Aufläufe und Lasagne für Kalte Tage | Vegan, Schnell & Einfach

Warme, cremige Aufläufe oder Lasagne sind einfach ideal für kalte, graue Tage. Wenn man von morgens bis abends Tee trinkt, in Kuscheldecken eingehüllt Filme schaut oder vor dem Kamin sitzt – dann passt zum Mittag oder Abendessen eines meiner Rezepte perfekt dazu.

Schnell und einfach vorbereitet, für ca. eine Stunde im Ofen und schon hat man ein leckeres, wärmendes Gericht vor sich!

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Spinat Lasagne – vegan oder vegetarisch

Meine allerliebste Lieblingslasagne ist diese Spinat Lasagne. Früher haben wir die immer mit Feta gemacht, aber seit es den Streukäse von Simply V gibt, kann ich darauf gut verzichten und es schmeckt auch so lecker :) Ich kann den euch unheimlich empfehlen!

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Zutaten: 

  • Lasagneblätter
  • Simply V Vrischkäse Kräuter
  • 500g Tiefkühl Blattspinat
  • Simply V Streukäse (oder Feta Käse)
  • mittelgroße Zwiebel
  • eine Zähe Knoblauch
  • Salz, Pfeffer, Muskat, italienische Kräuter, Brühwürfel

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Eine vegane rote „Bolognese“ Lasagne habe ich bis jetzt leider noch nicht ausprobiert. Ein tolles Rezept findet ihr allerdings auf Patti’s Blog!

Zubereitung:

  • Spinat im Topf auftauen, Zwiebel und Knoblauch hinzugeben, erwärmen und würzen
  • Lasagneblätter mit Frischkäse von beiden Seiten betreichen
  • Spinat und bestrichene Lasagenblätter schichten und Streukäse darüber verteilen
  • bei 170°C Umluft für ca. 20-25 Minuten in den Ofen

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Kartoffel-Auflauf mit Brokkoli & Blumenkohl

Ein Nummer 1 Standard Rezept bei uns wurde dieses Wochenende zum ersten Mal auf meine Bitten hin komplett vegan zubereitet – und wir haben festgestellt, dass es nicht notwendig ist für leckeres Essen Tiere zu quälen! :)

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Zutaten:

  • Kartoffeln
  • Tiefkühl Brokkoli und Blumenkohl
  • Simply V Streukäse
  • vegane Dinkel „Sahne“
  • mittelgroße Zwiebel
  • eine Zähe Knoblauch
  • Salz, Pfeffer, Brühwürfel, Muskat, italienische Kräuter

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Zubereitung:

  • Tiefkühlgemüse auftauen (bereits Vormittag aus dem TK Schrank nehmen)
  • Kartoffeln schälen, waschen und in dünne Scheiben Reiben und mit dem Brokkoli, Blumenkohl und zerkleinerter Zwiebel in eine Auflaufform schichten
  • eine Sauce aus der „Sahne“, gepresstem Knoblauch und Wasser mischen und mit Gewürzen abschmecken und über den Auflauf gießen und mit „Käse“ bestreuen
  • bei 170°C Ober/Unterhitze für ca. 30 Minuten backen, bis die Kartoffeln durch sind

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Spätzle-Pilz-Auflauf

Eine wunderbare Abwechslung zu normaler Lasagne oder Aufläufen ist dieses Rezept, welches meine Mama im vorletzten Jahr bei Pinterest entdeckt hat. Damals noch mit Sahne und Fleisch, haben wir es jetzt in einen vegetarisch (eigentlich vegan, aber in den Spätzlen ist Eigelb drin…) Sonntagsschmaus verwandelt und es schmeckt mindestens doppelt so gut und man fühlt sich bei und nach dem Essen hervorragend!

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Zutaten:

  • Spätzle (gekaufte sind leider mit Eigelb, aber selbstgemacht ist vegan ganz einfach!)
  • frische Champions
  • Kokosmilch aus der Dose
  • vegane Hafer“Sahne“
  • Simply V Streukäse
  • Zwiebel
  • eine Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer, Brühwürfel, Petersilie und andere Käuter

Zubereitung:

  • Zwiebel in der Pfanne anbraten und geviertelte Pilze hinzu geben
  • mit Salz, Pfeffer, Brühwürfel und Kräutern abschmecken und mit Hafersahne und einem Schwung Kokosmilch ablöschen
  • die Spätzle in der Auflaufform verteilen und mit der Sauce übergießen, Streukäse darüber verteilen
  • bei 170°C Umluft für ca. 20 Minuten backen

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Ich bin übrigens nicht von Simply V gesponsert! :D Schön wär’s! Auch wenn das vielleicht so scheint, weil ich in jedem Rezept ihre Produkte verwende – Ich finde die einfach toll und bin unheimlich froh, dass es vegane Käsealternativen mit guten Zutatenlisten sogar jetzt schon bei Kaufland gibt! :)


Wie ihr seht sind alle Rezepte super einfach und schnell gemacht und nach ca. 20-30 Minuten im Ofen auch schon Servierfertig! Wunderbar also für gemütliche Wochenend-Essen, die trotzdem total lecker, relativ gesund und einfach abwandelbar sind!

