Tools & Tipps für Content Creator – Professionell auf Instagram, YouTube & Blog

Immer wieder bekomme ich Fragen zu verschiedenen Programmen, Apps, wie ich meine Videos schneide oder wo ich kostenlose Musik finde, wie ich meine Thumbnail für YouTube erstelle oder Layouts für meine Story & Instagram. Deshalb dachte ich, ein gebündelter Blogpost wäre hilfreich, um all diese zu beantworten und vielleicht dem ein oder anderen eine Hilfestellung zu geben, der sich mit diesen Themen mehr beschäftigen will.

Notion

Ein Programm, welches ich erst vor kurzem entdeckt habe und wow – ich kann ohne Übertreibung sagen, dass es mein Leben & Arbeiten verändert hat.

Notion ist eine Organisations-Plattform auf der man To-Do Listen, Kalender, Tabellen, Ideen – einfach alles, was mit Merken, Planen, Organisieren, Erinnern zu tun hat an einem Ort speichern und verwalten kann. Durch verschiedene Seiten, die man verschieden gestalten, strukturieren und nutzen kann ist es super einfach sich visuell zu entfalten und seine Ideen & Aufgaben aufzuschreiben.

Seit ich mich dort organisiere habe ich das Gefühl viel klarer in meinem Kopf zu sein, dadurch viel effektiver und produktiver arbeiten zu können und mehr Sachen zu erledigen und abzuhaken.

Meine Seiten:
  • Home (Tasks, die ich täglich machen will, Affirmationen für meinen Tag, einen Wochenplan mit allen Wochentagen und darunter die jeweiligen To-Do’s die ich mir für diesen Tag vornehme)
  • Content Plan (ein Kalender, in dem ich alle Insta Posts, Youtube Videos, IGTVs, Blogposts als Übersicht sehe und neue Ideen zeitlich einplanen kann – daraus entwickle ich dann meine Aufgaben & To-Do’s für den jeweiligen Tag und wann was fertig sein muss)
  • Tasks (eine übergeordnete To-Do Liste nach 3 Kategorien der Wichtigkeit geordnet mit Aufgaben, die ich nach und nach in meine wöchentlichen To-Do’s übertrage um sie abzuarbeiten)
  • Weitere Listen zu: Bücher, Wünsche, Merken, Goals, Bucketliste etc.

Bildbearbeitung

Ich bearbeite meine ganzen Bilder mit Lightroom und habe dafür auch die volle Version, um es ebenfalls auf dem Laptop benutzen zu können. Das kostet 11€ im Monat und ich bearbeite damit meine Instagram Bilder, Bilder für den Blog oder meine Thumbnail für YouTube.

Ich benutze auch keine Presets oder ähnliches, da ich lieber jedes Bild selbst abstimme und bearbeite. Außerdem finde ich Presets sehr oft nur für einen bestimmten Bildstil passend und die Filter sehen auf anderen Bildern dann total eigenartig aus. Das ist zumindest meine bisherige Erfahrung.

Canva

Nach diesem Programm werde ich vermutlich am allermeisten gefragt, da ich damit meine Grafiken für Instagram, Story Templates, Pinterest Layouts oder auch meine YouTube Thumbnail erstelle. Canva ist wirklich Goldwert!

Dieses Programm gibt es als App oder Website im Internet und selbst in der kostenlosen Version ist bereits alles Nötige erhalten. So viele Schriftarten, Vorlagen, Designs und die Handhabung ist sehr einfach & macht richtig Spaß.

Ich verwende es allerdings nur auf meinem Laptop, da ich die App unpraktisch finde und man auf einem großen Desktop deutlich mehr sieht und besser arbeiten kann.

InShot

Alle meine Videos bearbeite ich mit der App InShot auf meinem Handy. Meine YouTube Videos, IGTVs oder auch Stories die geschnitten sind.

Auch hier habe ich die Vollversion für 13€ im Jahr, da man sonst ein Wasserzeichen auf den Videos und weniger Musikauswahl etc. hat.

