Herbstanfang | Monthly Review September ’17

Der September war in diesem Jahr mehr  Herbst als Sommer, wie so schön im letzten Jahr. Aber das hat ja (zum Glück!) niemand in der Hand.

So richtig gestört hat es mich irgendwie auch nicht, wie erst gedacht, obwohl ich natürlich auch nichts gegen ein paar Tage mehr Sommer auch nichts gesagt hätte und ich freue mich dieses Jahr sogar richtig auf den Herbst und auch ein wenig auf die kühle Jahreszeit! Das ging mir komischer Weise noch nie so, weil ich immer der totale Sommer (und Frühlings-) Typ bin. Ich liebe es warm, ich liebe die Sonne und ich schwitze definitiv auch lieber im Bikini, als das ich dick eingemummelt immer noch friere :D

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Dieses Jahr verspüre ich jedoch richtig Glücksgefühle bei dem Gedanken an rote und orange Blätter, dicke Pullover und Kuschelsocken, leckeren Tee oder vegane heiße Schokolade, Bücher lesen vor dem Kamin, Sauna, Kürbissuppe… und das freut mich total! Das einzige Problem wird die Kälte werden. Damit komme ich einfach nicht richtig klar und bin trotz dicker Sachen immer am frieren und auch die Sonne wird mir nach ein paar grauen Tagen unglaublich fehlen! Aber ich stecke große Hoffnungen in ein paar wundervolle goldene, sonnige Herbsttage!

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Review

Auch im September war wieder einiges los und ich finde es toll den vergangenen Monat durch diese Posts noch mal review passieren zu lassen. Da merkt man gleich wieder wie schnell die Zeit vergeht und wie viel man in 30/31 Tagen (wovon die meisten sogar noch Schultage sind!) erlebt.

Los ging es mit einem Veganen Sommerfest bei uns in Magdeburg. Auch wenn es sehr klein war und es nur ein paar Stände gab, hatten wir trotzdem einen super schönen und informativen Nachmittag. Es gab einige Vorträge, eine Kochshow, Info-Stände von z.B. Peta oder Sea Shepherd und natürlich auch Stände mit leckerem veganen Essen.

 

Leider war ich eine echt schlechte Bloggerin und habe total vergessen richtige Fotos zu machen :( Weder von den Ständen, noch von meinen unglaublich leckeren veganen Belgischen Waffeln mit Apfelmus, Zimt und Kokos-Sahne. Die waren wirklich ein Traum!

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Außerdem gab es einen Stand der veganen Honig: „Vonig“ verkauft hat. Dieser besteht aus rein pflanzlichen Produkten und es gibt ihn in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen. Er wird in Deutschland aus Fruchtsaft hergestellt und ist von der Konsistenz Waldhonig sehr ähnlich und schmeckt super!


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Weiter ging es mit dem nächsten Street Food Festival auf dem Domplatz bei uns in Magdeburg. Dort waren wir bereits im letzten Jahr, wo allerdings das Wetter noch wesentlich wärmer und sommerlicher war. Schön und vor allem lecker war es dieses Jahr deswegen natürlich trotzdem und wir haben viele leckere Sachen gegessen.

Die meisten Stände kannten wir schon von vorherigen Street Food Markets, aber es waren auch ein paar Neue dabei! Unter anderem auch ein Eis und Milchshake Stand, die ihre Zutaten mit flüssigem Stickstoff gefrieren und damit zu Eis machen. Das haben wir auch schon in Budapest, wo es allerdings besonderere Sorten gab als hier, probiert und waren auch diesmal mit der Sorte Erdbeer-Limette sehr zufrieden.

Ein 1. Mal habe ich Churros mit Nutella probiert und war natürlich total begeistert (ich war von nichts anderem ausgegangen, weil sowas einfach voll mein Ding ist :D ), die gespritzten, mit Zucker umhüllten Stangen sind super knusprig und schmecken schon alleine total gut, aber dann in Kombination mit dem Nutella zum dippen natürlich um so besser.

