Why Choose Namibia for Your Safari Adventure? + Things You Shouldn’t Miss & Things You didn’t Know

In diesem letzten Post über meine Namibia Reise, möchte ich noch einige Facts mit euch teilen, die euch 1. Zeigen, dass Namibia das richtige Land für euer Afrika-Safari-Abenteuer ist 2. Was ihr auf eurer Reise auf keinen Fall verpassen solltet und 3. Ein paar Sachen, die ihr noch nicht über das Land wusstet.

Viele weitere Tipps und Empfehlungen habe ich in zwei ausführlichen Travel Guides für euch zusammengestellt (hier geht’s zu Teil 1 und Teil 2). Unsere schönsten Unterkünfte, die ich euch alle wärmstens empfehlen kann stelle ich euch in diesem Post vor und von unseren spannenden Safari Erlebnisse berichte ich hier.

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Namibia: Das perfekte Land für Afrika-Safari-Abenteuer (vor allem für „Einsteiger“)
  • Ein sehr entscheidender Punkt ist, dass die Tierdichte in Namibia (genauer gesagt im Etosha Nationalpark) sehr hoch ist und somit auch die Wahrscheinlichkeit viele Tiere zu sehen. Wir hatten unglaublich Glück und haben sogar zwei Mal Leoparden (was unglaublich selten vorkommt), viele Löwen und sogar Nashörner gesehen. Ganz viele Bilder und die spannenden Geschichten dazu gibt es in diesem Post.

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  • In Namibia gibt es eigentlich alle Tiere, die man sich bei einer guten Safari wünscht. Einzig für Büffel und Nilpferde ist es zu trocken, die haben wir in einer unserer Unterkünfte glücklicher Weise trotzdem zu Gesicht bekommen und ich kann nun stolz von mir behaupten die Big Five of Africa gesehen zu haben!

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  • Namibia ist ein sehr trockenes Land, das hat zum einen den Vorteil, dass die Malariagefahr (durch Mücken übertragen) sehr gering ist und zum anderen, dass im Etosha alle Tiere von Wasserloch zu Wasserloch „pilgern“ und man diese mit dem Auto abfahren kann. Offroad fahren ist natürlich verboten, aber die Straßen führen zu den Wasserlöchern und dorthin zieht es auch die Tiere.
  • Es ist total unproblematisch alleine mit dem Auto durch Namibia und auch durch den Etosha zu fahren. Nervige Reisegruppen bleiben einem erspart und man kann ganz individuell seinen Urlaub bzw. sein Abenteuer genießen. Außerdem spart man Geld für Guides oder Touren, da diese genauso nur die befestigten Straßen fahren dürfen und somit die Wahrscheinlichkeit Tiere zu sehen auch nicht geringer ist.

 

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  • Die Amtssprache in Namibia ist Englisch und somit wird sehr viel Englisch gesprochen. Jeder versteht und spricht die Sprache, alle Schilder, Formulare, Karten usw. sind in Englisch und es gibt weniger Sprachkomplikationen. Sogar Deutsch ist hin und wieder vertreten, da das Land eine deutsche Kolonie war und hier und da trifft man Deutsche oder deutsch Sprechende, deren Vorfahren ausgewandert sind und man kann einiges von ihnen erfahren und lernen.
  • Im Gegensatz zu den meisten anderen afrikanischen Ländern kann man Namibia als relativ westlich beschreiben. Vor allem für Afrika-Einsteiger und Neulinge wie uns, was das für die erste Reise sehr angenehm. Man hat keinen Kulturschock und kann sich ganz auf die positiven Eindrücke konzentrieren.

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  • Das Essen ist eigentlich ohne Probleme genießbar (auch für Europäer, die sonst eher empfindliche Mägen haben) und in den Lodges wird unglaublich tolles Essen angeboten (auch für Vegetarier!) meist kann man sogar das Leitungswasser trinken.
  • Bis auf eine Hepatites B Impfung (und Malaria Tabletten) braucht man keine weiteren Impfungen für das Land. Das schont nicht nur die Reisekasse, sondern ist auch gut für das ruhige Gefühl.