Dadurch, dass ich meine Videos mit meinem Handy filme und dort direkt bearbeiten kann, ist das so für mich die einfachste, praktischste und günstigste Variante der Videobearbeitung.

Für Apple wird auch immer sehr von iMovie geschwärmt, aber da ich keinen Mac habe ist es so für mich die beste Lösung bisher.

Kostenlose Musik für Videos

…finde ich ebenfalls in der App InShot. Dort gibt es Copyright free music, die sogar wirklich gut ist und die direkt in der App zur Auswahl bereitsteht.

Fotografieren & Filmen

Seit ich mir Anfang des Jahres das iPhone 11 (nicht Pro) gekauft habe, fotografiere & filme ich nur noch damit. Ich finde das ist einfach super praktisch, da man es eh überall dabei hat, die Qualität ist gut, es nimmt wenig Platz weg.

Bis vor kurzem hatte ich noch eine Sony Kamera, mit der ich auch durch Australien gereist bin und dort meine ersten Videos gefilmt habe, aber ich muss sagen, die Arbeit die Kamera rauszuholen habe ich so oft nicht gemacht und stattdessen einfach mit dem Handy Bilder gemacht. Deshalb habe ich die Kamera letztens auf Ebay verkauft. Bei mir wurde sie einfach zu selten genutzt.

Zeitmanagement

Ich glaube jeder Content Creator, YouTuber, Blogger etc. sagt, dass diese ganze Arbeit SO VIEL ZEIT in Anspruch nimmt und trotzdem denken noch viele, es sei keine Arbeit mal ein bisschen Bilder zu knipsen und ein paar Worte dazu zu schreiben.

Aber wenn man das ganze richtig, mit hoher Qualität, Mehrwert, Sinn und eben wirklich gut machen will muss man soo viel Zeit darin investieren.

Meine Screen Time auf dem Handy ist im Durchschnitt 5 Stunden pro Tag (während des Semesters!!) und ich versuche schon wenig wie möglich am Handy zu scrollen und meine Zeit zu verschwenden.

Zeitfresser wie Fernsehen, Netflix oder unnötige Apps versuche ich zu vermeiden. Nur einige YouTube Videos schaue ich gerne und verbringe sonst meine richtige Freizeit lieber mit Freunden oder mit Sport, anstatt auch noch vor dem Bildschirm.

Vorbereitung und immer Content Ideen parat haben ist für mich definitiv das A und O. Ich habe Listen & Listen mit Video-, Bild- und Themenideen und ständig kommen neue Sachen dazu, sodass ich es gar nicht schaffe alles zu produzieren und abzuhaken.

Nebenbei studiere ich auch noch und all meine Aufgaben unter einen Hut zu bekommen fordert vor allem sehr viel Motivation, aber auch Disziplin.

Das Wichtigste zum Thema Zeitmanagement ist aber: einfach MACHEN. Wir alle haben 24 Stunden am Tag und wenn du sagst du hast „keine Zeit“, dann sagst du damit einfach „das ist nicht meine Priorität in den 24 Stunden, die mir zur Verfügung stehen“, was natürlich auch vollkommen okay ist – man kann nicht alles machen. Aber wenn du etwas wirklich machen willst, dann musst du einfach deine Prioritäten verschieben und dir damit Zeit schaffen.

Disziplin & Motivation

Ohne Liebe & Freude an der Sache ist die Motivation nicht von langer Dauer. Da so viel Arbeit dahinter steckt, würde man ansonsten sehr schnell aufgeben. Vor allem an Tagen, an denen man ein schlechtes mindset hat. Sich mit anderen vergleichen, die alles „besser/erfolgreicher“ machen, die alles so einfach und entspannt aussehen lassen usw.

Man wird manchmal keine Lust mehr haben, obwohl man es eigentlich liebt, mal keine Ideen, keine Kreativität haben und alles hinterfragen.

