Städtetrip Budapest – meine Empfehlungen & Tipps | Travel Guide

Als Abifahrt haben wir uns für eine Woche Budapest entschieden, eine Stadt, die ich seitdem kennen und lieben gelernt habe. Ich hatte in diesen sieben Tagen so viele Glücksgefühle in meinem Bauch, wie schon lange nicht mehr, habe so viel gelacht, wie nie zuvor und etwas von der Freiheit und der Reiselust gespürt, die mich nach meinem Abschluss erwartet.

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Ich war vorher noch nie in Budapest oder Ungarn, aber ich weiß, dass ich definitiv zurück kommen werde! Die Stadt hat mir so gut gefallen, dass ich diese Zeit dort gern noch einmal revue passieren würde und noch einige Dinge sehen/erleben möchte, zu denen ich dieses Mal nicht gekommen bin.

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Allgemeines

Budapest liegt im Norden Ungarns und im Süd-Osten von Deutschland, die Amtssprache ist ungarisch und bezahlt wird in Forint (HUF), allerdings wird auch schon oft der Euro akzeptiert (Umrechnungskurs: 1€ = ca. 304 HUF).

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Anreise/Abreise und Fortbewegung

Wir sind von Berlin Tegel nach Budapest, in 1 Stunde 15 Minuten, geflogen. Mit dem Bus wäre es zwar etwas billiger gewesen, hätte aber auch wesentlich länger gedauert.

Vom Flughafen wurde wir mit einem Bus abgeholt und zum Hostel gebracht. Ansonsten haben wir uns die sieben Tage komplett zu Fuß bewegt. Dadurch, dass unser Hostel so zentral lag, war das auch überhaupt kein Problem, aber es gibt auch eine U-Bahn in Budapest und Taxis sind ebenfalls nicht teuer (solange man sich nicht abzocken lässt!)

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Unterkunft

Gewohnt haben wir im Marco Polo Ho(s)tel, welches im jüdischen Viertel liegt. Von dort aus braucht man ca. 20 Minuten zu Fuß zur Donau bzw. ins Zentrum, allerdings hat auch das jüdische Viertel schon sehr viel zu bieten.

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Es gibt dort tolle Bars, Cafés und Restaurants, ebenso wie einfaches aber super leckeres Street Food. Wenn ihr wissen wollt wo wir überall essen waren und was wir empfehlen können, dann schaut doch gerne auf meinem Food-Guide für Budapest vorbei!

In unserem Hostel hatten wir Frühstück inklusive, welches für diesen Preis wirklich gut war! Es gab wirklich von allem etwas, nur dunkles Brot und etwas veganen Aufstrich haben wir uns selbst mitgebracht. Einige hatten auch ihre eigene vegane Milch mit (was ich beim nächsten Mal ebenfalls so machen würde!)

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Sehenswürdigkeiten

Budapest hat einige wirklich schöne Gebäude zu bieten. Fast alle alten Häuser sind noch erhalten und man sieht wirklich wenige neue, moderne Gebäude.

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Die Fischerbastei ist ein der großen Sehenswürdigkeiten von Budapest und liegt auf einem kleinen Hügel. Von dort aus hat man einen wunderschönen Ausblick und auch der Gebäudetrackt an sich ist wirklich sehenswert. Gleich daneben steht die Matthiaskirche, die ebenfalls wunderschön ist. Das Dach der Kirche ist in Mustern geziegelt, was man in Budapest öfter sieht (wie auch bei der Markthalle).

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Nur einen kurzen Fußmarsch entfernt liegt der Royal Palace mit der ungarischen Nationalgalerie, die wir eigentlich auch geplant hatten zu besuchen, wofür letztendlich keine Zeit blieb.

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Auf der gleichen Seite der Donau liegt ebenfalls der Gellért Hill. Von dort aus hat man den allerschönsten Blick über Budapest, weswegen wir die Aussicht von dort auch zwei Mal genießen wollten. Einmal am Tage und einmal am Morgen.

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An unserem letzten Tag sind wir extra um 4:00 Uhr aufgestanden und den Berg noch im Dunkeln hochgewandert, um von dort aus den Sonnenaufgang zu erleben.

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Es hat sich allemal gelohnt und war für mich das schönste Erlebnis aus Budapest!

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Das wunderschöne Profil meiner wunderschönen Freundin @luniquaa

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Ich liebe die Bilder von diesem Morgen!
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Noch nicht ganz wach, aber überglücklich!

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Auf der anderen Seite der Donau, gut sichtbar von jedem Aussichtspunkt steht das Parlamentsgebäude, direkt am Wasser. Kurz davor (Richtung Innenstadt) befindet sich ein Judendenkmal „Schuhe am Donauufer“, welches den ermordeten Juden gedenkt, die in der Donau gestorben sind.