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  • Die Einwohner Namibias geben sich mit allem unglaublich viel Mühe. Sei es das Essen, die Bedienung, Tipps und Empfehlungen, die Sauberkeit und Gepflegtheit der Unterkünfte. Einfach alles hat unglaublich hohe Qualität (und wir haben „nur“ in Mittelklasse Lodges gewohnt und das war definitiv mehr als Mittelklasse!) und dafür wirklich gute bis günstige Preise. Die Menschen sind unglaublich freundlich und hilfsbereit und alles ist mit sehr viel Liebe gemacht!

Wenn ich euch jetzt immer noch nicht dazu begeistert habe eure Sachen zu packen und eine Abenteuerreise nach Namibia zu wagen, dann weiß ich auch nicht weiter!


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Was ihr auf keinen Fall verpassen solltet
  • Etosha Nationalpark: Hier tummelt sich die Tierwelt und der Nationalpark ist dementsprechend auch der Anlaufpunkt für alle Safari-Touristen, der bei keiner Reise fehlen darf. Einen ausführlichen Bericht zu unseren tierischen Begegnungen im Etosha gibt es hier.

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  • Die Twyfelfontein ist eine Quelle in Namibia, an der es uralte Höhlengravuren zu sehen gibt. Man kann dort eine halb- oder dreiviertel Stündige Tour mit einem Guide machen, der einem viel über die Gravuren erzählt. Unglaublich interessant und sehr empfehlenswert für ein bisschen Geschichte!

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  • Soussousvlei und Deadvlei: Wenn man Namibia bei Google Bilder eingibt erscheinen gleich unglaubliche Bilder von diesem mystischen Flecken Erde. Eine Salz-Ton-Pfanne mit abgestorbenen Akazienbäumen, die einst von den riesigen roten Dünen eingeschlossen und heute freigelegt sind.

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  • Die eben genannten Pfannen sind in der Namib Desert zu finden. Die älteste Wüste der Welt, charakterisiert durch ihre leuchtend rote Farbe des Sandes und den hohen Dünen. Die bekannteste und größte ist Düne 45.

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  • Swakopmund, eine der größeren Städte am Meer hat uns wesentlich mehr begeistert als Windhoek, da sie noch mehr zu bieten hat. Das Zentrum ist niedlich, der Strandblick wunderschön und es gibt viele Aktivitäten and Land und auf dem Wasser, die man von dort aus unternehmen kann. Mehr dazu habe ich in diesem Beitrag aufgeführt.

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  • Vom Okonjima Plains Camp, welches zur AfriCat Foundation gehört haben wir eine Geparden Tour – „Cheetah Tour“ – mitgemacht. Die beste Entscheidung überhaupt! Früh morgens ging es im offenen Jeep raus ins Gelände. Die Tiere die in der AfriCat Foundation leben, mussten einst aus der Wildnis eingefangen werden, weil sie Tierherden bedrohten oder Krank waren und leben jetzt auf dem riesigen Land der Organisation. Dort leben und jagen sie wie Wildtiere, haben allerdings ein GPS Halsband, damit man sie für Touren einfacher orten kann. Somit konnte unser Guide ganz einfach die Tiere aufspüren und zu ihnen fahren. Zu unserem Glück bekamen wir aber nicht nur Geparden, sondern auch einen Leoparden zu Gesicht und verfolgten hautnah wie diese sich um ein junges Oryx-Kalb als Beute stritten. Ein wahnsinniges Naturspektakel! Und auch wenn unser Guide zugab, dass auch ihm sowas zum ersten Mal passiert ist, bin ich sicher, dass eine Solche Tour immer lohnenswert ist!