Ich habe mit meinem Blog angefangen als ich 15 war. Damals eine Zeit lang jeden Tag (!) einen Blogpost gepostet, jetzt hat YouTube und Instagram mehr meiner Aufmerksamkeit.

Man braucht wirklich viel Disziplin und ohne Freude daran, hält man es nicht durch.

Mir hilft es an Tagen, an denen ich keine Motivation finde oder unkreativ bin etwas vorbereitet zu haben. Ich habe immer ein paar Bilder aus alten Shootings, ein paar Captions vorgeschrieben (auch falls mal kein Zeit ist, um sich lange Gedanken zu machen oder es nichts spannendes neues zu erzählen gibt).

YouTube Videos bereite ich wenn möglich immer spätestens einen Tag vor dem Posten vor, damit ich nicht in Zeitdruck verfalle, falls etwas dazwischen kommt oder nicht klappt.

Feste Zeiten & Planungen für Posts sind ebenfalls sehr sinnvoll, weil man dann darum plant und sich eher darum bemüht diese einzuhalten. Wenn ich mir nur vornehme einmal in der Woche ein Video hochzuladen würde ich es eher mal einen Tag (und noch einen und noch einen) verschieben. So steht für mich fest, dass es jeden Sonntag ein neues Video um 18 Uhr gibt und dann weiß ich, dass ich danach plane.

Während des Studiums ist meistens das Wochenende für YouTube reserviert und ich Plane mit Notion (siehe oben), meine To-Do’s für die Woche vor. So weiß ich wann was zu erledigen ist, damit es am Ende pünktlich fertig ist und so weiß ich auch immer was zu tun ist bzw. getan werden muss.

Kleinere Aufgaben, die weniger Vorbereitung beanspruchen wie Bilder bearbeiten, Captions schreiben, Ideen überlegen, Planen, Emails beantworten, Rechnungen schreiben, Bilder machen usw. schiebe ich dann zwischendurch oder in die Nachmittage ein.

Hier muss ich sagen, war die Online Uni wirklich hilfreich, da man seine Zeit so gut selbst einteilen kann und ich zwischendurch Zeit hatte.

Qualität & Mehrwert

Natürlich sollte man sich aber auch nicht zu viel Stress und Druck machen einfach nur irgendetwas zu posten, sondern Qualität ist letztendlich das wichtigste.

Das habe ich jetzt auf meinem Instagram ebenfalls umgestellt und bin vom täglichen Posten zu ca. 4 Mal die Woche, an meinen statistisch besten Tagen übergegangen und meine Engagement Rate ist dadurch wesentlich besser geworden.

Falls euch ein Blogpost mit Tipps zu Instagram und einer guten Engagement Rate interessieren und helfen würde kommentiert das gerne unten! Ich habe mir selbst dazu bereits soo viel Wissen angelesen, dass ich es gerne gebündelt mit euch teilen kann.

Unterstützung & Ängste

Ich wurde gefragt, wie ich mit Ängsten und Unsicherheiten gegenüber meiner Familie, Freunde, Fremde etc. umgehe und wollte darauf gerne ebenfalls eingehen.

Ich bin sehr sehr dankbar für die Unterstützung, die ich von meinem Umfeld bekomme und ich weiß, dass das nicht selbstverständlich ist, dass jeder versteht was ich hier mache.

Als Tipps für jemanden, der Angst davor hat anzufangen einen Blog, Instagram oder YouTube zu starten würde ich sagen:

Die Angst, die Bedenken halten dich zurück, werden dich immer zurück halten das zu tun was du willst, dein Leben zu leben wie du es dir vorstellst, dein Glück zu finden, deine Bestimmung, deinen Traumjob… willst du das wirklich? – Diese Frage habe ich mir selbst gestellt und danach wurde in 2020 mein Motto: Just go for it! Mach es einfach, hör auf darüber nachzudenken, dir den Kopf zu zerbrechen, das hilft dir nicht weiter.