Ganz in der Nähe befindet sich die St. Stephans Basilika, die ebenfalls sehr bekannt ist. Für ein paar Forint kann man diese auch von Innen besichtigen und den Ausblick, von ihren Türmen aus, genießen.

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Etwas außerhalb des Stadtzentrums (trotzdem gut zu erlaufen!) liegt der Heldenplatz, eingerahmt von dem Museum der Bildenden Künste und der Kunsthalle. Dahinter liegt ein wunderschöner Park mit einer Therme, einem See und einer Burg.

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Die Markthalle ist ebenfalls zu einer Sehenswürdigkeit in Budapest geworden. Unten verkaufen Händler frisches Gemüse und Obst, Fleisch und Fisch oder Gewürze, oben gibt es viele Souvenirs und traditionelles ungarisches Essen.

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Wir hatten das Glück den ungarischen Nationalfeiertag miterleben zu dürfen. Überall waren Stände aufgebaut, es gab Livemusik und am Abend ein riesiges professionelles Feuerwerk zu Musik.

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Die Stadt an sich ist auch wirklich sehenswert. Entlang der Donau stehen viele schöne Häuser und die Brücken sind alle individuell und etwas besonderes, modern oder alt. Die Gebäude an sich stammen oft noch aus Vorkriegszeiten, da Budapest wenig zerstört wurde. Allerdings sind sie leider oft heruntergekommen, die Straßen teilweise dreckig und man sieht, dass kein Geld für Renovierungen übrig ist. Ihren Charme hat die Stadt deswegen trotzdem und auch in grau und braun sehen die alten Bauten wunderschön aus!

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Für meine Outfitbilder, habe ich sogar eine altrosa Wand gefunden!
Shopping

Die Váci u. ist die große Einkaufsstraße von Budapest. Dort befinden sich Läden wie Zara, Mango, H&M, Pull&Bear, Bershka usw. und auch das Hard Rock Café ist hier.

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Witziger Weise hatte meine komplette Mädelstruppe in Budapest unglaubliches Shoppingglück! Wir haben alle einige Teile gefunden, nach denen wir schon eine Weile ausschau gehalten haben bzw. die wir schon immer brauchten / haben wollten.

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Allerdings gibt es auch unglaublich viele Vintage Shops und Second Hand Läden, von denen ich bei meinem nächsten Besuch gerne noch mehr besuchen würde!

Wir waren in lediglich zwei Läden und ich habe direkt in beiden etwas finden können. Im sehr coolen Vintage Shop Szputnyik, habe ich dieses Mini-Portmonnaie gekauft (wonach ich schon lange gesucht habe) und in einem anderen Second Hand Laden einen sehr schönen Jeansrock!

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Essen

In Budapest gibt es so viele besondere und coole (vegane) Restaurants, Bistros oder Cafés. Es gibt sehr viele Street Food Stände und sogar einen kleinen Street Food Markt.

Außerdem ist das Essen relativ billig und man kann wunderbar für weniger als 7€ Abendbrot essen.

Unsere Empfehlungen habe ich in einem extra Food-Guide für Budapest genauer beschrieben!


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Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Beitrag für Budapest begeistern und einige Tipps für euren eigenen Städtetrip mit auf den Weg geben! Wart ihr schon selbst in Budapest? Oder steht es noch auf eurer Bucketlist? Habt ihr euch genauso sehr wie ich in diese Stadt verliebt?

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Where to Eat in Budapest | Food Guide

Gerade durch das unglaubliche Essen, die süßen Cafés, Bistros, Bars und Restaurants habe ich mich in Budapest verliebt. An jeder Ecke gibt es Street Food, kleine Stände und natürlich Baumstrietzel!

In den sieben Tagen, die wir in Budapest verbracht haben, konnten wir einige tolle Sachen probieren, von denen ich in diesem Post berichten möchte, damit ihr bei eurem Städtetrip wisst, welche Food Spots oder Gerichte ihr auf keinen Fall verpassen solltet!

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Wenn wir am Tage an einem süßen Café / einer coolen Bar vorbei kamen, haben wir uns den Ort einfach auf unserer Karte markiert und sind am Abend noch einmal wiedergekommen. Vor allem in der Umgebung des jüdischen Viertels gibt es so tolle individuelle Spots!IMG_8729

Gleich in der Nähe unseres Hostels (Marco Polo Ho(s)tel – zentral und sehr zu empfehlen) liegt die Straße Kazinczy u. in der unglaublich viel los ist und in der wirklich für jeden Geschmack etwas zu finden ist:

El Rapido – Taco & Tequila Bar

Durch die knallgelbe Farbe des Ladens und den leckeren mexikanischen Geruch sind wir gleich am ersten Abend auf dieses Schnellrestaurant aufmerksam geworden. Dort gibt es nicht nur eine Bar im Keller, die über 47 verschiedene Tequila Sorten anbietet, sondern auch eine echt leckere Küche: Burritos, Tacos, Fajitas oder Quesadillas stehen auf der Karte (immer mit vegetarischer Option!) und es gibt auch eine sehr große Auswahl an veganen Gerichten, wie Pasta oder Currys!