An dem Veggie-Stand mit Süßkartoffelpommes konnten wir natürlich auch nicht vorbei gehen und die sind dort auch wirklich mit die Besten die ich je gegessen habe (neben denen von Hans im Glück!).


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Den Tag darauf ging es dann mit dem Flixbus Richtung Berlin auf das Lollapalooza! Zu dem Wochenende habe ich einen extra Blogpost geschrieben mit allen Info’s, Berichten und natürlich ganz vielen Fotos!


Das Wochenende darauf war ich mit meiner Freundin Anna bei ihrer Tante zu einem Herbstfest in ihrem Heidegarten. Wir hatten einen richtig schönen Tag mit leckerem selbstgemachtem Kuchen, Eisenbahn-Spielen mit Laura und Jule (Zwillingen aus Anna’s Familie) und entdecken in dem riesigen und wunderschönen Garten.

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Außerdem war ich mit meiner Freundin Lilly im Kino zu Jugens ohne Gott, der mir allerdings nicht ganz so gut gefallen hat. Eine andere Freundin hat zu ihrem Geburtstag einen Kaffeeklatsch, mit suuuper leckerem Schokokuchen und Oreo-Himbeer Torte.


Meine Oma hatte mich, nachdem ich ihr von dem coolen veganen Café/Bistro namens Crops erzählt hatte, gefragt, ob wir dort zusammen was Essen gehen wollen und dazu ist es jetzt endlich gekommen. Meiner Omi hat das vegane Essen super geschmeckt und ich finde es so toll, dass sie so offen für solche Sachen ist! :)

Gegessen haben wir eine tolle Tomaten-Zucchini Suppe, Blaubeer-Käsekuchen und Schoko-Haselnuss-Kirsch. Natürlich alles vegan!

An dieser Stelle möchte ich einmal auf die unglaublich schlechte Qualität meiner Handy-Kamera aufmerksam machen :'( Ich besitze seit Weihnachten 2013 das gleiche Handy, ein Sony Xperia V (welches schon damals nicht die neuste Version von Sony war) und ich will einfach nicht in ein neues investieren, obwohl ich es eigentlich so dringend bräuchte. Denn welcher Blogger hat bitte ein so unglaublich schlechtes, altes schrott Handy… Andererseits will ich dafür einfach gerade kein Geld ausgeben. Ich brauche viel dringender einen neuen Laptop (meiner ist auch schon total alt und viel zu schwer, als das ich ihn mit nach Australien nehmen könnte), eine neue Kamera habe ich mir vor kurzem ebenfalls erst zugelegt und für Australien fehlen mir auch noch einige andere wesentlich wichtigere Gegenstände. Da kommt das Handy eben sehr kurz. Außerdem will ich auch wenn schon in ein richtig gutes investieren von dem ich dann lange was habe, aber das teure Ding will ich dann auch nicht in Australien gerade erst neu haben… Somit muss ich mich mit meinem alten Ding zufrieden geben…

Ich werde versuchen eine bessere Bloggerin zu sein und immer schön meine gute Kamera mit dabei haben um solche Bilder damit auf zu nehmen :D


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Am letzten September-Tag war dann noch einmal richtig viel los! Ich habe mich Vormittags mit Anna von annaverburg.com getroffen, die gerade bei ihrer Oma in der Nähe war und extra für mich nach Magdeburg gekommen ist und wir haben einen richtig schönen Tag zusammen verbracht. Ich habe ihr meine Stadt ein wenig gezeugt, wir haben Fotos zusammen gemacht und natürlich ganz viel erzählt und uns ausgetauscht! Es ist toll mal mit jemandem persönlich reden zu können, der einen in Sachen Bloggen genau versteht :)

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Bei besserem Licht ist meine Handy Kamera noch etwas besser…aber nicht ideal

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Mit Anna war ich dann noch einmal bei Crops und auch sie war ebenfalls total begeistert. Wir haben Matcha Latte getrunken (das 1. Mal für mich und ich war nach dem ersten Schluck enttäuscht, nach ein paar weiteren dann allerdings doch ziemlich begeistert), Kürbis-Kichererbsen Suppe mit Orange gegessen und als Nachtisch noch Kuchen! Yum yum yum!

