Mein Perfekter Tag

Mein perfekter Tag beginnt mit einem Gefühl von Wärme. Sonnenstrahlen, die meine Nase kitzeln. Die aufgehende Sonne scheint direkt durch das große Fenster auf mich.

Langsam öffne ich die Augen, blinzle von dem hellen Licht, welches mich umgibt. Strecke mich und schaue aus dem Fenster. Es steht weit offen und eine angenehme Briese umgibt mich, warm und weich.

Es riecht nach Meer, nach Salz, Algen und einem warmen Morgen. Ich schaue aus dem Fenster, sehe die blauen Wellen langsam auf das Ufer zukommen und sich wieder zurückziehen.

Der Strand liegt ganz verlassen da, bereits in warme Sonnenstrahlen getaucht und ich, ich laufe entlang, entlang der anrollenden Wellen, durch den weichen weißen Sand. Lasse ihn durch meine Zehen rieseln, lasse die Wellen meine Füße umspielen. Ich wandere entlang des verlassenen Strandes.

Noch ist alles ruhig. Vögel geben ihr morgendliches Konzert in den Büschen, in den Gärten, hinter dem Strand. Die Wellen rollen mit ihrem stetigen Rauschen heran und ziehen sich zurück. Alles ist noch ruhig.

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Ich jogge durch den Wald. Es riecht nach feuchtem süßen Waldboden. Es ist angenehm kühl und ich höre nur die knackenden Äste und rauen Steinen unter meinen Schuhen. Laufe und atme.

Stehe unter der Dusche, draußen unter freiem Himmel. Blicke auf das Meer, niemals endende Abfolge von einrollenden und sich zurückziehenden Wellen.

Die aufgegangene Sonne umspielt warm und süß meine nackte Haut, wärmt mich, trocknet mich, zaubert mir ein Lächeln auf mein Gesicht.

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Zum Frühstück gibt es das beste, das reifste Obst, weiche saftige Mango, süße Pfirsiche, kühle Melone, große rote Erdbeeren und Himbeeren und Blaubeeren und Brombeeren. Dazu frisches Nussbrot mit der perfekten Avocado und sonnengereifter Tomate. Und Pancakes – natürlich Pancakes. Mit Schokocreme und warmer, karamellisierter Banane.

Ich lese in der Sonne. Ein gutes Buch. Mit den Füßen im Sand, am Strand. Kühle mich zwischendurch im Meer ab. Schwimme. Lasse mich von der Sonne trocknen – es prickelt auf meiner Haut.

Ich gehe auf den Markt, voller schönstem Obst, Gemüse, selbst angesät, gepflegt, geerntet, frisch gepresste Säfte und Smoothies. Viele freundliche Menschen, Kinder laufen umher, es schwebt ein all umfassendes Glück in der Luft. Freude.

Beim Mittagessen sitze ich mit meiner Familie am Tisch,. Zu Hause. Die Sonne scheint auf meinen Rücken. Es gibt Nudeln mit Spinat und Feta und ich kann nicht aufhören zu essen, fühle mich von Wärme umgeben.

Ich mache Yoga im Garten, im weichen Gras, im Schatten. Meditiere auf die zwitschernden Vögel und den Duft der Hibiskus neben mir, höre das Meer rauschen und die leichte Meeresluft lässt die Blätter des Baumes rascheln, unter dem ich sitze.

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Über eine große Blumenwiese, durch ein sich im Wind wiegendes Feld, durch einen sonnengetränkten Wald, an einem Fluss entlang, zum Meer, entlang des Strandes – reite ich. Langsam, im Galopp. Der Wind weht durch meine Haare, kühlt meine Stirn. Die Sonne taucht alles Licht in orange, rot, rosa. Und ich reite, reite dem Sonnenuntergang entgegen.

Am lauen Sommerabend sitze ich mit meinen Freundinnen zusammen, wir lachen, erzählen, kochen, genießen, lachen noch mehr und erzählen.

