Gleich ist Nicht Jetzt

Ich bin organisiert. Ich habe einen Plan. Meine To-Do Listen sind immer voll. Meine Gedanken schweigen nie. Mein Gehirn macht keine Pause.

Und trotzdem erwische ich mich selbst immer wieder bei unnützen Dingen – damit meine ich nicht unproduktive, aber schöne Dinge des Lebens, sondern die falschen, wirklich unnützen Zeitverschwendungen.

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„Ist ja nur ein kurzes Video“

„Oh XY hat einen neuen Blogpost, den kann ich ja vorher noch lesen.“

„Nur kurz ein paar Pins pinnen.“

„Ach ich könnte noch schnell mal meine E-Mails checken.“

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Aber damit rieselt mir die Zeit wie Sand durch die Hände und ich bekomme es nicht einmal mit, bis ich auf die Uhr gucke und schon wieder eine halbe Stunde verflogen ist. All diese Apps auf den Handys und Favoriten auf meinem Laptop entziehen mir die Zeit für Dinge die ich wirklich machen will und machen muss.

Ihr habt schon mehrfach auf meinem Blog zu lesen bekommen, dass mir die Zeit zum täglichen am Blog arbeiten fehlt, da die Schule meine Nachmittage und Abende in Anspruch nimmt und das stimmt auch. Aber trotzdem gibt es immer wieder Situationen, in denen ich mich dabei erwische, wie ich meine Zeit „falsch“ nutze. Natürlich ist es auch anstrengend nach einem langen Schultag noch mehr zu Schreiben und zu Denken als ohnehin schon, aber letztendlich macht es mir diese Arbeit hier Spaß und etwas Überwindung und Motivation gehört an solchen Tagen eben auch dazu.

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Deswegen nehme ich mir vor:
  • Mich mehr auf mich konzentrieren! Weniger Videos / Blogposts / Fotos von anderen anzusehen und zu lesen und meine wenige Zeit auf meine eigene Arbeit verwenden. Natürlich gehört die Kommunikation und das gegenseitige Austauschen von Kommentaren ebenfalls zum Bloggen, aber wenn ich dadurch selbst zu wenig an meinem Blog mache, hat es auch keinen Zweck.
  • Meine Zeit effektiv nutzen! Zuerst die Aufgaben machen und To-Do Punkte abhaken und dann alles andere, nicht anders herum.

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  • Inspiration finden und Gedanken aufschreiben! Ich denke im Alltag sehr viel über Blogposts oder Ideen nach, komme aber an manchen Tagen leider nicht dazu, sie sofort umzusetzen. Vor allem vor dem Einschlafen, wenn ich den Tag noch einmal revue passieren lasse, habe ich die besten Einfälle. Deswegen möchte ich ab jetzt vor dem zu Bett gehen alle meine Ideen und Gedanken als Notiz festhalten und immer einen Zettel neben meinem Bett liegen haben, falls mir noch etwas einfällt.
  • Weniger Aufschieben, mehr Abhaken! Ich habe zwar ordentlich geführte To-Do Listen und weiß auch immer was ich alles zu tun habe, aber diese Punkte in Angriff zu nehmen und wirklich etwas zu erledigen fällt mir oft schwer. Vor allem wenn es Aufgaben sind, die viel Zeit in Anspruch nehmen, denn diese ist mir dann irgendwie immer zu schade bzw. will ich nicht, dass mein Tag nur aus einer einzigen Aufgabe besteht…
Weniger gleich, mehr jetzt!

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 Gerade bin ich richtig motiviert dazu Texte für den Blog zu verfassen. Oft fehlt mir aber auch der Schreibfluss und ich kann meine Gedanken nicht richtig sortieren und „zu Papier“ bringen. Also versuche ich solche Motivations-Hochs für mich zu nutzen und in diesen Zeiten intensiv zu schreiben, um die Schreib-Tiefs mit anderen Aufgaben zu füllen.

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Ich möchte auch wieder mehr selbst mit dem Stativ Fotografieren. Das einzige was ich zur Zeit mit meiner Kamera festhalte, ist mein Essen. Aber ich möchte eigentlich mehr Gedanken-Texte schreiben und diese mit meinen Bildern untermauern.

