Creamy Vegan „Cheese“-Sauce – Leckere Gesunde Käsesauce aus Gemüse

Mag für den ein oder anderen vielleicht komisch klingen, aber schmeckt tatsächlich richtig toll! Cremig, gesund, vegan, voller Nährstoffe und super schnell gemacht – „Käse“-Sauce aus Gemüse.

Ideal für Nacho’s, Taco’s, als Nudelsauce, für Salate, Bowls, Aufläufe und alles andere, wo der geschmolzene Käse das Tüpfelchen auf dem i wäre. Einfach mal ausprobieren und selbst überzeugen, dass das wirklich schmeckt!

Ich habe für das Rezept mein allererstes IGTV Video gefilmt und geschnitten und würde mich riesig freuen wenn ihr mir auf @mind.wanderer etwas Liebe dafür hinterlasst, ebenso wie Tipps für Verbesserungen oder Ideen und Wünsche für weitere Videos. Danke!

Und hier geht’s zum niedergeschriebenen Rezept zum nachkochen:


Zutaten

  • 1 kleine Süßkartoffel
  • 3-4 Kartoffeln
  • 2 Möhren
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauch Zehen
  • Gemüsebrühe
  • 3 EL Nährhefeflocken (Nutritional Yeast, gibt’s im Bio-Laden und ist unverzichtbar für den käsigen Geschmack in diesem Rezept)
  • eine handvoll Cashews, eingeweicht (hatte ich diesmal nicht, würde es allerdings noch besser machen)
  • Salz, Pfeffer, Kurkuma, Chilli, Paprika, Curry
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • 1 TL Ketchup

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Und so wird’s gemacht

  • Gemüse waschen, schälen und in kleine Würfel schneiden. In einem kleinen Topf mit gerade so viel Wasser bedecken wie nötig und Gemüsebrühe hinzugeben. Köcheln lassen und hin und wieder umrühren.
  • Zwiebel und Knoblauch schälen und kleinschneiden und kurz bevor das restliche Gemüse gar ist ebenfalls mitkochen lassen.
  • Mit einem Pürierstab alles zu einer cremigen Masse mixen.
  • Senf und Ketchup, ebenso wie die Nährhefeflocken hinzugeben und mit den Gewürzen abschmecken.

Über Salat und gedünstetem Gemüse und Kichererbsen – wie ich es gemacht habe servieren oder als Käsesauce für Tacco’s, Nacho’s, Burritos, Aufläufe oder auch Nudeln verwenden!

Wenn ihr es etwas leichter haben wollt, probiert doch mal Blumenkohl anstelle der normalen Kartoffeln! Dann habt ihr noch mehr Vitamine und Gemüse gleich in der Sauce, ohne das es jemandem Auffällt :D

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Ich hoffe euch hat mein IGTV Video gefallen (auch wenn es noch nicht so professionell ist :D) und ihr habt Lust noch mehr davon zu sehen, denn mit hat das Produzieren richtig viel Spaß gemacht!

Habt ihr Ideen, Vorschläge oder Verbesserungswünsche? Dann gerne her damit! Ich freue mich immer über Anregungen :)

Habt ihr schon mal Käsesauce aus Gemüse probiert? Oder wollt es jetzt mal probieren?

 

What I Eat in a Day #17 | Insta-Story Edition

Auch wenn ich meinen Food Instagram Account fürs erste lahmgelegt habe, weil ich lieber alles auf meinem Hauptaccount @mind.wanderer teilen möchte, dachte ich es wäre eine coole Idee aus meinen Insta-Stories einen What I Eat in a Day Blogpost mit euch zu teilen.

Ich finde es super interessant zu sehen, was andere vegane und gesunde Food-Blogger so alltäglich essen. Denn meistens sind diese Gerichte viel einfacher als irgendwelche fancy veganen Rezepte aus einem Kochbuch und schnell zubereitet, also eine super Inspiration für die eigenen Malzeiten.

Auch wenn ich ohnehin am liebsten unkomplizierte und schnelle Gerichte koche und daher auch mit euch teile, hoffe ich, dass euch meine What I Eat in a Day Posts ebenso inspirieren und interessieren :)

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Zum Frühstück gab es meine klassischen und super simplen veganen Pfannkuchen die ich einfach immer und immer wieder mache! Das ist wirklich das Beste Rezept was ich kenne und geht so schnell und einfach. Am liebsten esse ich sie mit Agavendicksaft, Apfelmark, Schokocreme und Obst (nicht alles auf einmal, aber in verschiedenen Kombinationen :D )

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Ein weiteres richtig einfaches und schnelles Gericht, welches wir unheimlich gerne und oft essen sind Gnoccis mit Tomatensauce und Rucola.

Dafür bratet ihr einfach Gnoccis in einer beschichteten Pfanne ohne Fett goldbraun. Zaubert eine Tomatensauce aus stückigen Dosentomaten, Zwiebel, Knoblauch, etwas Olivenöl, italienische Kräuter, Salz und Pfeffer und darüber kommt noch frischer Rucola.

