Schokoladenfestival Wernigerode, Food-Entdeckungen, Trip nach Leipzig // November Review

Jetzt wo ich mich meinem Studium wieder in einer Routine bin, dachte ich, ich würde wieder regelmäßig (und oft) dazu kommen Blogposts zu schreiben.

Leider, ist es dazu noch nicht so oft gekommen, wie ich mir wünschen würde, da ich nebenbei auch angefangen habe IGTV Videos zu drehen, viel auf Instagram mache und eigentlich auch mein YouTube wieder aufleben lassen will.

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Ach ja… und studieren tue ich ja auch! :D Da gibt es ebenfalls immer was zu tun bzw. zwinge ich mich bereits viel vorzuarbeiten, damit ich nicht kurz vor der Prüfungszeit anfange verrückt zu werden.

Meine monatliche Review will ich jetzt wieder starten, wie es sie bereits vor Australien gab und hier soll es um Erlebnisse, Gedanken, Empfehlungen & Produkte gehen, die mich über die letzten Wochen begleitet haben. Habt ihr da Lust drauf? Worauf soll ich mich speziell konzentrieren?

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Monthly Review

Ende Oktober habe ich über ein Wochenende meine beste Freundin in Leipzig besucht und wir hatten so eine schöne Zeit! Ich liebe Leipzig, den alternativen Vibe und die vielem Möglichkeiten wenn es um Veganismus, Nachhaltigkeit und Essen geht. Da kann Wernigerode und auch Magdeburg leider einfach nicht mithalten und deshalb bin ich umso glücklicher, dass meine beste Freundin dort studiert und ich sie regelmäßig besuchen kann und mit ihr die Stadt entdecken kann.

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Wir waren den ersten Abend im Zest Essen. Ein komplett pflanzliches und ziemlich fancy Restaurant. Die Karte wechselt alle 2 Monate und es gibt immer saisionale und frisch zubereitete Gerichte. Schon wenn man die Karte ließt hört man: das ist richtig cooles Zeug und dort kann man Sachen ausprobieren, die man sonst noch in keinem Restaurant gefunden hat – ich liebe das!

Am Samstag haben wir den Tag mit all den schönen Dingen verbracht, die wir beide lieben: Schlendern über einen lokalen Markt, Unverpackt-Laden-Shopping, Flohmarkt, Pflanzen-Shopping und Abends gab es selbstgemachte Burger.

Am Sonntag morgen hatten wir noch Zeit für ein gemütliches Frühstück im Dankbar mit leckerem Kaffee, vegane Joghurt & Granola Bowl, frischem Saft und herzhaftem Sandwich/Toast.

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Viel zu schnell war das Wochenende dann schon wieder vorbei und ich kann es kaum erwarten sie nächstes Wochenende endlich wieder zu Hause zu sehen. Bis dahin machen wir zweistündige Telefoncalls um uns auf den neusten Stand zu bringen, aber nichts geht über gemütliches Quatschen bei einer Tasse Kaffee.

In Magdeburg war ich bei einem Second-Hand Pop-Up Store & habe einige neue, gebrauchte Teile gekauft und dazu einen kleinen IGTV Haul gedreht und etwas über Second Hand Shopping philosophiert :)

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Zum langen Reformationstags-Wochenende war in meiner Wahlheimat Wernigerode wie jedes Jahr das berühmte Schokoladenfestival und natürlich – als absolute Schoko-Liebhaberin – musste ich dort einmal mit meinen Freundinnen und dann noch mal mit meinen Eltern durch die Gassen schlendern und ganz viel probieren.

Brookies – eine Neuentdeckung: Kekse die aber innen so weich sind wie Brownies, außen jedoch leicht knusprig wie Kekse. Unglaublich lecker! Vielleicht hatte ich jedoch ein paar zu viel :D Schoko-Kaffee gab es auch noch dazu: heißer Kakao mit einem Shot Espresso – richtig lecker!

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Mein Zimmer ist jetzt auch endlich fertig und ich bin so so glücklich und fühle mich total wohl hier! Würde euch eine Room-Tour als IGTV dazu gefallen?

Nach 1,5 Jahren habe ich mich auch mal wieder zum Friseur getraut und zum allerersten Mal meine Haare färben lassen. Ich wollte schon so lange ausprobieren sie durch Highlights etwas aufhellen zu lassen und bin so froh es endlich getan zu haben :) Meine Erfahrung dazu und all meine Tipps für gesunde lange Haare findest du in diesem Blogpost.