Mag sein, dass es immer Leute geben wird, die über dich negativ denken oder reden. Aber das ist ihr Ding. Gib dich nicht mit solchen Leuten ab und lass dich schon gar nicht von solchen Leuten zurückhalten!

Es braucht Zeit und Übung damit aufzuhören darüber nachzudenken was andere über dich denken könnten. Passiert mir auch immer noch ständig, aber wenn ich mich dabei ertappe wird es mir bewusst und dann mache ich einen kleinen Motivations-Talk zu mir selbst und bin umso selbstbewusster und stolzer, wenn ich es dann einfach mache!

Mein Pinterest Name ist: mindwandererblog

Inspiration

Pinterest – egal ob Rezepte, Foto Ideen, Mood Shots, Sprüche oder Blogbeiträge anderer. Auf Pinterest findet man einfach alles und kann alle Pins noch dazu richtig praktisch ordnen, damit man es auch wieder findet. Auf der anderen Seite ist Pinterest leider auch ein totaler Zeitfresser und nicht selten verplempert man dort viel Zeit ohne wirklich produktiv zu sein.

Auch Instagram hat seit einer Weile die Funktion sich Posts zu speichern und in Ordnern zu sortieren. Das ist ebenfalls super praktisch – früher habe ich tausende Screenshots gemacht und diese sortieren müssen. Diese Zeiten sind zum Glück vorbei!

Meine Liebsten Informationsquellen & Accounts zum Lernen:
  • The Creator Concept (Insta & Website)
  • Cathrine Manning (YT)
  • Go for it! By Caroline Preuss
  • Female Leadership Podcast
  • Baby got Business Podcast
  • Manifestation Babes Podcast
  • Boss Babe Podcast

Ich hoffe sehr, dass dieser Beitrag für euch hilfreich war, ich eure Fragen beantwortet habe & ihr etwas mitnehmen konntet!

Falls es noch weitere Fragen gibt, kommentiert sie sehr gerne & auch ob ihr Interesse daran habt, dass ich einen 2. Teil zum Thema „Instagram Engagement Rate verbessern“ schreibe – da ich mich mit dem Thema sehr viel beschäftigt und belesen habe & dadurch einige Tipps weitergeben könnte!

Consciously Eating – Ohne Handy, Netflix oder Arbeit Aufmerksam Essen + vollwertiges herbstliches Salat-Rezept

„Nur“ zu Essen, ohne nebenbei YouTube, Insta Stories oder Netflix zu gucken, auf Nachrichten zu antworten, durch den Feed zu scrollen, zu lesen, Hausaufgaben zu machen oder ähnliches fühlt sich richtig unproduktiv, langweilig und einsam an, oder?

Solange man nicht seine Familie oder Freunde da hat, mit denen man gemeinsam Essen und erzählen kann (und selbst da liegt bei vielen ja leider sogar das Handy neben dem Teller – man will ja nichts überlebenswichtiges verpassen). Und selbst wen: dann konzentriert man sich auch nicht ausschließlich aufs Essen sondern man hört, denkt, spricht und ist in Gedanken nur kurz wirklich bei „Oh, das schmeckt aber richtig lecker!“

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Stille, nur eine Tätigkeit auf einmal ausführen und den Kopf mal ganz langsam, nur das wesentliche Denken lassen gehört heute zu einer richtig schwierigen Aufgabe – schließlich sind wir tagtäglich von so vielen Eindrücken, Informationen, Bildern und Gedanken umgeben, die durch unser Hirn rasen.

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Wenn ich ein neues Rezept ausprobiere oder mir richtig Mühe gebe meine Wochenend-Pancakes zuzubereiten, dann nehme ich mir gerne auch danach bewusst Zeit das Gezauberte zu essen, wirklich zu schmecken, über das Rezept und eventuelle Verbesserungen nachzudenken usw. Aber im Alltag ist dann oft nur „nebenbei“ Zeit für Essen.

