und sorgt dafür das die Haare schneller wachsen.

6. Biotin sorgt in unserem Körper für schöne geschmeidige Haut, Haare und Nägel und regt die Bildung neuer Zellen an. Es wird zwar auch durch die Nahrung aufgenommen, allerdings kann man mit kleinen Kapseln oder Tabletten nachhelfen. Ich habe welche von Aldi (es gibt auch teureres in der Apotheke) gekauft und ich konnte wirklich feststellen, dass meine Nägel weniger brüchig waren.

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Wenn ich diese Bilder sehe, wünsche ich mir meine super langen Haare zurück! Aber zum Glück dauert es nicht mehr lange, bis sie wieder so lang sind :D

7. Benutzt weniger Shampoo und schäumt nur eure Kopfhaut ein. Die Haarlängen werden durch das Shampoo nur ausgetrocknet und ihnen wird ihr natürliches Fett entzogen. Außerdem werden sie beim Ausspülen des Shampoos ebenfalls gereinigt.

8. Am besten ist es, das Shampoo schon in der Hand aufzuschäumen, damit man die Haarstruktur nicht aufreibt. Nach dem Shampoonieren sollte sofort ausgespült werden und das am besten mit nicht zu heißem Wasser.

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9. Auf keinen Fall Haargummis mit Metallstück benutzen. Es gibt so viele tolle Alternativen, wie Telefonkabelhaargummis oder diese dicken, mit Stoff umwickelten aus den 60ern. Normale Zopfgummis ohne Metall sind auch gut, allerdings sind diese weichen, dicken noch besser, da sie die Haare nicht knicken und sie somit weniger schnell brechen. Wenn ich zu Hause bin, benutze ich auch gerne eine große Haarklammer um mir die Haare hochzustecken. Dafür drehe ich sie einfach nur ein und sie werden durch die Klammer zusammen gehalten, aber nicht eng geschnürt. Auch geflochtene Zöpfe sind gut, allerdings rubbelt dabei das Haar auf den Klamotten und könnte ebenfalls schneller spröde werden.

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Noch mehr einfache und schöne Frisuren findet ihr in meinem Post Easy Everyday Hairstyles

10. Regelmäßig Spliss schneiden und dabei rede ich nicht von ständig zum Friseur gehen, der dann die Enden abschneidet, der Spliss aber immer noch da ist. Viel besser ist es sich eine richtige Friseurschere (von Rossmann oder DM, ca. 10€) zu kaufen und damit selbst Strähne für Strähne nach Splisshaaren absuchen und individuell abschneiden. Eignet sich total gut für den Unterricht, wenn man mal nichts zu tun hat oder nur dem Lehrer zuhört, oder beim TV gucken. Dabei verliert man nicht an länge, sondern wirklich nur der Spliss wird geschnitten.

11. Haaröl macht die Haare unglaublich glänzend, geschmeidig, weich und lässt sie super gesund aussehen. Ich besitze ein sehr preiswertes von Isana, Rossmann und bin damit sehr zufrieden.

12. Haare mit Bürsten kämmen, die weich und dessen „Polster“ ergiebig ist, sonst irritiert ihr eure Kopfhaut und eure Haare brechen schneller. Viele schwören ja auf die Tangle Teezer, ich finde die allerdings total unhandlich (da sie keinen Stiel haben) und benutze lieber große Wildschweinwursten-Bürsten.

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Hier könnt ihr sehen, wie lang meine Haare zur Zeit sind :)

13. Nach dem Haarewaschen, nicht zu sehr mit dem Handtuch trocken rubbeln, sondern nur ausquetschen und trocken tupfen, um die Haarstruktur nicht aufzureiben.

14. Wenn die Haare nach dem Waschen nass sind, immer nur mir einem grobzingigen Kamm oder einer sehr weichen Bürste (dafür habe ich einen Tangle Teezer Fake extra für nasses Haar) kämmen und dabei mit den Spitzen anfangen und dann langsam hocharbeiten.

15. Außerdem sollte man seine Haare nur sehr wenig an der Kopfhaut kämmen, da dies irritiert und die Haare schneller fettig macht. Im Allgemeinen ist es besser, seine Haare nicht ständig zu kämmen, da es sie strapaziert. 1-2 Mal täglich reichen völlig um keine Knoten in den Haaren zu haben.

DSC_0203.JPGDas sind alle Tipps die ich zum Thema gesunde, lange Haare habe.

Habt ihr einen ganz besonders tollen Trick? Oder weitere Tipps die bei mir fehlen?