What I Eat in a Day #17 | Insta-Story Edition

Auch wenn ich meinen Food Instagram Account fürs erste lahmgelegt habe, weil ich lieber alles auf meinem Hauptaccount @mind.wanderer teilen möchte, dachte ich es wäre eine coole Idee aus meinen Insta-Stories einen What I Eat in a Day Blogpost mit euch zu teilen.

Ich finde es super interessant zu sehen, was andere vegane und gesunde Food-Blogger so alltäglich essen. Denn meistens sind diese Gerichte viel einfacher als irgendwelche fancy veganen Rezepte aus einem Kochbuch und schnell zubereitet, also eine super Inspiration für die eigenen Malzeiten.

Auch wenn ich ohnehin am liebsten unkomplizierte und schnelle Gerichte koche und daher auch mit euch teile, hoffe ich, dass euch meine What I Eat in a Day Posts ebenso inspirieren und interessieren :)

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Zum Frühstück gab es meine klassischen und super simplen veganen Pfannkuchen die ich einfach immer und immer wieder mache! Das ist wirklich das Beste Rezept was ich kenne und geht so schnell und einfach. Am liebsten esse ich sie mit Agavendicksaft, Apfelmark, Schokocreme und Obst (nicht alles auf einmal, aber in verschiedenen Kombinationen :D )

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Ein weiteres richtig einfaches und schnelles Gericht, welches wir unheimlich gerne und oft essen sind Gnoccis mit Tomatensauce und Rucola.

Dafür bratet ihr einfach Gnoccis in einer beschichteten Pfanne ohne Fett goldbraun. Zaubert eine Tomatensauce aus stückigen Dosentomaten, Zwiebel, Knoblauch, etwas Olivenöl, italienische Kräuter, Salz und Pfeffer und darüber kommt noch frischer Rucola.

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Zum Abendbrot habe ich mit meiner Freundin Anna dann ein richtig tolles neues Rezept ausprobiert. Das hatten wir in einem ihrer Kochbücher gefunden und es war super lecker!

Glasnudeln mit warmem Gemüse und dazu ein Seitansteak. Für uns war es das erste Mal, dass wir Seitan probiert haben und es schmeckt super lecker! Kross angebraten von außen und innen zart wie Hühnchenfleisch. Das werden wir auf jeden Fall noch mal machen und dann teile ich auch das genaue Rezept mit euch.


Mögt ihr What I Eat in a Day Blogposts und Insta-Stories auch gerne und holt euch für eure eigenen Malzeiten inspiration ?

 

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Delicious Vegan Pad Thai Recipe

Bei einem Kochabend im April habe ich mit meinen Mädels zum ersten Mal Pad Thai gemacht. Das ist ein thailändisches Nudelgericht und es hat uns so so gut geschmeckt, dass ich es kurz darauf gleich noch Mal für meine Familie gekocht habe.

Das Rezept ist zwar nicht ganz so schnell und aus super wenigen Zutaten gemacht, wie die meisten meiner Gerichte, aber es schmeckt so unheimlich lecker und ist dazu auch noch gesund – vielleicht kann ich euch mit meinem Rezept ja ebenso zu einem Pad-Thai-Fan machen!

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Die Basis von Pad Thai sind Reisnudeln, die es im Asialaden zu kaufen gibt und gebratenes Gemüse, was mit einer Sauce auf Basis von Sojasauce gewürzt wird. Eventuell kann man noch Tofu dazu anbraten.