Wandern auf einen kleinen Berg, sehen wie die Sonne langsam untergeht, oben, über dem Meer, dem Strand, erzählen, lachen, genießen, lieben, träumen – Außer Raum und Zeit.

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Tage sind nie ganz perfekt. Perfekt müssen sie nicht sein. Wunderschön reicht. Jeder Tag kann wunderschön sein. Mach jeden Tag zu einem Wunderschönen.

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Slow Down – Einfach mal Entspannen

Das Leben entschleunigen 

Social Media und die ständige Konfrontation mit Werbung und News in Digitaler Form ist anstrengend und der Mensch wird immer weniger Aufnahmefähig.

Deswegen ist es so wichtig sich immer wieder Pausen zu gönnen, sich Zeit für sich selbst, seine eigenen Gefühle und Gedanken zu nehmen und nicht immer up to date und erreichbar zu sein. Sonst kann ein ständig zu hohes Maß an Stress krank machen.

In der Multitasking-Hektik unseres Lebens gehen so viele schöne Dinge verloren, da ist es manchmal gut, einfach nur stehen zu bleiben, sich umzuschauen und wahrzunehmen.

 

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Man braucht nicht immer laute Musik um sich beim joggen abzulenken. Viel mehr sollte man öfter der Musik der Natur lauschen, auf seine eignen Schritte und die Atemgeräusche.

The earth has music for those who listen.“ – Shakespeare

Genauso kann man sich auch mit seinen eignen Gedanken befassen und schiebt Gefühle nicht einfach weg, weil man keine Zeit für sie hat.

Ich bin ja sonst ein riesiger Fan vom produktiv sein und viel schaffen, aber ich weiß, dass es nicht gesund ist sich immer selber Stress zu machen. Auch wenn es mir meistens Spaß macht und ich einfach ungern „nichts“ tue und mich lieber nützlich mache, ist es wichtig auch mal abzuschalten und sich mit sich selbst zu beschäftigen.

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Lass einfach mal die Seele baumeln!

Geht ganz einfach, wenn man im Urlaub in der Sonne liegt, ließt, mal ins Meer oder in den Pool springt und mit den Gedanken weit weg von zu Hause und allen Verpflichtungen und Aufgaben ist.

Aber auch zu Hause sollte man sich öfter mal die Zeit nehmen und ohne Handy, Laptop oder Fernseher auf dem Sofa / dem Bett oder der Sonnenliege im Garten liegen, etwas lesen, in Zeitschriften blättern oder auch nur seinen Gedanken nachhängen und träumen.

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Mein Mandala Buch ist von Thalia und ich liebe es!

Mandala malen oder auch normales Malen entspannt unglaublich und ich habe festgestellt, dass ich danach auch so viel besser und ruhiger schlafe.

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Ich probiere mich gerade ein bisschen am Aquarell Malen wie es @press_liz so wunderschön kann und auch Mandala malen macht unheimlich Spaß!

Im Garten arbeiten ist für mich auch pures Seele baumeln lassen. Ich liebe es Blumen zu gießen – am liebsten Barfuß. Das entspannt mich total! Oder auch einfach nur durch den Garten zu schlendern, an Blumen zu riechen oder Bienen zu beobachten, wie sie ihrer Arbeit nachgehen.

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Tipps für ein ausgeglicheneres Ich
  • Pausen machen! Auch wenn die To-Do Liste nicht schrumpfen will und ihr viel schaffen wollt – nehmt euch die Zeit für eine Pause! Das ist unheimlich wichtig damit der Körper wieder Energie tanken kann und Ruhe hat. Danach ist man auch immer wesentlich konzentrierter und motivierter, wenn man mal für ein paar Minuten nicht unter Spannung steht. Esst etwas, vertretet euch ein paar Minuten die Beine, gönnt euch frische Luft, haltet eure Nase in die Sonne, macht ein paar Yoga Übungen oder oder oder. Hauptsache eure Pause besteht nicht darin kurz die neusten Insta-Posts durchzuscrollen oder schnell auf ein paar Whatsapps zu antworten!