Die Bilder zu diesem Beitrag sind von meinem Shooting mit Anna Verburg.

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Geht es euch ähnlich wie mir? Dann macht doch einfach mit und versucht ebenfalls eure Arbeitsstrategie zu optimieren!

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Führst du ein erfülltes Leben?

Durch das Hörbuch „Café am Rande der Welt“ von John Strelecky wurden ich auf die drei Fragen über den Sinn des Lebens aufmerksam gemacht. Diese sind auch der Hauptbestandteil der Geschichte und lauten:

„Warum bist du hier?
Hast du Angst vor dem Tod?
Führst du ein erfülltes Leben?“

Beim ersten Lesen schon bemerkt man, dass dies keine Gewöhnlichen Fragen sind und man muss sie ein paar Mal lesen um sich wirklich über die Bedeutung bewusst zu werden. Vor allem aber braucht man Zeit um darüber nach zu denken, was sie eigentlich für sein eigenes Leben bedeuten.

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Ich bin der Meinung, dass jeder Mensch einen Grund hat auf der Welt zu sein, eine Bestimmung des Daseins, eine Aufgabe fürs Leben. Damit meine ich nicht, dass jeder eine weltverändernden Grund hat auf der Erde zu sein. Sondern einfach Dinge, die einen selbst glücklich und erfüllt machen und durch die man mit gutem Gewissen auf sein Leben zurückblicken kann.

Wenn man diesen Teil für sich selbst erkannt hat, dann hat man schon den ersten und den wahrscheinlich einfachsten Teil hinter sich. Man kommt jetzt zu der Frage wie man diese Aufgabe erfüllen kann.

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Da viele von uns in das Arbeitsleben eingebunden sind, ist es schwierig von jetzt auf gleich nur noch das zu tun was einen glücklich macht um Erfüllung zu erlangen.

Aber wusstest du, dass man ein Jahr seines Lebens nur damit verbringt unnütze Post und Werbung zu lesen? Und das ist nur ein Beispiel, ich wette es gibt hunderttausende von Menschen die sehr viel mehr ihrer kostbaren Zeit damit verschwenden im Internet zu surfen (mich leider teilweise eingeschlossen), weswegen ich auch schon über ein Digital Detox und Tipps um seinen Handy Konsum zu verringern gesprochen habe.

Man hat nun mal nicht so viel Zeit auf der Welt, auch wenn einem 75 Jahre vielleicht zuerst lang vorkommen mögen. Mir zumindest geht es jedes Jahr so das ich mich riesig auf den Sommer freue und wenn ich mich umsehe ist schon wieder Herbst und dann ist das Jahr auch schon wieder rum. Aber wenn man zumindest ein bis zwei Stunden am Tag Sachen tut, die seiner Bestimmung entsprechen und die einen Glücklich machen, kann man auf das Jahr zurückblicken und man hat zumindest 365 Stunden lang erfüllende Dinge unternommen.

Das mag fürs erste nicht viel Sein aber je mehr man sich daran gewöhnt und darauf konzentriert solche Sachen zu machen, desto mehr Zeit möchte man damit verbringen.

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Vor allem auch die Konsumwelt und Werbung haben sehr viel mit der eigenen Bestimmung zu tun. Der Mensch redet sich immer ein das es in der Zukunft besser wird und dass er dann Dinge tun wird die ihm Spaß machen. Ich zum Beispiel, sage mir immer das nach dem Abi wenn ich alleine wohne und alleine Geld verdiene alles besser wird. Ich kann ganz viel reisen und entdecken, meine Wohnung einrichten wie ich will, Essen kaufen und machen wie ich es will, ich bin nicht mehr abhängig von den Entscheidungen meiner Eltern. Aber sollte ich die verbleibende Zeit bis dahin wirklich verschwenden? Man kann zumindest so gut es geht, seinem Willen folgen. Natürlich kann ich jetzt noch nicht alleine um die Welt reisen, aber ich kann mit meinen Eltern in den Urlaub fahren und meiner Mama vorschlagen, dass ich koche.