Beiträge mit Bildern von diesem Tag werden die nächsten Tage ebenfalls online gehen!


Abends war ich dann noch auf der Geburtstagsparty von Anna (mit der ich auch beim Herbstfest im Garten ihrer Tante war) und wir haben in ihren 18. Geburtstag gefeiert. Es war ein richtig schöner Abend/Nacht und ein toller Start in den Oktober!

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Für diesen Abend habe ich außerdem noch vegane Apfel-Zimt Muffins gebacken und das Rezept wird auch bald für euch online gehen! Sie haben allen richtig gut geschmeckt und sind auch super schnell zusammen gerührt und sehr herbstlich :)


Mein Plan

Die ersten zwei Oktober Wochen sind für mich jetzt erstmal Ferien. Meine letzten Herbstferien. Komisches Gefühl, aber ich freue mich auch! Endlich raus aus der Schule, endlich Freiheit! Allerdings ist das ja alles immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge verbunden…

Darüber hatte ich ja auch schon in meinem letzten Post geschrieben und erklärt, warum gerade weniger auf meinem Blog los ist und wollte mich in diesem Zusammenhang noch mal über euer unglaublich positives und aufmunterndes Feedback bedanken! Das freut mich so sehr zu lesen und ich hoffe sehr nach der Abiturphase wieder mehr Zeit in meinen Blog stecken zu können :)

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Für die nächsten 2 Wochen ist meine To-Do Liste sehr sehr lang und ich muss auch noch einiges für die Schule vorbereiten, weswegen ich jetzt schon weiß, dass die Ferien viel zu kurz sein werden :D Aber erstmal anfangen und erstmal was abarbeiten!

Zu meinen monatlichen Review Posts, hatte ich mir überlegt, diese in 2 Posts aufzuteilen, weil sie sonst immer so so lang sind. Der eine soll mein Erlebtes zusammenfassen, meinen Plan, Gedanken usw. beinhalten. Der 2. Post wird ein Monthly Favorite Post in dem ich meine liebsten Produkte, Blogs, Musik, Outfits/Klamotten, Instagrammer, Youtuber, Bücher, Filme usw. mit euch teile. Was haltet ihr von der Idee?

Gepostet

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Bucket List für Oktober

Für den Oktober, bzw. hauptsächlich für meine Ferien, nehme ich mir vor ganz viele leckere Rezepte zu testen und schöne Food Bilder zu machen. Ich möchte mir eine „Foto Kiste“ für Food Bilder selbst bauen und meine Food Photography ein wenig verbessern.

Außerdem will ich ganz viele Punkte auf meiner To-Do Liste abhaken, um etwas entspannter in die Schulzeit starten zu können.

Ich möchte mir wieder angewöhnen mehr Yoga zu machen und mich zu dehnen. Ich finde es so toll, wenn Leute gelenkig sind und wäre es selbst zu gerne, aber daran muss man arbeiten!

Natürlich möchte ich auch ein paar schöne Post für euch vorbereiten und schreiben, wenn ihr Ideen oder Vorschläge für mich habt immer her damit! Ansonsten habe ich erstmal herbstliche Rezepte geplant und würde gerne bei dem Herbst-Tag mitmachen (den z.B. auch doandlive.de gemacht hat). Hättet ihr auf solche Tags Lust?

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Einen etwas genaueren Plan meiner Australien Reise im nächsten Jahr werde ich in den Ferien ebenfalls ausfeilen und eventuell auch schon Flüge und Unterkunft buchen, damit ich endlich etwas handfestes habe. Wenn ihr wissen wollt, was bis jetzt mein Plan ist, dann schau euch diesen Post an!