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  • Eine etwas andere Empfehlung von mir, die aber trotzdem nicht vergessen werden sollte ist der Guava Juice! Ein Saft, den man in Namibia ziemlich oft findet, den ich in Deutschland jedoch noch nie gesehen habe. Sehr süß, fruchtig und tropisch und echt lecker!

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Fakten, die ihr noch nicht über das Land und die Leute wusstet
  • Ein Sprichwort sagt: „Die Europäer haben die Uhr, die Afrikaner haben die Zeit“ und das hat sich für uns wirklich bestätigt. Die meisten Einheimischen die wir beobachten konnten gingen alles ganz in Ruhe an. Da wurde nicht gehetzt oder gestresst, es wurde sich Zeit genommen und die Aufgaben wurden in Ruhe erledigt. Das soll nicht heißen, dass sie faul waren, sondern einfach, dass sie Arbeitsmoral dort eine andere ist. Wir glauben, der Grund dafür liegt darin, dass es im Sommer in Afrika einfach viel zu heiß ist, um zu rennen und sich abzuhetzen und es deshalb einfach unüblich ist.

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  • Dazu kann man noch sagen, dass man bei einigen Angestellten ein bisschen das Gefühl hatte, dass sie nichts zu tun haben. Oft war es so, dass Kellner herumstanden oder Gärtner mehr am Handy spielten als arbeiteten. Allerdings waren wir auch nicht zur Hauptsaison da, somit waren alle Lodges nicht voll ausgebucht und es war entspannter für die Angestellten. In Namibia ist aber allgemein auch das Prinzip zu erkennen, dass man gerne „zu viele Angestellte“ (für europäische Verhältnisse) hat. Es gibt Arbeiter, die an einer Baustelle stehen und Fähnchen wedeln (kein Witz!), wo es in Deutschland einfach Schilder gäbe. Auch in den Supermärkten findet man unglaublich viele Arbeiter die den Boden wischen und danach trocken wedeln :D Namibia ist allerdings auch sehr von großer Arbeitslosigkeit in der Bevölkerung betroffen und somit ist es schön, dass so vielen wie möglich eine Arbeit geboten wird. In der Hinsicht wird in Deutschland ja eher gespart.
  • Apropos Deutschland! Namibia war mal eine Kolonie von Deutschland. Deswegen findet man dort unglaublich viele deutsche Namen (jede dritte Straße heißt Bismark Street :D ) und viele deutsche Produkte, wie Rama oder auch original deutsches Rotkohl im Glas (sogar mit deutschem Etikett).

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  • Was man ebenfalls wissen wollte bevor man, wie wir, einen Roadtrip durch Namibia unternimmt ist, dass die meisten Straßen nicht geteert und nur Schotterstraßen sind. Meist in sehr gutem Zustand, aber trotzdem empfiehlt sich ein Auto mit großen Reifen, welches Stöße gut abfedert und auch ein 4×4 also Allradantrieb ist zu empfehlen.IMG-20170716-WA0097
  • Ein negativer Fact, der allerdings trotzdem good to know ist, dass es sehr üblich ist als Europäer angequatscht zu werden. Vor allem in den Städten ist das auffällig. Jeder möchte einen dazu überreden seine Produkte zu kaufen oder sie fragen woher man kommt usw. das wird leider oft sehr aufdringlich getan. Die Kriminalität in den Städten ist ebenfalls nicht zu unterschätzen, weswegen wir unsere Rucksäcke immer vorne getragen haben und auch nie etwas im Auto liegen lassen haben. Angst braucht man keine haben, aber Vorsicht erspart nur unnötigen Stress, den man im Urlaub besser vermeiden möchte.

 

  • Eine weitere Sache, die interessant zu wissen, bevor man gen Süden aufbricht, ist, dass man in Namibia für alles Trinkgeld gibt. Einfach weil wir reiche Touris sind und die Angestellten eher schlecht bezahlt werden. Da die Währung aber 1:15 (ein Euro sind ca. 15 namibische Dollar) ist es für uns bedeutend wenig.