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Mit meinen Uni Mädels habe ich mich am letzten Sonntag zu einem „Bowl“ Abend getroffen. Wir haben ganz viel erzählt, uns noch mehr kennen gelernt und leckere Bowl mit Tofu, Reis, Quinoa, Linsen, Tomaten, Rote Beete, Mais, Avocado und Sesam gemacht und es war super lecker und richtig gesund für einen Kochabend mit Freunden! Danach gab es dann noch Kekse :P

Letztes Wochenende hatte ich dann zum ersten Mal eine Freundin zu Besuch. Tatjana habe ich in Australien kennen gelernt und seitdem sind wir so so gut befreundet. Es war richtig schön zwei Tage mit ihr zu verbringen und wir haben mehr oder weniger nur erzählt, gegessen und Kaffee getrunken :D This is what we do! Einen Spaziergang durch Wernigerode und zum Schloss haben wir natürlich auch unternommen aber die Zeit ging auch einfach viel zu schnell rum.

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Herbst im Wunderschönen Harz

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Lieblinge

Auf Pamela Reif’s Empfehlung (auch ich kann ihrem hammer Marketing einfach nicht wiederstehen :D Immerhin habe ich noch nicht ihren ultra teuren Adventskalender gekauft) habe ich diese Santé Spülung gekauft und bin damit super zufrieden. Meine Friseurin meinte ich solle unbedingt darauf achten meine Haare gut zu pflegen, da dies bei gefärbten Haaren total wichtig ist und sie fühlen sich nach der Anwendung wirklich gut an.

Ich benutze die Spülung bei jedem Waschen (2x die Woche) in meinem kompletten Haar und lasse sie ca. 2 Minuten einwirken.

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Dieses Buch habe ich über die letzten zwei Monate gelesen und ich mag die Ansichten dieses Arztes total gerne und konnte unheimlich viel dazu lernen. Es geht um gesunde Ernährung und Lebensweise um Krankheiten zu vermeiden oder sogar zu Heilen.

Der Autor ist ein Verfechter von einer großteils pflanzlichen, nährstoffreichen und unverarbeiteten Ernährungsweise, dem Intervall- und Heilfasten und auch wenn ich mich mit diesen Themen bereits viel beschäftigt habe, gab es so einige neue Erkenntnisse und alles wird sehr ausführlich und wissenschaftlich begründet und mit vielen Studien hinterlegt.

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Veganz hat zur Weihnachtszeit so viele unglaublich lecker aussehende Produkte rausgebracht und auch wenn ich sie ziemlich teuer finde, musste ich diesen Spekulatius Bliss Ball probieren. Und (leider) muss ich sagen: er ist wirklich unglaublich gut! Und man kann sich ja einreden, dass es wenigstens gesund ist, wenn man sich was Süßes in der Weihnachtszeit gönnt :D

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Dieser Tee riecht einfach so so gut nach Bratapfel und passt für mich perfekt in die Herbst/Weihnachtszeit! Bio ist er auch und darauf versuche ich jetzt, wo ich selbst einkaufen gehe, fast immer.

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Diese Brotmischung von Rossmann habe ich ebenfalls diesen Monat ausprobiert und das Brot war richtig lecker! Es hatte eine richtig gute Kruste, ist voller Körner und aus richtig guten Zutaten (Haferflocken, Lein- und Chiasamen, Sonnenblumenkerne…), vegan & glutenfrei. Für 3€ hat man damit super schnell und einfach ein eigenes Brot gebacken!

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Pizza mit Dinkelwrap-Boden

Eine obsession diesen Monat war definitiv meine schnelle Pizza mit einem Dinkel Wrap als Boden. Die Wraps gab es vor kurzem bei Aldi Nord und ich habe sie einfach mit stückiger Tomatensauce, ganz vielen italienischen Gewürzen, Zucchini, Pilzen und getrockneten Tomaten im Ofen für ca. 12 Minuten gebacken und dann noch mit Hefeflocken und Rucola Salat getoppt. Super healthy und super lecker!

Ein weiteres Rezept IGTV ist ebenfalls auf meinem Instagram @mind.wanderer online gegangen für ein schnelles, gesundes Hirse Müsli aus der Pfanne.

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Ich hoffe ihr hattet ebenfalls einen schönen Monat und freut euch genauso wie ich bereits sehr auf die Weihnachtszeit und den Dezember!

 

Life Update – Nach einem Jahr Reisen Fängt das Wahre Leben an | Uni, Umzug, neue Stadt

Eigentlich Schwachsinn der Titel. Das letzte Jahr war meine Realität, mein Leben. Und das beste Jahr meines bisherigen Lebens.