So jetzt ist aber genug! Über 1700 Wörter und nicht einmal meine Favoriten sind mit einbegriffen, weswegen ich diese Posts jetzt auch unterteile :D

Was war bei euch im September so los? Gibt’s Neuigkeiten?

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Real Life vs. Blogger Life | Wie es Hier Weiter Gehen wird

Zeit ist mein kostbarster Besitz. Leider habe ich viel zu wenig davon und verbringe sie meistens mit Aufgaben, auf die ich keine Lust habe und Arbeit, die ich mir nicht selbst ausgesucht habe.

Mein letztes Schuljahr ist in vollem Gange und ich war noch nie so unmotiviert. Bis zum Anfang meiner 12. Klasse diesen August, bin ich eigentlich immer gerne zu Schule gegangen. Dort konnte ich viel Zeit mit meinen Freundinnen verbringen, habe was zu tun und eine Aufgabe gehabt und das Lernen und Hausaufgaben machen hat mich eigentlich nie groß gestört. Natürlich hatte ich darauf auch oft keine Lust, aber ich wusste das es bald ein Ende haben würde und das ich diese Zeit jetzt auch noch überstehen werde.

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In den Sommerferien erlebte ich dann für 6,5 Wochen die Freiheit, die ich auch nach dem Abitur haben werde. Ich konnte jeden Tag planen wie ich es wollte, mir selbst Aufgaben geben, meine To-Do Liste abhaken. Ich bin durch Namibia gereist und habe die unglaublichesten Abenteuer erlebt. Trotzdem habe ich mich auch auf die Schule, meinen geregelten Tagesablauf und die Regelmäßigkeiten die das Schulleben ausmachen gefreut.

Den ersten Tag in der Schule saß ich direkt wieder im Geschichtsunterricht. Keine neuen Lehrer, keine neuen Kurse, keinen neuen Stundenplan (in Klasse 11 und 12 bleibt das bei uns immer gleich) und ich fühlt mich, als hätte ich nie Ferien gehabt.

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Kurz darauf ging es für uns auf Abschlussfahrt nach Budapest. Wieder waren wir frei, konnten unsere Zeit nutzen wie wir wollten und haben zusammen die schönste Zeit erlebt. Glücklich, unbesorgt und ohne einen Gedanken an die Schule verschwendend.

Zurück zu Hause brachen dann abermals alle Zwänge, Verpflichtungen, Erwartungen, Aufgaben, Ängste und Gedanken über mir zusammen. Die unglaubliche Sehnsucht nach Freiheit blieb.

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Da nahte aber schon wieder Erlösung von meiner depressiven, unmotivierten Stimmung, als es Richtung Berlin auf das Lollapalooza ging. Wieder waren wir zusammen, frei, froh und glücklich, unbeschwert und vergaßen alles negative zu Hause.

Jetzt bin ich wieder an einem Punkt angekommen, an dem ich einfach nicht mehr weiter weiß, mich unwohl in meiner eigenen Haut fühle. Eigentlich bin ich ein großer Optimist und stütze mich auf das Positive. Das es bald vorbei ist, noch einmal richtig Gas geben und dann nie wieder, aber so ganz möchte das nicht klappen.

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Ich verbringe meine kostbare Zeit mit Aufgaben, die mich nicht erfüllen, mir nicht in meiner Zukunft helfen werden und mich nicht interessieren. Aber ich beiße die Zähne zusammen. Noch 116 reine Schultage, bis zu unserem allerletzten Schultag. Dann Prüfungen, dann Freiheit!

Ich weiß, dass ich das schaffe und mache mir auch nicht wie einige andere zusätzlichen Stress einen bestimmten NC zu erreichen. Ich weiß, dass ich bestehen werde, aber mein Ziel ist es auch zufrieden mit meinem Ergebnis zu sein, zu wissen, dass ich dafür hart gearbeitet und mein Bestes gegeben habe. Und dafür muss ich jetzt in den nächsten 7 Monaten Zeit investieren. Zeit, Kraft und all meine Motivation, weswegen wenig für die Arbeit an diesem Blog übrig beleiben wird.

