The Ultimate Healthy Crunchy Granola

Das knusprige Müsli in den Supermärkten ist meist voll von unnützen Fetten und industriellem weißen Zucker. Eine Vielfalt an gesunden Nüssen, Samen und Kernen ebenso wie leckeren Trockenfrüchten hingegen fehlt oder ist nur ansatzweise zu finden.

Deswegen bietet es sich an es einfach selbst zu machen, damit man weiß was drin ist und das reinmischen kann, was einem schmeckt. Es gibt so viele verschiedene Zutaten, die ein selbstgemachtes Müsli zu einer waren Geschmacksexplosion machen und das ohne haufenweise Zucker, Schokolade und Fett.

 

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In den herkömmlichen Supermarkt-Müsli-Mischungen ist der Zucker die wichtigste Zutat, da er das Granola durch karamellisieren schön crunchy macht. In diesem Rezept verwenden wir hingegen die Flüssigkeit aus Kichererbsen-Dosen – hört sich zuerst komisch an, funktioniert aber wunderbar – und nur wenig Rohrzucker bzw. Ahornsirup.

Aus diesem sogenannten Aquafaba – dem aufgeschäumten Kichererbsensud – kann man so viele wundervolle Dinge zabern, da es sich wie Eiweiß zu einem festen Schaum quirlen lässt. Demnächst möchte ich damit auch Mousse au Chocolat ausprobieren.

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Zutaten

Dieses Rezept ist wirklich sehr variabel und kann in total verschiedene Richtungen verändert werden. Du magst es am liebsten schön schokoladig? Knackig Nussig? Oder soft mit vielen Trockenfrüchten? Füge alles hinzu, was dir schmeckt!

  • 300 g Haferflocken / Dinkelflocken / Reisflocken – irgendeine Basis
  • das Wasser einer Dose Kichererbsen
  • 40 g Rohrzucker oder Kokosnussblütenzucker
  • 60 ml Ahornsirup
  • TL Spitze Vanille Extrakt
  • 1/2 TL Zimt
  • Prise Salz

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Zusätzlich:

  • Gehackte Nüsse (Haselnüsse, Walnüsse, Mandeln, Paranüsse, Cashews, Pecanüsse…)
  • Samen (Chiasamen, Leinsamen…)
  • Kerne (Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne…)
  • Haferkleie, gepufften Quinoa / Amaranth, Kokosnussraspeln
  • kleingeschnittene Trockenfrüchte (Rosinen, Datteln, Aprikosen, Apfel…)
  • Kakaopulver, gehackte dunkle Schokolade, Schokodrops…

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So geht’s
  1. Die Kichererbsen über einer Schüssel abtropfen lassen und den Sud auffangen.
  2. Die trockenen Zutaten in einer Schüssel zusammenmischen (ohne die Trockenfrüchte!).
  3. Die Kichererbsen-Flüssigkeit mit einem Mixer ca. 2 Minuten schlagen, bis eine schaumige Masse (ähnlich wie Eischaum) entsteht und diese unter die trockenen Zutaten heben.
  4. Die feuchte Müsli-Mischung auf ein Backblech mit Backpapier geben und bei 150°C Umluft für ca. 30 Minuten gold-braun backen und zwischendurch umrühren.
  5. Abkühlen lassen, die Trockenfrüchte untermischen und in einer luftdich verschlossene Verpackung verstauen.

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Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten! Ich werde das nächste Mal auf jeden Fall die Variante mit Schoko probieren. Vor allem aber auch die Kokosraspeln und meine geliebten getrockneten Aprikosen passen unheimlich gut ins Müsli.

Am liebsten esse ich das Müsli zusammen mit viel frischem Obst und Kokosnussjoghurt oder dem Mango Lupinenjoghurt. Es eignet sich aber auch ideal als Topping für Smoothie Bowls oder auf Porridge als crunchiges Extra :)

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Seid ihr auch absolute Frühstücks-Liebhaber? Habt ihr Müsli schon mal selbst gemacht? Kennt ihr das schaumige Aquafaba bereits?

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What I Eat in a Day #13 | Adventszeit

In der Weihnachtsbäckerei, gibt’s so manche Leckerei

Natürlich konnte auch ich es mir nicht nehmen lassen pünktlich zum 1. Advent Plätzchen zu backen und mich mit Weihnachtsliedern aus Kindertagen und den allseits bekannten Klassikern (ja, ich höre die wirklich in Dauerschleife und nein, ich bekomme davon nie genug!) so richtig in Weihnachtsstimmung zu bringen.