Wie immer, müsst ihr euch nicht zu 100% an mein Rezept halten, damit es schmeckt. Das Gemüse kann man nach Vorrat und belieben anpassen und wenn ihr eine Zutat für die Sauce nicht habe, wird es trotzdem schmecken (Sojasauce sollte aber dabei sein :D )

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Zutaten (für 6 Personen)
  • 500g Reisnudeln ( am besten die platten langen)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • Olivenöl
  • Gemüse: z.B. 1 Brokkoli-Kopf, 250g grüner Spargel, Möhren, Zucchini, Paprika, Zuckerschoten, 200g braune Champignons (wir hatten 3-4 Gemüsesorten)
  • Kurkuma
  • Paprikapulver
  • Ingwer
  • Gemüsebrühe (ca. 300 ml)
  • 1 Stück Tofu Natur
  • Sojasauce
  • Agavendicksaft
  • 1-2 TL Senf

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Für die Sauce:
  • Saft einer Limette
  • 1 TL Senf
  • Agavendicksaft
  • ca. 150 ml Sojasauce
  • kleiner Schwaps Sesam Öl
  • 2 cm Tomaten Paste
  • ½ TL Tahini
  • ½ TL Erdnussbutter
  • Schwaps Reisessig
Zum Garnieren (optional)
  • Sprossen
  • Erdnüsse oder Cashewkerne
  • Sesam

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So geht’s
  1. Tofu abtrocknen, würfeln und in Sojasauce einlegen
  2. Frühlingszwiebeln klein schneiden und mit gepresstem Knoblauch in etwas Olivenöl in einer großen Pfanne, einem Wok oder in einem Topf anbraten
  3. Das ganze Gemüse waschen und putzen. Brokkoli in kleine Röschen, Spargel in 3cm langen Stücken, Möhren, Zucchini oder Paprika in dünnen Streifen, Pilze in Viertel schneiden
  4. Zuerst den Brokkoli in die Pfanne geben und mit etwas Gemüsebrühe köcheln lassen, später Spargel und Pilze hinzugeben und zum Schluss Möhren und Zucchini und Zuckerschoten ebenfalls unterrühren und garen lassen
  5. Mit etwas geriebenem Ingwer, Paprikapulver und Kurkuma abschmecken
  6. Reisnudeln nach Packungsvorschrift kochen bzw. einweichen lassen und möglichst so timen, dass sie sofort unter das Gemüse gerührt werden können (wenn dies fertig ist), damit sie nicht zusammenkleben
  7. Den Tofu in einer Pfanne anbraten, mit etwas Agavendicksaft überträufeln und nach dem braten mit etwas Senf ummanteln
  8. Die Zutaten für die Sauce etwas nach Gefühl zusammen mischen (beim abschmecken muss es noch nicht besonders gut schmecken, da es erst mit den Nudeln und dem Gemüse lecker wird)
  9. Alles zum Gemüse hinzugeben, vermischen, nachträglich evtl. abschmecken und mit Erdnüssen, Cashews, Sprossen oder Sesam garnieren (optional)

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Mögt ihr asiatische Gerichta auch so gerne? Habt ihr Pad Thai schon mal gegessen oder sogar selbst gemacht?

Veganes 3-Gänge-Menü für den perfekten Mädelsabend

Zum meinem Geburtstag habe ich von meiner besten Freundin einen Gutschein für einen schönen Abend mit selbst gekochtem 3 Gänge Menü bekommen, welchen wir letzten Freitag veranstaltet haben.

Wir hatten, wie immer, richtig viel Spaß beim kochen und zubereiten, ich hatte die besten Gehilfen für meine Food-Fotos und alles in allem war es ein toller Abend!

Die Gerichte durfte ich mir aus einigen Vorschlägen aussuchen und alle drei waren wirklich unheimlich lecker, nicht zu kompliziert und auch etwas für nicht-vegan-Liebhaber, weswegen ich sie gerne in diesem Post mit euch teilen möchte.

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Süßkartoffel-Kokos-Suppe

Ein Rezept von Deliciously Ella, welches wir jedoch abgewandelt haben und es war richtig lecker und super simpel.