Um auf die Konsumwelt zurück zu kommen. Der Mensch arbeitet etwas was er nicht mag um Geld zu verdienen, weil er unglücklich ist kauft er sich etwas um sein Gemüt zu befriedigen, dadurch entstehen allerdings Rechnungen die er wiederum durch Arbeit, die ihm nicht gefällt begleichen muss. So entsteht ein immer schlimmer werdender Kreislauf.

Wenn man einen Job findet der seiner Bestimmung entspricht bei dem man aber weniger verdient, ist es trotzdem kein Verlust. Das Geld wird weniger wichtig, da man sowieso den ganzen Tag über etwas macht was einen glücklich macht und erfüllt und man braucht dadurch keinen oder nur wenig Ausgleich über Konsumgegenstände.

Wenn man diese Art der Erfüllung und des Glücks erreicht hat, kann man automatisch keine Angst mehr vor dem Tod haben. Denn es wird nicht passieren, dass man stirbt bevor man das machen konnte was man will und was man sich wünscht, denn man tut es jeden Tag.

Erfolg, Glück und Erfüllung wird nicht länger von andern bestimmt oder gemessen.

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Leider reicht nur das Wissen allein nicht aus, man muss es auch wirklich in Angriff nehmen, darüber nachdenken und nach diesem Prinzip handeln.

Um all diese Themen und Fragen geht es in John Streleckys Büchern bzw. Hörbüchern die ich persönlich in diesem Fall sogar bevorzuge. Er erklärt immer durch kleine Geschichten durch die man sehr viel besser versteht und einfach lernen kann. Außerdem verpackt er alles in einer einzigen schönen Geschichte über einen Mann der ebenfalls John heißt und nach seinen eigenen Big 5 For Life bzw. seiner eigenen Bestimmung sucht und wenn euch solche „Weiterbildungen für das Leben“ gefallen, kann ich euch seine Bücher nur ans Herz legen.

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Bis jetzt habe ich noch nicht komplett heraus finden können worin meine Aufgabe besteht. Ich weiß, dass ich ganz viel Reisen will und mich mit Dingen die mich interessieren beschäftigen und auch weiterbilden will. Darunter zählt zum einen Fitness und gesunde Ernährung, wie der Körper funktioniert und was man dafür tun kann um äußerlich und innerlich länger jung und fit zu bleiben. Außerdem liebe ich es zu schreiben und mich mit anderen Menschen über genau solche Themen, wie ein erfülltes und glückliches Leben, aus zu tauschen und Fotografieren, deswegen hoffe ich mit meinem Blog diesen Teil weiter fort zu führen.

Ich hoffe ihr konntet einigermaßen Folgen was ich euch sagen wollte. Es ist ziemlich schwierige seine Gedanken so präzise und verständlich aufzuschreiben, wie John Strelecky es in seiner Erzählung tut, weswegen ich euch seine Bücher bzw. Hörbücher nur ans Herz legen kann. Und vor allem, dass ihr euch selbst einmal die Zeit nehmt und über die Fragen nach denkt und sie für euch beantwortet.

John Streleckys Bücher:

  • Das Cafe am Rande der Welt
  • Wiedersehen im Cafe am Rande der Welt
  • Safari des Lebens
  • Big five for life

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Seid ihr auch so interessiert daran mehr über die Philosophy des Lebens zu erfahren wie ich? Oder lebt ihr einfach von Tag zu Tag?

Blogging Sometimes Drives Me Crazy | My Thoughts

Ich liebe Bloggen. Ich liebe es Fotos zu schießen, Texte zu verfassen und das alles zusammen zu führen und mit euch zu teilen. Aber ich bin auch eine Perfektionistin und ich will immer alles richtig machen, alles richtig gut und Bloggen ist eine Sache bei der man nie auslernt. Niemals! Und trotzdem will ich am liebsten jetzt schon alles wissen, um eben alles von Anfang an perfekt zu machen.