Obwohl ich diese Arbeit hier liebe, das ist das was mir Spaß macht, mich erfüllt. Ich kann kreativ sein, mein Ding machen, planen, schreiben, fotografieren, testen, backen & kochen, kommunizieren, lesen und lernen. Alles „Arbeit“ die ich liebe und wofür mir gerade einfach die Zeit fehlt.

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Wie schon in meiner letzten Monatsreview beschrieben, verursacht es einfach nur Stress in beiden Bereichen, Schule und Blog, 100% zu geben. Das kann ich nicht und das will ich auch nicht. Dabei verliere ich den Spaß an der Sache und das ist mir das Heiligste. Schließlich schreibe ich hier für niemand anderen als für mich!

Deswegen habe ich letzte Woche den Entschluss gefasst, mich nicht mehr zu stressen, was meinen eigentlichen Upload-Plan angeht. Bis vor kurzem habe ich noch jeden zweiten Tag einen Blogpost veröffentlicht, später nur noch alle 3 Tage. Jetzt bin ich online, wenn ich Zeit und Lust habe. Schreibe wie oft ich will und nicht wie oft ich „muss“. Diese Entscheidung hat mich viel Überwindung gekostet und ich merke schon jetzt wie viel Gelassenheit sie mir schenkt.

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Ich werde also jetzt weniger oft in eurem „Reader“ erscheinen, neue Beiträge wird es deswegen trotzdem so oft wie mir möglich geben und ich will versuchen mich auch auf andere Bereiche, die zur Arbeit eines Bloggers gehören, zu stützen, denn dafür war in den letzten Monaten einfach keine Zeit. Ich will mich wieder mit Pinterest befassen, mein Blogdesign bzw. die Struktur meines Blogs ein wenig auffrischen, neue Rezepte kreieren, Fotos machen und auch einige neue Blogpost-Ideen ausarbeiten und verfeinern.

Ich hoffe ihr könnt das alles verstehen und freut euch trotzdem auf neue Blogposts von mir, auch wenn diese jetzt nicht mehr so regelmäßig erscheinen werden!

 

SPORT – What I do to Stay Fit, Problems I have & my Goals

Sport gehört zu meiner Routine und ich praktiziere es fast jeden Tag. Ich quäle mich nicht zum Sport machen, ich weiß was mir Spaß macht, gut tut und wobei ich mich wohl fühle. Trotzdem wechselt meine Motivation für eine Sportart immer wieder, weswegen ich teilweise meine Ziele nicht erreiche.

In diesem Post möchte ich euch zeigen, was und wie ich Sport mache, um mich in meinem Körper wohl zu fühlen, dabei motiviert zu bleiben und meine Ziele zu verfolgen und zu erreichen, bzw. mit welchen Problemen ich dabei zu kämpfen habe.

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Joggen

Seit ca. 1,5 Jahren jogge ich regelmäßig. Dabei gab es zwar auch immer wieder Phasen, in denen ich keine Lust darauf hatte und mehrere Wochen nicht gelaufen bin, aber seit diesem Jahr jogge ich wöchentlich drei Mal und fühle mich dabei so gut wie nie.

Ich habe Laufen vorher überhaupt nicht gemocht. Es war für mich (z.B. im Sport Unterricht) eine Qual und ich habe nicht verstanden, wie einem durch die Gegend hetzen Spaß machen kann. Ich wusste aber immer, dass es gut ist. Gut für den Körper, da dieser zum Laufen und nicht zum Sitzen gemacht ist und dass es ein schneller Weg ist, um sich auszupowern. Irgendwann konnte ich mich dann selbst dazu aufraffen und habe begonnen eine Routine zu entwickeln. Ja, am Anfang war es oft schwer, sich zu motivieren, aber ich habe mit kleinen Schritten begonnen und mich hochgearbeitet und jetzt Laufe ich gerne.