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  • Wenn man Afrika hört, denkt man an unglaubliche Hitze. Das ist in Namibia nur die halbe Wahrheit. Im Sommer (also in unserem Winter) ist es dort unglaublich heiß. In der Hauptreisezeit (Juni bis September), kann es allerdings am Abend und vor allem am Meer (z.B. in Swakopmund) super kalt sein. Man sollte also für alles vorbereitet sein!

Für uns war unser Namibia-Abenteuer-Safari-Urlaub ein voller Erfolg. Wir haben so viele wunderschöne Orte gesehen und unglaublich spannende Abenteuer erlebt, die wir mit Sicherheit nie vergessen werden! Ich denke immer wieder gerne an all die Erfahrungen zurück und ich kann nur jedem Empfehlen nach Namibia zu reisen!

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Devils Marbles of Namibia | Outfit

Auf unserer Namibia Reise sind wir an einigen wundersamen Orten vorbei gekommen. Einer dieser Orte erinnerte uns an die Devils Marbles in Australien, mit seinen runden roten Steinen, die übereinander gestapelt liegen und bei denen man Angst bekommt, sie würden gleich auf einen zugerollt kommen.

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Nachdem ich schon mit euch geteilt habe, was ich die meiste Zeit während unserer Reise auf Safari getragen habe, gibt es heute einen richtigen Outfitpost. Leider bin ich nur dazu gekommen zwei Outfits für euch, in den 3 Wochen, zu shooten. Zum einen fehlte die Zeit, zum anderen die coolen Klamotten, denn auf Safari kleidet man sich lieber praktisch, als schick!

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Leichte und luftige Sachen, wie mein grünes Hemd, eignen sich tagsüber perfekt für Namibia. Die Sonne kann die Haut weniger verbrennen und die leichte Brise kühlt.

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DSC_0190 (4).JPGAuch die gestickten Kakteen auf meinem Top passen gut in die Landschaft, glaub man zumindest. Wusstet ihr, dass es in Namibia eigentlich gar keine Kakteen gibt und sie nur durch Siedler hierher gekommen sind? Ich nicht! Das blöde daran ist, dass Kakteen ja wirklich jede Trockenperiode überleben und sich immer weiter ausbreiten und somit nicht zu stoppen sind. Wenn man sie loswerden will, muss man sie ausgraben und verbrennen.

 

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In meinem Travelguide erfahrt ihr noch mehr interessante Dinge über Namibia und unsere Reise.

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Hemd – H&M  //  Neckholder Top – Brandy Melville  //  Shorts – H&M  //  Schuhe -Converse

Travelguide Namibia Part 2 | Alltagsleben, Armut, Swakopmund…

Nach dem es im ersten Teil meines Travelguides zu unserer 3 wöchigen Reise nach Namibia um die allgemeinen Dinge wie Anreise / Abreise, Wohnen, Essen oder das Wetter ging, möchte ich mich heute den Dingen widmen, die euch kulturell dort erwarten.DSC_0332 (3).JPGDSC_0495.JPG

Armut und Kriminalität

In Namibia leben, wie in eigentlich allen afrikanischen Ländern, sehr viele arme Menschen. Die Arbeitslosenquote liegt bei über 35% und es gibt kein ausgebautes Versicherungsnetzt, um die Leute zu unterstützen, wie in Deutschland.

Trotzdem sieht man in den Städten eigentlich keine Bettler. Die Menschen verkaufen lieber kleine selbstgemachten Schnitzereien oder Figuren an den Straßenrändern. Man sieht allerdings schon viele an Tankstellen, öffentlichen Plätzen oder in Parks zusammensitzen und nichts tun.

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Die meisten der Armen leben allerdings außerhalb der Städte in selbstgebauten Wellblech-Hütten und verkaufen gesammeltes Feuerholz oder zeigen einem den Weg. Manchmal fragt auch jemand nach Wasser oder etwas zu Essen.