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  • Bewegung ist das A und O! Unsere Gesellschaft bewegt sich viel zu wenig. Stundenlang sitzen wir am Computer, dann im Auto oder in der Bahn, zum Abenbrot und Abends auf dem Sofa – also eigentlich die ganze Zeit. Sportliche Leute nehmen sich wenigstens die Zeit eine halbe Stunde täglich zu laufen, aber auch das ist einfach viel zu wenig. Bewegung heißt nicht sich zwei Stunden im Fitness Studio abzurackern – das ist auch ein guter Ausgleich zu vielem Sitzen, aber es geht um das Gehen, um das In-Bewegung-sein. Das ist viel entscheidender um sich ausgeglichen und frisch zu fühlen. Fahrt mit dem Fahrrad zur Arbeit/Uni/Schule, lauft Treppen, geht spazieren. Das ist noch wichtiger als nur ein stupides Workout und das was unsere Körper wirklich mehr brauchen!

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  • You have to nourish to flourish! Dein Körper ist, was du isst. Wie soll er mit einem Imbiss hier und einem Happen da wachsen und gedeihen? Das ist einfach nicht möglich. Es gibt einfach keine blödere Stelle, an der man Sparen kann als an seinem Essen – sei es Geld, Aufwand oder Zeit, denn das Essen ist das woraus unser Körper sich seine Energie zieht. Also nimm dir die Zeit und iss. Langsam und genüsslich und mit Versand, am besten in Gesellschaft und nicht vor Netflix. Scheue keinen Aufwand für ein gesundes und ausgewogenes Lunch-Paket, anstelle des Kantinenessens (und soo viel Aufwand ist Meal Prep gar nicht, wie ich in meinem Meal Prep 101 Post zeige) und spare nicht an guten Zutaten. Es muss nicht alles Bio sein, aber nur billiges Fertigessen anstelle von etwas teurerem aber wesentlich besserem frischem Gemüse und Obst.

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  • Eine Tasse Tee, ein gutes Buch und eine frühe Nacht bewirkt Wunder! Nimm dir bewusste Auszeit für dich zum entspannen. Früh schlafen gehen ist unheimlich wichtig und am besten schläft man, wenn man schon vorher herunterfährt und nicht durch Laptop Arbeit oder Social Media aufgepusht wird. Dieser Punkt fällt mir selbst unheimlich schwer, da ich, wenn ich tagsüber Unterricht habe, nachmittags lerne oder Hausaufgaben mache nur abends Zeit für meinen Blog usw. habe. Trotzdem versuche ich immer früh ins Bett zu gehen und so früh wie möglich vorher schon auf alle elektronischen Geräte zu verzichten. Wenn ich vor dem Schlafen male oder lese schlafe ich so so viel besser!
  • Achte dich! Nichts ist so wichtig, wie du selbst. Achte darauf wie du dich fühlst, was dir gut tut. Höre auf deinen Körper, wenn er eine Pause braucht – nimm sie dir und sei dir für nichts zu schade! Er wird dich noch dein ganzes Leben begleiten und Austausch oder Rückerstattung ist nicht möglich. Also kümmere dich gut um ihn!

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Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Beitrag dazu inspirieren auch mal slow zu machen. Sich nicht immer stressen zu lassen oder selbst Stress zu machen ist unheimlich wichtig und auch wenn harte Arbeit belohnt wird, kann auch nur jemand, der sich Pausen gönnt 100% geben!

Being Happy – How to Think Positive

Manchmal ist es schwer aus blöden Situationen etwas Gutes zu machen. Trotzdem sollten wir uns bemühen schlechte Erfahrungen oder Erlebnisse nicht unser Leben bestimmen zu lassen und weiterhin positiv zu Denken. Jeder ist für sein eigenes Glück verantwortlich und kann dies mit seinen Gedanken beeinflussen.

