School is Officially Over Now

Mit dem letzten Wochenenede ist meine Schulzeit nun offiziell beendet. Und wie bereits vorher gesagt, gehe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Lachend, weil mir nun alle Türen offen stehen. Ich bin frei, kann machen was ich will und worauf ich Lust habe.

Weinend, weil ich damit auch viel Gutes zurück lasse. Viele tolle Menschen, die fast jeden Tag um mich wahren und mit denen ich eine unheimlich schöne und lustige Zeit verbracht habe. Meine Freundinnen, die ich von jetzt an nicht mehr fast täglich sehen werde. Einen geregelten Tagesablauf, eine Aufgabe bzw. ein Ziel und auch die damit verbundene Sicherheit.

Aber so ist das nun mal, alte Sachen gehen, damit Platz für Neue ist. Und ich muss sagen, dass ich definitiv mehr froh als traurig bin, dass es vorbei ist.

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Am letzten Freitag fand also unsere offizielle Zeugnisausgabe statt. Dafür hatten wir die typischen amerikanischen Talare an, es gab einige kleine Reden und natürlich unser Zeugnis.

Meine Eltern hatten auch noch die süße Idee mir meine alte Schultüte neu befüllt zu überreichen und später waren wir zusammen beim Italiener Essen.

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Am Samstag war dann endlich der lang ersehnte Abiball. So oft haben wir Mädels darüber geredet wie unsere Kleider sein sollten, was wir für ein Programm auf die Beine stellen wollten – und nun war es endlich so weit. Obwohl ich sagen muss, dass es mir währenddessen so unwirklich schien und ich erst gestern, beim schauen der Videos richtig emotional ergriffen war und es mehr und mehr realisierte…

In meinen Instagram Highlights bzw. meinen Posts findet ihr auch Videos von unserem Programm, die ich hier leider nicht hochladen kann. Wir sind so so unheimlich stolz, dass wir das alles alleine geplant, geübt und dann so toll ausgeführt haben.
Für mich und auch einige andere Mädels ging ein kleiner Traum in Erfüllung, denn zu unserem Programm gehörte der Song „I will always remember you“ von Hannah Montana, den wir alle zusammen gesungen haben und auch der bekannte Tanz von High School Musical zu „We’re all in this together“ – beide haben perfekt in unsere Situation gepasst und ich bin so so froh, dass wir diese Kindheitserinnerungen, die für viel Emotionen und Erinnerungen sorgen verwendet haben.
Wenn ich nur an den Text denke, könnte ich schon wieder weinen :D

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I will always remember you – Hannah Montana

I always knew this day would come
We’d be standing one by one
With our future in our hands
So many dreams, so many plans

I always knew after all these years
There’d be laughter, there’d be tears
But never thought that I’d walk away
With so much joy but so much pain
And it’s so hard to say goodbye

But yesterday’s gone. We gotta keep moving on
I’m so thankful for the moments, so glad I got to know you
The times that we had I’ll keep like a photograph
And hold you in my heart forever
I’ll always remember you –

Another chapter in the book. Can’t go back but you can look
And there we are on every page
Memories I’ll always save
Up ahead only open doors
Who knows what we’re heading towards
I wish you love, I wish you luck
For you the world just opens up
But it’s so hard to say goodbye…


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Natürlich wurden auch viele Fotos gemacht – wenn man sich schon mal so schick macht :D Und unsere Mädelsgruppe hat sogar farblich richtig toll zusammen gepasst (ich vielleicht nicht ganz so, aber zumindest einigermaßen :D)

Mein Kleid ist übrigens von Asos und ich war und bin total verliebt in die Farbe. Wirklich mal was ganz anderes und damit gab es auch niemanden, der nur ansatzweise ein ähnliches Kleid hatte.

Wir hatten so einen schönen Abend, haben viel gelacht, ein bisschen geweint, gesungen, getanzt und genossen… Eine Nacht, die ich nie vergessen werde.

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Gedankenchaos

     Moment

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      Gewitterwolken

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    Schlaflos

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  Was ist Freiheit?

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Ich schreibe immer wieder gerne ein paar Zeilen auf, die mir gerade durch den Kopf schwirren. Keine langen Texte, aber ein paar Gefühle der letzten Zeit, die ich gerne hier mit euch teilen möchte.

Die Bilder dazu sind gestern in meinem Zimmer entstanden. Die Sonne schien hinein und ich hatte wieder richtig Spaß daran mit einem Stativ Selbstportraits zu machen und hoffentlich werde ich es wieder öfter tun, um meine Texte mit Bildern zu schmücken…

 

Life is not about Fame

„Die können sich immer die neusten Schuhe kaufen“

„Sie bekommen einfach so kostenlos Produkte zugeschickt“

„Ist doch total cool eine Community zu haben die dich und das was du machst total feiert“

Er war geblendet von den coolen, überteuerten Klamotten und dem ach so perfekten Leben der Vlogger, Blogger und Influencer. „Aber das ist doch nicht der Sinn des Lebens, damit wird man doch nicht glücklich.“ erwidere ich.