In der Uni: während man bereits die nächste Vorlesung vorbereitet oder mit seinen Freunden über den gestrigen Nachmittag quatscht, beim Mittag während man schon wieder über Hausaufgaben, Emails oder Artikeln sitzt und Abends wenn man ganz entspannt nebenbei durch Instagram scrollt.

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Ist das bei euch auch der Fall? Esst ihr auch viel zu oft vor jeglicher Technik und konzentriert euch auf alles, aber nicht euer Essen?

Dann will ich euch hiermit dazu aufrufen endlich wieder mehr BEWUSST ZU ESSEN. Sich alleine an den Küchentisch oder vors offene Fenster in welches die Sonne rein scheint zu setzen, wirklich zu kauen, schmecken, genießen, langsam zu essen und seine Gedanken einfach mal kreisen zu lassen.

Inspiriert bzw. erinnert wurde ich dadurch erst wieder von @melinaophelia die sich daran ebenfalls übt öfter bewusst zu Essen und davon in ihrer Story berichtet.

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Das ist so viel gesünder weil:

  • du richtig kaust und damit auch besser verdaust
  • du langsamer isst und dadurch oft auch weniger, weil du genau merkst wann du satt bist
  • du deinem Kopf und Körper Ruhe und eine Pause gibst, denn das sollte Essen sein
  • du wirklich wahrnimmst wie dein Essen schmeckt

Probier es einfach mal aus und merk den Unterschied! Du wirst dich danach viel besser fühlen als sonst nach dem Essen!

Zumindest hin und wieder, vielleicht einmal am Tag? Oder zu jeder Mahlzeit bei der du zu Hause bist? Wenn du merkst, wie viel besser du dich dadurch fühlst, wirst du dir automatisch öfter die Zeit dafür bewusst nehmen.

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To keep it real: Nein, ich mach das nicht immer. Auch ich muss mich dazu bewusst selbst auffordern, mich daran erinnern mein Handy wegzupacken und manchmal ist es einfach auch viel zu praktisch und zeitsparend…leider.

Außerdem hat es auch nicht nur Nachteile: Manchmal fühle ich mich, jetzt wo ich nicht mehr zu Hause wohne auch ein bisschen einsam beim Essen. Ich war es von früher gewohnt fast jede Mahlzeit mit meiner Familie gemeinsam zu essen und jetzt bin ich oft auch alleine, da sich die Essenszeiten mit meinen Mitbewohnerinnen nicht immer überschneiden. Und da schaue ich einfach gerne ein YouTube Video oder höre einen Podcast zur Unterhaltung. Dann habe ich nicht das Gefühl alleine essen zu müssen. Manchmal braucht man das.

Fun Fact: Als ich auf meiner Reise manchmal alleine im Restaurant essen war, habe ich dabei einfach einen Podcast gehört und hatte das Gefühl ich sitze mit guten Freunden gemeinsam am Tisch und rede mit ihnen – das war wirklich schön und so hilfreich!

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Herbstlicher warmer Salat mit Ofen-Gemüse und Obst

Wer heute noch denkt Salat wäre langweilig, der hat einfach bloß keine Ahnung :D Salate können so cool, vielseitig, interessant, saisonal und mit den verschiedensten Geschmacksrichtungen sein.

Frisches Gemüse ist unheimlich gesund, aber vor allem im Winter kann ich davon keine riesigen Portionen essen da meine Verdauung das nicht verträgt und ich warmes Essen brauche. Deshalb ist die Kombi aus warm und frisch so gut!

Ihr könnt so viele verschiedenen Variationen euch ausdenken. Das wichtigste ist, dass ihr ein gutes geschmackvolles Dressing habt, Proteine und Kohlenhydrate enthalten sind damit es eine vollwertige Mahlzeit ist und ihr crunchy, süße, fruchtige oder nussige Extras einbaut, damit es interessant bleibt.