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Positiv denken, handeln und leben ist für einige Menschen relativ einfach, weil sie als Optimisten geboren sind. Leider habe ich das Gefühl gibt es immer weniger dieser Menschen und niemand arbeitet an sich selbst um einer zu werden. Pessimist sein ist in vielen Situationen sicherlich auch einfacher, als sich zu bemühen das positive herauszufinden und zu erkennen. Alle meckern, lästern und alles ist sch*

Ich denke trotzdem, dass das Leben als positiv denkender Mensch um einiges schöner ist, auch wenn es manchmal mit einer Suche verbunden ist, auch wenn man viel lieber verzweifeln würde. Optimisten passieren mehr gute Dinge im Leben und sie erfahren mehr Glück und wie das funktioniert möchte ich euch in diesem Artikel ein bisschen näher erläutern.

 

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Gewöhne dir an nach dem positiven in jeder Situation, jeder Person und jeder Lebenslage zu suchen, auch wenn es nur kleine Dinge sind. Konzentriere dich darauf und versteife dich nicht auf den negativen und halte an ihnen fest. Meistens kann man eh nichts daran ändern, aber wenn du es kannst, dann konzentriere dich nicht darauf Negatives akribisch zu beseitigen sondern mehr der positiven Dinge in dein Leben zu lassen.

Am Anfang mag das schwer fallen, aber je öfter man es sich in den Sinn ruft und übt desto einfacher wird es und irgendwann passiert es von ganz alleine.

Ich denke in diesem Fall kann man auch nie auslernen.

 

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Auch dieses Zitat bezieht sich auf mein oben genanntes. Es ist ganz normal sich mal aufzuregen und sauer zu sein, aber mann sollte daran nicht seine kostbare Zeit und auch Nerven verschwenden, sondern sich wieder auf das Konzentrieren und seine Energie für das verwenden was einen weiter bringt und glücklich macht.

 

 

 

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Du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben. Behandle dich auch so. Sei dir selbst etwas Wert und wenn es dich glücklich macht, dann tue es. Und vor allem genieße es dann auch, wenn man sich danach nur schlecht fühlt, dann hat es sich nicht gelohnt!

Und wenn es mal so ist, dass es sich nicht gelohnt hat oder dass du Geld für etwas unnötig verschwendet hast, dann versuch darüber hinweg zu kommen und ärgere dich nicht weiter darüber. Du kannst es jetzt eh nicht mehr ändern.

(Auch das ist wieder leichter gesagt als getan. Aber übe dich darin! )

 

Erfreue dich an allen kleinen Dingen des Lebens und rufe dir immer wieder in Erinnerung wie unglaublich glücklich du dich schätzen kannst, auf der Erde zu sein und (fast) alles tun zu können, was du dir wünschst. Schätze all das Wert was du hast und was schon da ist und genieße es auch mal so wie es ist. Auch wenn der Mensch so programmiert ist, muss es nicht immer höher, schneller und besser sein. Es kann auch mal genau so Gut sein wie es ist! Also genieße das was du hast.

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Zum Schluss möchte ich noch einmal sagen, dass es eigentlich nicht möglich ist immer und in jeder Situation das Beste zu sehen und optimistisch zu denken. Es gibt Momente die eben nichts an sich haben, dass in irgend einer Weise positiv sein könnte. Man darf auch traurig, verzweifelt und sauer sein! Das ist menschlich und das muss sein. Aber es darf eben nicht das ganze Leben bestimmen… man muss irgendwann wieder damit anfangen alles Gute zu sehen und das Schlechte hinter sich zu lassen. Dabei ist es auch gut darüber nachzudenken wofür man dankbar ist und was es alles in seinem Leben gibt, worüber man glücklich ist.

 

 

Ich hoffe ihr konntet verstehen, was ich versucht habe in meine Sätze zu verpacken. Ich finde es sehr wichtig an sich selbst zu arbeiten und zu versuchen jeden Tag ein bisschen besser zu sein als den Tag davor. Aber man sollte das Leben auch nicht zu ernst und verbissen sehen, sondern es genießen!

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