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Die Salate sind nicht unbedingt zu empfehlen, die Burritos und Fajitas hingegen waren super lecker (nur ziemlich scharf – für meine Verhältnisse zumindest :D )



KARAVÁN – Street Food Market

In der selben Straße befindet sich auch der berühmte Street Food Market mit den Karavanen bzw. Food Trucks. Dort findet man unter anderem Burger, Pasta und Pizza, Langos und Süßkartoffelpommes, aber auch Besonderheiten wie frisches schockgefrostetes Eis (sogar noch besser als selbstgemachte Nice Cream!), Langos-Burger, Baumstrietzel, Gulasch in Brot, Sushi-Burger und einen komplett veganen Food Truck!

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Typisch ungarischer Gulasch, serviert in einem Brot! Eine wirklich coole und originelle Idee :) Übrigens gab es an diesem Stand auch veganen Gemüse-Goulasch, den ich auch noch total gerne probiert hätte!

Das Eis wurde aus frischen Zutaten zusammen gemixt und danach schockgefrostet. Wir hatten die Sorte Brownie Bliss, allerdings war uns der Geschmackt etwas zu fettig und buttrig, weswegen wir Sorten mit Früchten bevorzugt hätten (die konnte man dort kosten!)

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Einer der leckersten veganen Burger die ich je hatte!

Wir sind an zwei Abenden dort essen gewesen um wirklich mehrere Dinge ausprobieren zu können und es hat wirklich alles geschmeckt, weswegen wir auch jedem empfehlen können dort einen Abstecher zum Mittag- oder Abendessen zu machen!


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Ramenka

Ramen Nudelsuppe wollte ich schon immer mal probieren und natürlich gab es in dieser hippen Straße auch ein Schnellrestaurant, welches sich auf dieses japanische Gericht spezialisiert hatte.

Die Einrichtung dort war super minimalistisch und stilvoll, auch das Geschirr hat mich total angesprochen :D Ich liebe sowas! Und zum Glück konnte ich auch meine Freundinnen dazu überzeugen dort essen zu gehen.

Die Vegetarier unter uns hatten eine Suppe mit Gemüsebrühe, ohne Fleisch und Ei und die anderen mit Hähnchen und Ei. Beide haben super lecker geschmeckt, allerdings war die Suppe aus der Hähnchenbrühe würziger.


Ramen sind eine japanische Nudelart und die Suppe, mit dem gleichen Namen, beinhaltet viele verschiedene frische Zutaten wie Pilze, Pack Choi, Karotten, Sprossen, Algen, Fleisch oder Tofu, Ei usw.

Gegessen wird sie zuerst mit Stäbchen (was ich als ziemlich schwierig empfand :D ) und danach wird die Brühe mit einem Löffel geschöpft.

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Dazu haben wir uns Dumplings mit Tofu und Gemüse gefüllt geteilt, die auch super lecker geschmeckt haben!


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Szimpla Bar

Ebenfalls in dieser Straße, gleich neben der Taco & Tequila Bar, befand sich diese unglaubliche Bar. Das Ambiente und die Gestaltung dort sind einfach unglaublich und es gibt so viel zu entdecken, weswegen ich empfehlen kann, dort schon einmal am Tage vorbei zu schauen. Überall findet man witzige Alltagsgegenstände und tolle Dekorationen, außerdem ist das Komplette Haus aufgeteilt in unterschiedliche Bars, wie zum Beispiel eine Wein Bar, eine Cocktail Bar, eine Shisha-Bar…es spielt Livemusik und DJs legen auf.


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Falafel Bar

Ganz in der Nähe, in einer Querstraße, befindet sich die Falafel Bar. Schon als ich den Namen gelesen habe, wusste ich, dass ich hier unbedingt einmal essen möchte. Also bestellten wir uns for takeaway eine Falafel Box, die einen kleinen Salat, frischen Hummus (der besten den ich je gegessen habe!), Falafel (so so crunchy und würzig!) und 2 Pita Brote enthielt. Meine eine Freundin hatte ein bereits gefülltes Pita Brot, ebenfalls mit Hummus, Salat und Falafel und wir waren so so zufrieden!

 

Übrigens gibt es dort auch nicht nur Falafel, sondern auch Sachen mit Fleisch und vegetarische, aber eben viele vegane Gerichte.