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Zutaten

  • frischer Babyspinat, gemischter Feldsalat, Rucola
  • Tomaten, Avocado
  • Kürbis, frische Rote Beete, Pastinake
  • Walnüsse, Granatapfelkerne, halber Apfel, Sprossen
  • Sauce: Tahini, Senf, Apfelessig, Leinöl, Salz & Pfeffer, Kurkuma, Dattelsirup

So wird’s gemacht

  • für das warme Ofengemüse habe ich einfach eine halbe frische Rote Beete, 2 Pastinaken und ein Viertel Hokkaido Kürbis abgewaschen, nicht geschält und in kleinen Stücken auf einem Backblech verteilt, mit Salz gewürzt und bei ca. 180°C für 30-40 Minuten gebacken
  • den frischen Salat habe ich abgewaschen und die Salatsauce (von jedem einen kleinen Schwaps bzw. einen halben TL ca.) einmassiert und dann noch frische Tomaten und etwas übrige Avocado dazugetan
  • als das Ofengemüse fertig war, habe ich es über dem Salat verteilt und dann noch meine Toppings aus Walnüssen, Granatapfelkernen und Apfelscheiben, sowie ein paar Brokkolisprossen darüber verteilt

Super lecker, nährhaft, voller Vitamine, Micro- und Macro-Nährstoffe!

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Ich liebe solche Salate und habe noch einige andere Varianten davon in petto. Würdet ihr gerne noch mehr von meinen Salat-Variationen sehen? Dann mache ich noch einen extra Rezept-Sammelpost mit weiteren Ideen und Rezepten!

Wie oft esst ihr wirklich bewusst? Wollt ihr darauf ebenfalls mehr achten?

Back in the Blogging Game – Selbstzweifel in der Online-Welt | Gedankenchaos

It’s been a long while seit es hier auf dem Blog etwas von mir zu lesen gab und das hat nicht nur etwas damit zu tun, dass ich die letzten Monate meiner Reise voll und ganz genießen wollte, sondern auch viel mit Selbstzweifeln, Unsicherheiten und nicht-genau-wissen-was-ich-hier-machen-will.

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Ich glaube das kennt jeder mit einem Blog, YouTube Kanal oder nicht ausschließlich privatem Instagram Account. Man kommt manchmal in Phasen in denen man alles in Frage stellt, egal wie viele Follower, Leser oder Zuschauer. Warum man sich diesen Stress antut, die ganze Arbeit, die Selbstkritik, komische Kommentare oder Kritik und einfach dieses „Extra“ worauf viele andere Menschen in ihrem Leben auch gut verzichten können.

Seit über drei Monaten habe ich das alles hier für unbestimmte Zeit einfach mal sein lassen. Einfach nur mein offline Leben gelebt, genossen, ausgekostet, um zu schauen, ob ich etwas vermisse und ob ich wieder Lust darauf habe weiter zu machen.

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Anfangs war ich noch fest davon überzeugt bald wieder zu schreiben und zu posten, aber es zog sich immer weiter und weiter hin. Bis ich feststellte, dass ich es nicht mehr so wichtig finden möchte ob ein gutes Bild bei einer schönen Location entstanden ist und mich auch nicht mehr zwang irgendwelche Ideen umzusetzen oder Momente einzufangen nur weil ich wusste ich würde mich später, beim schreiben eines Posts, ärgern, dass es dazu keine Momentaufnahme gab.

Fotografieren tat ich deshalb trotzdem gerne, aber ohne bestimmten Hintergedanken. Einfach um später zurückscrollen zu können und in Erinnerungen zu schwelgen.

Ideen schwirrten trotzdem in meinem Kopf und Notizen machte ich ebenfalls. Aber ich schrieb nie komplette Texte oder arbeitete irgendwas an meinem Laptop. Ich wollte erstmal wieder Inspiration sammeln und wieder richtig Lust auf Schreiben bekommen. Und genau dieser Wunsch wurde durch meine ganzen Unsicherheiten und Zweifel immer wieder aufgeschoben.