„Klar! Selbstverwirklichung steht ganz oben, auf der obersten Stufe der Bedürfnispyramide des Menschen. Sich selbst zu finden und damit sein Hobby zum Beruf zu machen und jeden Tag das zu machen was man will, das ist doch Selbstverwirklichung.“

Eigentlich hatte er andere Hobbys, aber wenn er diesen gerade nicht nachging, dann saß er Stunde um Stunde vor seinem Handybildschirm und bewunderte den Schuhschrank von jemand anderem.

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Ist das noch normal? Ich finde nicht. Und ich hoffe es handelt sich nur um eine Pubertäre Phase. Eine in der einige Leute besonders „cool“ und die anderen „total uncool“ sind. Eine, die hoffentlich ganz schnell vorbeigeht, denn ich ertrage es nicht mehr mit meinen Erklärungen und Erwiderungen gegen eine Wand zu laufen.

Das Leben dreht sich nun mal nicht um Follower und Abonnenten.

Leben heißt Erfahrungen machen, Abenteuer erleben und Langeweile haben. Mit Freunden Spaß haben, Zeit mit der Familie verbringen und Alleine sein. Zu lernen, zu wachsen und Probleme zu überwinden. Seinen Wünschen nachgehen, seine Träume verfolgen und Arbeit machen, die gemacht werden muss. Das ist Leben und dabei muss man niemanden zufriedenstellen, nur sich selbst.

Und ja, in unserer heutigen Gesellschaft gibt es Menschen, die durch das Internet arbeiten, Geld verdienen und bekannt werden. Aber nur das alleine macht auch diese Menschen nicht glücklich. Sie haben damit angefangen, weil es ihr Hobby war, ihre Leidenschaft und nicht daran gedacht damit später einmal Geld zu verdienen und so sollte es sein. Und falls es nicht so sein sollte, dann hoffe ich, dass keiner sich von ihnen blenden lässt und sie unterstützt. Bei Bloggern / Vloggern / Instagrammern, bei denen ich das Gefühl habe, sie gehen Kooperationen nur wegen des Geldes ein, liefern nur noch gesponserten Content usw. entfolge ich. Natürlich müssen auch sie ihren Lebensunterhalt verdienen, aber niemand sollte sich käuflich machen und seine Zahlen nur dazu nutzen Geld zu machen. Die Mischung macht’s! Und natürlich auch die Weise mit der kooperiert wird bzw. die Partner und ob sie passend sind. Seht ihr das auch so wie ich?

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Wenn man heute einen Blog startet, ist das nicht unbedingt mehr etwas Besonderes. Es gibt so viele Blogs, so viele Blogger. Das man damit Geld verdienen kann, ist den meisten sicherlich bekannt und deswegen denken sicher einige, man würde es nur des Geldes wegen machen, so wie jeder andere auch. Zumindest kommt es mir manchmal so vor. Denn leider kann niemand einschätzen, wie unglaublich viel Zeit, Liebe und Kraft diese Arbeit kostet. Auch ich hätte das vorher niemals gedacht, obwohl ich mich sehr wohl dazu belesen habe und jeder das schreibt, aber bevor man es nicht selbst merkt glaubt man nicht, um wie viel es sich tatsächlich handelt!

Trotzdem will ich keine Haufen von Followern und Abonnenten, keine stapelweise Kisten voller Produkte, kein großes Geld mit meinem Blog machen. Darum geht es nicht. Deswegen habe ich nicht damit begonnen.

Ich schreibe meinen Blog, weil ich schon immer gerne geschrieben habe, schon lange gerne Fotos mache. Ich wollte etwas zu tun haben, weil ich nicht damit klarkomme mich nutzlos und sinnlos in dieser Welt zu fühlen, ich gerne etwas zu tun habe. Hier kann ich meine Kreativität ausüben, mir Gedanken über Themen machen, die mich interessieren, Ideen umsetzen und mich mit Leuten mit den gleichen Interessen austauschen, meine Zeit sinnvoll verschwenden.

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Und ja! Ja es ist schön Leser zu haben, denen deine Texte gefallen, Follower, denen deine Bilder gefallen, Menschen die gerne von dir hören, dir ihre eigene Meinung mitteilen. Das ist es, was das Bloggen ausmacht, die Kommunikation, das Erreichen von Leuten auf der ganzen Welt, nicht wegen der Zahl, sondern wegen der Menschen.

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Die Bilder dieses Beitrags sind zusammen mit der Lieben Anna von annaverburg.com entstanden, die auch auf einigen Bildern selbst zu sehen ist :)

 


Was denkt ihr? Geht es euch auch so? Könnt ihr meine Meinung nachvollziehen oder habt noch etwas zu ergänzen?