Wir wurden oft davor gewarnt uns vor Dieben und Einbrüchen in unser Auto zu schützen und zum Glück ist uns nie etwas passiert. Man sollte lediglich ein paar Regeln einhalten und ansonsten braucht man auch keine Angst vor Kriminalität zu haben.

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Wenn man am Straßenrand jemanden sieht der nach Wasser fragt, haben wir angehalten unsere Türen verschlossen und lediglich ein Fenster heruntergefahren, um seine Flasche aufzufüllen. Genauso haben wir es bei jemandem gehandhabt, der ein Problem mit seinem Auto hatte. Wir haben angehalten und gefragt wie wir helfen können. Dabei muss man einfach ein wenig auf sein Bauchgefühl hören und bedacht handeln. Angst haben braucht man nicht! Die wenigsten Menschen sind wirklich bösartig auf dieser Welt :)

Natürlich sollte man immer darauf achten sein Auto richtig zu verschließen und keine Sachen sichtbar im Auto zurücklassen, wenn man sich entfernt. Entweder ist jemand im Auto geblieben, wenn wir nur kurz was besorgen wollten oder wir haben unsere Sachen in der Lodge gelassen.

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In den Städten sollte man außerdem etwas auf seinen Rucksack oder seine Kamera achtgeben, aber das ist ja eigentlich schon in jeder größeren Stadt pflicht.

In den Lodges gibt es eigentlich immer einen Safe, diesen sollte man für sein Geld oder andere teure Gegenstände auch wirklich benutzen.

Am Ende unserer Reise haben wir festgestellt, dass die übrigen Euros, die wir noch aus Deutschland bei uns hatten, nicht mehr da waren. Hoffentlich hat sie jemand in die Hände bekommen der sie wirklich gebraucht hat und sinnvoll verwendet :)

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Alltagsleben

Während unserer Reise sind uns einige Dinge aufgefallen, die für uns so nicht „normal“ waren. Da es, wie schon gesagt, viele Arbeitslose gibt, sieht man in den Städten an einigen Stellen viele Menschen mitten am Tage in der Woche zusammen rumsitzen.

Außerdem ist auffällig wie viele Menschen überall angestellt sind und kleine Arbeiten erfüllen (und trotzdem ist die Arbeitslosigkeit so hoch!). In den Supermärkten wischen 5 Leute den Boden und wedeln ihn trocken, auf den Parkplätzen stehen Leute und passen auf dein Auto auf, an Baustellen steht alle paar Meter eine Person, die mit einer roten Fahne wedelt und an den Tankstellen gibt es Leute die die Scheiben putzen, Tanken, die Luft der Reifen prüfen usw. Auch in den Lodges oder in Restaurants hat man das Gefühl, dass für die Arbeit die getan werden muss zu viele angestellt sind. Das kann natürlich auch daran liegen, dass zurzeit noch keine Hauptsaison ist und sie jetzt noch nicht so viel zu tun haben. Aber es ist auf jeden Fall auffällig wie viele Menschen in kleinen Jobs arbeiten, um wenigstens ein wenig Geld zu verdienen.

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Außerhalb der Städte sieht man einige Schaf- oder Kuhhirten, die mit ihren Tieren durch das Land ziehen und fressen lassen, aber oft sitzen auch einige vor ihren Wellblech-Hütten im Schatten und haben nichts zu tun.

Natürlich ist vieles in Namibia ein wenig anders, als wir es gewohnt sind. Aber dafür ist es auch eine anderer Kontinent und eine andere Kultur.

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Tiere

Zu den richtigen Safari Tieren, werde ich in einem extra Post über den Etosha Nationalpark noch einmal genauer berichten. Hier möchte ich lediglich ein paar allgemeine Infos mit euch teilen.

In Namibia gibt es eigentlich alle Tiere zu sehen, die man sich auf einer Safari wünscht (ich wüsste zumindest nicht, welches fehlen sollte). Die meisten davon sind im Etosha Nationalpark anzutreffen, weswegen dieser auch auf keiner Reise fehlen darf und für den man mindestens 2-3 Tage einplanen muss.