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Wären wir nicht erst am vorletzten Tag dort gewesen, hätte ich mir definitiv nochmal etwas zum Mittagessen geholt! :)


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Baumstrietzel

Wer in Ungarn ist, sollte unbedingt einmal Baumstrietzel essen! Die holen Stangen findet man an vielen Ecken und sie bestehen aus Hefeteig, der auf ein dickes Holz gewickelt wird und über einem Grill knusprig braun gebacken wird, innen bleibt er weich und fluffig. Danach wird er mit Zucker und Zimt oder Schokolade oder Walnüssen oder Vanille ummantelt.

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Freude vor dem Baumstrietzel-Stand :D

Alleine schafft man so ein riesen Teil wahrscheinlich nicht (wenn man keinen Bärenhunger hat!), weswegen wir uns die immer geteilt haben. Außer Zucker und Zimt haben wir keine andere Sorte probiert, weil wir diese als die leckerste eingestuft haben :D Einmal haben wir dazu noch Apfelmus bei Aldi gekauft (Ja, das gibt es dort auch, genauso wie Rossmann oder DM und viele andere deutsche Läden) und er wird auch teilweise gefüllt mit Eis angeboten. Das haben wir leider nicht mehr probieren können, aber beim nächsten Mal würde ich das definitiv noch nachholen, da es sicherlich super schmeckt! :)

Auf dem Karaván Street Food Market gibt es auch einen Baumstrietzel stand!

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Außerdem haben wir mehrmals diese leckeren gefüllten Blätterteigtaschen gesehen, die auch sehr zu empfehlen sind. Wir haben die Sorte Mohn-Kirsche genommen und das mit dem Mohn ist wirklich super!


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Padthai Wokbar

In der Nähe der St. Stephans Basilika gibt es diese Wokbar, in der wir uns einmal zum Mittag und einmal zum Abendessen versorgt haben.

Dort kann man sich aus einer großen Auswahl sein eigenes Pad Thai bzw. seinen eigenen Wok zusammenstellen konnte. Es gab verschiedene Nudel- oder Reissorten, unterschiedliche Kombinationen aus Gemüse und/oder Fleisch bzw. auch Tofu und eine Auswahl an Saucen. Des weiteren haben sie kleine Süßspeisen oder Getränke angeboten.

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In der selben Straße lagen auch noch viele weitere Schnellrestaurants und auch ein Döner, bei dem wir uns einmal einen Dürum für schlappe 2,50€ geholt haben (die kosten dort überall so wenig!), leider war darin aber kein richtiger Falafel enthalten :/

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An der St. Stephans Basilika gab es auch einen Eisladen, der diese wunderschönen Eisrosen gezaubert hat. Probiert haben wir Erdbeer- Himbeer- und Pfirsicheis, welches alles super lecker war!


Blue Bird Café // Karaokebar

Einen Abend waren wir zusammen mit der kompletten Klassenstufe in einer Karaokebar, bzw. in diesem Café, welches Abends Karaoke veranstaltet.

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Die Getränke waren super lecker (auch wenn wir nur die unalkoholischen Varianten probieren durften :D ) und es gab super coole Desserts, von denen ich gern eines probiert hatte! Die Food Fotografie in der Karte war außerdem richtig toll :P


Große Markthalle

Die budapester Markthalle gehört eigentlich schon zu den Sehenswürdigkeiten in Budapest. Trotzdem möchte ich sie gern hier erwähnen. Im Untergeschoss befinden sich Stände mit Obst und Gemüse, Fleisch und Wurst, Fisch usw. Oben findet man unter anderem Souveniers, aber auch Essensstände mit typisch ungarischem Essen.

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Leider ist das traditionelle Essen in Ungarn relativ Fleischlastig, aber Langos oder Crêpes (bzw. Palatschinken, wie es dort heißt) sind auch vegetarisch erhältlich.

Wir haben dort eine mini Portion Spätzle gegessen (totaler Reinfall) und die anderen eine Portion Gulasch, die sie als sehr lecker bewertet haben. Auch der Crêpe war wirklich gut und der Langos sah toll aus.

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Die kleinen Portionen Obst, die es an den unteren Ständen gab, sahen zwar sehr lecker aus, waren allerdings ziemlich überteuert.


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Die Preise

Ich habe es schon bei einigen explizit erwähnt, aber man kann im allgemeinen sagen, dass man in Budapest wirklich unglaublich lecker essen kann, ohne mehr als 7€ zu bezahlen!

Die meisten Gerichte kosten um die 5€ und zusätzlich haben wir uns manchmal noch eine Kleinigkeit geteilt. Wer wie wir Geld sparen will, sollte einfach kein Trinken kaufen, sondern selbst welches dabei haben. Dadurch, dass wir nie in richtigen Restaurants mit Bedienung waren, hat das auch niemanden verwundert und solange man nicht auffällig daraus trinkt, stört das auch keinen :D

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Auch Supermärkte sind relativ preiswert und wir haben uns zum Mittagessen morgens immer ein Brot geschmiert und Äpfel, Riegel und Fruchtschnitten für den kleinen Hunger dabei gehabt und zusätzlich nur Kleinigkeiten zum Probieren und Teilen gekauft. Aufstriche für die Brote und Riegel haben wir uns von zu Hause mitgenommen.