Seid ihr auch so verliebt in warme cremige Aufläufe an kalten Tagen? Was sind eure liebsten Kombinationen?

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Vegane Apfel-Zimt Muffins | Recipe

Ich liiieebe die Kombination aus Apfel und Zimt! Ihr auch? Es riecht einfach so so lecker und schmeckt noch besser – so fruchtig und süß! Auch wenn das Gewürz total an Herbst (oder Weihnachten?!) erinnert, kann ich es persönlich wirklich das ganze Jahr über essen und lieben :D

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Zum Geburtstag meiner Freundin Anna habe ich diese leckeren veganen Apfel-Zimt Muffins auf ihren Wunsch gebacken und sie waren so so lecker! Ich werde sie ab jetzt auf jeden Fall ständig wieder machen :)

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Zutaten:
  • 275g Buchweizenmehl
  • 150g Rohrzucker
  • 240ml Hafermilch
  • 3 Äpfel
  • 80g Apfelmark (Apfelmus ohne Zucker)
  • 80g Kokosöl
  • 2 EL geschrotete Leinsamen + 6 EL kaltes Wasser
  • 2 TL Zimt
  • 1 TL Apfelessig
  • 1 EL Stärke
  • 1½ TL Backpulver
  • ½ TL Natron
  • Prise Salz

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Anleitung
  • Apfelessig und Hafermilch in einer Schüssel mit der Stärke verquirlen bis keine Klümpchen mehr da sind und einige Minuten ruhen lassen
  • Die geschroteten Leinsamen mit dem Wasser in einem Becher verrühren und ebenfalls für ca. 10 Minuten stehen lassen
  • Alle trockenen Zutaten mischen und den Leinsamen-, Hafermilchmix, das Kokosöl, das Apfelmark und einen zerkleinerten Apfel (am besten Erbsen-Groß) zu einem glatten Teig verrühren
  • Diesen gleichmäßig in Muffinförmchen verteilen (bei mir hat es für 18 Stück gereicht) und in eine kleine Kuhle etwas Apfelmark kleksen
  • Die übrigen 2 Äpfel in ganz dünne Spalten schneiden und oben auf die Muffins legen (siehe Bilder)
  • Bei 200°C Ober/Unterhitze für ca. 20-25 Minuten backen

Ich wette sie schmecken auch unglaublich gut, wenn man sie in Apfelmark tunkt :)

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Ich kann euch wirklich nur empfehlen diese herbstlichen Muffins auszuprobieren! Sie sind so so gut!

What I Eat in a Day #12 | Herbst Edition

Die Temperaturen draußen erreichen teilweise schon unter 10°C, die Blätter färben sich orange, rot und braun und es liegt der Duft von Zimt, Birne und Kürbis in der Luft… Der Herbst ist nun wirklich angekommen und das bedeutet auch, dass sich unser Essverhalten wieder ein wenig ändert, weswegen ich euch in diesem Post einen typischen Herbst-Ferien-Essens-Tag von mir zeige und die Rezepte dazu vorstelle.

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Zum Frühstück starte ich gerne warm und süß! In den Ferien habe ich auch etwas mehr Zeit, um mir am morgen eine leckere Schüssel mit warmem Obst und Müsli zu machen.

Dafür schnipple ich einen halben Apfel, eine halbe Birne und ein paar Scheiben Banane in einen kleinen Topf und übergieße alles mit Hafer- oder Mandelmilch und lasse es kurz heiß werden (bis es dampft, aber noch nicht kocht) und stelle es dann auf niedrige Stufe zum dünsten. In der Zeit gebe ich jeweils einen halben Teelöffel Chia- und Leinsamen, gepufften Amaranth, Hagebuttenpulver, Haferkleie, Erdmandelpulver und ca. einen Esslöffel feine und einen Esslöffel grobe Haferflocken hinzu.

Durch das erhitzen auf niedriger Stufe und die längere Zeit, die alles zum Quellen hat, wird das Porridge (aus Haupsächlich Obst) richtig schön cremig und je nach dem wie viel Pflanzenmilch man verwendet auch schön flüssig (das mag ich persönlich lieber).

Darüber verteile ich dann noch Kakaonibs und einige Maulbeeren. Maulbeeren habe ich erst letztens für mich entdeckt und bin total begeistert – so süß und fruchtig!