Zutaten
  • 1 große Süßkartoffel
  • 4 Kartoffeln
  • 2 Möhren
  • 1 Dose Kokosmilch
  • ca. 300 ml Wasser
  • Paprikapulver, Curry, Kurkuma, evtl. weitere Gewürze
  • Salz & Pfeffer
So wird’s gemacht
  • Süßkartoffel, Kartoffeln und Möhren relativ klein schneiden und mit Salz & Pfeffer und etwas Öl im Ofen für ca. 30 Minuten bei 180°C backen, bis sie schön weich sind
  • das Gemüse nach dem Garen mit dem Wasser in einem Topf pürieren und die Kokosmilch unterrühren und alles erhitzen
  • gegebenenfalls mehr Wasser hinzu geben, wenn die Suppe zu dickflüssig ist
  • mit Salz, Pfeffer, Paprika, Curry, Kurkuma und evtl. weiteren passenden Gewürzen abschmecken
  • mit etwas Kürbiskernöl und evtl. Kokosflocken servieren

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Tofu-Pilz-Burger

Bei Burgern ist Fleisch und auch Käse wirklich unnötig, denn vegane Burger schmecken mindestens genauso gut! Habt ihr schon mal die von Peter Pane bzw. Hans im Glück probiert? Die machen wirklich unheimlich leckere!

Aber unser Rezept ist auch was feines und mal eine etwas andere Kombination – richtig lecker!

Zutaten
  • Brötchen nach Wahl
  • 1 Avocado
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • Tofu Natur
  • 500g braune Pilze
  • Senf, Sojasauce, Agavendicksaft
  • Salt & Pfeffer
  • Tomaten

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So geht’s
  • Tofu in Scheiben schneiden, mit Sojasauce beträufeln und Senf bestreichen
  • Zwiebeln klein schneiden, Pilze putzen und in Scheiben schneiden, Knoblauch pressen, Tomaten klein schneiden
  • Avocado mit Gabel zermatschen und mit Salz & Pfeffer würzen und etwas Knoblauch und etwas Zwiebel hinzu geben
  • den Rest des Knoblauchs und der Zwiebel mit etwas Öl in einer Pfanne glasig braten und die Pilze hinzu geben, wenn diese fertig sind beiseite stellen und
  • den Tofu in der Pfanne legen und von beiden Seiten mit Agavendicksaft karamellisieren lassen und anbraten
  • Brötchen aufschneiden und mit Avocado bestreichen, Tofu, Pilze und Tomate darüber schichten

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Apfel-Birnen-Strudel

Auch wenn die vorherigen Gänge unheimlich lecker waren, geht einfach nichts über Nachtisch! Und dieser Strudel ist so einfach und so so gut, aus fünf Zutaten und ziemlich gesund – wirklich empfehlenswert!

Natürlich könnt ihr genauso gut nur Apfel oder nur Birne nehmen, die Walnüsse durch Mandelblättchen ersetzen, Rosinen hinzu fügen und und und… es gibt so viele Möglichkeiten!

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Zutaten
  • frischer veganer Blätterteig (z.B. von Kaufland)
  • 1 Birne
  • 2 Äpfel
  • Walnüsse (klein gehackt)
  • Zimt
How to
  • Birne und Äpfel klein schneiden, mit Zimt bestreuen und gut mischen und Walnusskerne unterrühren
  • den Blätterteig ausrollen, die Masse in der Mitte, bis kurz vor die seitlichen Ränder verteilen und den Blätterteig zuklappen und die Enden verschließen
  • bei 160°C Umluft für ca. 20 Minuten (bis es leicht braun ist) backen
  • mit veganem (oder nicht-veganem) Eis servieren!

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Nach dem Essen haben wir noch „Wer bin ich?“ gespielt. Das ist dieses lustige Spiel, wo man einen Zettel mit einer berühmten Person/Figur auf der Stirn kleben hat und mit Ja/Nein Fragen herausfinden muss, wer man ist.


Macht ihr auch so gerne Kochabende mit euren Freunden? Einfach entspannt zusammen in der Küche arbeiten, quatschen, lachen und lecker Essen?