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In Budapest findet man auch viele tolle italienische Eisstände oder Eisläden, bei denen eine große Kugel nur 300HUF also ca. 1€ kosten und wirklich toll schmecken :)
Geld sparen beim Essen auf Reisen

Einige Tipps, um nicht allzu viel Geld auszugeben und trotzdem leckeres Essen zu probieren, haben wir in Budapest angewendet, die ich zum Abschluss noch mit euch teilen möchte:

  • Geht nicht in ein richtiges Restaurant mit Bedienung und Tischdecke. Diese sind immer wesentlich teurer und auch Trinkgeld kommt noch dazu. Street Food, Bistros oder Restaurants mit Selbstbedienung sind die bessere Wahl und schmecken ebenso gut.

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  • Keine Getränke zum Essen bestellen. Diesen Tipp möchte sicherlich nicht jeder anwenden, wenn er zum Essen gerne was zu trinken bestellt, aber es macht einen deutlichen Preisunterschied! Getränke sind immer wesentlich teurer, als wenn man sie im Laden selbst kaufen würde und kosten oft sogar die Hälfte des Preises für das Essen, das macht dann schon viel aus! In Schnellrestaurants interessiert es außerdem meist niemanden, wenn man nichts zu trinken bestellt.

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  • Nicht immer im Restaurant essen. Wir waren in Budapest immer Abends essen und haben uns am Tage nur von geschmierten Broten, Äpfeln, Riegeln oder höchstens mal einer Kleinigkeit zum probieren ernährt. Das funktioniert super, ist billig und einfach. Natürlich kann man auch Abends selbst kochen, wenn man eine Ferienwohnung hat und zum Mittag in einem Café/Bistro essen.
  • Teilen. Man möchte so viel wie möglich probieren, hat aber gar nicht so viel Platz im Bauch oder Geld in der Tasche? Teilen ist immer eine gute Lösung! Entweder nur des Geschmackes wegen, um nicht nur langweilige Schnitte essen zu müssen oder um noch mehr verschiedene Gerichte ausprobieren zu können.
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Eine Portion Nudeln mit Tomate-Mozzarella Sauce für weniger als 5€ – ein perfekter Mittagssnack zum teilen!
  • Nicht direkt an den Sehenswürdigkeiten / Touristen Hotspots essen. Wir haben einen deutlichen Preisunterschied zwischen den Baumstrietzeln an der Donau im Park und denen bei unserem geliebten Karaván Stand, etwas außerhalb gespürt und das macht sich bei allem bemerkbar. Außerdem geben sich die kleinen Stände, die nicht sowieso von jedem Touri angesteuert werde meist noch mehr Mühe!

Natürlich wird zu diesem Food Guide für Budapest auch in den nächsten Tag der Travel Guide mit vielen Sehenswürdigkeiten, Empfehlungen und Infos Rund um Budapest online gehen! 

Wart ihr auch schon in Budapest? Was mochtet ihr an der Stadt am liebsten? Wart ihr auch so begeistert vom Essen dort und habt vielleicht die gleichen Spots probiert wie wir?

Auf Safari im Etosha Nationalpark | Namibia 2017

Die Dichter der Tiere auf den km² ist in Namibia sehr hoch, was bedeutet, dass die Chance ziemlich hoch ist auch wirklich alle Tiere sehen zu können.

Wir hatten wirklich großes Glück auf unseren Safaris und von unseren Tier-Abenteuern möchte ich heute ein bisschen mehr berichten.

In meinem Travelguide bin ich schon ein wenig auf die Tiere im Allgemeinen eingegangen, hier soll es jetzt jedoch genau um unsere Safaris und Touren in Namibia gehen.

Die Meisten Tiere haben wir im Etosha Nationalpark, welcher auch dafür bekannt ist und deswegen auch bei keiner Namibia Reise fehlen darf, gesehen. Dort herrscht die größte Dichte an Wildtieren und es gibt an jedem Wasserloch etwas zu sehen.

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Auch diesen unglaublich schönen Vogel haben wir zwei Mal gesehen. Wenn er fliegt sieht er sogar noch schöner und leuchtender aus, allerdings weiß ich leider nicht wie er heißt…

Der Nationalpark liegt im Norden Namibias und in seinem Zentrum liegt die Etosha Pan, eine riesige Salzpfanne und ehemaliger See. Drumherum liegen viele natürliche oder angelegte Wasserlöcher, die mit Schotterstraßen (mehr dazu hier!) verbunden sind und an denen man Tiere von seinem Auto aus beobachten kann. Aussteigen ist im kompletten Etosha untersagt, außer natürlich in den eingezäunten Camps.

