What I Eat in a Day #14 | Birthday Edition

Familienfeiern laden dazu ein neue coole Rezepte auszuprobieren, weil so viele Leute kommen und mithelfen beim Aufessen :D

Deswegen konnte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen 2 vegane Kuchen zu backen. Außerdem gab es eine ganz tolle vegane Lasagne, die ich unheimlich empfehlen kann und noch einige andere Leckereien.

Wie vielleicht einige von euch mitbekommen haben von ich am 3. Februar 18 Jahre alt geworden und hatte ein unheimlich schönes Geburtstagswochenende, von dem ich euch in meiner Februar Review noch mehr erzählen werde. In diesem Post soll sich alles um das Essen am Tag meiner Familienfeier drehen!

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Los ging es zum Frühstück mit einer großen Schüssel Apfel-Bananen Porridge mit Mandeln und etwas Camu Camu Pulver in meinem neuen Geschirr, welches mit meine Freundin geschenkt hat (so eine süße Idee von ihr!)

Die Food Fotos sind leider nicht so schön geworden – manchmal klappt es einfach nicht so wie man will.

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Zum Mittag kamen dann alle Gäste, meine Omas und Opas, Tanten und Onkel und meine Cousine – insgesamt waren wir 18 Leute, weswegen wir auch Essen bestellt hatten (Frikassee und Lachs) und zusätzlich gab es auf meinen Wunsch noch vegane Lasagne, die auch vielen super geschmeckt hat!

Das Rezept werde ich auch in meinem Auflauf und Lasagnen-Rezept-Post hinzufügen und es ist ursprünglich von Eat This!

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Vegane Kürbis-Spinat Lasagne
  • eine große Zwiebel
  • etwas Rapsöl
  • 1 Hokkaido mittelgroß ca. 750 g
  • 150 g braune Champignons
  • 175 ml Gemüsebrühe
  • 120 ml Weißwein
  • Salz und Pfeffer
  • mildes Paprikapulver
  • 400 g Blattspinat (TK)
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 2 EL Nährhefeflocken
  • 220 g Lupinenjoghurt (oder Soja)
  • Lasagneplatten
  • 1 Zweig Salbei

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  1. Zwiebel kleinschneiden und mit etwas Rapsöl in einer großen Pfanne dünsten.
  2. Die Champignons vierteln und den Kürbis in Würfel-große Stücke schneiden und zu der Zwiebel geben. Nach kurzem anbraten mit der Gemüsebrühe und dem Wein ablöschen, mit Salz und etwas Paprikapulver würzen und mit Deckel garen, bis der Kürbis weich ist. 150g veganen Joghurt unterrühren und nochmals abschmecken.
  3. In einem Topf den Spinat aufwärmen und mit dem Knoblauch, Salz und den Nährhefeflocken würzen.
  4. In einer Auflaufform nacheinander die Kürbis-Pilz-Masse, den Spinat und die Lasagneplatten schichten und mit der Kürbismasse abschließen (bei uns haben nur 2 Lasagneplatten Schichten hinein gepasst)
  5. Zum Schluss eine dünne Schicht Joghurt, Nährhefeflocken und gezupfte Salbeiblätter darüber verteilen.
  6. Bei 200°C Ober-/ Unterhitze für ca. 25 Minuten backen.

Das Rezept haben wir nun schon zum 2. Mal gemacht und es schmeckt so so gut!! Wirklich unheimlich empfehlenswert :)

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Kommen wir nun zum KUCHEN! Ich hatte mich so darauf gefreut, endlich noch mehr veganen Kuchen auszuprobieren, da es sich bei uns sonst mit dem Aufessen schwierig gestaltet und ich nicht will, dass er verkommt. Solche Familienfeiern mit vielen Leuten sind deshalb toll dafür geeignet!

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Veganer Zupfkuchen

Ein super einfaches, schnelles und richtig leckeres Zupfkuchenrezept ohne Tierprodukte und ohne einen geschmacklichen Unterschied! Ich habe mich teilweise an diesem Rezept orientiert, aber auch einiges verändert :)

Für den Teig

  • 200g Mehl
  • 90g Rohrzucker
  • 130g Rapsmargarine
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Pk. Backpulver
  • 40g Kakao
  • Prise Salz
  • ca. 50ml Pflanzenmilch
  1. Mischt zuerst alle trockenen Zutaten miteinander und rührt dann in kleinen Schlucken die Pflanzenmilch unter. Der Teig sollte relativ trocken, aber klebrig genug sein, damit er zusammen bleibt, wenn man ihn in die Form drückt.
  2. Verteilt 2/3 des Teiges dann in einer 26cm Springform, die ihr vorher sorgfältig eingefettet habt, auf Boden und ca. 3cm nach oben an den Rand. Stellt den Teig dann für ca. 30 Minuten an einen kühlen Ort.