Schon als ich angefangen habe mir über das Bloggen Gedanken zu machen und darüber einen Blog zu starten wusste ich, dass ich nicht einfach so von jetzt auf gleich bloggen werde. Schließlich gibt es dabei viel zu beachten und ich wollte vorbereitet sein. Ein halbes Jahr lang habe ich mich nur zum Thema Bloggen belesen, viele Blogposts von anderen gelesen und analysiert, aufgeschrieben was ich an ihren Artikeln bzw. ihrem Design mochte und was ich anders machen würde und natürlich fleißig meine ersten Beiträge vorgeschrieben. Zum einen um vorbereitet zu sein und immer einen Artikel auf Vorrat zu haben, falls ich mal keine Zeit habe extra einen zu schreiben (was ich übrigens immer noch so mache) und auch um herauszufinden, ob ich es überhaupt durchhalte ständig zu schreiben oder ob mir dann die Lust vergehen würde.

Nach dieser Zeit habe ich mir dann eine Blog bei wordpress erstellt und dort meine ersten Beiträge veröffentlicht um mich mit dem Programm vertraut zu machen. Weitere drei Monate habe ich nur Beiträge geschrieben und Fotos geschossen, aber wieder nichts veröffentlicht. Erst im Dezember 2015, fast ein Jahr nach dem Wunsch einen Blog zu schreiben habe ich begonnen regelmäßig Artikel zu posten und richtig „gebloggt“.

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Heute weiß ich das hinter dem Bloggen noch sooo viel mehr steckt, von dem ich vorher dachte, dass das unwichtig sei bzw. ich noch nie davon gehört hatte, wie zum Beispiel SEO.  Also bin ich jetzt wieder dabei mich zu belesen, um mehr zu lernen und mich zu verbessern. Das macht mir auch sehr viel Spaß und interessiert mich auch total. Nebenbei will ich aber auch weiter alle zwei Tage Artikel auf meinem Blog posten, die geschrieben werden müssen und gehe außerdem noch zu Schule, die ebenfalls viel Zeit fordert.

Oft fühle ich mich deswegen ein wenig überfordert, weiß nicht wo ich anfangen soll und was ich überhaupt wie unter einen Hut bringen kann. Es ist einfach so viel was man beachten kann (allerdings nicht muss, nur ich will es selbst so! :D )und ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll und wo mir der Kopf steht.

Erstmal bin ich froh, dass es überhaupt so viele Blogs und Artikel über das Bloggen gibt und ich mir das nicht selbst aneignen, sondern darüber belesen kann. Trotzdem ist die Zeit zu knapp um alles zu beachten und ich muss in meinen Kopf erstmal hinein bekommen, dass es nicht möglich ist alles zu schaffen und perfekt zu machen.

Außerdem habe ich so viele Ideen für Blogposts oder Bilder die ich machen will, dass meine Zeit einfach nicht reicht und ich oft nach der Schule auch nicht mehr motiviert bin weitere Tausend Wörter zu schreiben.

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Ich denke einfach mal, dass es vielen Bloggern so geht. Man will es einfach gut machen und gibt sich auch gerne Mühe, trotzdem gibt es einfach zu viel und perfekt ist einfach nicht möglich.

Dabei höre ich in meinem Kopf den Song, der meine „Kindheit“ (so alt bin ich ja noch nicht :D ) geprägt hat: Nobodys perfect I gotta work it again and again ‚till I get it right!

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Ich würde mich sehr freuen von euch zu hören, dass ich nicht alleine bin und ihr euch auch viel zu viele Gedanken macht!

In einem meiner letzten Posts habe ich schon mal nach eurem Rat gefragt und so viele liebe Kommentare erhalten. Vielen lieben Dank dafür! Manchmal braucht man einfach ein paar gute Worte um sich wieder Sicher zu sein und bestätigt zu fühlen, wenn man nicht mehr weiter weiß. Ich danke euch dafür von ganzem Herzen!

Ich habe mich jetzt dazu entschlossen, mich vorerst auf meine Blogartikel und deren Content zu konzentrieren und weniger um das drumherum. Das werde ich mir vornehmen, wenn in der Schule weniger los ist bzw. in den Sommerferien.