Von einer Runde um den Block (ca. 15 Minuten) 1-2 Mal die Woche, komme ich jetzt auf 30-40 Minuten, 3-4 Mal die Woche. Die meisten Tage fühle ich mich dabei gut und es ist ein tolles Gefühl danach unter die Dusche zu steigen. Unter die kalte Dusche! Warum? Erfährst du in diesem Artikel.

In der Schulzeit jogge ich immer morgens vor dem Unterricht, wenn ich erst später Unterricht habe (was 3x die Woche der Fall ist). Das finde ich wesentlich besser, da ich überhaupt nicht mit Essen im Bauch Laufen kann. Also falls ihr Probleme mit Seitenstechen, Bauchschmerzen oder einfach einem unguten Gefühl hab, probiert aus, ob es daran liegt!

Ziel: Länger als 30 bis maximal 40 Minuten kann ich in der Woche nicht laufen. Ansonsten müsste ich noch früher aufstehen :D Allerdings würde ich gerne schneller laufen (ich bin ziemlich lahm) und öfter HIIT Training machen, also Sprints beim Laufen einbauen. Das habe ich mir für dieses Jahr noch vorgenommen!

Zum Joggen trage ich immer alte und keine teuren Sportsachen. Mir ist es das Geld einfach nicht Wert. Ich brauche einen guten und bequemen Sport BH und natürlich gute Laufschuhe, das ist wichtig für die Füße und darin sollte man auch wirklich Geld investieren. Ansonsten reichen mit einfache ¾ Leggins und T-Shirt oder Top. Sehr schöne und preiswerte Sportbekleidung findet ihr zum Beispiel auch bei Gorilla Sports. An dieser Stelle: Danke für die Zusammenarbeit!

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Fitness

Muskeltraining ist mir ebenfalls sehr wichtig, da ich gerne ein paar Muskeln aufbauen und stärken will. Allerdings bin ich zurzeit nur sehr wenig motiviert für diese Art von Sport. Da ich nichts ins Gym gehe, mache ich zu Hause ein Mal die Woche Körpergewicht-Übungen. Das ist natürlich zu wenig um wirklich Resultate zu sehen, aber zu mehr kann ich mich momentan nicht motivieren.

Wenn ihr ebenfalls nicht in ein Fitnessstudio gehen wollt / könnt, sondern wie ich zu Hause trainiert, habe ich in meinem Post „Workout at Home“ viele Tipps für ein erfolgreiches Training ohne Gym zusammen gestellt.

Mein Ziel ist es in der kalten Jahreszeit auf 2-3 Workouts zu kommen und nur 2 Mal zu Joggen. Außerdem will ich wieder mehr unterschiedliche Übungen machen und eventuell auch Gewichte oder Fitness-Gummi-Bänder mit einbinden, die mein Bruder zu Hause hat. Auf Youtube gibt es ja so viele tolle Übungs-Videos, sodass ich sicherlich viele gut neue Übungen finden werde, die mir auch Spaß machen. Gute Youtuber, mit super Videos habe ich euch ebenfalls in meinem Workout at Home Blogpost verlinkt!

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Yoga, Stretching & Rollen

Ein Punkt der mir sehr wichtig ist, ist der Ausgleich zum Muskeltraining bzw. dem Laufen, damit ich beweglich bleibe und dehnbarer werde.

Yoga Unterricht habe ich einmal die Woche für 1,5 Stunden und letzten Winter habe ich zusätzlich fast täglich selbst für ca. 20 Minuten Yoga zu Hause praktiziert. Leider kommt und geht die Motivation bei den jeweiligen Sportarten bei mir immer Phasenweise und somit bleibe ich oft nicht am Ball und habe jetzt schon lange kein Yoga mehr gemacht.