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Für die Quarkmasse

  • 750g Sojaquark
  • 1,5 Pk. Vanillepuddingpulver
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 100g Rohrzucker
  • 3 TL Zitronensaft
  1. Mixt alles zusammen und kostet, dass die Masse nicht zu zitronig oder zu süß ist.
  2. Verteilt die Masse auf den abgekühlten Boden und bröselt den übrigen Teig darüber.
  3. Bei 160°C Umluft wird der Kuchen dann für 40 Minuten gebacken.

Von der Konsistenz merkt man wirklich überhaupt keinen Unterschied. Mein Bruder meinte nur, dass die Quarkmasse etwas anders schmeckt, aber mir ist das gar nicht aufgefallen.

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Haselnuss-Schoko-Kuchen

Den zweiten Kuchen, den ich ausprobiert habe ist dieser „Nutella“-Gugelhupf. Ebenfalls wieder abgewandelt, weil an Rezepte halten langweilig und nicht so mein Ding ist :D

Bei diesem Kuchen ist wirklich überhaupt nicht aufgefallen, dass er vegan ist und alle waren total begeistert. Richtig schön nussig, super locker und nicht zu trocken!

Für den Teig

  • 250g Dinkelmehl Type 630
  • 150g gemahlene Haselnüsse
  • 150g Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Pk. Backpulver
  • 60ml Kokosöl
  • 400ml Pflanzenmilch
  • 100g dunkle Schokolade (gehackt, 70% Kakao)
  • 2 TL Zimt
  • 1/2 TL Spekulatiusgewürz
  1. Alle trockenen Zutaten miteinander vermischen (auch die Schokolade)
  2. Das Kokosöl und die Pflanzenmilch zusammengießen und von Hand mit einem Schneebesen oder auf niedrigster Stufe mit einem Mixer unter die trockenen Zutaten heben und nicht zu lange rühren, damit der Teig nicht zu fest wird.
  3. Eine Gugelhupf Form fetten und mehlen und den Teig hineingeben.
  4. Bei 180°C Ober-/ Unterhitze für ca. 40 Minuten backen und gut auskühlen lassen, bevor ihr ihn stürzt.

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Für die Glasur

  • 100g Zartbitterkouvertüre in einem Topf unter ständigem Rühren auf kleiner Stufe schmelzen und 1/2 TL Zimt unterrühren.
  • Auf dem Kuchen verteilen und diesen mit ca. 20g gehackten Haselnüssen bestreuen und ganz auskühlen und trocknen lassen.

Das war also mein wundervolles Geburtstagsessen! Das Abendbrot haben wir einfach ausfallen lassen, weil wir so viel Kuchen gegessen hatten :D Dafür waren wir noch schön zur Entspannung in der Sauna und es war einfach alles in allem ein wundervoller Tag :)

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Welche veganen Rezepte soll ich nach eurer Empfehlung unbedingt mal ausprobieren?  Was sind eure Lieblingskuchen?

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Cremige Blumenkohl-Alfredo Sauce mit Spargelspitzen und Pinienkernen | vegan

Spaghetti in einer cremigen veganen Käsesauce aus Blumenkohl mit angebratenem grünen Spargel und Pinienkernen. Klingt das nicht nach einem wundervollen Wochenend-Schmaus in Kombination mit dem tollen Sonnenschein?

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Und da die Spargelzeit ja nicht ewig anhält muss ich das Rezept dafür natürlich gleich mit euch teilen, damit ihr genug Zeit habt es selbst zu testen und begeistert zu sein! Meine Familie, war zuerst sehr skeptisch, ob man aus Blumenkohl wirklich eine leckere cremige und leicht käsige Sauce zaubern kann, aber ich habe sie mit diesem Rezept total überzeugt! Außerdem ist die Sauce total vielfältig, denn es muss nicht immer Spargel dazu sein. Genauso gut kann man noch Kürbis mitpürieren oder eine cremige Chilli-Paprika Sauce daraus machen. Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, vor allem nicht in der Küche und mit dieser Sauce habt ihr die perfekte Grundlade für viele viele weitere Kreationen!