Jeden Tag nach dem Aufstehen und jeden Abend mit dem Rückblick auf den Tag und in vielen weiteren Situationen musste ich mich innerlich selbst Zwicken. Mich daran erinnern: was gerade geschieht, was gerade mein Leben, meine Realität ist, war für über 4 Jahre nur ein Traum.

Und jetzt bin ich bereits wieder zurück. Aber so richtig verarbeitet habe ich alles, die ganze Reise, das ganze Jahr noch nicht. Dabei habe ich mir extra immer viel Zeit gelassen. Sogar die letzten Tage vor dem Nachhauseflug noch alleine und hauptsächlich mit mir selbst verbracht. Um gedanklich damit klar zukommen und irgendwie Ruhe darin zu finden.

Jetzt bin ich schon fast zwei Monate zurück, wollte eigentlich schon längst ein Video oder Beitrag zum Zurückkehren nach einer langen Reise schreiben oder filmen. Wollte meine Gedanken ordnen und überhaupt erst mal realisieren, dass ich jetzt wieder zurück in Deutschland bin und meine lang ersehnte, lang erträumte, ewig drauf hingefieberte Reise schon wieder zu Ende ist.

Ein Jahr „Urlaub“ ist vorbei und das Nachhausekommen ist schwer. Nicht weil ich es hier nicht liebe und ich nicht auch total froh bin zurück zu Hause zu sein. Sondern einfach so, weil alles wieder anders ist als vorher und doch so gleich und bekannt.

Aber darum soll es heute gar nicht gehen, denn zu dem Thema sind meine Gedanken noch nicht geordnet genug. Ich bin selbst noch nicht durchgestiegen.

Ich will euch einfach ein Update geben zu meinem Leben jetzt. Zu meinem Leben danach. Oder vielleicht auch davor. Vor meinem nächsten Abenteuer? Bzw. eigentlich doch mittendrin. Denn jetzt beginnt ein anderes, aber eigentlich genauso spannendes Kapitel.

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Uni-Leben in einer neuen Stadt

Noch vor Australien war meine Idee immer gewesen Tourismus Management zu studieren. Einen anderen Plan hatte ich nicht und auch währen meines Jahrs der „Selbstfindung“ bin ich auf keinen anderen Weg gekommen, den ich gehen wollte.

Und so kam es, dass ich mich in Wernigerode an der Hochschule Harz für International Tourism Studies einschrieb und seit nun 2,5 Wochen im schönen Harz wohne.

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Eine WG mit zwei anderen Studentinnen aus höheren Semestern mitten in der Innenstadt. Ich hab ein schönes helles großes Zimmer in einem Fachwerkhaus und unsere Wohnung ist total gemütlich.

Jeden Tag, wenn ich durchs Stadtzentrum, vorbei am wunderschönen Rathaus durch die süßen Fachwerk-Gassen gehe, freue ich mich riesig mich für diese niedliche Stadt entschieden zu haben.

Tolle Leute habe ich ebenfalls schon kennen gelernt und fühle mich schon richtig wohl und zu Hause. Heimweh hatte ich durch das ganze Neue, so viele Termine und Programm auch überhaupt nicht, denn meine Uni hat bereits vor 3 Wochen angefangen. Freuen tue ich mich trotzdem immer riesig, wenn ich dann alle 2-3 Wochen am Frühstückstisch mit meiner Familie sitzen kann, denn zum Glück ist Wernigerode ja nur 1,5 Stunden von zu Hause entfernt.

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Entgegen meiner Befürchtungen ist es hier auch nicht langweilig und öde. Tatsächlich ist jeden Tag super viel los. Viele Touristen, wodurch es nie leer und verlassen ist und auch die Hochschule bietet unglaublich viel an, damit auch uns jungen Leuten zwischen den ganzen Großeltern-Touristen nicht langweilig wird.

Die familiäre und freundliche Atmosphäre gefällt mir an der Hochschule auch total und es werden so viele coole Sachen angeboten.

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Busy Uni Life

So viele Sportkurse, dass ich mich gar nicht entscheiden konnte und bei Yoga, Fitness, Klettern und Muay Thai (Thaiboxen) hängen geblieben bin und alles macht total Spaß (vor allem letzteres hat mich richtig gepackt und ich freue mich daher jede Woche auf Montag!).

Zusätzlich gibt es noch Initiativen in denen man sich engagieren kann und dabei soviel Auswahl, dass es mir wirklich schwer fällt zu entscheiden was ich machen möchte… Eine Nachhaltigkeits-Initiative, eine zu Tourismus, mit Erasmus-Studenten, ein Creative Network und soo viele mehr.