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Außerdem gibt Antilopen, Zebras, Strauße oder Warzenschweine, die man auch neben der Straße, im ganzen Land, antreffen kann.

Auch ein paar gefährliche Schlangen leben in Namibia, allerdings sind uns davon keiner begegnet und die Wahrscheinlichkeit ist auch relativ gering.

Malaria Gefahr besteht nur im Etosha, sonst ist das Land zu trocken, und dort haben wir uns abends einfach mit Mückenspray eingesprüht.

Ich denke es gibt wesentlich gefährlichere Länder auf der Welt als Namibia und man braucht keine Angst zu haben. Natürlich sollte man nie leichtsinnig umgehen, aber auf die Reise verzichten sollte deswegen man auf keinen Fall!

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Windhoek

Windhoek ist die Hauptstadt von Namibia, obwohl sie gerade mal 325.000 Einwohner hat. Sie liegt im Zentrum von Namibia und etwas erhöht, weswegen es dort kälter ist. Der Flughafen ist so klein, dass man nicht damit rechnen würden, dass hier international Flieger landen und starten (was bei mir, bei der Ankunft einen Mini-Kulturschock verursacht hat :D ).

Bis auf eine wunderschöne Kirche, hat die Stadt recht wenig zu bieten, weswegen wir froh waren nur einen Tag dort zu verbringen.

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Wir saßen im süßen Slowtown Coffee Roaster, mit leckerem Croissants (sehr französisch, das hat Straßburg-Gefühle ausgelöst! ) und Muffins und nebenan gab es leckeres Frozen Joghurt Eis.

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Gewohnt haben wir etwas außerhalb, in Klein Windhoek, im Elegant Guest House. Dort hat es uns richtig gut gefallen und es zählt zu einer unserer liebsten Lodges (mehr erfahrt ihr im extra Post zu unseren schönsten Unterkünften).

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Gegessen haben wir im Joe’s Beer House, welches gleich in der Nähe ist und auch dort hat es uns total gefallen. Der Name klingt erstmal nach einer Kneipe, aber das Essen war wirklich toll und die Deko und Einrichtung des Restaurants so authentisch und kreativ. Wirklich zu empfehlen!

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DSC_0132 (5).JPGSwakopmund

Diese Stadt hat uns wesentlich besser gefallen als Windhoek und es gibt dort auch viel mehr zu sehen und zu erleben!

Witzig ist, dass die Straßen dort hauptsächlich aus festem Sand bestehen und nur die Fußwege gepflastert und die Hauptstraßen geteert sind.

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Da Swakopmund am Atlantik liegt ist es dort ebenfalls ziemlich kalt und vor allem neblig und feucht-nass. Die Sonne schafft es leider nicht immer durch die Wolkendecke, aber wenn dann wird es auch wirklich warm!

Übernachtet haben wir in Sam’s Giardino Hotel, welches uns ebenfalls sehr gut gefallen hat und wo es ein super leckeres 5 Gänge Menü gab.

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Ansonsten waren wir einmal im Küki’s Pub und im Jetty 1905 Restaurant auf dem Steg im Meer. Im Küki’s hatte ich einen super leckeren vegetarischen Teller mit Reis und angebratenem Gemüse und als Nachtisch die namibianische Kuchen Spezialität, die ich schon im ersten Teil erwähnt hatte, Malva Pudding. Super lecker!

Im Jetty’s gab es viele Fischgerichte, aber auch eine tolle vegetarische Auswahl (vieles auch vegan!). Ich habe eine super Kürbis Limetten Suppe und eine Auswahl an veganem Sushi gegessen und war super zufrieden. Außerdem muss die Aussicht beim Sonnenuntergang ein Traum sein! Leider war es bei uns schon dunkel :D

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Außerdem waren wir an einem Nachmittag in einem super süßen Café, namens bojos Café. Dort gab es nicht nur den allerbesten glutenfreien Schokokuchen und einen mega Möhrenkuchen, sondern auch total viele andere Leckereien, wie Bagels, Pancakes, Sandwichs oder Waffeln, die ich total gern probiert hätte.