Dazu kam dann auch noch unser Weihnachtsabend, den wir für Geldeinnahmen für unsere Abiballkasse veranstaltet haben, bei dem wir ebenfalls die schönsten Weihnachtslieder rauf und runter gesungen haben. Einen Einblick dazu gab es auch in meiner Instragram Strory!

Jetzt geht’s aber erstmal um mein weihnachtliches What I Eat in a Day!

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In diesem What I Eat in a Day zeige ich euch meinen typischen Wochenend-Tag, der immer mit einem schönen Familienfrühstück beginnt :) Es gibt einen großen Obstteller, für jeden ein Glas frischen selbstgemachten Saft oder Smoothie (unsere Lieblingsrezepte gibt es hier!), noch warmen Bäcker-Brötchen, den verschiedensten Aufstrichen und manchmal noch mit einem Porridge (oder auch Pancakes, je nach dem auf was ich Lust habe).

Jetzt zu der kalten Jahreszeit liebe ich es mein Obst mit im Topf aufzukochen, Birne, Kaki oder auch Ananas werden dann so süß, weich und einfach himmlisch lecker! Dazu kommt Hafermilch, Haferflocken, Lein- und Chia Samen, Hagebuttenpulver, Haferkleie, Amaranth und Erdapfelpulver. Darüber noch Müsli und Banane oder andere Toppings.

Ich war leider so hungrig, dass ich vergessen habe von der fertigen Lasagne Bilder zu machen…

Zum Mittag gab es dann Lasagne, inspiriert von meinem Lasagne Abend mit meinen Freundinnen, leider ist die Mozzarella-Gemüse-Bolognese-Lasagne nicht ganz so gut geworden (irgendwie hat Salz gefehlt oder so). Dafür ist die Spinat Lasagne mit Feta umso besser geworden!

Die genauen Rezepte werde ich definitiv in einem extra Post mit euch teilen, wenn sie perfektioniert sind!

Wie zur Adventszeit üblich gab es dann noch leckere Plätzchen! Leider habe ich noch keine veganen Varianten ausprobiert (bis jetzt!), obwohl ich das eigentlich vor hatte…

Erstmal wurden es aber diese süßen Engelsaugen mit Marmeladenfüllung und die allerbesten Plätzchen der Welt: Schneeflöckchen! Soo fluffig, dass sie im Mund zerfallen wie eine zarte Schneeflocke <3

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Dazu mache ich mir total gerne eine heiße vegane Schokolade! Suuper lecker, schokoladig und viiiel gesünder als dieses Kakaopulver was es zu kaufen gibt!

Mein Tipp!: einen kleinen Schluck Kokosmilch aus der Dose hinzu fügen! Macht das ganze noch cremiger und so so köstlich :)

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So sieht mein Abendbrot eigentlich fast jeden Tag aus. Höchstens noch mit einer Tomate oder einem Stück Gurke anstelle der Paprika oder zusätzlich angebratenem Tofu auf dem Brot. Super simpel und so so lecker!

Dinkelbrot mit Sonneblumenkernen, Avocado, Tomate-Basilikum Aufstrich, veganer Käse von Simply V und Paprika!

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Über den Tag verteilt trinke ich außerdem unglaublich viel Tee! Die Sorten auf dem Bild sind meine Liebsten und es gibt sie alle bei Lidl zu kaufen :)


Ich hoffe euch hat dieser Beitrag gefallen und euch vielleicht dazu inspiriert etwas neues auszuprobieren oder in eure Essens-Routine aufzunehmen! Was sind eure Mahlzeiten-Favoriten gerade?

Nice Cream // Smoothie Bowls

Ich liebe Eis! Eis bedeutet ein bisschen Sommer, Italien und gutes Wetter! 

Und wenn es sich dann auch noch um eine gesunde Variante aus Früchten, vegan und selbstgemacht handelt, kann ich einfach nicht Nein sagen.

Ebenso wie man 100 verschiedene Variationen bei Smoothies oder Milchshakes zaubern kann, sind einem auch bei Nice Cream keine Grenzen gesetzt.

Vor allem Pinterest inspiriert mich immer dazu neue Bowls zu kreieren und schön zu dekorieren

Sieht das nicht unglaublich aus? So farbenfroh, bunt und fröhlich! Da können meine Bowls leider noch nicht so recht mithalten, aber ich gebe mir die größte Mühe :D

Nicht nur was Bowls angeht, auch in der allgemeinen Food Fotografie ist mir Pinterest immer eine große Hilfe und Inspiration, wenn ihr meine Lern- und Übungsfortschritte verfolgen wollt, dann schaut doch gerne mal auf meinem Food Fotografie Instagram Account vorbei: @neverstopexploringfood

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Jetzt beginnen wir aber wirklich mit dem kreieren unsereres fruchtigen, gesunden Eis!

