Marmorkuchen mit Kirschen | Vegan Quick & Easy

Als ich letzte Woche auf Katrins Blog lebegrün ein Rezept für einen super einfachen, saftigen und veganen Marmorkuchen mit Kirschen gesehen habe, wusste ich was ich am Wochenende unbedingt nachbacken würde.

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Dieser leckere und relativ gesunde (da kein weißes Mehl und kein raffinierter Zucker) Kuchen war so schnell und simpel am Sonntag Mittag gezaubert, dass sich meine ganze Familie am Nachmittag auf den noch leicht warmen Kuchen gestürzt hat.

Ich kann euch wirklich nur empfehlen ihn einmal auszuprobieren. Er ist ideal für ein Kaffeekränzchen mit Freunden oder der Familie und beinhaltet so wenige Zutaten, die man meist sowieso zu Hause hat.

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Zutaten:

  • 400g Dinkelvollkornmehl
  • 120g reine Rapsmargarine (oder andere Pflanzliche Margarine ohne Palmfett!)
  • 350ml Hafermilch
  • 95g Rohrzucker
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 2 EL ungesüßten Kakao
  • 1 Glas Kirschen

DSC_0218.JPGSiebt das Mehl, den Zucker und das Backpulver in eine große Schüssel, gebt die Margarine hinzu und fügt, während des mixens nach und nach die Pflanzenmilch hinzu, bis ein glatter Teig entsteht. Rührt die abgegossenen Kirschen unter den Teig. Den Saft der Kirschen könnt ihr wunderbar auffangen und zum Kuchen mit etwas Wasser verdünnt trinken. Fettet eine Kuchenform ein und gebt die Hälfte des Teiges hinein. Zur anderen Hälfte in der Schüssel fügt ihr den Kakao hinzu und rührt diese Masse dann in der Kuchenform unter die andere, sodass weiterhin zwei unterschiedliche Teige zu sehen sind.

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Der Kuchen ist nach ca. 50 Minuten bei 160°C Umluft fertig und kann nach belieben noch mit einer Schoko-Glasur (zum Beispiel aus diesem Schoko-Torten Rezept) oder mit Puderzucker verziert werden. Auch eine heiße vegane Schokolade passt dazu perfekt!

Ich wünsche euch viel Spaß beim ausprobieren und vielen Dank noch einmal an Katrin für das tolle und einfache Rezept. Ich könnte es mir auch gut mit Himbeeren darin vorstellen :)

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Schokolade ist Gesund! + Schoko-Rezepte

Hochgerechnet isst jeder Deutsche pro Jahr ca. 10 kg Schokolade. Leider landet dabei meist Milchschokolade in unseren Bäuchen, obwohl wir dunkle Schokolade sogar ohne schlechtes Gewissen und mit vielen gesundheitlichen Vorteilen genießen könnten.

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Schokolade mit 70% Kakaoanteil oder mehr, enthält viele gesunde Vitamine und Mineralstoffe, wie Magnesium, Eisen, Kalzium oder Vitamin B und ist somit viel gesünder als andere Süßigkeiten. Natürlich sollten wir auch von ihr nicht zu viel essen (Ausnahmen bestätigen die Regel :D ), da sie immer noch viel Zucker enthält.

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Die sekundären Pflanzenstoffe in der Kakaobohne haben einen positiven Effekt auf unser Herz und können somit die Wahrscheinlichkeit von verschiedenen Herzkrankheiten vermindern, außerdem sind sie gut für unsere Gefäße und regulieren unseren Blutdruck bzw. sorgen für eine gute Durchblutung.

Die Antioxidantien, die am meisten in dunkler Rohschokolade enthalten sind, wirken Zellschützend- und erneuernd und sorgen somit für eine schöne, gesunde und strahlende Haut.

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Raw Cacao Nibs sind somit eine wunderbare Ergänzung im Müsli oder Porridge. Ich persönlich habe sie aber noch nicht ausprobiert, weil sie relativ teuer sind und ich nicht weiß ob sie denn auch schmecken (also wenn ihr mir etwas empfehlen könnt, immer rein damit in die Kommentare!) Auch dunkle (am Besten vegane) Schokoladentafeln mit über 70% Kakaoanteil gehören in jeden Vorratsschrank. Man gewöhnt sich schnell an den etwas bitteren Geschmack und ich bevorzuge ihn seit Neustem sogar! Auch ein gutes Kakaopulver ohne Zuckerzusatz ist ideal für eine gesunde heiße Schokolade.

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Damit kann man auch nicht nur tolle Schoko-Torten backen, sondern auch ganz schnell und einfach ein Mittagessen zum mitnehmen zaubern. Wenn ich abends vergesse mir für den nächsten Tag etwas vor zu kochen oder keine Idee habe, gibt es bei mir immer Schoko-Porridge im Glas. Selbstgemachte Schoko-Haferflocken (einfach eine Tafel dunkle vegane Schokolade klein hacken/mixen und unter Haferflocken mischen) habe ich eigentlich immer auf Vorrat. Diese mische ich in einem Einwegglas mit Chia- und Leinsamen, gepufftem Amaranth, Weizenkeimen, einem halben Teelöffel ungesüßtem Kakaopulver und Hafermilch. Dazu kommt eine klein geschnippelte Birne, Apfel oder Banane und darüber Vollkorn Cornflakes oder Dinkelpuffer. Super lecker und schnell gezaubert, egal ob als Mittag oder als Frühstück!