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Von Swakopmund aus kann man viele tolle Unternehmungen machen. Wir haben uns dazu entschieden eine Bootstour von Walvis Bay aus zu machen, bei der man Robben, Pelikane und mit Glück auch Delfine sehen kann (wir hatten Glück! :D ) und eine Living Desert Tour, bei der man Tiere sieht, die in den Dünen leben, die uns auch sehr gefallen hat, auch wenn wir leider nicht das Glück hatten ein Chamäleon zu sehen, was mich persönlich super interessiert hätte!

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Ich durfte sogar einen super süßen Wüsten Vogel mit einem kleinen Wurm füttern.
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Bei unserer Tour durch die Wüste wirklich viel gelernt und viele interessante Tiere gesehen. Auch wenn ich nicht mehr den Namen dieses Wüsten Geckos kenne, weiß ich noch, dass er keine Pigmente besitzt und somit durchsichtig ist. Außerdem speichert er Wasserreservoirs in Taschen an der Seite seines Körpers. Cool, oder? :D
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Diese Seerobbe weiß, was sie auf diesem Boot erwartet (Fisch), weswegen sie immer gerne wieder vorbei kommt!
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Pelikane sind unglaublich schöne Tiere und es war toll sie so nah beobachten zu können.
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Sogar Delfine haben unser Boot begleitet und es war schön sie mit dem Wasser spielen zu sehen.
Sehenswürdigkeiten

Neben den Tieren und den ganzen Safari Abenteuern, die man in Namibia machen kann, gibt es noch viele weitere Sehenswürdigkeiten und das Land hat wirklich einiges mehr zu bieten.

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Das Dead Vlei war total mystisch und irgendwie unwirklich.

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Die Namib und ein Teil der Kalahari Wüste ziehen sich durch Namibia. Die Dünen sind unglaublich schön und wirklich ein besonderer Anblick. Nicht nur die Farben sind etwas ganz besonderes, sondern auch Orte wie das Dead Vlei im Sossousvlei, welches im Namib Naukluft Nationalpark liegt. Dort kann man auch den Sesriem Canyon durchwandern.

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Die Twyfelfontain Fels Malereien (oder Gravierereien eigentlich) waren außerdem ein toller Anblick und es war interessant, mehr darüber zu erfahren. Es ist der Wahnsinn sich dabei zu überlegen wie unglaublich alt diese Bilder sind und wie geschickt die Menschen dabei vorgegangen sind, sich gegenseitig von Lebewesen zu berichten, die sie gesehen haben.

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Auch wenn wir in der Hammerstein Lodge keine Nacht verbracht haben, mussten wir ihr, auf Empfehlung hin, trotzdem einen Besuch abstatten. Denn auf der Lodge lebt ein Gepard und ein Leopard, die als Babys gefunden und aufgezogen wurden, da ihre Mütter gestorben waren. Da wir bis dato noch nicht wussten, dass wir diese besonderen Tiere sogar in freier Wildbahn erleben würden, mussten wir es ausnutzen und sie zumindest einmal in Gehegen bewundern.

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Der Finger Rock ist ein witzig anzusehender Feld, der mitten in einer flachen Landschaft aufragt.

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Die Skeleton Coast ist ebenfalls berühmt berüchtigt in Namibia. Ein Küstenabschnitt an dem schon viele Schiffe durch die starken Strömungen gestrandet sind.


Wie ihr sehr hat Namibia unglaublich viel zu bieten, nicht nur unglaubliche Safari-Erlebnisse, sondern auch andere tolle „Sehenswürdigkeiten“. Ich war unglaublich beeindruckt von den roten Sanddünen, vor allem, da es mein erstes Mal in einer Wüste war und mich die unendliche Weite auf den riesigen Dünen begeistert hat.