Übernachtet haben wir einmal direkt vor dem Andersson Eingang, zwei Nächte im Etosha im Halali Camp und eine weitere Nacht kurz außerhalb des Lindequist Gates. Somit hatten wir drei Tage effektiv Safari im Etosha. Das Halali Camp hat uns, gegen unsere Befürchtungen und Beschreibungen des Reiseführers, relativ gut gefallen. Es war natürlich nicht so liebevoll und qualitativ wie einige andere Unterkünfte in denen wir waren, aber die Zimmer waren gut und es hat einen entscheidenden Vorteil im Nationalpark zu übernachten: Die Camps haben eine eigene Wasserstelle, die man von einem Plateau aus sehr Nah und ohne im Auto zu sitzen beobachten konnte. Dort waren wir an beiden Abenden und es war goldwert! Außerdem muss man sich morgens nicht erst an den Toren anstellen um herein gelassen zu werden. Allerdings darf man natürlich auch als Camp-Gast nicht in der Nacht im Park herum fahren, sondern muss vor dem Dunkelwerden im Camp eintreffen.

So. Jetzt geht es aber wirklich los mit unseren Tier-Erlebnissen!

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Am Anfang ist es natürlich unglaublich toll überhaupt Tiere zu sehen. Deswegen stoppt man dann auch bei jedem Springbock und jedem Zebra. Davon gibt es zwar super viele, aber es ist trotzdem der Wahnsinn sie so nah und zutraulich (sie springen oft erst kurz bevor das Auto sie berührt davon!) beobachten zu können. Außerdem sind diese Tiere einfach nur wunderschön. Die Antilopen haben alle so riesige Ohren und bohren sich mit ihrer spitzen Zunge in den Nasenlöchern :D Aber seht einfach selbst…

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Die Oryx-Antilope ist das Wappentier von Namibia und auch oft zu sehen. Allerdings sind die Tiere sehr scheu und ergreifen oft die Flucht, bevor man überhaupt die Kamera in der Hand hat. Wunderschön sind sie allemal und ihre Färbung und die riesigen langen Hörner.

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Zebras trifft man gerne in riesigen Herden an und uns ist aufgefallen, dass sie eigentlich gar nicht schwarz-weiß, sondern viel mehr hellbraun-schwarz sind. 

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Die Impala Antilopen sieht man weniger oft als die Springböcke. Sie haben wunderschönes braunes Fell, große Ohren und riesige Augen, außerdem sind sie größer als die Springböcke.
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Ein Springbockmännchen bei der Mittagspause

 

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Auch Strauße sieht man relativ oft. Die Tiere sind wirklich wunderschön, aber auch sehr aggressiv, vor allem wenn sie Junge haben und unglaublich groß!

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In Kudus habe ich mich verliebt. Ich kannte diese Antilopenart vorher gar nicht und man sieht sie im Nationalpark auch nicht allzu oft. Sie sind sehr scheu und ängstlich, obwohl sie so groß sind. Die Männchen haben ein wunderschönes gedrehtes Geweih, aber auch die Weibchen sind sehr schön, mit ihren großen Ohren und Augen und den leichten Streifen auf dem Rücken (als würde Vogelkacke herunterlaufen :D nur schöner!)

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Etwas besonderer sind dann schon die Elefanten, obwohl man auch sie wirklich oft an den Wasserlöchern antrifft. Meist sind es Gruppen mit ca. 12 Tieren, viele davon noch Junge oder sogar wirklich kleine Babys. Etwas ganz besonderes war es dann als wir am letzten Tag eine große Herde von Bullen gesehen haben. Sie waren wirklich riesengroß und einer hat sogar direkt vor uns die Straße überquert. Was für ein Gefühl!

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Eine besondere Art von Elefanten, die Bergelefanten, haben wir sogar schon vor dem Etosha, bei den Twyfelfontains gesehen. Diese sind etwas kleiner gebaut und können richtig in den Bergen „klettern“.

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Ein Bergelefant hat auf einem Campingplatz sogar aus dem Wasserhahn getrunken :D War wirklich witzig zu beobachten, wie er immer wieder mit seinem Rüssel am Hahn angedockt und ihn voll laufen lassen hat.

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Der riesige Bulle kam unserem Auto so nah und es war toll ihn so nah beobachten zu können, wie er gemächlich die Straße überquerte.
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Wie süße ist der Kleine den bitte?

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Giraffen

Giraffen trifft man hingegen schon etwas seltener an, womit ich gar nicht gerechnet habe. Aber natürlich konnten wir sie trotzdem ein paar Mal relativ nah sehen und es ist so Wahnsinn, wie diese Tiere mit ihrer geschickten Zunge an Blätter gelangen, die von Dornen, so groß wie Zahnstocher, beschützt werden.