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Zum Abendbrot habe ich mit meiner Freundin Anna dann ein richtig tolles neues Rezept ausprobiert. Das hatten wir in einem ihrer Kochbücher gefunden und es war super lecker!

Glasnudeln mit warmem Gemüse und dazu ein Seitansteak. Für uns war es das erste Mal, dass wir Seitan probiert haben und es schmeckt super lecker! Kross angebraten von außen und innen zart wie Hühnchenfleisch. Das werden wir auf jeden Fall noch mal machen und dann teile ich auch das genaue Rezept mit euch.


Mögt ihr What I Eat in a Day Blogposts und Insta-Stories auch gerne und holt euch für eure eigenen Malzeiten inspiration ?

 

Delicious Vegan Pad Thai Recipe

Bei einem Kochabend im April habe ich mit meinen Mädels zum ersten Mal Pad Thai gemacht. Das ist ein thailändisches Nudelgericht und es hat uns so so gut geschmeckt, dass ich es kurz darauf gleich noch Mal für meine Familie gekocht habe.

Das Rezept ist zwar nicht ganz so schnell und aus super wenigen Zutaten gemacht, wie die meisten meiner Gerichte, aber es schmeckt so unheimlich lecker und ist dazu auch noch gesund – vielleicht kann ich euch mit meinem Rezept ja ebenso zu einem Pad-Thai-Fan machen!

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Die Basis von Pad Thai sind Reisnudeln, die es im Asialaden zu kaufen gibt und gebratenes Gemüse, was mit einer Sauce auf Basis von Sojasauce gewürzt wird. Eventuell kann man noch Tofu dazu anbraten.

Wie immer, müsst ihr euch nicht zu 100% an mein Rezept halten, damit es schmeckt. Das Gemüse kann man nach Vorrat und belieben anpassen und wenn ihr eine Zutat für die Sauce nicht habe, wird es trotzdem schmecken (Sojasauce sollte aber dabei sein :D )

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Zutaten (für 6 Personen)
  • 500g Reisnudeln ( am besten die platten langen)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • Olivenöl
  • Gemüse: z.B. 1 Brokkoli-Kopf, 250g grüner Spargel, Möhren, Zucchini, Paprika, Zuckerschoten, 200g braune Champignons (wir hatten 3-4 Gemüsesorten)
  • Kurkuma
  • Paprikapulver
  • Ingwer
  • Gemüsebrühe (ca. 300 ml)
  • 1 Stück Tofu Natur
  • Sojasauce
  • Agavendicksaft
  • 1-2 TL Senf

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Für die Sauce:
  • Saft einer Limette
  • 1 TL Senf
  • Agavendicksaft
  • ca. 150 ml Sojasauce
  • kleiner Schwaps Sesam Öl
  • 2 cm Tomaten Paste
  • ½ TL Tahini
  • ½ TL Erdnussbutter
  • Schwaps Reisessig
Zum Garnieren (optional)
  • Sprossen
  • Erdnüsse oder Cashewkerne
  • Sesam

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So geht’s
  1. Tofu abtrocknen, würfeln und in Sojasauce einlegen
  2. Frühlingszwiebeln klein schneiden und mit gepresstem Knoblauch in etwas Olivenöl in einer großen Pfanne, einem Wok oder in einem Topf anbraten
  3. Das ganze Gemüse waschen und putzen. Brokkoli in kleine Röschen, Spargel in 3cm langen Stücken, Möhren, Zucchini oder Paprika in dünnen Streifen, Pilze in Viertel schneiden
  4. Zuerst den Brokkoli in die Pfanne geben und mit etwas Gemüsebrühe köcheln lassen, später Spargel und Pilze hinzugeben und zum Schluss Möhren und Zucchini und Zuckerschoten ebenfalls unterrühren und garen lassen
  5. Mit etwas geriebenem Ingwer, Paprikapulver und Kurkuma abschmecken
  6. Reisnudeln nach Packungsvorschrift kochen bzw. einweichen lassen und möglichst so timen, dass sie sofort unter das Gemüse gerührt werden können (wenn dies fertig ist), damit sie nicht zusammenkleben
  7. Den Tofu in einer Pfanne anbraten, mit etwas Agavendicksaft überträufeln und nach dem braten mit etwas Senf ummanteln
  8. Die Zutaten für die Sauce etwas nach Gefühl zusammen mischen (beim abschmecken muss es noch nicht besonders gut schmecken, da es erst mit den Nudeln und dem Gemüse lecker wird)
  9. Alles zum Gemüse hinzugeben, vermischen, nachträglich evtl. abschmecken und mit Erdnüssen, Cashews, Sprossen oder Sesam garnieren (optional)

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Mögt ihr asiatische Gerichta auch so gerne? Habt ihr Pad Thai schon mal gegessen oder sogar selbst gemacht?