Zum Glück ist mein Vorlesungsplan in diesem Semester relativ entspannt, sodass ich das ganze Sportpensum und zusätzlich Initiativentreffen überhaupt schaffen kann. Zeit für Freunde und persönliches muss ja auch noch bleiben, aber zum Glück ist es ja nicht wie in der Schule wo man ständig Tests, Vorträge und Hausaufgaben hat.

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Neue Umgebung

Ich bin gespannt darauf auch noch mehr im Harz zu entdecken. Eine neue Stadt mit Sehenswürdigkeiten, Cafés, Restaurants und die Umgebung mit weiteren Städten und auch zauberhaften Weihnachtsmärkten auf die ich mich schon riesig freue.

Nach und nach soll es dann auch Beiträge zum Harz mit Insider Wissen geben.

International Tourism Studies

Falls jemanden interessiert was mein Studium überhaupt ist: Es handelt sich dabei um ein BWL / Business / Management Studium, spezialisiert auf die Tourismus und Reisebranche. Da ich es international studiere, bedeutet es, dass einige Vorlesungen auf Englisch gehalten werde und ich nur 2 Jahre wirklich in Wernigerode lebe und studiere. Danach geht es für 2 Semester ins Ausland zum studieren und ich werde dadurch einen Doppelabschluss erhalten und als letztes und 7. Semester steht ein Auslandspraktikum in einem Tourismus Job an und meine Bachelorarbeit.

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Bloggen, YouTube, Instagram

Nach meiner fast 3 monatigen Blogger Pause hatte ich ja bereits berichtet, dass ich wieder am Stadt bin. Wie genau das aussehen wird und was ich machen möchte habe ich noch nicht ganz entschieden, bisher mache ich einfach was sich gut und richtig anfühlt und wozu ich Lust habe.

Schreiben tue ich gerade wieder auf Deutsch, allerdings bin ich noch nicht sicher, ob ich alles auf Deutsch machen möchte. Die meisten meiner Leser kommen zwar aus Deutschland, aber es sind auch viele weltweit dabei. Ebenso wie auf Instagram, wo ich viele Freunde von meinen Reisen habe und ich liebe Englisch ja auch… schreibe und erzähle unheimlich gern in der Sprache und will das eigentlich auch beibehalten.

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Auch auf YouTube möchte ich eigentlich hin und wieder etwas posten und es als Unterstützung zu meinem Blog-Content nutzen, aber auch da weiß ich nicht ob Englisch oder Deutsch.

Meine beste Freundin hatte mich dann letztens noch darauf Aufmerksam gemacht mit IGTV zu starten. Sie glaubt, dass das noch besser und praktischer ist als YouTube und das kann ich mir vorstellen, andererseits kann ich dann das Video nicht in den Blogbeitrag einfügen was bei YouTube praktischer ist…

Es würde mir auf jeden Fall riesig helfen, wenn ihr mal eure Meinung dazu in den Kommentaren lasst was ihr von YouTube bzw. IGTV haltet und vor allem auch, ob ihr Englisch oder Deutsch präferiert!

 

Back in the Blogging Game – Selbstzweifel in der Online-Welt | Gedankenchaos

It’s been a long while seit es hier auf dem Blog etwas von mir zu lesen gab und das hat nicht nur etwas damit zu tun, dass ich die letzten Monate meiner Reise voll und ganz genießen wollte, sondern auch viel mit Selbstzweifeln, Unsicherheiten und nicht-genau-wissen-was-ich-hier-machen-will.

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Ich glaube das kennt jeder mit einem Blog, YouTube Kanal oder nicht ausschließlich privatem Instagram Account. Man kommt manchmal in Phasen in denen man alles in Frage stellt, egal wie viele Follower, Leser oder Zuschauer. Warum man sich diesen Stress antut, die ganze Arbeit, die Selbstkritik, komische Kommentare oder Kritik und einfach dieses „Extra“ worauf viele andere Menschen in ihrem Leben auch gut verzichten können.

Seit über drei Monaten habe ich das alles hier für unbestimmte Zeit einfach mal sein lassen. Einfach nur mein offline Leben gelebt, genossen, ausgekostet, um zu schauen, ob ich etwas vermisse und ob ich wieder Lust darauf habe weiter zu machen.

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Anfangs war ich noch fest davon überzeugt bald wieder zu schreiben und zu posten, aber es zog sich immer weiter und weiter hin. Bis ich feststellte, dass ich es nicht mehr so wichtig finden möchte ob ein gutes Bild bei einer schönen Location entstanden ist und mich auch nicht mehr zwang irgendwelche Ideen umzusetzen oder Momente einzufangen nur weil ich wusste ich würde mich später, beim schreiben eines Posts, ärgern, dass es dazu keine Momentaufnahme gab.