Schokolade kann man einfach zu allem Süßen dazu machen, oder? Vor allem zu Pancakes oder Eierkuchen schmeckt es einfach so gut! Meine Schoko-Bananen Pancakes mache ich immer wieder gerne, denn von denen kann man nicht genug bekommen. Eine Sache die ich jedoch noch nicht ausprobiert habe, ist mein leckeres veganes Bananenbrot anstelle der Himbeeren mit Schokolade zu machen. Dazu würden auch Nüsse super passen. Schokolade und Banane passen einfach perfekt zusammen!

Ein Geheimrezept, welches leider nicht besonders gesund ist aber dafür umso besser schmeckt, ist eine kalte Banane (für 10 Minuten in den Kühlschrank legen) und darüber warmes Nutella (oder eine andere Schokosauce) verteilen. Mmh.. da könnte ich mich reinlegen!

Liebt ihr Schokolade auch so sehr wie ich? Was esst ihr am liebsten für Schokolade und was sind eure liebsten Schoko-Rezepte? 

 

 

The Best Vegan Chocolate Cake Recipe

Familienfeiern sind die besten Gelegenheiten um alle davon zu überzeugen das vegan richtig lecker sein kann. Und mit diesem unglaublich schokoladigen Kuchen habe ich alle davon überzeugen können!

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Ich habe noch nie einen so unglaublich leckeren und sooo schokoladigen Kuchen in meinem Leben gegessen, geschweige denn selbst gebacken. Das Rezept habe ich von dem tollen veganen Food Blog www.minimalistbaker.com. Dort findet ihr viele einfache und schnelle Rezepte und eines davon war eben dieser Kuchen, den ich letztes Wochenende nachgebacken habe. Ein paar Dinge sind allerdings in meinem Rezept verändert worden :)

Der Kuchen ist eigentlich zweistöckig, aber da wir keine zwei gleich großen runden Formen haben, habe ich einfach den kompletten Teig in einem gebacken. Beim nächsten Mal werde ich aber sicherlich in zwei Runden backen, damit ich eine zweistöckige Torte habe (sieht cooler aus! :D )

Ich kann euch wirklich nur empfehlen diesen Kuchen einmal nachzubacken. Es lohnt sich definitiv!

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Zutaten

Für den Teig:

  • 480 ml Pflanzenmilch (ich habe Hafermilch verwendet)
  • 2 TL weißen Essig
  • 310 g Apfelmuß (ungesüßt)
  • 160 g flüssiges Kokosnussöl
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • 320 g Mehl (ich habe glutenfreies helles Mehl genommen)
  • 270 g Rohrzucker
  • 90 g ungesüßtes Kakaopulver
  • 2 TL Natron
  • 1 TL Backpulver
  • Prise Salz

Für das Frosting:

  • 220 g pflanzliche Margarine
  • 280 g Puderzucker (aus Rohrzucker)
  • 60 g ungesüßtes Kakaopulver
  • 30 g vegane dunkle geschmolzene Schokolade 
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • ca. 60 ml Pflanzenmilch (je nach Konsistenz mehr oder weniger)

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Anleitung:

  1. Gib als erstes die Pflanzenmilch mit dem Essig in eine große Schüssel und lass es für ein paar Minuten ruhen. Rühre dann das Kokosnussöl und das Apfelmus unter und schlage es bis es viele Bläschen bildet.
  2. Füge portionsweise den Vanillezucker und Rohrzucker, das Mehl, das Kakopulver, Natron, Backpulver und Salz hinzu und rühre alles unter und mixe bis es eine schöne cremige Konsistenz hat. Wenn du den Teig nicht süß genug findest, dann füge noch etwas mehr Zucker hinzu.
  3. Fette jetzt ein oder zwei Formen mit Kokosnussöl ein und verteile den Teig. Dieser kommt dann bei 180°C Umluft für ca. 30-35 Minuten in den Ofen (bzw. bis er sich von selbst leicht vom Rand ablöst)
  4. Jetzt geht es an das Frosting! Vermische alle Zutaten und füge eventuell mehr Puderzucker oder mehr Pflanzenmilch hinzu um die perfekte Konsistenz zu bekommen (das Frosting sollte nicht vom Kuchen runterlaufen können!)
  5. Wenn der Kuchen abgekühlt ist, verteile die Creme zwischen beide Schichten, auf dem Kuchen und drumherum.

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Das war es auch schon! Es geht wirklich super einfach und relativ schnell. Außerdem braucht man keine komischen Zutaten wie Ei-Ersatz oder ähnliches und der Kuchen schmeckt einfach sooo unglaublich gut!

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