Zu Beginn sollte man wissen, dass ein Hochleistungsmixer oder ein sehr starkes Küchengerät gefordert ist, wenn man gefrorene Früchte pürieren und zu Eis machen will. Wer sowas nicht zur Hand hat und auch kein Geld dafür ausgeben möchte (sie kosten zwar viel – sind es aber allemal Wert!) kann natürlich auch frische Früchte benutzen, diese pürieren und danach einfrieren. Allerdings braucht man dann mehr Zeit und das Eis wird auch nicht so unglaublich cremig.

Wir haben zu Hause einen Thermomix und sind damit unglaublich zufrieden und benutzten ihn fast täglich, weswegen ich sagen kann, dass sich eine solche Investition wirklich lohnt!

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Als Grundlage benutze ich oft Banane, da diese nicht nur eigene süße mitbringt, sondern durch ihre Konsistenz auch das Eis besonders cremig macht. Dazu lasse ich Bananen sehr lange reifen (bis sie richtig schön fleckig braun sind), pelle sie und friere sie in Stückchen ein.

Außerdem haben wir eigentlich immer gefrorene Beerenmischung, Himmbeeren und Erdbeeren, sowie Mango da. Dadurch kann ich ganz einfach mixen und mischen, worauf ich Lust habe und mir viele neue Kreationen einfallen lassen.

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Auch gefrorene Blaubeeren oder eine Früchtemischung mit tropischen Früchten eignet sich perfekt, ebenso wie selbst eingefrorenes aus dem Garten!

Wenn ihr Früchte wie Melone oder Beeren verwendet wird das Eis etwas wässriger bzw. eisiger – Früchte wie Banane oder Mango hingegen sorgen für eine sehr cremige Konsistenz.

DSC_0547.JPGIhr könnt natürlich auch wunderbar mit zusätzlichen Zutaten eure Konsistenz bestimmen. Dabei eignet sich Sojajoghurt (oder auch normaler Joghurt) oder Kokosmilch für eine cremige Konsistenz, oder eben auch Kokoswasser, Pflanzenmilch oder Fruchtsaft.

 

Eine unglaublich leckere Konsistenz schafft man auch indem man ein Eiweiß aufschlägt und untermischt! Das ist so so gut (nur leider nicht vegan :D )

Auch etwas Süßung gehört für mich in ein leckeres Eis. Dabei verwende ich am liebsten Agavendicksaft, da dieser Sirup selbst schon einen sehr fruchtigen Geschmack hat.

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Eine Variante, die ich selbst leider noch nicht getestet habe, ist Bananen-Schoko Eis. Dafür würde ich sehr reife Bananen, etwas Mandelmus, ungesüßtes Kakaopulver und Ahornsirup (da dieser nicht wie Agavendicksaft fruchtig ist, sondern eher zu Schoko passt) mixen und dann eventuell noch geriebene Schokolade hinzu fügen. Auch mit Kokosmilch würde das sicher gut passen!

Diese Kombination ist so ähnlich wie in meinem Schoko-Bananen Milchshake, der unglaublich lecker ist!

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Eine Variante aus Beerenmischung und Mango, zubereitet mit Kokoswasser und Agavendicksaft. Dazu gabe es noch mehr Mango, Kiwi und Orange :)

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Diese Farbe! Gemischte gefrorene Beeren und etwas Banane, mit Pflanzenmilch (in diesem Fall Hafer) und Agavendicksaft.

Beim Topping kann man ebenfalls seine Fantasie freien Lauf lassen! Alles was schmeckt und passt kann darauf gegeben, oder untergemischt werden. Wenn man will, dass die Bowl etwas länger satt hält, mischt Haferflocken, Müsli, Samen und Kerne oder Nüsse darunter. Mehr frisches Obst passt ebenso, wie getrocknete Früchte, Knusperflocken, gepuffter Quinoa oder Amaranth, Cornflakes oder Crunchy-Müsli.

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Tropische Früchte machen alles noch süßer! In meiner Mischung waren Banane, Ananas, Trauben, Melone und Mango, dazu habe ich noch ein paar Erdbeeren gegeben und mit Pflanzenmilch und Agavendicksaft verfeinert.

Darüber kam frische Kiwi, Banane und Honig-Dinkel-Puffer (viiiel viel mehr als auf den Bildern zu sehen! :D )


Es gibt 1000 Varianten seine Smoothie Bowl zuzubereiten! Was mögt ihr am liebsten? Welche Kombination schmeckt euch am besten und was wollt ihr gerne noch probieren?