Fotografieren tat ich deshalb trotzdem gerne, aber ohne bestimmten Hintergedanken. Einfach um später zurückscrollen zu können und in Erinnerungen zu schwelgen.

Ideen schwirrten trotzdem in meinem Kopf und Notizen machte ich ebenfalls. Aber ich schrieb nie komplette Texte oder arbeitete irgendwas an meinem Laptop. Ich wollte erstmal wieder Inspiration sammeln und wieder richtig Lust auf Schreiben bekommen. Und genau dieser Wunsch wurde durch meine ganzen Unsicherheiten und Zweifel immer wieder aufgeschoben.

Ich wollte es mal wieder perfekt machen, gleich wieder richtig motiviert durchstarten, regelmäßig dabei bleiben und irgendwie auch etwas an meiner Themenwelt ändern, da sich auch meine Interessen etwas verschoben hatten. Aber ich wusste nicht wie genau ich mir das vorstelle und bevor ich mir nicht sicher war, wollte ich gar nicht anfangen. Ich habe lieber erstmal weitergegrübelt, Pro- und Con-Listen in meinem Kopf erstellt und mir den Kopf zerbrochen anstatt einfach zu machen.

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Eine weitere Sache habe ich dann auch noch über mich lernen können: ich bin ein mitteilungsbedürftiger Mensch. Nicht in der Hinsicht viel Aufmerksamkeit in einer Gruppe zu brauchen, sondern ich rede einfach gerne, tausche mich mit Leuten aus und mag es vor allem über Themen zu diskutieren die mich interessieren. Meinen Horizont erweitern und lernen. Und das war auch der Grund weshalb ich meinen Blog gestartet habe. Als Austausch und Anregung mich mit Themen zu beschäftigen. Meine Gedanken loszuwerden und mit Menschen darüber zu sprechen.

Und das ist es was mir auch die letzten Wochen und Monate am meisten gefehlt hat: Gedanken und Ideen umsetzen und dabei kreativ sein und mich weiter entwickeln.

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Komischerweise war ich gerade dann letzte Woche zum Entschluss gekommen es erstmal zu lassen. Einfach, weil ich mir so unsicher war und ich mich mit dieser Unsicherheit und den Selbstzweifeln nicht selbst dazu überreden wollte wieder anzufangen. Wenn ich es mache, dann richtig und mit Herz, Liebe, Mühe und Freude dabei. Aber dieser Entschluss hat mich dann irgendwie doch nicht zu der erhofften Erleichterung und inneren Ruhe gebracht, wie ich es dachte.

Gestern erklärte ich dann jemandem meine Situation und meine Unsicherheit und den Grund weswegen ich gerade so unsicher war. Das wirkliche Problem sind nämlich meine eigenen Gedanken und Erwartungen. Das ich es gedanklich einfach zu Ernst sehe und mir dadurch selbst zu viel Druck aufbaue. Perfektionistisch.

Und er sagte dann: „Aber das ist ja eigentlich auch ganz gut“ und diese Sichtweise scheine ich gebraucht zu haben. Die Erinnerung, dass es doch gut ist sich selbst eine Aufgabe zu geben, eine Arbeit, seine Zeit sinnvoll zu nutzen. Auch einer der größten Gründe weswegen ich diesen Blog begonnen habe. Weil ich es liebe etwas Sinnvolles zu machen, produktiv zu sein.

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Das schien mir gefehlt zu haben: Ich hatte vergessen warum dieser Druck, die Arbeit und Mühe, der vermeintliche „Stress“ doch auch positiv ist und ich das mag. Vor allem wenn ich ihn sogar selbst in der Hand habe. Ich muss nicht diese Selbstzweifel haben nicht gut genug zu sein, nicht „perfekt“, nicht genug. Das hängt alles ganz allein von mir ab.

Und scheinbar habe ich diese offline Zeit gebraucht um mir über einige dieser Sachen klar zu werden. Das es nicht immer MUSS. Ich MUSS keinen Stress haben, MUSS mir selbst keinen Druck machen und MUSS einfach auch meine eigenen, manchmal zu hoch gestellten Anforderungen nicht erfüllen.

Ich DARF machen was ich will, worauf ich Lust habe und was mir eben Spaß macht, wo wann und wie ich möchte. 

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Schreibt mir doch gerne mal, was euch dazu im Kopf rumschwirrt. Lasst uns uns Austauschen, uns gegenseitig helfen, Tipps geben oder auch einfach nur unsere Gedanken loswerden!