Jetzt in den Ferien habe ich mir nach dem Joggen auch immer 30 Minuten Zeit genommen um mich ordentlich zu dehnen und meine Faszien zu rollen. Das mache ich mit einer Faszien-Rolle von Blackroll, die in der mittleren Härtestufe ist.

Wenn ihr solche Rollen noch nicht kennt, kann ich euch sehr empfehlen sie mal auszuprobieren. Sie helfen wirklich unglaublich gut Muskelkater vorzubeugen, den Muskel nach dem Training zu dehnen bzw. nach Anstrengung zu entspannen und bereiten optimal auf das nächste Training vor.

In der Schulzeit werde ich dafür allerdings wieder weniger Zeit haben und ich hoffe mich dann am Nachmittag noch für Yoga, Dehnen oder Rollen motivieren zu können (was nach der Schule meistens schwer ist).

Wenn ihr gerne mit Yoga anfangen wollt, kann ich euch empfehlen einige Positionen zu lernen und eure eigenen Flows (Übergänge von einer Position in die Nächste) auszudenken. Natürlich könnt ihr auch wunderbar mit Youtube Videos mitmachen oder ihr meldet euch bei der kostenlosen 30 Tage Yoga Challenge an. Dort bekommt ihr für 30 Tage jeden Tag ein kurzes und einfaches Yoga Video per Email, mit dem ihr üben könnt.

Als Equipment habe ich zwei Yoga Matten (eine dickere und eine dünnere, welche ich lieber zum Yoga nehme), Gymnastik Bänder zum Dehnen und meine Blackroll. Ähnliches Equipment gibt es ebenfalls bei Gorilla Sports.

Ziel: Ich würde gerne wieder motivierter sei, was Yoga und Dehnen angeht. Selbst 10 Minuten am Tag machen so viel aus und ich würde gerne wieder in eine Routine kommen und mich (fast) täglich etwas stretchen. Außerdem möchte ich beibehalten, mich immer nach dem Laufen zu rollen und kurz zu dehnen. Das macht so einen großen Unterschied und man fühlt sich wesentlich besser! Ich hoffe ich habe auch in der Schulzeit die Möglichkeit dazu. Mein all umfassendes Ziel ist es, gedehnter zu werden. Ich bin Niemand, dem das sehr einfach fällt und ich muss mich wirklich anstrengen und mich zu Schmerzen überwinden um Resultate beim Dehnen zu erkennen. Ich hoffe, ich werde es auf mich nehmen und weiter daran arbeiten!

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Reiten

Jetzt in den Sommerferien war ich (nach meinem Namibia-Urlaub) sogar zwei Mal die Woche reiten. In der Schulzeit schaffe ich es leider, wenn überhaupt, nur einmal die Woche. Da mein Pferd schon relativ alt ist und seine Kondition nicht besonders gut ist (ich bin leider bis jetzt die Einzige die ihn reitet, aber wir suchen nach einer 2. Reiterin), können wir nicht sehr viel machen. Ein bisschen Cavaletti-Arbeit, über die Wiese galoppieren und Spaß haben. Darum geht es für mich!

Ziel: Ein Profi-Reiter wird nicht mehr aus mir und das möchte ich auch gar nicht werden. Ich liebe Reiten und alles was dazu gehört, aber eben als Freizeitsport und ohne Druck dahinter und ohne Turnierstress. Wenn sich irgendwann mal die Möglichkeit ergibt, auf einem Turnier zu reiten, würde ich es einmal machen. Einfach der Erfahrung wegen, aber ansonsten wäre es nichts für mich. Bei Turnieren zuschauen würde ich allerdings gerne öfter, bzw. würde ich gern einmal auf ein wirklich großes Turnier, für hohe Klassen, mit Profis gehen.

Mehr dazu gibt es in meinem Artikel „Im Galopp„!