Ich wollte es mal wieder perfekt machen, gleich wieder richtig motiviert durchstarten, regelmäßig dabei bleiben und irgendwie auch etwas an meiner Themenwelt ändern, da sich auch meine Interessen etwas verschoben hatten. Aber ich wusste nicht wie genau ich mir das vorstelle und bevor ich mir nicht sicher war, wollte ich gar nicht anfangen. Ich habe lieber erstmal weitergegrübelt, Pro- und Con-Listen in meinem Kopf erstellt und mir den Kopf zerbrochen anstatt einfach zu machen.

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Eine weitere Sache habe ich dann auch noch über mich lernen können: ich bin ein mitteilungsbedürftiger Mensch. Nicht in der Hinsicht viel Aufmerksamkeit in einer Gruppe zu brauchen, sondern ich rede einfach gerne, tausche mich mit Leuten aus und mag es vor allem über Themen zu diskutieren die mich interessieren. Meinen Horizont erweitern und lernen. Und das war auch der Grund weshalb ich meinen Blog gestartet habe. Als Austausch und Anregung mich mit Themen zu beschäftigen. Meine Gedanken loszuwerden und mit Menschen darüber zu sprechen.

Und das ist es was mir auch die letzten Wochen und Monate am meisten gefehlt hat: Gedanken und Ideen umsetzen und dabei kreativ sein und mich weiter entwickeln.

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Komischerweise war ich gerade dann letzte Woche zum Entschluss gekommen es erstmal zu lassen. Einfach, weil ich mir so unsicher war und ich mich mit dieser Unsicherheit und den Selbstzweifeln nicht selbst dazu überreden wollte wieder anzufangen. Wenn ich es mache, dann richtig und mit Herz, Liebe, Mühe und Freude dabei. Aber dieser Entschluss hat mich dann irgendwie doch nicht zu der erhofften Erleichterung und inneren Ruhe gebracht, wie ich es dachte.

Gestern erklärte ich dann jemandem meine Situation und meine Unsicherheit und den Grund weswegen ich gerade so unsicher war. Das wirkliche Problem sind nämlich meine eigenen Gedanken und Erwartungen. Das ich es gedanklich einfach zu Ernst sehe und mir dadurch selbst zu viel Druck aufbaue. Perfektionistisch.

Und er sagte dann: „Aber das ist ja eigentlich auch ganz gut“ und diese Sichtweise scheine ich gebraucht zu haben. Die Erinnerung, dass es doch gut ist sich selbst eine Aufgabe zu geben, eine Arbeit, seine Zeit sinnvoll zu nutzen. Auch einer der größten Gründe weswegen ich diesen Blog begonnen habe. Weil ich es liebe etwas Sinnvolles zu machen, produktiv zu sein.

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Das schien mir gefehlt zu haben: Ich hatte vergessen warum dieser Druck, die Arbeit und Mühe, der vermeintliche „Stress“ doch auch positiv ist und ich das mag. Vor allem wenn ich ihn sogar selbst in der Hand habe. Ich muss nicht diese Selbstzweifel haben nicht gut genug zu sein, nicht „perfekt“, nicht genug. Das hängt alles ganz allein von mir ab.

Und scheinbar habe ich diese offline Zeit gebraucht um mir über einige dieser Sachen klar zu werden. Das es nicht immer MUSS. Ich MUSS keinen Stress haben, MUSS mir selbst keinen Druck machen und MUSS einfach auch meine eigenen, manchmal zu hoch gestellten Anforderungen nicht erfüllen.

Ich DARF machen was ich will, worauf ich Lust habe und was mir eben Spaß macht, wo wann und wie ich möchte. 

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Schreibt mir doch gerne mal, was euch dazu im Kopf rumschwirrt. Lasst uns uns Austauschen, uns gegenseitig helfen, Tipps geben oder auch einfach nur unsere Gedanken loswerden!