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Wenn ich zu Hause bin und hauptsächlich am Schreibtisch arbeite, habe ich immer eine Thermoskanne Tee bei mir. Die wird dann regelmäßig aufgefüllt und somit komme ich auf 2,5 – 3 Liter Tee oder Wasser am Tag. Am liebsten trinke ich 9 Kräuter Tee, Rooibos, Früchte oder Pfefferminz, immer abwechselnd nach Lust und Laune.

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Zum Mittag essen wir in den Ferien gerne Salat und nur eine Kleinigkeit und kochen dann abends noch einmal richtig. So auch heute. Es gab Rucola-Tomate Salat und eine Kürbissuppe, die wir mit einem Schuss Kokosmilch verfeinern (anstelle von z.B. Sahne – gesünder und vegan!).

Eigentlich war mein Plan noch einmal mit unserem Waffeleisen Waffeln zu machen, um zu sehen warum es bei den letzten Versuchen nie geklappt hat. Dafür habe ich mir dieses Mal ein Rezept aus dem ersten Kochbuch von Deliciously Ella ausgesucht und wollte lediglich eine Waffel (wie man sieht, hat meine Teig-Kalkulation nicht ganz für eine gereicht) machen. Aber auch dieses Mal ist ein Teil des Teiges oben angeklebt und ging total schwer zu lösen, obwohl er schon knusprig und braun war und obwohl ich vorher alles gründlich mit Öl eingerieben habe.

Ich denke nach 3 Versuchen, mit verschiedenen Teigen und allen möglichen Test’s kann man sagen, dass unser Waffeleisen ausgetauscht werden kann. Schließlich haben wir es auch schon aus unserer alten Wohnung mitgenommen und es ist bestimmt fast schon so alt wie ich :D Da kann ruhig mal ein neues her!

Auch wenn es ziemlich nervig ist, dass ich mir jetzt 3 Mal die Arbeit gemacht habe und immer wieder nur den Teig aus dem Eisen, anstelle einer leckeren Waffel kratzen konnte, freue ich mich mit gutem Gewissen ein neues kaufen zu können. Denn eigentlich will ich schon total lange ein schönes Belgisches Waffeleisen, in dem die Waffeln viel dicker und fluffiger werden (und schöner aussehen :D ). An dieser Stelle Danke an hagengrote.de für die Zusammenarbeit, durch die mein neues Waffeleisen schon auf dem Weg ist! (Dieser Teil des Beitrags ist eine Anzeige von hagengrote.de) 

Dann habe ich auch die Möglichkeit euch viele leckere Waffelrezepte zu zeigen, die ich schon ausprobiert habe, die nur nie schön genug geworden sind um damit Fotos zu machen :D Und natürlich weitere neue Ideen auszuprobieren, denn ich liebe Waffeln fast so sehr wie Pancakes!

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Zum Abendessen haben wir dann etwas neues ausprobiert: Rote-Beete-Risotto mit gedünstetem Gemüse und krossem Tofu.

Das Risotto haben wir einfach ganz normal wie immer gekocht (Zwiebel und gepressten Knoblauch andünsten und Risotto-Reis mit Wasser und Gemüsebrühe kochen). Normalerweise würden wir dann Parmesan hinzu fügen, da ich mir aber veganes Risotto gewünscht habe, gab es das ohne Parmesan und es hat allen sogar noch besser (weil, weniger schwer im Magen) geschmeckt! Die frische Rote Beete haben wir einfach in kleinen Würfeln in einer Pfanne mit Wasser garen lassen und dann unter den Reis gemischt. Darüber noch etwas Nährhefe zu verteilen schmeckt noch besser (ähnelt veganem Parmesan!)

Den Taifun Tofu hatten wir bereits einmal in der Geschmacksrichtung Tomate-Basilikum und beides schmeckt unglaublich gut! Sehr zu empfehlen (auch für Leute, die noch nicht so von Tofu überzeugt sind, da es bereits total lecker mariniert ist!)

Die Kombination von Curry-Mango mit dem Risotto und dem Gemüse war allerdings nicht ganz so passend, was ein bisschen schade war :D Aber zu einem leckeren Gemüse-Curry mit Reis würde er unglaublich gut passen!

Zwei Familienmitglieder hatten ein Stück Fisch, anstelle des Tofus.

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Das gedünstete Gemüse bestand einfach aus Möhren, Zucchini und Pilzen, die in einer Pfanne mit etwas Rapsöl, etwas Salz und Pfeffer und einer Kräutermischung gegart wurden.

Alles in Allem war das Gericht richtig lecker, auch wenn es etwas zusammen gewürfelt war. Vor allem der vegane Risotto-Reis hat mich und meine Eltern sehr begeistert und ich denke wird werden ihn jetzt immer ohne Parmesan zubereiten.


Was sind eure Herbst Favoriten und Essens-Lieblinge? Weitere Ideen findet ihr in meinem letzten Herbst – Rezepte Post!