DSC_0125.JPGZutaten

  • 1 halben Blumenkohl (oder ihr macht einen ganzen und friert die Hälfte der Sauce für eine zweite Runde ein bzw. esst sie am nächsten Tag, wie wir es getan haben)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 1 EL Olivenöl
  • Gemüsewürfel (oder selbstgemachte Gemüse-Gewürz-Paste)
  • 2 EL Nährhefeflocken (gibt es im Bio Laden, sehr gute Anschaffung!)
  • 1 TL Salz
  • ½ TL Sojasauce
  • Chilli-Gewürz oder weitere Gewürze die für passend erachtet
  • 500g grünen Spargel
  • Pinienkerne
  • 500g Spaghetti oder andere Nudeln

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  1. Den Blumenkohl klein schneiden und mit etwas Salz kochen bis er nicht mehr roh ist, aber noch bissfest.
  2. Dünstet die klein geschnittene Zwiebel in etwas Fett kurz an und fügt die gepressten Knoblauch Zehen hinzu. Danach folgt der abgegossene Blumenkohl und etwas Brühwürfel in heißem Wasser aufgelöst (ca. 0,3 Liter). Diese Masse wird jetzt püriert bis sie richtig schön cremig ist und keine kleinen Stückchen mehr vorhanden sind.
  3. Wenn die Sauce zu dickflüssig ist, gebt weiter Wasser mit Brühwürfel hinzu, bis sie die richtige Konsistenz hat.
  4. Jetzt wird gewürzt: Rührt das Olivenöl, die Nährhefe, das Salz, die Sojasauce und weitere Gewürze, die ihr für passend erachtet (wir hatten eine Spitze Chilli-Gewürz und etwas Gewürzmischung aus Italien). Und schmeckt die Sauce ab.
  5. Die Nudeln werden nach Packungsvorschrift mit Salz gekocht.
  6. Bratet die Pinienkerne ohne Fett in einer Pfanne goldbraun an und gebt sie in eine Schüssel.
  7. Dann werden die ca. 3cm langen Spargelstückchen (vorher geschält) mit etwas Fett in einer Pfanne angebraten, so dass sie knackig bleiben und mit Salz und Pfeffer etwas gewürzt.
  8. Zum Schluss wird nur noch alles in einem großen Topf gemischt und eventuell noch etwas Nährhefeflocken darüber gestreut (super Parmesan Ersatz).

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Die Sauce schmeckt wirklich richtig cremig und käsig, harmoniert super mit dem Spargel (ähnlich wie Sahnesauce nur viel gesünder!) und ist einfach so vielfältig! Deswegen werde ich definitiv noch weitere ähnliche Saucen mit anderem Gemüse ausprobieren.

Viel Spaß beim Nachkochen!   Habt ihr schon einmal veganes Blumenkohl Alfredo gemacht? Oder würdet ihr es gern einmal ausprobieren?

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Spagetti mit Falaffel Bolognese

Spagetti mit Bolognese erinnert ein bisschen an die Kindheit. Auch wenn ich keins der Kinder war die immer nur Nudeln mit Tomatensauce essen wollten, habe ich es geliebt und esse es auch heute noch sehr gerne. Da die Pampe, die man anrührt wenn man Falaffel formen möchte, ein wenig an Bolognese bzw. Gehacktes erinnert, hatte ich die Idee daraus ein typisches schnelles und einfaches Gericht zu zaubern.

Die Sauce ist total einfach gemacht, schmeckt sehr lecker und schön würzig (fast wie richtige Bolognese :D ) und ist in 10 Minuten gezaubert.

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Zutaten für 4 Personen

  • 500g Spaghetti (oder etwas weniger, wenn ihr nicht so gute Esser seid wie wir :D )
  • 2 Dosen Pizza Tomaten bzw. gestückelte Tomaten
  • 1 Packung Falaffel-Mischung
  • 1 kleine Zwiebel oder Charlotte
  • Salz, Pfeffer, Muskat, italienische Gewürze

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 Zuerst mischt ihr eure Falaffel Mischung mit der angegebenen Menge Wasser und lasst dies für ca. 10-15 Minuten ruhen. Schneidet eine kleine Zwiebel klein und bratet sie mit etwas Wasser oder Fett in einer Pfanne an, bis sie leicht braun ist. Die Falaffel-Masse wird dann in die Pfanne gegeben und für ein paar Minute ebenfalls angebraten, bevor die Dosentomaten hin zugegeben werden und alles zusammen erwärmt wird. Die Sauce wird dann mit etwas Pfeffer, Salz, Muskatpulver und eventuell italienischen Kräutern abgeschmeckt und die Spagetti nach Packungsvorschrift gekocht. Mit darüber gestreuten Nährhefeflocken (oder Parmesan) wird das Essen serviert.

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Das war’s schon! Das Gericht ist wirklich in ein paar Minuten fertig, super lecker und überzeugt sogar Fleisch-Esser, wie meinen Bruder!

Bolognese aus Tofu-Hack habe ich auch schon getestet und diese ebenfalls mit Tomatensauce und Gnoccis gemacht. Auch das hat total lecker geschmeckt. Das Rezept dazu findet ihr in meinem letzten What I eat in a Day.

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Seit ihr auch so große Nudel Fans wie meine Familie? Habt ihr schon einmal vegetarische / vegane Bolognese ausprobiert?

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