Tanzen, Schwimmen, Rad fahren

Mit dem Tanzen habe ich im letzten Januar aufgehört, eher unfreiwillig, weil ich zu unserem jährlichen Auftritt im Sommer schon in Namibia, im Urlaub, war und das Training deswegen nichts gebracht hätte. Eigentlich wollte ich dann jetzt im neuen Schuljahr wieder einsteigen, habe aber festgestellt, dass auch der nächste Auftritt im Sommer genau auf meinen Abiball fällt und ich deswegen wieder nicht kann. Eigentlich wollte ich nicht, dass meine Zeit im Tanzverein schon vorbei ist, aber es scheint unausweichlich… Vielleicht werde ich als Erwachsene wieder anfangen, aber gerade soll es einfach nicht sein.

Jetzt in der 12. Klasse, habe ich als Sportfach Schwimmen belegt und bin schon ziemlich gespannt. Ich denke einmal die Woche schwimmen wird für ein halbes Jahr ein gutes Training und eine schöne Abwechslung. Außerdem kann ich dann wieder ein wenig meine Technik aufbessern (ich bin mal 2 Jahre im Verein geschwommen). Leider bin ich seit 5 Jahren nicht mehr gekrault und habe das Gefühl die komplette Technik verlernt zu haben und fühle mich dabei wie ein ertrinkendes Walross. Hoffentlich habe ich nochmal Zeit das zu üben :D

Seit diesem Frühling war ich auch schon einige Male mit meiner Familie (oder nur mit meiner Mama) radeln. Wir fahren alle durch meinen Papa ein wenig Mountainbike und ich habe dieses Jahr meinen Spaß daran gefunden. Ich denke, ich werde das auch, wie es zeitlich passt, versuchen weiter zu verfolgen.

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Wandern macht mir auch total Spaß! Man kann dabei so gut abschalten und die Natur genießen. Hier waren wir im Harz auf einer Schneewanderung unterwegs.
Restday

Ein Thema welches ebenfalls hier besprechen werden sollte. Restdays, also Tage ohne Sport, sind unglaublich wichtig. Denn in dieser Zeit kann der Körper sich regenerieren und Muskeln aufbauen. Es bringt nichts jeden Tag zu trainieren, sondern man muss seinem Körper auch Pausen geben, damit er auf lange Sicht mitmacht. Ich mache ca. 1-2 Mal die Woche einen freien Tag. Allerdings sollte man, wenn man richtiges Muskeltraining macht wahrscheinlich sogar 3 Restdays pro Woche haben.

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Post-Workout Meals

Wenn man trainiert, muss man seinem Körper nach dem Training Nahrung füttern, damit er wieder Kraft tanken kann und Muskeln aufbaut.

Ich bin nicht der Meinung, dass es nicht gut ist seinen Körper mit ganz vielen Protein-Shakes und Riegeln vollzustopfen. Lieber sollte man sich ein gutes, protein-reiches (veganes), möglichst natürliches Essen zaubern.

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Darunter zähle ich zum Beispiel Tofu mit einer Senf, Sojasaucen Marinade angebraten und zusammen mit veganem Rote-Beete-Aufstrich und Gurke aufs Brot, als Protein-Sandwich.

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Oder auch meine leckeren Protein-Wraps, die mit einer Masse aus Kichererbsen, Gemüse und veganem Aufstrich gefüllt sind. (Genaues Rezept hier!)

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Vielleicht auch gefüllte Pita-Taschen mit viel Eiweiß und Gemüse.

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Oder als süßes Frühstück, nach dem morgendlichen Training z.B. auch leckere Schoko-Protein Pancakes.

Ihr wollt euch gerne gesünder Ernähren? In diesem Post findet ihr 10 Tipps, die euch dabei helfen!

Wärt ihr an einem kompletten Post mit veganen protein-reichen Rezepten interessiert? 


Ich hoffe euch hat dieser Beitrag gefallen, hier findet ihr zusätzlich Tipp für einen fitten und gesunden Körper und ich würde mich sehr gerne mit euch über Tipps, eure Ziele und Probleme beim Sport in den Kommentaren austauschen!