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Könnt ihr die Dornen am Strauch erkennen? Da ist mehr Dorn als Grünes, aber die Giraffen suchen sich trotzdem alles raus, was sie kriegen können.

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Es ist Wahnsinn, wie schnell sich diese langen Tiere trotz ihrer dünnen Beinchen auf dem steinigen und unebenen Boden bewegen können. Ich habe sogar eine beim galoppieren gesehen! Nur leider beim Trinken konnten wir keine beobachten, das ist sicherlich auch ein tolles Spektakel wenn sie ihre Beine so breit hinstellen!

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Die Bullen sind wesentlich dunkler gefärbt und auch um einiges größer als die Jungtiere (logisch!) und auch das Weibchen. Während die anderen ihre Köpfe zwischen die Büsche stecken und fressen, hält es meistens Ausschau.

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Nashörner

Im Etosha selbst haben wir nur am Abend Spitzmaulnashörner, am Wasserloch unseres Camps, beobachten können. Da diese Art Einzelgänger und ziemlich aggressiv sind, war es ein Schauspiel sich zu zwei oder zu dritt um das Wasserloch streiten zu sehen.

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Ein wirklich außergewöhnliches Abenteuer hatten wir dann bei unserer Hippo-Sundowner-Tour am Waterberg Plateau, die von unserer Lodge (Wabi-Lodge) angeboten wurde.

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Dort gab es allerdings Breitmaulnashörner zu sehen. Diese sind wesentlich ruhiger und geselliger.

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Die Tour brachte uns zu der Wasserstelle der Nilpferde, allerdings waren zu dem Zeitpunkt auch die Nashörner am Wasser und somit konnten wir beide Arten zusammen beim Fressen beobachten. Eigentlich wird nur ein Hippo der Gruppe gefüttert, da dieses ein kaputtes Bein hat und nicht aus dem Wasser kommen kann und alle anderen versorgen sich selbst, allerdings nehmen sich natürlich auch alle anderen was sie kriegen können.

Da Breitmaulnashörner nicht aggressiv sind und Hippos auch nur Menschen im Wasser angreifen, konnten wir bei der Tour sogar aussteigen und die Tiere total nah sehen. Ein wahnsinnig tolles Erlebnis!

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Nilpferde

Hippos konnten wir ebenfalls bei dieser Tour am Waterberg beobachten, denn im Etosha gibt es sie nicht. Eigentlich auch nicht am Waterberg, aber dort wurden sie hingebracht und ausgewildert, denn eigentlich brauchen Hippos viel Wasser und das gibt es in Namibia nicht.

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Besonders schön sind Nilpferde in der Tat nicht. Einfach nur rund und ihr Kopf bzw. ihre Augen wirken immer ein bisschen aggressiv, was sie auch sind. Ob ihr es glaubt oder nicht aber Nilpferde sind mit die gefährlichsten Tiere in Afrika.

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Geparden

Geparden waren eigentlich immer eins meiner Lieblingstiere von Afrika, bis sie auf unserer Reise von Leoparden abgelöst wurden. Zu beginn unserer Reise haben wir in der Hammerstein Lodge einen aufgezogenen und im Gehege lebenden Geparden von Nahem gesehen. Dieser war total vollgefressen und nicht besonders elegant und sportlich, wie die Tiere es sonst sind. Im Etosha hatten wir dann allerdings kein Glück sie nochmal in freier Wildbahn zu sehen. Dazu ist es dann erst bei unserer letzten Station im Okonjima Plaints Camp, der AfriCat Foundation gekommen. Dort haben wir ein unglaubliches Schauspiel hautnah miterleben dürfen: eine richtige Jagtszene und wir mittendrin! 

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Die vollgefressene Geparden-Dame im Gehege war total faul und müde. 
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Die Tiere von AfriCat sind mit Funkhalsbändern ausgestattet, damit die Guides sie finden können. 

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Was auf unserer Tour geschah: Es war früh am morgen und fuhren in einem offenen Geländewagen durch die Landschaft. Die Sonne war schon aufgegangen und unser Guide suchte mit seinem Funkgerät nach Cheetahs, Geparden. Als er welche in unserer Gegend aufspürte, folgten wir dem Signal und sahen sie im Schatten zu zweit liegen. Geparden sind nicht gefährlich oder aggressiv, weswegen wir aussteigen durften und auf ca. 10 Metern zu ihnen gingen. Währenddessen ortete unser Guide einen Leoparden, der ebenfalls in unserer Gegend war. Diese sind wesentlich gefährlicher und man möchte ihnen lieber aus dem sicheren Auto, als zu Fuß begegnen (auch wenn das Auto offen ist, haben die Leoparden davor Respekt). Plötzlich sprang der eine Gepard auf und schlich leise und elegant in eine bestimmte Richtung. Wie wir schnell erkannten befand sich dort eine kleine Herde mit Oryx Antilopen und einem Oryx-Kalb, welches ca. eine Woche alt war. Wir gingen also schnell zu unserem Auto zurück und fuhren ein Stück näher, allerdings von der anderen Seite des Gebüschs, dort wo unser Guide den Leoparden vermutete… und da war er:

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Leoparden

Auch der Leopard beobachtete das kleine Oryx-Kalb und schlich sich langsam näher heran. Die Geparden waren auf der anderen Seite des Gebüschs.

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Dann rannte er auf das Oryx Kalb und seine Mutter zu. Dieses verteidigte ihr Kleines mit ihren langen spitzen Hörnern und man hörte Katzen-Fauchen und Huftier-Schnauben. Dem Leoparden gefielen aber auch die Geparden in seinem Revier und an seiner Beute nicht und er verjagte diese zuerst und rannte ihnen hinterher bis sie verschwanden um sich dann wieder seiner Beute zu widmen.

Wir sind uns ziemlich sicher, dass das Oryx Kalb diesen Tag wohl nicht überlebt hat, auch wenn wir es nicht weiter gesehen haben. Es war total spannend und aufregend bei so einer Jagd dabei zu sein und auch unser Guide meinte, dass dies eine sehr besondere Situation war.

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Den spannendsten Moment mit Leoparden, Geparden und einem kleinen Oryx-Kalb, habe ich jetzt schon vorweg genommen, aber auch im Etosha hatten wir riesiges Glück. Es ist wirklich total unwahrscheinlich diese Tiere in der Natur zu sehen und es gibt auch nicht besonders viele von ihnen. Sie leben in der Bush- bzw. Baumlandschaft und können sich dort am Tage sehr gut verstecken. Außerdem sind Leoparden immer einzeln unterwegs und sehr aggressiv gegenüber anderen Tieren in ihrem Revier. Deswegen weiß man auch nicht genau wie viele es im Etosha wirklich gibt, aber es sind wenige.

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Wir fuhren also gerade eine kleine Straße, auf dem Weg zu einem Wasserloch entlang. Im Hintergrund ca. 200 Meter entfernt Büsche und Bäume. Plötzlich stößt mein Papa einen erschrockenen Laut aus, tritt auf die Bremse und bekommt vor Aufregung den Rückwärtsgang gar nicht rein. Dann können auch wir ihn sehen. Ein großer männlicher Leopard streift entspannt 2-3 Meter vom Weg durch das hohe Gras und ist nach ein paar Metern gar nicht mehr zu erkennen. Zum Glück hatte mein Papa ihn im Augenwinkel im Spiegel entdeckt, denn schon 30 Sekunden später hätten wir ihn nicht mehr gesehen.

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Löwen

Jetzt kommen wir schon zum großen Finale: Löwen. Gegen unsere Befürchtungen, war es sogar ziemlich einfach sie zu sehen. Insgesamt haben wir 16 Stück beobachten können, wovon zwei männliche Löwen waren.

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Der König! Allerdings zu faul um sich mal richtig zu zeigen, döst er nur in der Sonne.

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Wir hatten das Glück, dass uns jemand an einer Weggabelung darauf hingewiesen hat, dass in diese Richtung zwei Löwinnen an der Straße liegen. Zuerst lagen sie 10 Meter von uns entfernt, allerdings ist dann die eine aufgestanden und wirklich nur 3 Meter entfernt an unserem Auto entland gelaufen.

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Ich war so so unglaublich glücklich! Einen Löwen überhaupt zu sehen, in freier Natur und dann auch noch so unglaublich nah, sodass man auf den Bildern auch wirklich sieht wie wunderschön diese Tiere sind. Ich bin noch immer überwältigt!

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Löwen sind wirklich total faule Tiere und liegen gern rum. Wenn sie sich wirklich hinlegen, kann man sie auch im Gras nicht sehen. Zum Glück checken sie aber immer mal wieder die Lage und beobachten andere Tiere, aber jagen tun sie nur, wenn sie wirklich hungrig sind und nie zum Spaß.

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Die Löwen beobachten die Lage am Wasserloch, angreifen würden sie eine so große Gruppe jedoch nie. Vor allem nicht, wenn es so viel Auswahl an Antilopen und Zebras gibt.


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Von einigen anderen tierischen Gestalten, die wir bei Ausflügen von Swakopmund aus gesehen habe, berichte ich in meinem zweiten Teil des Travelguides.


Ich kann immer noch nicht ganz glauben, was ich alles für unglaubliche Abenteuer erlebt habe und bin unglaublich dankbar dafür diese Tiere live in freier Wildbahn erlebt zu haben.